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  • Wird die Menschheit je auf einer paradiesischen Erde leben?
    Der Wachtturm 1968 | 1. August
    • „Die heutige Weltbevölkerung macht schätzungsweise 25 Prozent der Gesamtzahl der Menschen aus, die je gelebt haben.“b

      Nach dieser Schätzung hätten zusammen mit der heutigen Weltbevölkerung von etwa 3,5 Milliarden bis heute insgesamt nur etwa 14 Milliarden Menschen gelebt. Aber selbst bei einer großzügigeren Schätzung, wenn man die 14 Milliarden verdoppelte, wäre es immer noch keine überwältigende Zahl. Die Erde hat eine Landfläche von über 148 Millionen Quadratkilometern, und selbst bei einer Bevölkerung von 24 Milliarden ständen jeder Person 60 Ar Land zur Verfügung.

      Das Problem der ungenügenden Nahrungsmittelproduktion ist vor allem darauf zurückzuführen, daß heute große Gebiete unbebaubar sind. Ja, nur 7,7 Prozent der Landfläche der Erde sollen gegenwärtig bebaut werden, und bei einem großen Teil dieser Gebiete ist der Ertrag sehr gering. Bedenken wir aber, welche Fülle die Erde unter idealen Verhältnissen und mit Gottes Segen hervorbringen könnte. (5. Mose 28:12; Ps. 67:6) Sie könnte ohne weiteres noch viel mehr Menschen ernähren, auch die zum Leben zurückkehrenden Toten, selbst wenn es zehn bis zwanzig Milliarden oder noch mehr wären!

      Über die Möglichkeit, daß die Erde eine weit größere Bevölkerung ernähren könnte, hieß es in der Zeitschrift Newsweek von. 23. Juli 1962: „Dr. James Bonner von der Technischen Hochschule Kaliforniens schätzt, daß die Erde 50 Milliarden Menschen — das Siebzehnfache ihrer gegenwärtigen Bevölkerung — ernähren kann, und Harrison Brown, ein anderer Forscher an der kalifornischen Technischen Hochschule, sagt, er könne sich ‚sogar vorstellen, daß 100 Milliarden ernährt werden könnten‘.“

      Ohne Zweifel wird die Erde alle hinreichend ernähren können, die Jehova Gott in seiner Barmherzigkeit zum Leben in dem wiederhergestellten irdischen Paradies auferweckt. Doch wann wird diese Auferstehung der Toten sein? Wie wird die Erde zu einem herrlichen Paradies gemacht werden?

      DIE ERDE WIRD BALD EIN PARADIES SEIN

      Die biblischen Prophezeiungen deuten unmißverständlich darauf hin, daß wir in den „letzten Tagen“ des gegenwärtigen Systems der Dinge leben. (2. Tim. 3:1-5; Matth. 24:3-14) Binnen kurzem werden im „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, allgemein Harmagedon genannt, „die Gesetzlosen ... aus dem Lande [von der Erde, NW] ausgerottet“ werden. (Offb. 16:14, 16; Spr. 2:22) Die Erde wird also von diesen Personen vollständig gesäubert, wogegen die Sanftmütigen und Rechtschaffenen übrigbleiben. Sie werden sich dann an der Fülle des Friedens ergötzen. Die Bibel sagt uns: „Überdies, die Welt vergeht und ebenso ihre Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt immerdar.“ — 1. Joh. 2:17.

      Diesen Harmagedon-Überlebenden, die den Willen Gottes tun, steht eine herrliche Zukunft bevor. Ihnen gelten folgende inspirierte Psalmworte: „Die Gerechten werden das Land [die Erde, NW] besitzen und werden darin wohnen immerdar.“ (Ps. 37:29) Sie werden das wunderbare Vorrecht haben, die Erde zu verschönern und sie so zu bebauen, daß sie einem großen prächtigen Garten oder Park gleicht. In diesem irdischen Paradies werden sie schließlich auch die Milliarden Toten willkommen heißen, die auferweckt werden, auch den Übeltäter, der neben Jesus starb und dem Jesus verheißen hatte: „Du wirst mit mir im Paradiese sein.“ — Luk. 23:43.

      Eine solch wunderbare Zukunft steht der Menschheit nun unmittelbar bevor! Allen, die die paradiesische Erde bewohnen werden, wird die untrügliche Verheißung gegeben: „Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:3, 4) Um aber Harmagedon überleben und schließlich diese Segnungen genießen zu können, muß man jetzt unbedingt Gottes Willen kennenlernen und ihn auch tun.

  • 101 Absolventen der Gileadschule — Helfer im Zeichnungswerk
    Der Wachtturm 1968 | 1. August
    • 101 Absolventen der Gileadschule — Helfer im Zeichnungswerk

      FÜR die 101 Studenten der 45. Klasse der Missionarschule Gilead war der 10. März 1968 der Tag ihrer Abschlußfeier. Sie werden diesen Tag nie vergessen. Der Vizepräsident der Watch Tower Society bezeichnete sie in seiner Ansprache, die er an sie und die etwa 2 000 anwesenden Freunde und Verwandten der Studenten hielt, als Helfer im Zeichnungswerk.

      F. W. Franz nahm auf die Prophezeiung im neunten Kapitel des Buches Hesekiel Bezug, in dem vorhergesagt wird, daß Personen, die „seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte geschehen“, an ihrer Stirn gezeichnet werden sollten, und sagte dann, die Studenten seien Gezeichnete, die nun hinausziehen würden, um zu helfen, andere zu zeichnen. Das Zeichen an der Stirn bedeute nicht nur, daß jemand Gottes Wort der Wahrheit verstandesmäßig erfaßt habe, bemerkte er. Es kennzeichne jemand als Christen. Es lasse eine christliche Persönlichkeit erkennen. Der Vizepräsident der Gesellschaft war nur einer der verschiedenen Redner, die an diesem Tag zur 45. Klasse der Gileadschule sprachen.

      N. H. Knorr, der Präsident der Watch Tower Society, schloß die verschiedenen ermahnenden Ansprachen ab, indem er die Studenten anspornte, nicht zu vergessen, daß sie gelobt hätten, Gottes Willen zu tun. „Es gibt Personen“, sagte er, „die sich vollständig von Gottes Organisation abgewandt und die schließlich vergessen haben, was sie früher glaubten. Sie haben Gott vergessen.“

      „Die Schule ist nun vorbei“, sagte er, „aber das ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang.“ Er schloß mit den Worten: „Ihr habt ein wunderbares Vorrecht. Ihr solltet nie vergessen, was ihr gelernt habt und daß ihr gelobt habt, Gottes Willen zu tun.“

      Nach den letzten ermahnenden Worten, die Präsident Knorr an die Klasse richtete, kamen die Studenten der Reihe nach auf die Bühne, und jeder erhielt einen Briefumschlag, der in den meisten Fällen ein Diplom enthielt. Um ein Diplom zu erhalten, mußte ein bestimmter Leistungsstandard erreicht werden. Der Briefumschlag enthielt ferner ein Bild der 45. Klasse und etwas Geld für persönliche Auslagen. Als der letzte der Absolventen an seinen Platz zurückgekehrt war, brach unter den Zuhörern ein Beifallssturm zur Beglückwünschung los.

      Im Auftrag der scheidenden Klasse las ein Student ein Dankschreiben vor, das er dann dem Präsidenten der Gesellschaft überreichte. Die Absolventen dankten darin der Gesellschaft für die vortreffliche Ausbildung, die sie in den vergangenen fünf Monaten genossen hatten. Sie erklärten, sie hätten nun einen Begriff oder eine Vorstellung von Jehovas Organisation erhalten, die ihre Erwartungen weit übertreffen würde. Sie fanden auch, die Bibel habe nun noch weit größere Bedeutung für sie erhalten. Mit dem Verlesen dieses Dankschreibens war das Programm aber noch nicht zu Ende. Es wurde am Nachmittag fortgesetzt.

      Einige Studenten erfreuten die Anwesenden mit ausgezeichneten musikalischen Darbietungen. Unter anderem sang eine Gruppe, die in der Schule Spanisch gelernt hatte, einige muntere Lieder in Spanisch.

      Zwischen diesen musikalischen Darbietungen wurde ein interessanter Sketsch aufgeführt, in dem gezeigt wurde, wie einige Studenten durch eine Demonstration in der Klasse den ersten Korintherbrief behandelten, um zu veranschaulichen, wie nützlich er ist. Nach einer Besprechung beschlossen sie, eine Begebenheit darzustellen, die sich in der Korinther Versammlung des ersten Jahrhunderts hätte abgespielt haben können. Sie zeigten, wie Paulus in seinem Brief unter anderem die Spaltungen in der Versammlung behandelte, welches Vorgehen gegen eine unsittliche Person in der Versammlung er empfahl und welchen Rat er denen gab, die einen ungläubigen Ehegefährten hatten. Geschickt hoben sie den Hauptpunkt hervor: daß die Grundsätze der Bibel für uns alle nützlich sind.

      Den Höhepunkt des Nachmittagsprogramms bildete ein eindrucksvolles Kostümstück, das Szenen aus dem Leben der Tochter Jephthas, eines Richters im alten Israel, darstellte. Es war ein ergreifendes, glaubensstärkendes Drama und eine sehr schöne Aufführung.

      Nach dem Drama kam die ganze Klasse auf die Bühne und sang ein ergreifendes Abschiedslied. Dann ermahnte sie der Präsident der Gesellschaft in seinen Schlußworten, „dieses vortreffliche Werk fortzusetzen“. Mit seinem Schlußgebet endete das vorzügliche Graduierungsprogramm der 45. Klasse der Gileadschule.

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