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  • Die Freiheit der Anbetung in Nigeria hochgehalten

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  • Die Freiheit der Anbetung in Nigeria hochgehalten
  • Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1953
Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1953
w53 1. 11. S. 653

Die Freiheit der Anbetung in Nigeria hochgehalten

DIE Feinde der Diener Jehovas haben stets falsche Anklagen gegen sie erhoben, wie die Bibel dies wiederholt zeigt. Bisweilen aber sind solch falsche Anklagen gleich einem Bumerang auf sie zurückgefallen wie im Falle Daniel. Ein Beispiel, wie Feinde in der Gegenwart mittels falscher Anklagen in ruchloser Weise eine Grube gruben und dann selbst hineinfielen, wird hier so erzählt, wie es vom Zweigbüro der Gesellschaft in Nigeria, Afrika, berichtet worden ist:

„Wegen ihrer Weigerung, an einem Disput über ein Stück Land teilzunehmen und besonders wegen ihrer Predigttätigkeit wurde die kleine Versammlung christlicher Zeugen Jehovas in Ode Irele, Nigeria, das Opfer einer Verschwörung. Zwei wurden verhaftet und ins Gefängnis des Ortes geworfen, nachdem ein Scheingericht sie in sieben falschen Anklagen schuldig gesprochen hatte. Ein dringender Appell um Hilfe erging an den britischen Distriktbeamten, der die Häuptlinge und die gefangengenommenen Zeugen zur Untersuchung vorlud.

Die Anklagen wurden geprüft, zuerst die Weigerung, Steuern zu zahlen. Zur Bestürzung seiner Ankläger griff der Zeuge für Jehova in seine Tasche und wies seine Steuerquittungen für die letzten zehn Jahre vor. Die Anklage wurde vom Beamten empört abgewiesen. Die zweite Anklage war, daß die Brüder sich geweigert hätten, sich am Bau eines Gemeindeweges zu beteiligen. Zeugen wurden aufgerufen, die bestätigten, daß die zwei Brüder immer die ersten gewesen seien, sich für solche Aufgaben zu melden, und so wurde auch diese Anklage zurückgewiesen. Die dritte Anklage lautete auf Predigen gegen die Regierung. ‚Was sagen Sie hierzu?‘ fragte der Beamte die Brüder. Einer erwiderte: ‚Sie selbst vertreten die Regierung. Wenn wir gegen die Regierung wären, warum würden wir Sie dann um Hilfe angehen? Wir glauben, daß diese Regierung heute eine der besten ist, und wir sind dankbar für die Freiheit, deren wir uns unter britischer Herrschaft erfreuen, doch müssen wir sagen, daß bald Gottes Regierung da sein wird, und diese wird besser sein als irgendeine andere.‘ Die übrigen Anklagen wurden in ähnlicher Weise behandelt und erledigt.

Der Distriktbeamte rügte die komplottierenden Häuptlinge streng und wollte die eigentliche Ursache dieser Verschwörung wissen. Dann kam die Wahrheit ans Licht. Viele Leute hätten begonnen, sich für die Botschaft zu interessieren, welche die christlichen Zeugen Jehovas ihnen brachten, und als Ergebnis sei der Kirchenbesuch schwächer und die Beiträge seien geringer geworden. ‚Wir wünschen Jehovas Zeugen nicht in unserer Stadt‘, sagten die Häuptlinge. Der Distriktbeamte erklärte ihnen dann, daß sie unter einer Demokratie leben, wo die Anbetungsfreiheit gewährleistet sei. ‚Ich gebe Euch die Erlaubnis, Jehovas Zeugen aus Eurer Stadt hinauszutreiben‘ — so sagte er —, ‚doch unter einer bestimmten Bedingung: Zuerst treibt Ihr die Katholiken hinaus, dann die Baptisten, dann die Methodisten und all die anderen. Dann, wenn Ihr das getan habt, so habt ihr meine Erlaubnis, zuletzt auch Jehovas Zeugen zu vertreiben.‘ Ferner verbot er ihnen, weitere Fälle der Zeugen Jehovas durch das Gericht der Einheimischen zu behandeln; er bestand darauf, daß irgendwelche Anklagen gegen sie ihm persönlich vorzubringen seien. Zum Schluß sagte er: ‚Ich werde während der nächsten sechs Monate auf keine weiteren Klagen gegen Jehovas Zeugen mehr eingehen.‘

Dann begannen die Ereignisse. Tief niedergeschlagen, kehrte der oberste Häuptling zu seinem neuen Auto zurück, um heimzukehren, konnte es aber nicht in Gang setzen. Mechaniker wurden gerufen, aber sie konnten nicht helfen, und der Wagen blieb drei Wochen dort. Wieder daheim, fanden die Häuptlinge, daß dort, wo die Brüder eingesperrt gewesen waren, die Gefängnismauer eingestürzt war, und beim Gericht der Einheimischen, wo man das Komplott ausgeheckt hatte, fand man, daß das Dach eingestürzt war. Nun planen die Brüder, einen neuen Königreichssaal zu bauen, denn seitdem die Schwierigkeiten einsetzten, hat sich die Zahl der Zeugen für Jehova in Ode Irele von 16 auf 93 erhöht.“

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