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Sicherheit — jetzt und allezeitDer Wachtturm 1980 | 1. Dezember
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der heute eine enge Freundschaft mit Jehova sucht, Augen und Ohren vor den Gewalttaten und unmoralischen Handlungen, die in solchen Filmen und Publikationen oft behandelt werden, verschließen.
Es trägt auch zu unserer Sicherheit bei, wenn wir uns an gerechte Grundsätze halten. Der weise König Salomo faßte dies in wenigen Worten zusammen: „Wer in unversehrter Lauterkeit wandelt, wird in Sicherheit wandeln“ (Spr. 10:9).
Manchmal sind auch Zeugen Jehovas in gefährlichen Situationen beschützt worden. Sie sind davon überzeugt, daß dieser Schutz von Gott kam. Zum Beispiel las Bruder Z. in seinem Auto gerade die Zeitschrift Der Wachtturm, als ihn plötzlich jemand am Hals packte. Er betete inbrünstig zu Jehova. Der Angreifer wurde auf einmal bewegungslos, und sein Griff lockerte sich. Bruder Z. setzte den Motor in Gang, verabschiedete sich und ließ den Mann, der wie eine Statue mitten auf der Straße stand, hinter sich.
Einer Missionarin aus Kenia erging es folgendermaßen: Ihre Eltern waren sehr dagegen, daß sie Jehova zu dienen begann. Der Vater drohte ihr, sie zu töten, wenn sie sich nicht von diesen „weißen Narren“ — so nannte er die Zeugen — abwenden würde. Er heuerte Gangster an, um ihr Schaden zuzufügen. Sie berichtete: „Jehova beschützte mich, so daß ich nicht in ihre Hände fiel.“
Diese Erfahrungen zeigen, daß auch Christen in kritische Situationen geraten können. Wenn wir aber völlig auf Jehova vertrauen, können wir davon überzeugt sein, daß uns kein anhaltender Schaden zugefügt werden kann. Unser himmlischer Vater hat verheißen: „Ich will dich keineswegs im Stiche lassen noch dich irgendwie verlassen.“ Wenn also in irgendeiner Weise unsere Sicherheit bedroht ist, können wir vertrauensvoll sagen: „Jehova ist mein Helfer; ich will mich nicht fürchten. Was kann mir ein Mensch antun?“ (Hebr. 13:5, 6).
Sehr bald wird die gesamte Menschheitsfamilie eine Krise erleben, die die scheinbar schützenden Mauern des Reichtums, der militärischen Stärke oder der politischen Macht niederreißen wird. Nur wer auf die unsichtbare, aber mächtige Hand Jehovas vertraut hat, wird diese Krise überleben und unter der gerechten Herrschaft des Königreiches Gottes bis in alle Ewigkeit Sicherheit genießen können (Offb. 21:1, 4). Da wir in einem engen persönlichen Verhältnis zu Jehova stehen, können wir darauf hoffen, diese Freude zu erleben.
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Die biblische Wahrheit zeigt den Weg zur SicherheitDer Wachtturm 1980 | 1. Dezember
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Die biblische Wahrheit zeigt den Weg zur Sicherheit
Ein Bericht aus der Dominikanischen Republik
UNGEFÄHR 960 Kilometer östlich von Florida, zwischen den Inseln Kuba und Puerto Rico, liegt die karibische Insel Hispaniola. Zwei Drittel der Insel — auf der Ostseite — bilden die Dominikanische Republik. Das Land ist gut bewässert und eignet sich deshalb ausgezeichnet für die Landwirtschaft. Man baut dort u. a. Zuckerrohr, Kaffee und Kakao an, außerdem erntet man Früchte wie Baummelonen, Bananen, Mangopflaumen und Ananas.
Die Einwohner der Dominikanischen Republik sind freundlich und lieben angeregte Unterhaltungen. Dabei machen sie mit den Händen, mit dem Gesicht und sogar mit dem ganzen Körper Gesten. Viele von ihnen sind Protestanten, doch der größte Teil der Bevölkerung ist wie die europäischen Kolonisten, die während des 15. Jahrhunderts von Spanien nach Hispaniola kamen, römisch-katholisch.
Am 1. April 1945 kamen Missionare von der
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