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  • Des Christen Verantwortung gegenüber anderen
    Der Wachtturm 1957 | 15. Juni
    • (Predigt) vollführt werde und alle Nationen es hören möchten.“ Wiewohl einige abfallen, wird das große Werk des Predigens der guten Botschaft vollführt. Mit Paulus im Dienste vereint waren immer noch Timotheus, Onesiphorus, Priska, Aquila, Lukas, Titus, Krescenz und viele andere, und darüber freute er sich. Auch wir freuen uns, daß in diesen Tagen so viele Tausende der Neuen-Welt-Gesellschaft hinzugefügt worden sind. Während sich einige als falsche Brüder und Verräter erweisen mögen, wie in Rußland, in der Tschechoslowakei und in Polen, sind doch viele andere treu. Und in solchen Ländern fahren die Prediger, ihrem Hingabegelübde getreu, fort, die gute Botschaft zu erzählen, auch wenn das Werk vorübergehend oder für sechs Monate auseinandergesprengt ist, bis sie ihre Versammlungen wieder organisieren und die Verbindung mit anderen in der Neuen-Welt-Gesellschaft von neuem aufnehmen können. Es gehört zu unserer Verantwortung, unseren Dienst fortzusetzen, in dem Gedanken, daß, wenn auch beim Tode Jesu eine kleine Zeit der Unterbrechung des Predigtwerkes eintrat, Jehovas Geist zu Pfingsten doch den Weg wieder zeigte, und das geschieht auch in unseren Tagen. Wir freuen uns und bringen Jehova Dank dar, daß er uns so viele loyale, glückliche Gefährten im Dienste gegeben hat. — 2. Tim. 2:18; 1:15; 4:11, 16, 17, 19, 20, NW.

      20. Von welchem Nutzen ist es für uns, wenn wir die Berichte des Paulus und Timotheus in bezug auf die Übernahme von Dienstverantwortlichkeiten betrachten?

      20 Die Berichte über die Dienstverantwortlichkeiten und den Dienst, den Paulus und Timotheus als Nachfolger Christi Jesu für andere leisteten, sollten uns alle heute veranlassen, den Evangeliumsdienst um so mehr wertzuschätzen. Er ist ein kostbarer Schatz. Als Gottes Diener, die sich dem Dienste für ihn widmen, hüten wir dieses uns anvertraute Gut heute weltweit vor seinem Angesicht. Wir alle haben den Schritt der Hingabe wirklich getan, und er gilt für immer. Nun müssen wir ihn ernst nehmen, müssen willens und bereit sein, alles zu tun, was wir in Übereinstimmung mit dem uns anvertrauten Gut zu tun geheißen werden, gleichwie Paulus und Timotheus es taten. Betrachte jede Gelegenheit des theokratischen Dienstes, die dir zuteil werden mag, als höchst wertvoll. Jehova erwartet, daß wir mit dem uns anvertrauten Gut handeln. — 2. Kor. 4:5-7, NW.

      21. Welche Verantwortung fällt jedem ergebenen Diener Jehovas angesichts der Tatsache zu, daß die Neue-Welt-Gesellschaft jetzt rasch zunimmt?

      21 Jedem von uns ist unter dem König Christus Jesus eine Verantwortung auferlegt worden. Als Verwalter der Habe, die Jehova gehört, stehen wir in einem engen, vertrauten Verhältnis mit Christus und Gott. Es wird von uns erwartet, daß wir das, was uns gegeben worden ist, mehren. Wenn wir es tun, werden uns weitere Vorrechte und Verantwortlichkeiten gegeben, und wir nehmen sie freudig an. Wir sind ein Teil einer weltweiten Organisation von Lobpreisern Jehovas, der Neuen-Welt-Gesellschaft. Diese Neue-Welt-Gesellschaft wächst jetzt sehr schnell. Aus jedem Land und aus allen Volksschichten treten jeden Monat Tausende neuer Lobpreiser hervor. Sie brauchen Hilfe von Personen, die reifer sind als sie. Was tun wir daher? Sind wir ausgerüstet, ihnen geistigen Rat und Trost zu geben? Dienen wir ihnen, indem wir unsere eigenen Wünsche zurückstellen? Leisten wir der Neuen-Welt-Gesellschaft unsere volle Unterstützung, indem wir unseren neuen Brüdern und Schwestern ein vorzügliches Beispiel geben? Jetzt wie nie zuvor in der Geschichte der Knechte Jehovas besteht ein Bedarf an reifen Brüdern und Schwestern, die die Führung im Dienste übernehmen und anderen auf dem Wege der wahren Anbetung beistehen. Die „anderen Schafe“ kommen herein wie Taubenschwärme. Wer bietet ihnen Hilfe? Es gibt nur e i n e Antwort! Unter der Leitung des Königs werden wir es tun. Es muß ein großes Werk getan werden, und es ist uns anvertraut worden. Erweisen wir uns als Verwalter, die dieses Werkes würdig sind. Unsere Taten werden sprechen; sie werden davon reden, was wir tun. „So halte man uns für Christi Untergebene und für Verwalter heiliger Geheimnisse Gottes … was man … bei Verwaltern sucht, ist jemand, der als treu erfunden werde.“ — Luk. 19:13, 25, 26; 1. Kor. 4:1, 2; Kol. 1:24-29, NW.

      22. Was ist die beste Art, unsere Wertschätzung für das, was uns von Jehova anvertraut ist, zu bekunden?

      22 Wir haben das, was Jehova uns bereits gegeben hat, nicht verdient. Wir besitzen vieles, wofür wir ihm in Demut zu danken haben. „Er errettete uns … nicht auf Grund unserer Werke, sondern auf Grund seines eigenen Vorsatzes und seiner unverdienten Güte. Dies wurde uns in Verbindung mit Christus Jesus vor langen Zeiten gegeben.“ Laßt uns daher heute stets dankbar sein für die uns erwiesene unverdiente Güte und den schönen Schatz, den er unseren Händen anvertraut hat. Laßt uns Wertschätzung bekunden für das Vertrauen und die Ehre, die Jehova uns erwiesen hat, indem er uns als so vertrauenswürdig erachtete, daß er uns mit dem Predigtdienste betraute. Die Gegenwart ist die Zeit, da wir nicht nur uns selbst gefallen dürfen, sondern im Dienste tätig bleiben sollen. Nicht aus Zwang, sondern bereitwillig, aus Liebe und Rücksichtnahme auf andere übernehmen wir eifrig Verantwortlichkeiten und tun alles beiseite, was uns nicht gegenseitig auferbaut. „Alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut. Jeder suche weiterhin nicht seinen eigenen Vorteil, sondern den des anderen.“ — 2. Tim. 1:9; 1. Pet. 5:2, 3; 1. Kor. 10:23, 24, NW.

  • Mit Jehova, nicht mit Dämonen teilhaben
    Der Wachtturm 1957 | 15. Juni
    • Mit Jehova, nicht mit Dämonen teilhaben

      WIE kann uns Menschengeschöpfen hier auf Erden befohlen werden, eine Mahlzeit mit Jehova Gott zu teilen, da er doch der große, göttliche, unsichtbare Geist ist? Offenbar ist es möglich, denn der Apostel Paulus schrieb: „Ihr könnt nicht den Becher Jehovas und den Becher der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am ‚Tische Jehovas‘ und am Tische der Dämonen teilhaben.“ — 1. Kor. 10:21, NW.a

      Wir werden den Gedanken verstehen, den Paulus hervorhob, wenn wir an die Gemeinschaftsopfer der mosaischen Gesetzesvorkehrung denken. Bei diesen hatte derjenige, der das zu opfernde Tier darbrachte, mit Jehova Gott und den Priestern teil oder pflegte Gemeinschaft mit ihnen. Wie dies? Jehova nahm an dem Opfer teil, indem das Blut auf seinen Altar gesprengt und das Fett von den Flammen verzehrt wurde. Der Priester nahm daran teil, indem er (und seine Familienglieder) die Brust und das rechte Bein buchstäblich aß, und der Opfernde nahm daran teil, indem er das übrige aß. (3. Mose 7:11-36) So wie andere Einzelheiten des Gesetzes war auch all dies ein Bild künftiger, besserer Dinge.

      Diese besseren Dinge sind die Opfer, die die Nachfolger Christi als „ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung über seinen Namen abgeben“. Mit Jehova an seinem Altar teilzuhaben, bedeutet, ihm die Art der Anbetung darzubringen, die er verlangt und wofür Jesus und seine Apostel das Beispiel gaben. Sie gaben ihr Leben dahin, um anderen die gute Botschaft von Gottes Namen und Königreich zu überbringen. Diese Anbetung mußte „in Geist und Wahrheit“ geschehen, das heißt in Aufrichtigkeit und gestützt auf Gottes Wort der Wahrheit, die Bibel. Daß diese Anbetung treffend als die Teilnahme an einem Mahle beschrieben wird, geht aus den Worten Jesu hervor: „Meine Speise besteht darin, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende.“ — Heb. 13:15; Joh. 4:24, 34, NW.

      Andererseits bedeutet der Ausdruck ‚mit den Dämonen teilhaben‘, den Interessen irgendeiner Sache zu dienen, die Jehova Gott zuwider ist und die unter der Herrschaft des Hauptdämons, Satans, des Teufels, steht, denn „die ganze Welt liegt in der Gewalt des Bösen“. Dies bedeutet, daß wir als Christen nicht an den Opfern teilnehmen können, die die Nationen der Welt ihren Göttern opfern, heißen sie nun Reichtum, Krieg, Weltherrschaft oder Weltreligion. Es bedeutet ferner, die Propaganda zu meiden, die von dem „schlechten Sklaven“, den treulosen Theologen, den Agnostikern, Atheisten und weltlichen Philosophen getrieben wird. Wenn wir leben möchten, müssen wir es vermeiden, mit Dämonen teilzuhaben; wir dürfen nur mit Jehova teilhaben. — 1. Joh. 5:19, NW.

      Wenn wir mit Jehova teilzuhaben wünschen,

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