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  • Die liebevolle Aufsicht der Versammlung Gottes
    Der Wachtturm 1972 | 1. November
    • 24. (a) Was wird durch diese liebevolle Aufsicht erreicht, und unter wessen Leitung? (b) Aus welchen zwingenden Gründen sollte man mit diesen von Gott ernannten Männern zusammenarbeiten?

      24 Was verrät dies alles? Es zeigt, daß es Jehovas wunderbares Vorhaben ist, heute einem jeden Gelegenheit zu geben, auf systematische Weise die Wahrheit zu erfahren und daß dies alles unter der Leitung Jesu Christi, des Oberhirten und Aufsehers, geschieht, unter dem auf der Erde ernannte Männer dienen, die Gottes Willen ausführen. (Eph. 1:9, 10; 1. Petr. 5:4) Da das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge so kurz bevorsteht, wird bald niemand anders mehr dasein, um sich der Angelegenheiten auf Erden anzunehmen, als diese von Jesus Christus, dem König, besonders ernannten Männer. (Ps. 37:37, 38; 45:16) Es gibt also bestimmt zwingende Gründe dafür, warum man lernen sollte, mit solchen Männern zusammenzuarbeiten. Mit diesem Thema befaßt sich der folgende Artikel, und wir laden dich ein, ihn aufmerksam zu lesen.

  • Mit den von Gott ernannten Männern eng zusammenarbeiten
    Der Wachtturm 1972 | 1. November
    • Mit den von Gott ernannten Männern eng zusammenarbeiten

      „Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig, denn sie wachen beständig über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden, damit sie dies mit Freude und nicht mit Seufzen tun mögen, denn das wäre euch zum Schaden.“ — Hebr. 13:17.

      1. Wonach sehnen sich alle, die Gerechtigkeit lieben? Wie ist dies möglich?

      LIEBST du Recht und Gerechtigkeit? Wenn ja, sehnt sich dein Herz nicht danach, daß Haß und Gewalt dem Frieden weichen und die Menschen glücklich sind statt niedergeschlagen? All das und noch mehr wird durch Gottes Königreich geschehen, wenn es vollständig über die Erde und die Menschheit regieren wird. (Jes. 11:3-5; Matth. 6:9, 10; Offb. 21:1-4) Ist das nicht gerade dein Wunsch: ein vollständig neues System der Dinge, durch das das gegenwärtige alte und vergehende System, in dem Selbstsucht und Sünde vorherrschen, ersetzt wird? Kannst du dir vorstellen, daß irgend jemand anders als Gott, der Allmächtige, der gewaltigen Aufgabe gewachsen wäre, aus den Trümmern des alten Systems ein vollständig neues System zu errichten, und das noch in unserer Generation? — Dan. 2:44; Spr. 29:2.

      2. Wieso wissen wir, daß das neue System der Dinge sehr nahe ist? Wo erhalten wir hierüber näheren Aufschluß?

      2 Es ist nicht unsere Absicht, in diesem Artikel auf die Zeitrechnung einzugehen. Du kannst dich aber ohne weiteres an irgendeinen Zeugen Jehovas wenden und ihn darum bitten, dir anhand der Bibel zu beweisen, daß wir in ein paar Jahren das Ende der ersten 6 000 Jahre Menschheitsgeschichte erreicht haben. Frage ihn auch, was dies nach seiner Meinung in bezug auf echte Freiheit und wirkliche Befreiung im Sinne Gottes bedeute. Er wird gern bereit sein, dir diesen Aufschluß zu geben.a

      DAS „NEUE SYSTEM“ SETZT ZUSAMMENARBEIT VORAUS

      3. Beschreibe einige der ungeheuren Aufgaben, die im neuen System zu erfüllen sind.

      3 Denken wir einmal einen Augenblick darüber nach, welche gewaltigen Aufgaben in diesem neuen göttlichen System der Dinge zu erfüllen sind. Es wird vor allem ein umfangreiches Bildungsprogramm durchgeführt werden müssen, um die Millionen Menschen, die von den Toten auferweckt werden, eine neue Sprache zu lehren. (Joh. 5:28, 29) Stellen wir uns auch vor, welche Mühe es kosten wird, diesen Menschen, von denen viele noch nie etwas von der Bibel, von Gottes Gesetzen oder von seinem Vorhaben mit den Menschen gehört haben, zu helfen, Herz und Sinn neuzugestalten. Denken wir ferner an das Programm, das eingeleitet werden wird, um unsere Erde dem Vorhaben Gottes entsprechend in einen herrlichen Garten umzuwandeln. Wenn man bedenkt, wie lange es dauert, nur einen Morgen Land zu roden und den Boden so weit zu bearbeiten, daß er bepflanzt werden kann und daß darauf schließlich Sträucher und Bäume sowie andere Pflanzen gedeihen und man das Ganze als einen Park bezeichnen kann, dann erhält man einigermaßen einen Begriff davon, welche ungeheure Aufgabe es sein wird, die ganze Erde in ein Paradies umzuwandeln, das für die ganze Erdbevölkerung genügend Nahrung hervorbringen und ihr auch genügend Platz bieten wird. — 1. Mose 1:28; Ps. 72:16; 67:6; Hes. 34:27.

      4, 5. (a) Was muß durch die königliche Herrschaft Christi geschehen, damit sich 1. Korinther 15:24-28 erfüllen kann? (b) Beschreibe die Befriedigung, die der König dann bestimmt empfinden wird.

      4 Und stellen wir uns vor, all das muß innerhalb von tausend Jahren geschehen, damit sich die Prophezeiung erfüllt: „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [die sich Gott widersetzt] zunichte gemacht hat. Denn er muß als König regieren, bis Gott alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. Denn Gott ,hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen‘. Wenn er aber sagt, daß ,alle Dinge unterworfen worden sind‘, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem Einen unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allem alles sei.“ (1. Kor. 15:24-28) Damit sich diese Prophezeiung erfüllen kann, muß die ganze Erde, wie ursprünglich vorgesehen, in ein Paradies umgewandelt werden, und zwar innerhalb von tausend Jahren. — Offb. 20:2-6.

      5 Denken wir auch an die Freude und Befriedigung, mit der Jesus Christus, unter dessen Leitung und Führung dies alles geschieht, dann zu seinem himmlischen Vater dem Sinne nach sagen kann: „Nun ist es soweit, Vater. Die Aufgabe, die du mir übertragen hast, ist erfüllt. Die Erde ist zu einem Paradies wie Eden gemacht worden. Alle, die tot im Scheol waren, sind auferweckt worden, sie sind geschult und zum Gehorsam erzogen worden. Die Menschheit ist vollkommen gemacht worden. Alles, was du mich zu tun gebeten hast, habe ich getan, und zwar in der dafür vorgesehenen Zeit!“

      6. Welche Schlußfolgerungen können wir aus dieser kurzen Vorschau auf die Zukunft ziehen?

      6 Was lernen wir aus dieser kurzen Vorschau? Sie führt uns unter anderem vor Augen, daß Organisation, Einheit, geübte Arbeitskräfte, willige Herzen, eine vortreffliche Leitung und vor allem Jehovas Geist und Segen erforderlich sind, um die auf uns zukommende gewaltige Aufgabe zu bewältigen. Ist einer der Gründe, weshalb Gott uns heute einer liebevollen Aufsicht unterstellt hat, nicht gerade der, uns darauf vorzubereiten, in dem unmittelbar bevorstehenden System der Dinge fruchtbare Arbeit zu leisten? — Joh. 15:5, 8; Kol. 2:19.

      DENEN GEHORCHEN, DIE DIE FÜHRUNG ÜBERNEHMEN

      7. Welche Frage erhebt sich in bezug auf die Einstellung, die wir jetzt und in der Zukunft zu Aufsicht und Zucht haben sollten?

      7 Wie sollten daher alle Diener Gottes zu der heute von der Christenversammlung ausgehenden Leitung, Aufsicht und Zucht eingestellt sein? Wir möchten nicht nur wissen, welche Einstellung wir haben sollten, sondern möchten auch erfahren, warum es sich lohnt, jetzt und in der Zukunft die richtige Einstellung zu dieser Leitung und Zucht zu haben. — Hebr. 12:5-11.

      8. (a) Warum können wir — obwohl alle menschlichen Aufseher Fehler machen — den in der Christenversammlung zu Aufsehern ernannten Männern vertrauen? (b) Inwiefern geben uns die Worte in Hebräer 13:17 in diesem Zusammenhang Anlaß zum Nachdenken, und inwiefern sind sie für uns wegweisend? (c) Was ist mit dem „Rechenschaftablegen“ gemeint, und wie wirkt es sich aus?

      8 Wir sollten vor allem stets daran denken, daß wir Menschen sind, und alle Menschen

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