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  • Die Ehe vor Gott und Menschen in Ehren halten
    Der Wachtturm 1977 | 15. Juni
    • Kosten derartig hoch, daß der Betreffende Jahre braucht, um dafür aufkommen zu können. In solchen Fällen schafft die Treueerklärung für die Versammlung die Voraussetzung dafür, daß die bestehende Ehegemeinschaft als ehrbar gilt, während sich der Betreffende weiterhin nach bestem Vermögen und gewissenhaft um eine gesetzliche Regelung bemüht. Etwas, was Beachtung verdient, ist der Umstand, daß in vielen Gegenden oder sogar Ländern Außenstehende den für die Ehe geltenden gesetzlichen Bestimmungen weniger Bedeutung beimessen, sondern mehr darauf achten, ob die Partner in Treue zusammen leben. Dennoch sollte ein Christ selbst an einem solchen Ort ehrlich bemüht sein, alle vorhandenen Möglichkeiten oder solche, die sich für ihn ergeben, zu nutzen, damit die Ehrbarkeit seiner Verbindung außer Frage steht.

      39. Wovon können Christen überzeugt sein, wenn sie bestrebt sind, die Ehe in Ehren zu halten?

      39 Ein Christ sollte die Sache ausgeglichen betrachten, indem er die dargelegten entscheidenden Grundsätze im Sinn behält und die Bestätigung, die der Staat bietet, weder unter- noch überbewertet. Er sollte stets vor allem daran interessiert sein, wie Gott die Verbindung beurteilt. Außerdem sollte er sich bemühen, durch seine Treue und Liebe zu seinem Partner ein gutes Beispiel zu geben und die Ehe auf diese Weise ‘unter allen ehrbar’ zu halten. Wenn er so handelt, wird er Gottes Segen verspüren und dem Stifter der Ehe, Jehova Gott, Ehre und Lobpreis bereiten (1. Kor. 10:31-33).

  • Nicht Gleiches mit Gleichem vergolten
    Der Wachtturm 1977 | 15. Juni
    • Nicht Gleiches mit Gleichem vergolten

      ● Von Jesus sagt die Bibel: „Als er beschimpft wurde, gab er nicht schimpfend zurück. Als er litt, begann er nicht zu drohen“ (1. Petr. 2:23). Alle, die Jesus darin nachahmen, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten, werden reich gesegnet.

      Das erlebte eine junge Frau aus Nigeria, als sie sich zum erstenmal am öffentlichen Predigtwerk der Zeugen Jehovas beteiligte. Man sagte ihr, daß der Bewohner eines bestimmten Hauses ein großer Gegner sei, doch sie wollte dennoch mit ihm sprechen. Was geschah?

      Der Wohnungsinhaber griff zu einem Behälter Palmöl und goß es über sie. Es lief ihr ins Gesicht, auf ihre Kleidung und auf die Tasche. Ohne ein Wort zu sagen, wischte sie sich das Öl aus dem Gesicht. Es vergingen einige Minuten. Als der Mann die friedliche Haltung der jungen Frau beobachtete, schämte er sich ein wenig. Er bat sie, ihm zu sagen, weshalb sie eigentlich bei ihm vorgesprochen habe. Nun hörte er zu.

      Kurze Zeit später wurde ein Bibelstudium mit ihm begonnen. Heute beteiligt auch er sich als ein getaufter Zeuge Jehovas am öffentlichen Predigtdienst.

      Im selben Land bot ein Zeuge Jehovas gerade Leuten biblische Literatur an, als sich ihm ein Mann näherte, der behauptete, ein „christlicher Prophet“ zu sein. Der Mann griff nach der Literatur und zerriß sie. Der Zeuge sagte nichts, sondern bückte sich, sammelte die Papierfetzen auf und steckte sie in seine Tasche. Ein anderer Mann, der alles beobachtet hatte, wandte sich an den Zeugen und sagte: „Ich stand auf der Straße und beobachtete, was unser Prophet Ihnen antat, ohne daß Sie ihn irgendwie beschimpft hätten.“ Nach einem Lob für den Zeugen sagte er weiter: „Ich bin bereit, ab heute einer von Ihnen zu werden.“ Er hielt sein Wort und verkündigt heute seinen Mitmenschen die biblische Wahrheit.

      Ja, es wirkt sich auf aufrichtige Menschen günstig aus, wenn man Jesu Beispiel nachahmt und nicht Gleiches mit Gleichem vergilt.

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