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    Der Wachtturm 1952 | 15. Oktober
    • er sagte: „Der hinter mir Kommende ist mir vorausgekommen, da er vor mir existierte.“ Da Jesus als Mensch nicht vor Johannes gelebt hatte, musste hiermit die vormenschliche Existenz gemeint sein. Doch ist keine Andeutung darüber vorhanden, dass Johannes dies vor der Taufe Jesu gesagt hatte; er sagte es wahrscheinlich danach, möglicherweise um die Zeit, da er vom gesalbten Jesus sprach: „Dieser muss fortan zunehmen, ich aber muss fortan abnehmen“, da beide Ausdrücke eine gewisse Ähnlichkeit des Gedankens aufweisen. — Joh. 1:15; 3:30, NW.

      Nach seiner Salbung wusste Jesus entschieden etwas von seiner früheren Existenz als Geistgeschöpf, und er bezeugte es. Laut Johannes 8:58 (NW) sagte er: „Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich.“ Kurz vor seinem Tode sagte Jesus: „So verherrliche nun du, Vater, mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.“ (Joh. 17:5, NW) Somit wusste Jesus zufolge seiner Geistzeugung von seinem früheren Dasein als Geistgeschöpf, doch seinen Jüngern waren solche Hinweise oft rätselhaft, und sie erfassten diese geistlichen Dinge nicht, bis ihr Sinn zu Pfingsten ebenfalls durch heiligen Geist erleuchtet wurde. Da es also scheint, dass dieses Verständnis durch heiligen Geist kam, wusste Jesus nichts von seinem vormenschlichen Dasein bis zu seiner Salbung im Jordan, obwohl er während seiner Kindheit verstand, dass er der verheissene Messias sein sollte.

      ● Warum bezeichnen wir Christen als Sklaven Christi, da doch der Gedanke an die Sklaverei heute so unangenehm ist? Er hat gesagt, er nenne uns nicht mehr Sklaven, sondern Freunde. — M. S., Connecticut.

      Allerdings hat Jesus gemäss Johannes 15:15 (NW) gesagt: „Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn ein Sklave weiss nicht, was sein Meister tut. Aber ich habe euch Freunde genannt, weil ich alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe.“ Jesus hatte eben die Passahfeier beendet und das Gedächtnismahl mit seinen Aposteln eingesetzt, und es war gerade vor seiner Festnahme und seinem Tode. Anlässlich dieser letzten Ermutigung und Stärkung seiner Apostel war er sehr vertraulich, und doch verneinte er nicht, dass sie dennoch Sklaven waren. Fünf Verse später erinnert er sie an das Verhältnis des Meisters zum Sklaven: „Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch sagte: Ein Sklave ist nicht grösser als sein Meister. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort beobachtet haben, werden sie auch das eure beobachten.“ Somit schied er den Ausdruck Sklave nicht aus, sondern zeigte, dass seine Nachfolger, wiewohl Sklaven, doch auch seine Freunde waren. Es war nicht die übliche kalte, formelle Beziehung des Meisters zum Sklaven, denn ausser dieser gesetzlichen Beziehung waren sie auch enge Freunde. Aber diese Freundschaft merzte die Tatsache nicht aus, dass Christen nicht sich selbst gehören, sondern mit einem Preis erkauft wurden und Sklaven Christi sind. — 1. Kor. 6:19, 20; 7:23.

  • 1953 — Kongresstage 19. bis 26. Juli
    Der Wachtturm 1952 | 15. Oktober
    • 1953 — Kongresstage 19. bis 26. Juli

      Die Watch Tower Bible & Tract Society hat Anstalten getroffen, ihren internationalen Kongress im Jahre 1953 im Yankee-Stadion in New York abzuhalten. Dazu sind die Tage vom Sonntag, 19. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, ausersehen worden. Diese Versammlung des Volkes des Herrn wird also acht Tage dauern.

      Unsere Brüder aus allen Teilen der Welt werden sich jetzt über die Reisemöglichkeiten nach New York und über das beste Transportmittel erkundigen. In bezug auf jeden solchen Aufschluss möchten sich alle, die der Versammlung beizuwohnen wünschen, mit ihrem Zweigbüro in Verbindung setzen. Diese Büros werden sich die nötigen Informationen einholen. Viele Brüder aus allen Erdteilen haben uns mitgeteilt, wie glücklich sie seien, dass New York wiederum der Versammlungspunkt ist, weil es bedeutet, dass sie in die Zentrale der Organisation des Herrn kommen und das Bethelheim und die grossen Druckanlagen der Gesellschaft besichtigen können, wo so viele gute Dinge zur Verbreitung in allen Sprachen für die ganze Welt gedruckt werden. Es erinnert uns an die Reise der Israeliten, die mehrmals jährlich nach Jerusalem zogen, um die Tage zu feiern, die zu beobachten Gott ihnen gebot. Es wird ein glücklicher, gesegneter Anlass sein, wenn sich manche vom Volke des Herrn bei diesem grossartigen internationalen Treffen der Zeugen Jehovas vom 19.-26. Juli 1953 versammeln werden. Planet jetzt, mit dabei zu sein!

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1952 | 15. Oktober
    • Bekanntmachungen

      „BEHALTET EIN GUTES GEWISSEN“ — 1. Pet. 3:16, NW

      Ein gutes Gewissen vor Gott ist das, was alle, die das ewige Leben lieben, haben müssen. Es wird nicht nur durch ein Ablegen fleischlicher Unreinheit und Sünde gewonnen, sondern durch positives Rechttun, durch Dienst für Gott, der sich auf Glauben an das Blut Christi Jesu stützt, von dem Paulus sagt: „Wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch einen ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott opferte, unser Gewissen reinigen von toten Werken, damit wir dem lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen?“ Während des Monats November wird dieser „heilige Dienst“ auf seiten der Zeugen Jehovas darin bestehen, den Menschen die drei gebundenen Bücher „Gott bleibt wahrhaftig“, „Die Wahrheit wird euch frei machen“ und Die neue Welt gegen einen Beitrag von DM 7.— zu unterbreiten. Dieser vorzügliche Satz Bücher umfaßt ein weites Feld nutzbringenden Bibelstudiums, das den Menschen helfen wird, ein gutes Gewissen zu erlangen und auch zu behalten. Macht bei dieser besonderen Anstrengung mit, indem ihr diese Bücher andern zeigt und über eure Tätigkeit der Gesellschaft am Schluß des Monats Bericht erstattet.

      „WACHTTURM“-STUDIEN

      Woche vom 23. November: Gottes Geist zur Reife unerlässlich, Absch. 1-20.

      Woche vom 30. November: Gottes Geist zur Reife unerlässlich, Abschn. 21-26; ferner: Eine reife Ansicht über Hingabe.

      Tagestexte für November

      16. Behaltet ein gutes Gewissen, damit in dem, worin man wider euch redet, jene beschämt werden, die von euerm guten Wandel geringschätzig reden. — 1. Pet. 3:16, NW. wX 15. 1. 52 19, 20a

      17. Gebet denn dem Kaiser, was des Kaisers ist. — Matth. 22:21. wX 15. 3. 51 12a

      18. Zweifellos werdet ihr das Bild auf mich anwenden: ‚Arzt, heile dich selbst‘. — Luk. 4:23, NW. wX 1. 7. 51 17, 18, 20

      19. Sind sie nicht alle Geister zu öffentlichem Dienst, ausgesandt, um jenen zu dienen, welche die Rettung ererben werden? — Heb. 1:14, NW. wX 15. 8. 51 9-11

      20. Tausend werden fallen an deiner Seite und zehntausend an deiner Rechten — dich wird es nicht erreichen. Nur schauen wirst du es mit deinen Augen und wirst sehen die Vergeltung der Gesetzlosen. — Ps. 91:7, 8. wX 1. 11. 51 18, 19

      21. Denn Jehova hat Zion aufgebaut; er ist erschienen in seiner Herrlichkeit. — Ps. 102:16, AS. wX 1. 12. 51 1, 16-19

      22. Wer euch antastet, tastet seinen Augapfel [die Pupille meines Auges, Ro] an. — Sach. 2:8. wX 15. 2. 51 13a

      23. Eine hohe Feste [Zuflucht, KJ] ist uns der Gott Jakobs. — Ps. 46:7. wX 15. 5. 51 21a

      24. Der Aufseher sollte deshalb untadelig sein, Mann e i n e r Frau … Dienstamtgehilfen seien Männer e i n e r Frau. — 1. Tim. 3:2, 12, NW. wX 15. 6. 51 8, 9a

      25. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. — Matth. 6:10, NW. wX 15. 10. 51 9, 11a

      26. Den Übriggebliebenen ihres Samens, welche die Gebote Gottes beobachten. — Off. 12:17, NW. wX 1. 8. 51 19

      27. Die Taufe [Untertauchen, Ro] — nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott. — 1. Pet. 3:21. wX 15. 1. 52 15, 18a

      28. Das vollständige Ende aller Dinge hat sich genähert. Seid daher gesunden Sinnes. — 1. Pet. 4:7, NW. wX 15. 11. 51 15, 17b

      29. Formet euch nicht mehr nach diesem System der Dinge. — Röm. 12:2, NW. wX 15. 12. 51 5, 6, 3, 4

      30. Danket dem Gott aller Götter; denn seine Güte währet ewiglich. — Ps. 136:2, Lu. wX 1. 1. 52 19a

      Erklärungen zum Auffinden weiterer Kommentare über diese Texte: Die Zahlen, die dem Datum des „Wachtturms“ folgen, beziehen sich auf Abschnitte im ersten Studiumartikel. Wenn nach der Abschnittsziffer ein „a“ folgt, ist der Kommentar im zweiten Studiumartikel zu finden; wenn ein „b“ folgt, betrifft es den dritten Studiumartikel.

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