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  • Ihr Jugendlichen, erweist euch als Jünger Christi
    Der Wachtturm 1970 | 1. Juni
    • kennzeichneten sie sich als seine Nachfolger. Wenn sie über ein Thema aus der Heiligen Schrift sprachen, redeten sie wie er mit Autorität. Jugendliche Christen können dies heute dank der vortrefflichen Schulung, die sie in Jehovas irdischer Organisation seiner Zeugen genießen, ebenfalls tun. Durch die Verkündigung der einzigartigen Botschaft von Gottes Königreich, vom Ende der sündigen Menschenwelt und von der Auferstehung der Toten und durch die Art und Weise, wie sie die Bibel gebrauchen, um dem, was sie sagen, Autorität zu verleihen, erweisen sie sich als Nachfolger Christi des zwanzigsten Jahrhunderts. — Mark. 1:22; Apg. 4:13.

      29. Was dürfen jugendliche Christen nicht vergessen, wenn sie sich die Aussicht auf eine endlose Zukunft erhalten möchten?

      29 Diese jungen Leute haben guten Grund, an die Zukunft zu denken, denn sie haben eine endlose Zukunft vor sich, sofern sie auf dem schmalen Weg bleiben, der von ihnen aber verlangt, daß sie Gott gehorchen. Wenn sie sich diese Aussicht erhalten möchten, dürfen sie keinen Augenblick vergessen, daß sie ergebene, getaufte Diener Jehovas sind, die Christus, ihrem Beispiel, nachfolgen. Sie dürfen ihre Denkweise und ihre Sittenbegriffe nicht von den ausgefallenen Ansichten und von der unchristlichen Denkweise weltlicher Jugendlicher beeinflussen lassen. Sie müssen durch ihren Wandel jederzeit beweisen, daß sie Diener Jehovas und Nachfolger Christi sind.

      30. Wie können sie sich weiterhin als Jünger Christi erweisen?

      30 Sie müssen in den wenigen, dem alten System der Dinge noch verbleibenden Jahren den ernsten Rat der Heiligen Schrift befolgen: „Bewährt euch immer wieder.“ (2. Kor. 13:5) Durch ihren Wandel, ihren Umgang und ihre Sprache, durch ihren Wunsch und ihr stetes Bemühen, das zu tun, was in Gottes Augen recht ist, und durch ihre Predigttätigkeit können sie sich als das erweisen, was sie sind: als Jünger Christi. Gehörst du zu diesen edlen jungen Menschen? Beweist du, daß du anders bist als weltliche Jugendliche und daß du „die neue Persönlichkeit“ angezogen hast, „die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist“? (Eph. 4:24) Wenn ja, dann liegt eine glückliche Zukunft vor dir.

  • Ihr Jugendlichen, respektiert ihr eure Eltern?
    Der Wachtturm 1970 | 1. Juni
    • Ihr Jugendlichen, respektiert ihr eure Eltern?

      „Ehre deinen Vater und deine Mutter.“ — Eph. 6:2.

      1. Welches Verhalten im Elternhaus sollte man von jugendlichen Christen erwarten dürfen?

      DARF man von Jugendlichen, die sich außerhalb des Elternhauses als Jünger Christi erweisen, nicht mit Recht erwarten, daß sie sich zu Hause ebenfalls wie Jünger Christi benehmen? Wer ein Jünger Christi sein will, muß dies jederzeit durch seine Sprache und durch seine Handlungen beweisen. Ein jugendlicher Christ ist nicht nur so lange ein Jünger Christi, bis er heimkommt und von seinen Eltern gefragt wird, was er getan habe, oder bis sie ihm etwas, was er tun möchte, nicht erlauben.

      2. Wie verhalten sich viele weltliche Jugendliche der elterlichen Gewalt gegenüber, und welche Prophezeiung erfüllt sich dadurch?

      2 Viele weltliche Jugendliche lehnen sich gegen ihre Eltern auf oder beschimpfen sie, wenn sie ihnen etwas verbieten oder wenn sie sie zurechtweisen. Manche unter ihnen sind sogar schon von zu Hause fortgelaufen, damit sie so leben könnten, wie sie wollten. Solche Kinder haben nicht den richtigen Respekt vor ihren Eltern und auch nicht die richtige natürliche Zuneigung zu ihnen. Sie mögen zwar von Liebe reden, aber lieben sie ihre Eltern wirklich, wenn sie von zu Hause fortlaufen und ihren Eltern auf diese Weise nichts als Kummer und Sorgen bereiten? Sie denken nur an sich und an das, was sie haben möchten. Beweisen sie dadurch Dankbarkeit für das, was ihre Eltern für sie getan haben? Beweisen sie dadurch Respekt vor ihnen? Was wir heute sehen, ist das, was in 2. Timotheus 3:1-4 vorhergesagt worden ist, wo es heißt, die Jugend werde in den „letzten Tagen“ „den Eltern ungehorsam“ sein, „undankbar“ und „ohne natürliche Zuneigung“. Jugendliche, die sich als Jünger Christi erweisen möchten, respektieren ihre Eltern mehr als solche Jugendliche.

      3. Warum ist es besser, Jugendliche gehorchen ihren Eltern, als daß sie ihren Willen durchzusetzen versuchen?

      3 Es ist ganz natürlich, ihr Jugendlichen, daß eure Eltern euch dies oder jenes verbieten. Vielleicht versteht ihr mitunter nicht, warum sie zu etwas nein sagen. Wäre es aber nicht dennoch besser, ihr würdet ihre reife Entscheidung respektieren, statt zu versuchen, euren Willen durchzusetzen? Als ihr noch klein wart, schützten eure Eltern euch vor euch selbst, indem sie euch nicht erlaubten, mit Messern zu spielen, die Finger in eine Steckdose zu stecken, über die Straße zu rennen, ohne nach links und nach rechts zu schauen, oder mit schlechterzogenen Kindern umzugehen. Wenn sie euch diese Dinge damals mit Recht nicht erlaubten, weil sie die damit verbundenen Gefahren erkennen konnten, könnte es nicht so sein, daß sie die Dinge, die sie euch Jugendlichen jetzt verbieten, euch ebenfalls mit Recht verbieten? Könnte es nicht so sein, daß sie auch jetzt Dinge sehen, die euch schaden könnten, die ihr nicht sehen könnt?

      4. Anhand welchen Beispiels könnte gezeigt werden, daß es vernünftig ist, die Wünsche der Eltern zu respektieren?

      4 Angenommen, ein junges Mädchen verliebt sich in seinen Jugendfreund und will ihn heiraten, aber seine Eltern lassen es nicht zu. Das Mädchen glaubt, er sei seine große Liebe, und kann nicht verstehen, daß seine Eltern die Heirat nicht gestatten wollen. Es ist über ihre Weigerung empört und befaßt sich sogar mit dem Gedanken fortzulaufen. Es sieht nicht ein, daß seine Eltern von der Ehe und von Eheproblemen mehr verstehen, als es davon versteht. Die Eltern möchten, daß es in der Ehe glücklich wird, aber sie wissen, daß dies eine Reife voraussetzt, die es noch nicht hat. Sie wissen genau, daß es in der Ehe glücklicher wird, wenn es einige Jahre älter ist. Statistiken zeigen, daß bei Ehen, bei denen beide Ehepartner erst zwanzig Jahre alt oder noch jünger sind, wenn sie heiraten, die Wahrscheinlichkeit, daß ihre Ehe mit einer Scheidung endet, viermal größer ist als bei Ehepaaren, die bei der Hochzeit über einundzwanzig Jahre alt sind.

      5. Was verlangt Gott von Jugendlichen?

      5 Obwohl dieses junge Mädchen enttäuscht sein mag und vielleicht nicht verstehen kann, warum seine Eltern nicht in die Heirat einwilligen, respektiert es ihre Entscheidung, wenn es sich als ein Jünger Christi erweisen möchte. Gott verlangt, daß Jugendliche ihren Eltern gehorchen, selbst wenn sie mit der elterlichen Entscheidung nicht einverstanden sind. „Ihr Kinder, seid euren Eltern in allem gehorsam, denn das ist wohlgefällig im Herrn.“ (Kol. 3:20) Später mag es dankbar sein, daß es den Eltern gehorchte, und es mag erkennen, daß sie es auch in diesem Fall liebevoll davor schützten, sich einen schwerwiegenden Schaden zuzufügen.

      6, 7. Was für Einschränkungen mögen Eltern einem volljährigen Sohn auferlegen, die zu beachten er verpflichtet ist?

      6 Oder betrachten wir als Beispiel einen Sohn, der einundzwanzig Jahre alt und verlobt ist, aber immer noch im Elternhaus wohnt. Er trägt zwar etwas zu den Kosten für die Wohnung bei, aber der Vater kommt für den Unterhalt der Familie und auch für den größten Teil seiner Bedürfnisse auf. Sein Vater macht ihm Vorwürfe, weil er so häufig bis spät in die Nacht hinein bei seiner Verlobten bleibt. Der Sohn sieht nicht ein, warum er seine Verlobte nicht so oft sehen darf, wie er will, und nicht so lange bei ihr bleiben darf, wie er will, da er doch volljährig ist. Da der Vater weiß, daß das lange Aufbleiben die Gesundheit seines Sohnes gefährdet — von den Gefahren, die es für sein moralisches Wohl haben könnte, abgesehen —, hält er es für gut, seinem Sohn in dessen eigenen Interesse gewisse Einschränkungen aufzuerlegen. Das Mädchen wird seinen Verlobten nicht weniger lieben, wenn er die Wünsche seines Vaters respektiert, sondern es wird ihn um so mehr respektieren.

      7 Ist aber der Sohn verpflichtet, seinem Vater zu gehorchen, wenn er doch schon volljährig ist? Die Bibel sagt nichts davon, daß ein Sohn von einem bestimmten Alter an berechtigt wäre, nicht mehr auf die Zucht seines Vaters zu hören, während er noch im Hause seines Vaters wohnt. Sie sagt: „Höret, Söhne, die Unterweisung des Vaters, und merket auf, um Verstand zu kennen!“ (Spr. 4:1) Solange der Sohn im Hause seines Vaters wohnt, ist er nach der Bibel verpflichtet, die Wünsche seines Vaters zu respektieren, selbst wenn er volljährig ist.

      DIE STELLUNG DES FAMILIENHAUPTES

      8. Wer ist nach der Bibel das Haupt einer Familie, und wie könnte man seine Stellung als Haupt veranschaulichen?

      8 Jehova gibt in seinem geschriebenen Wort deutlich zu verstehen, daß der Vater das Haupt der Familie ist. (Eph. 5:23) Ein Haupt muß dasein, damit in der Familie Frieden und Harmonie herrschen. Der Vertreter des Familienhauptes ist die Mutter. Wir könnten eine Familie mit einem Schiff vergleichen. Der Vater entspricht dem Kapitän, dem alle auf dem Schiff gehorchen müssen. Der Kapitän ist für die Ordnung auf dem Schiff und für die Führung des Schiffes verantwortlich. Das trifft auch auf einen Familienvater zu. Die Mutter entspricht dem Ersten Offizier, dem Vertreter des Kapitäns. Wie die Schiffsmannschaft diesen Offizieren gehorcht und sie ehrt und achtet, so sollten auch Kinder ihren Eltern gehorchen und sie ehren und achten. (Eph. 6:1) Rebellische Kinder können die Führung einer Familie genauso gefährden, wie eine meuternde Mannschaft die Führung eines Schiffes gefährden kann.

      9, 10. (a) Welchen guten Rat gibt die Bibel Jugendlichen, und inwiefern ist die Familie Abrahams ein gutes Beispiel dafür, wie die Stellung des Familienhauptes geachtet werden sollte? (b) Wie zeigte Jesus, daß Söhne und Töchter ihre Eltern ehren sollten?

      9 Die göttliche Ordnung verlangt daher von Kindern, daß sie ihren Vater und ihre Mutter ehren und ihnen gehorchen. „Mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht die Belehrung deiner Mutter.“ (Spr. 6:20) Isaak tat dies, solange er im Hause seines Vaters war. Obwohl er etwa vierzig Jahre alt war, als er heiratete, respektierte er seinen Vater immer noch als das Haupt der Familie und nahm die Frau, die dieser für ihn gewählt hatte. Wenn Abraham das Recht hatte, für den volljährigen Isaak eine Frau zu wählen, sollte dann ein Vater heute nicht das Recht haben, einem volljährigen Sohn, der noch im Elternhaus wohnt, gewisse Einschränkungen aufzuerlegen? Als Haushaltungsvorstand hat er dieses Recht.

      10 In biblischen Zeiten war die elterliche Gewalt, besonders die Gewalt des Vaters, sehr weitreichend. Solange der Vater lebte und dem Hause vorstehen konnte, unterstanden ihm seine Söhne und Töchter. Wenn ein Sohn selbst eine Familie gründete, wurde er das Haupt seiner Familie. Doch obwohl er nun nicht mehr der Gewalt seines Vaters unterstand, mußte er seine Eltern weiterhin ehren. Jesus verurteilte die damaligen geistlichen Führer, weil sie behaupteten, sie brauchten Vater und Mutter nicht zu ehren — das heißt im Notfall nicht finanziell zu unterstützen —, wenn sie das Geld dem Tempel stifteten. Er sagte, sie hätten um solcher Überlieferungen willen „das Wort Gottes ... ungültig gemacht“. — Matth. 15:3-9.

      11. Warum sollten jugendliche Christen von heute ihren Vater als Haupt respektieren, und wie sollte ein Vater seiner Aufgabe als Haupt nachkommen?

      11 Jugendliche von heute, die Christen sein möchten, respektieren ihren Vater als das Haupt der Familie und gehorchen ihm. Aufgrund biblischer Beispiele haben sie erkannt, daß Gott dies verlangt, und sie haben den Wunsch, Gottes Willen zu tun. (Kol. 3:20) In einer christlichen Familie bemüht sich der Vater, seine Gewalt nicht zu mißbrauchen, und vermeidet es, seine Kinder zu erbittern oder

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