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  • Den Mut haben, religiöse Verfolgung zu überwinden
    Der Wachtturm 1962 | 15. Februar
    • ich in allem guten Mut betreffs euer habe.“ (2. Kor. 7:13, 16, Fußnote) Ja, Paulus wurde durch den Glauben dieser Versammlung gestärkt und ermutigt.

      21. Wieso stärkten die Erfahrungen, die Paulus im Gefängnis machte, den Mut seiner christlichen Brüder?

      21 Andrerseits stärkte seine unerschütterliche Treue, die er selbst im Gefängnis in Rom bewies, den Mut seiner Brüder. Er schreibt: „Es ist nämlich bei der ganzen kaiserlichen Leibwache und auch sonst überall offenkundig geworden, daß ich um Christus willen meine Fesseln trage; und so haben denn die meisten Brüder durch meine Gefangenschaft neue Zuversicht im Herrn gewonnen und wagen deshalb mit wachsender Furchtlosigkeit das Wort Gottes zu verkündigen.“ (Phil. 1:13, 14, Me) Das gute Beispiel des Paulus, der um der Gerechtigkeit willen bereit war, ins Gefängnis zu gehen, war ein Segen für die Versammlungen. Die Briefe, die er aus dem Gefängnis schrieb, spornten alle Nachfolger Christi an, ihr Werk furchtlos fortzusetzen. Dies machte Paulus glücklich, und er freute sich zu sehen, wie seine Brüder das Wort Gottes mutig verkündigten, ungeachtet dessen, was ihnen in den verschiedenen Provinzen des Römischen Reiches widerfuhr. Und so ist es auch heute.

      22, 23. (a) Wie reagieren wahre Christen heute auf die Verfolgung ihrer Brüder? (b) Welchen Rat gab Petrus solchen, die verfolgt werden?

      22 Wenn ein Christ ins Gefängnis kommt, weil er die gute Botschaft verkündigt, oder wenn er in ein Konzentrationslager gesteckt wird, weil er sich weigert zu sagen, daß das Heil von einem Menschen wie Hitler mit seiner Regierung komme, oder wenn er verfolgt oder belästigt wird, weil er mit seinen Mitmenschen über die Bibel und über Gottes Königreich spricht, obwohl das Gesetz des Landes ihm dies nicht gestattet, dann beweisen die übrigen Glieder des Volkes Gottes in der ganzen Welt, daß sie mutig an ihrem Glauben festhalten. Und sollte die ganze Organisation des Teufels versuchen, die Verkündigung der guten Botschaft von Gottes Königreich in diesen letzten Tagen zu unterbinden, würde sich dies nur zu ihrem eigenen Schaden auswirken. Das Licht des Wortes Gottes dringt überall durch, die treuen Diener Gottes mögen noch so verfolgt und bedrängt werden. So war es damals bei den ersten Christen, und so ist es auch bei den heutigen Christen. Petrus gab Jehovas christlichen Zeugen und allen, die dieser von Angst und Schrecken geplagten Welt entrinnen möchten, folgenden Rat:

      23 „Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, seid ihr glücklich. Indes werdet nicht furchtsam vor dem, was sie fürchten, noch werdet beunruhigt, sondern heiligt den Christus als den Herrn in euren Herzen, allezeit bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung verlangt, die in euch ist, doch tut dies mit Milde und tiefem Respekt.“ — 1. Pet. 3:14, 15, NW.

      24, 25. (a) Weshalb werden Personen, die sich Jehova hingegeben haben, um seinen Willen zu tun, nicht von der Furcht beherrscht, die die Welt heute beherrscht, und was gibt ihnen die Kraft, die Welt zu besiegen? (b) Wie ermutigten die Brüder von Rom Paulus und bekundeten dadurch ihre Liebe zu Jesus?

      24 Wir leben heute in einer Zeit, in der Furcht die Welt beherrscht, Furcht vor der Selbstvernichtung. Doch weshalb herrscht diese Furcht unter den Nationen? Weil sie keine Liebe untereinander haben. Jesus sagte: „Liebet [einander], gleichwie ich euch geliebt habe.“ (Joh. 15:12) Diese Liebe findet man bei denen, die sich Jehova hingegeben haben, um seinen Willen zu tun, und diese sind auch bereit, um der Gerechtigkeit willen zu leiden, und zwar „mit Milde“. Wo aber herrscht Liebe unter den heutigen Nationen oder unter all ihren Völkern? Wenn du diese Liebe finden willst, dann mußt du dich — wie einst Jesus und die ersten Christen — von diesen Nationen absondern. Jesus sagte: „Sie sind kein Teil der Welt, gleichwie ich kein Teil der Welt bin.“ (Joh. 17:16, NW) In dieser von Furcht beherrschten Welt eine solche Stellung einzunehmen erfordert Mut. Aber es ist möglich, denn Jesus sagte: „In der Welt werdet ihr Drangsal erleiden, doch fasset Mut! Ich habe die Welt besiegt.“ (Joh. 16:33, NW) Auch du kannst sie besiegen, wenn du ein Gott hingegebener Christ bist. Viele haben sie schon besiegt. Deine Brüder werden dir dabei helfen, auch wenn die Lage manchmal hoffnungslos sein mag. Als Paulus als Gefangener nach Rom unterwegs war, kam ihm die Versammlung entgegen, und wir lesen in Apostelgeschichte 28:14, 15: „Von dort kamen die Brüder, als sie von uns gehört hatten, uns bis Appii-Forum und Tres-Tabernä entgegen; und als Paulus sie sah, dankte er Gott und faßte Mut.“

      25 Diese Brüder aus Rom gingen einem Fremden entgegen, aber er war ein Bruder, der als Gefangener nach Rom kam. Sie hatten Paulus noch nie gesehen, aber sie erinnerten sich der Worte Jesu: „Ich war Fremdling, und ihr nahmet mich auf; nackt, und ihr bekleidetet mich … ich war im Gefängnis und ihr kamet zu mir.“ (Matth. 25:35, 36) Die Gott hingegebenen Christen in Rom hatten nie Gelegenheit gehabt, Christus Jesus bei sich zu Gast zu haben, wie die Apostel und Maria und Martha und viele andere in Palästina. Aber Jesus sagte: „Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.“ Was sie Paulus taten, war, als täten sie es Jesus. Allein dadurch, daß die Versammlung Paulus entgegenging, bekundete sie ihren Glauben und ihre Liebe zu einem treuen Bruder, und das ermutigte Paulus. — Matth. 25:40.

      26. Wie können wir heute selbst trotz Verfolgung mutig und starken Herzens bleiben?

      26 Bedarfst du der Ermutigung? Dann versammle dich mit deinen Brüdern, ja laßt uns „unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Gewohnheit geworden ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht“. (Heb. 10:25, NW) Heute sagen sich Tausende, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind, von dieser bösen Welt los und suchen die Wahrheit bei Jehovas Zeugen. Sie kommen aus den verschiedensten Religions­systemen oder gehörten einmal zu den Menschen, die sagen, sie seien keiner Kirche angeschlossen. Warum tun sie das? Weil sie das Leben lieben. Jehovas Zeugen studieren mit ihnen die Bibel, und dadurch wird ihr Glaube an Gott, den Lebengeber, gestärkt. Durch das Studium des Wortes Gottes in Verbindung mit Gottes ergebenem Volk wird der Glaube dieser Tausende gefestigt, dadurch werden sie mutig und stark, und das ist in der heutigen Zeit sehr notwendig. Sie leben dann nicht mehr in Furcht wie die Welt, denn Jehovas tätige Zeugen erwarten ja die Vernichtung dieses Systems der Dinge in der Schlacht von Harmagedon. Doch bis dahin verkündigen sie Jehovas Königreich als die einzige Hoffnung für die Menschheit. Ihre tröstende Botschaft wird zwar von den Nationen und den meisten Menschen dieser Welt nicht gutgeheißen, und viele von ihnen werden verfolgt, kommen ins Gefängnis und werden sogar getötet, weil sie Gottes Wort predigen, aber sie rufen sich die Worte des Psalmisten David ins Gedächtnis: „Seid mutig und starken Herzens, ihr alle, die ihr auf Jehova harrt.“ — Ps. 31:24, NW.

  • Die Wahrheit macht Afrikaner frei
    Der Wachtturm 1962 | 15. Februar
    • Die Wahrheit macht Afrikaner frei

      ● Jesus Christus sagte einmal: „Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh. 8:31, 32) Wie wahr diese Worte sind, zeigt folgender Bericht:

      ● In gewissen Gebieten Liberias stößt die kühne Verkündigung der biblischen Wahrheit durch Jehovas Zeugen auf gewisse durch Aberglauben bedingte Dorfgesetze, die zum Beispiel verbieten, daß man das Wort „Leopard“ in der Gemeinde erwähnt, Wasser auf eine andere Weise trägt als auf dem Kopf, Reis zerstößt oder Palmöl nach Sonnenuntergang verbrennt, im Dorf Holz spaltet oder ein nasses Fischnetz ins Dorf hineinbringt. Wenn Dorfbewohner die biblische Wahrheit erkennen und sich Jehova zuwenden, halten sie sich nicht mehr an diese Gesetze. Gewöhnlich wird ihnen dann gesagt, das werde für sie schwerwiegende Folgen haben. Wenn ihnen aber nichts Besonderes zustößt, wendet sich mit der Zeit oft das ganze Dorf von solchen törichten Einschränkungen ab. Später sind die Dorfbewohner froh und dankbar dafür. Eine alte Frau, die früher gewohnt gewesen war, ihrem verstorbenen Mann Opfer darzubringen, sagte überglücklich zu einem Zeugen Jehovas: „Wir sind frei.“

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