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Wertschätzung für die Organisation JehovasDer Wachtturm 1967 | 1. Dezember
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die Jehova als sein Werkzeug gebraucht, verbunden.
Die Zeit schritt voran, und das Werk dehnte sich weiter aus. Das Wachstum in Deutschland machte es notwendig, die Druckerei des Zweigbüros in Wiesbaden zu vergrößern. Der Präsident der Gesellschaft, N. H. Knorr, ordnete an, daß unsere Buchbindereimaschinen nach Wiesbaden geschickt werden sollten. Zu meiner Freude wurde ich gebeten, mitzufahren und beim Aufstellen der Maschinen zu helfen. Das war eine wunderbare Gelegenheit, viele unserer lieben Glaubensbrüder in Deutschland kennenzulernen.
Wenn ich so auf die Jahre zurückblicke, in denen mir Jehova in seiner Güte gestattet hat, ihm zu dienen, kann ich sagen, daß mir ‘die Meßschnüre in lieblichen Örtern gefallen sind’. (Ps. 16:6) Das Alter macht sich nun allerdings bemerkbar, und verschiedene Beschwerden haben sich eingestellt. Manchmal bedaure ich es, daß ich nicht mehr die Kraft habe wie früher. Dennoch kann ich zu meiner Freude immer noch einen Anteil, wenn auch nur einen geringen, an der Bekanntmachung des Namens Jehovas haben.
Ich bin Jehova dankbar für seine Barmherzigkeit, für seine Führung und für das große Vorrecht, mit anderen ihm hingegebenen Dienern an seinem wunderbaren Werk teilzuhaben. Möge er allen, die zu seiner glücklichen Organisation gehören, helfen, darin zu bleiben.
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Den Frieden, den wir als Christen haben, bewahrenDer Wachtturm 1967 | 1. Dezember
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Den Frieden, den wir als Christen haben, bewahren
DER Klang des Wortes „Frieden“ ist wahrhaft wohltuend! Er weist auf Freiheit von Furcht hin, auf Ruhe und Stille. In der Welt gibt es heute sehr wenig Frieden, aber gemäß Jehovas Verheißung hat sein Volk Frieden. „Mein Volk wird wohnen an einer Wohnstätte des Friedens“, sagte er voraus. — Jes. 32:18.a
So sollte es sein. Jeder einzelne Christ, jede christliche Familie und jede christliche Versammlung sollte von Frieden durchdrungen sein; denn ist Jehova nicht der „Gott des Friedens“ und sein Sohn der „Friedefürst“? Und sind Christi Nachfolger nicht als Botschafter des Friedens ausgesandt worden? — Phil. 4:9; Jes. 9:6; Eph. 6:14, 15.
Dieser Frieden, den wir als Jehovas christliche Zeugen haben und bewahren sollten, ist ein einzigartiger Frieden. Es ist ein Frieden, der „alles Denken übersteigt“. Er hängt nicht von äußeren Umständen ab und ist auch kein durch Kompromisse erkaufter Frieden. Er beruht immer auf Gerechtigkeit und kann nur dadurch erlangt werden, daß man Frieden mit Jehova Gott schließt, indem man sich ihm hingibt und sich taufen läßt und dann in Harmonie mit seinen gerechten Grundsätzen lebt, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen. — Phil. 4:7; Luk. 2:14, Me.
Um unseren Frieden zu bewahren, müssen wir uns vor den vielen Friedenstörern hüten, von denen die Werke des Fleisches die schlimmsten sind. (Gal. 5:19-21) Der Materialismus ist ebenfalls ein schlimmer Friedenstörer, denn wir können nicht Gott und dem Reichtum gleichzeitig dienen. (Matth. 6:24; 1. Tim. 6:9, 10) Andererseits versichert uns Gottes Wort: „Großen Frieden haben die, die dein Gesetz lieben.“ Wenn wir Gottes Gesetz lieben, werden wir sein Wort und auch die Veröffentlichungen, die sich darauf stützen, regelmäßig lesen. — Ps. 119:165, Fußnote.
Besonders das Hervorbringen der übrigen Früchte des Geistes Gottes wird uns helfen, den Frieden, den wir als Christen haben, zu bewahren. Bestimmt fördert die Liebe den Frieden, denn sie sucht nicht ihre eigenen Interessen, sondern erträgt und erduldet alles. Und tragen nicht Freude, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit und Milde zu friedlichen Beziehungen bei?
Von welch praktischem Nutzen ist doch der Glaube zur Bewahrung unseres Friedens! Er hilft uns, das zu tun, was Gott gefällt, und darauf zu vertrauen, daß er alle unsere Bedürfnisse befriedigen wird, während wir fortfahren, zuerst sein Königreich und seine Gerechtigkeit zu suchen. In Zeiten großer seelischer Belastung trägt auch die Selbstbeherrschung in großem Maße dazu bei, den Frieden, den wir als Christen haben, zu bewahren. — Hebr. 11:6; Matth. 6:33.
Ja, suchen wir jederzeit den Frieden, den wir als Christen haben, zu bewahren, indem wir uns vor Friedenstörern hüten, über Gottes Gesetz nachsinnen und alle Früchte des Geistes Gottes bei uns fördern!
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