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  • Du kannst die bevorstehende Kollision überleben
    Erwachet! 1974 | 8. Januar
    • Bösen sehen. Denn du hast gesagt: ,Jehova ist meine Zuflucht‘, den Höchsten selbst hast du zu deiner Wohnung gemacht; kein Unglück wird dir widerfahren“ (Ps. 91:7-10).

      Mache dich nun vertraut mit den beglückenden Möglichkeiten, die sich allen gehorsamen Menschen in der kommenden neuen Ordnung eröffnen werden.

  • Der Weg, der zu einem wahrhaft glücklichen Leben führt
    Erwachet! 1974 | 8. Januar
    • Der Weg, der zu einem wahrhaft glücklichen Leben führt

      BALD werden auf der ganzen Erde andere Verhältnisse herrschen. Die großartigen Veränderungen, die unmittelbar bevorstehen, werden die Folge des neuen Anfangs sein, den die Menschheit nehmen wird.

      Aber um einen neuen Anfang nehmen zu können, benötigt die Menschheit offensichtlich Hilfe. Wie wahr sind doch die Worte in Jeremia 10:23: „Ich weiß wohl, o Jehova, daß nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Manne, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten.“

      Wie wird Gott dem Menschen aus seinem Dilemma heraushelfen? Nicht, indem er die gegenwärtige Weltordnung umgestaltet oder erneuert. Gottes Sohn sagte: „Niemand schneidet einen Flicken von einem neuen äußeren Kleid ab und näht ihn auf ein altes äußeres Kleid; doch wenn er es tut, dann reißt der neue Flicken ab, und der Flicken vom neuen Kleid paßt auch nicht zum alten“ (Luk. 5:36-38). Die von Gottes Wort vorhergesagte neue Ordnung wird nicht nur ein ‘neuer Flicken auf einem alten Kleid’ sein. Sie wird die gegenwärtige alte Ordnung vollständig ersetzen, weil man mit der alten Ordnung nichts mehr anfangen kann, weil sie nicht mehr erneuerungsfähig ist. Sie hat das größte Bedürfnis der Menschheit nie befriedigt.

      Was ist das größte Bedürfnis der Menschheit? Wie wird Gottes Königreichsregierung dieses Bedürfnis befriedigen?

      Erfolgreich in der Befriedigung des Bedürfnisses

      Was die Menschheit am dringendsten benötigt, ist die Befreiung von der menschlichen Unvollkommenheit und den damit verbundenen Fesseln.

      Können wir diese Unvollkommenheit nicht deutlich erkennen? Wir stellen sie in unserem Körper fest, wir spüren sie in unserem Sinn und in unserem Herzen. Wir müssen ständig kämpfen, um an dem festhalten zu können, was recht und gut ist, und dabei merken wir, daß wir die Neigung haben, unrecht zu tun oder Böses zu verüben (Röm. 7:22, 23).

      Selbst wenn es uns gelingt, Sinn und Herz so zu lenken, daß wir auf dem rechten Weg bleiben, wird unser Körper dennoch krank, wir werden schwach, altern und folgen dem Tod, wenn er bei uns anklopft. Da das Leben so kurz ist, suchen die Menschen soviel wie möglich zu erreichen, solange sie noch können. Das treibt sie dazu, ihrem Nächsten gegenüber ungeduldig, selbstsüchtig und gleichgültig zu werden. In dieser Lage sind alle Menschen — angefangen vom ärmsten Landarbeiter bis zum mächtigsten Herrscher. Der unheilvolle Lauf der Welt ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Spiegelbild der Unvollkommenheiten und Schwächen der Millionen Menschen, aus denen sich die heutige Gesellschaft zusammensetzt.

      Was wird die Regierung tun, der Jehova Gott die Herrschaft über die Erde übertragen hat? Diese Regierung wird die menschlichen Probleme an der Wurzel fassen. Wie wird sie das tun? Um das zu verstehen, müssen wir erst wissen, wieso die Menschen unvollkommen sind. In der Bibel, dem einzigen zuverlässigen Geschichtsbericht über den Anfang der Menschheit, finden wir die Erklärung dafür.

      Sie zeigt, daß der Schöpfer des Menschen nicht für dessen Unvollkommenheit verantwortlich ist. Über Jehova Gott sagt die Bibel: „Vollkommen ist sein Tun“ (5. Mose 32:4). Der Mensch war somit von Anfang an vollkommen. Auch seine Umwelt war anfänglich vollkommen. Bestimmt würden wir nicht erwarten, daß der Schöpfer den Menschen in einer Wüste oder auf einem Müllhaufen hervorgebracht hätte, nicht wahr? Aus der Bibel geht hervor, daß Gott den Menschen von Anfang an in einem Garten wohnen ließ, in einem Gebiet, das Eden genannt wurde, und daß er dem ersten Menschenpaar den Auftrag gab, die ganze Erde zu einem solchen Garten zu machen. Er sagte zu den beiden: „Seid fruchtbar und werdet viele und füllet die Erde und unterwerft sie euch“ (1. Mose 1:28).

      Aber die Vollkommenheit Adams und Evas und die damit verbundenen Segnungen waren an eine Bedingung geknüpft: Sie mußten ihrem Lebengeber stets gehorsam sein. Zu ihrer Vollkommenheit gehörte auch der freie Wille. Was bedeutet das?

      Es bedeutet, daß sie selbst entscheiden konnten, ob sie gehorchen wollten oder nicht. Doch sie hätten dann auch die Folgen ihrer Entscheidung tragen müssen. Sie konnten sich dem Willen ihres Schöpfers unterordnen, oder sie konnten ihm entgegenhandeln. Würden sie ihm gehorchen, so würden sie vollkommen bleiben; Ungehorsam würde aber den Verlust der Vollkommenheit nach sich ziehen (1. Mose 2:15-17; vergleiche 5. Mose 30:15, 19, 20).

      Der Geschichtsbericht zeigt, daß Adam, unser Stammvater, ein einfaches, aber klar formuliertes Gebot, das Gott ihm gegeben hatte, absichtlich übertrat. Darauf verlor er die Vollkommenheit, aber nicht nur er, sondern auch alle seine noch ungeborenen Nachkommen. Wir lesen, daß „durch e i n e n Menschen [Adam] die Sünde in die Welt hineingekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten“ (Röm. 5:12).

      So, wie von einer fehlerhaften Gießform nur fehlerhafte Gußstücke entstehen, so sind alle Nachkommen des ersten Menschen mit der Erbsünde behaftet geboren worden, mit der angeborenen Neigung zum Unrechttun und zur Selbstsucht. Das ganze Menschengeschlecht kam in eine Lage, aus der sich niemand aus eigener Kraft befreien konnte. Es kam in die Sklaverei der Sünde mit all ihren Auswirkungen, einschließlich Krankheit, Schmerzen und Tod.

      Wir lesen in Römer 8:20, 21: „Die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, ... aufgrund der Hoffnung, daß die Schöpfung selbst auch von der Sklaverei des Verderbens [Zink: „Verwesung“] frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.“ Ja, es war nicht Gottes Wille, daß die Menschheit für immer einen aussichtslosen Kampf gegen diese Sklaverei führen sollte. Er hat einen erhabenen Ausweg geschaffen. Wie?

      Als der Sohn Gottes auf der Erde war, opferte er sein Leben, um die Menschheit von dieser Sklaverei zu befreien und gleichzeitig die angemessenen Forderungen der göttlichen Gerechtigkeit zu befriedigen. Adam, der Stammvater der Menschheit, hatte das Recht auf vollkommenes Menschenleben für sich und alle seine Nachkommen verwirkt. Keiner der Nachkommen Adams konnte ein vollkommenes Menschenleben als Lösegeld geben und so die Menschheit befreien, denn keiner besaß ein solches Leben. Es ist so, wie wir in Psalm 49:7 (Menge) lesen: „Den Bruder loszukaufen vermag ja doch kein Mensch, noch an Gott das Lösegeld für ihn zu zahlen.“ Aber Christus Jesus vermochte es, und er tat es auch. Er war bereit, „seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben“ (Matth. 20:28).

      Das ist somit der entscheidende Faktor, durch den dem Abgleiten der Menschheit in die Schwachheit und den Tod Einhalt geboten wird und alle gehorsamen Menschen auf den Weg gebracht werden, der zurück zur Vollkommenheit und zum Leben führt. Deshalb bezeichnete Christus Jesus, als er seinen Jüngern etwas von seiner künftigen Herrschaft über die Erde sagte, jene Zeit als die Zeit der „Wiedererschaffung“ oder „Welterneuerung“ (Kürzinger; Matth. 19:28). Seine Regierung, die die Menschen auf den Weg zum Leben führen wird, wird alle ihre Untertanen, auch die, die von den Toten auferstehen werden, in der Gerechtigkeit erziehen und leiten. Sie wird ihnen die Wohltaten des Loskaufsopfers Christi zukommen lassen, um sie vollständig von der Sünde und der Unvollkommenheit zu befreien (Offb. 20:12, 13).

      Das wird im letzten Buch der Bibel in einer prophetischen Vision sehr schön geschildert. Dort wird die Regierung Gottes nicht als eine der Hauptstädte der heutigen Großmächte wie Washington, Moskau, Peking, London und Paris dargestellt, sondern als eine symbolische Stadt — „Neues Jerusalem“ genannt —, als eine himmlische Hauptstadt. Die Schilderung zeigt, wie es sich auswirken wird, wenn das Königreich seine Macht über die Erde ausdehnen wird: „Und er [Gott] wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offb. 21:2-4).

      Welche Freude wird es sein, wenn die Menschen mit Hilfe des Sohnes Gottes, der als Hoherpriester amten wird, von dem Weg, der zum Tod und ins Grab führt, auf den Weg zurückgebracht werden, der zu Jugendfrische und Jugendkraft führt! Wir können sicher sein, daß das Oberhaupt der göttlichen Regierung die Bewohner der Erde, die sich bemühen werden, ihr Leben besser mit Gottes Willen und Vorhaben in Einklang zu bringen, nicht mit eiserner Hand regieren wird. Denn über den Priesterdienst Christi Jesu, der auf der Erde Erfahrungen gesammelt hat, lesen wir in Hebräer 4:15, 16: „Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitfühlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allen Beziehungen auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne Sünde. Nahen wir uns daher mit Freimut der Rede dem Thron der unverdienten Güte, damit wir Barmherzigkeit erlangen und unverdiente Güte finden mögen als Hilfe zur rechten Zeit.“

      Weltweite Segnungen durch die kommende Regierung

      Diese Regierung wird das größte Bedürfnis der ganzen Menschheit befriedigen, indem sie es den Menschen ermöglicht, von Sünde und Tod befreit zu werden; aber sie wird auch alle ihre übrigen Probleme lösen. Die Menschheit erhält durch sie das, was sie immer benötigt, aber nie erhalten hat: e i n e Regierung für die ganze Erde.

      Die Probleme der Erdbewohner sind alle miteinander verknüpft. Die Erde ist unser aller Heimat, und nur wenn alle sie in rechter Weise nutzen, werden wir den vollen Genuß davon haben. Die Zerstückelung der Erde in Staaten und Reiche mit ihren im Zickzack verlaufenden Grenzen sowie die Zollgrenzen und anderen Schranken sind einer echten weltweiten Zusammenarbeit hinderlich gewesen.

      Gottes Königreich durch Christus Jesus wird alle diese Hindernisse beseitigen, auch die Staatsgrenzen. Dann werden die Erzeugnisse der Erde, die zufolge des Segens Gottes in reichem Maße vorhanden sein werden, ungehindert verteilt werden können. Das, worum König David vor langer Zeit betete, wird sich unter der Herrschaft des messianischen Königreiches Christi in einer Weise erfüllen, die ohne Beispiel ist: „Er richte die Niedergedrückten des Volkes, er rette die Söhne des Armen, und er zermalme den Übervorteiler. ... In seinen Tagen wird der Gerechte sprossen und Fülle von Frieden, bis der Mond nicht

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