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  • Verfolgte Christen — ‘ein Schauspiel für die Welt’
    Der Wachtturm 1974 | 1. Juli
    • jeder anderen Bewegung, unter ihren Mitgliedern die Stammesdiskriminierung auszumerzen“ (New Society, 12. Juli 1973, Seite 75).

      Offensichtlich sind Jehovas Zeugen keine Gefahr für Recht und Ordnung. Sie sind wahre Christen. Ihnen gelingt es, die Verhältnisse in ihren Reihen herbeizuführen, die jede aufgeklärte Nation für ihre Bürger wünscht.

      24 Jehovas Zeugen vertreten tatsächlich die wahre Christenversammlung. Das kann man daran erkennen, daß sie sorgsam bemüht sind, die Heilige Schrift im täglichen Leben anzuwenden. Ihre neuzeitliche Versammlung ist genauso organisiert wie die Christenversammlung im ersten Jahrhundert, die unter der Aufsicht der Apostel und Propheten stand (Eph. 2:20-22). Jehovas Zeugen lehren die gleichen Wahrheiten. Sie sind dadurch, daß sie wegen der gleichen Dinge zu leiden haben wie Jesus und seine Apostel, ein neuzeitliches ‘Schauspiel für die Welt’ geworden. Und sie wissen, daß sie als Organisation bis zum Ende dieses bösen Systems der Dinge mit Widerwärtigkeiten rechnen müssen (2. Thess. 1:6-10).

      WIRST DU DIE NEUZEITLICHE ARENA BETRETEN?

      25. Vor welcher Frage steht jeder einzelne?

      25 Für jeden einzelnen erhebt sich nun die Frage: „Bin ich persönlich bereit, den gleichen Widerstand auf mich zu nehmen und eine Rolle in dem neuzeitlichen ,Schauspiel‘ zu spielen, das die neuzeitlichen Geistesmenschen ,der Welt‘ bieten?“ Wenn du das möchtest, kannst du dir den Rat des Apostels Paulus an Timotheus zu Herzen nehmen: „Schäme dich des Zeugnisses über unseren Herrn nicht noch meiner, eines Gefangenen um seinetwillen, sondern nimm teil am Erleiden von Ungemach für die gute Botschaft gemäß der Kraft Gottes“ (2. Tim. 1:8).

      26. Wie kann jemand als ein echter Geistesmensch Ungemach ertragen?

      26 „Doch wie kann jemand solches Ungemach ertragen?“ magst du dich nun fragen. Es gibt nur eine Möglichkeit, wie man als Christ standhaft bleiben kann, während man ‘Ungemach erleidet’: Man muß geistig gesinnt, ein Geistesmensch sein und alles vom Standpunkt Gottes aus betrachten. Jemand, der das tut, wird wissen, daß er um der Wahrheit willen leidet (Matth. 5:11). Aber wenn er sein Leben von fleischlichem Denken beeinflussen läßt und alles von einem weltlichen Standpunkt aus betrachtet, dann mag er zwar jetzt behaupten, den Weg der Wahrheit zu kennen, aber unter Druck wird er möglicherweise nach einem Ausweg suchen und Kompromisse schließen. Das könnte zu seiner ewigen Vernichtung führen. Deshalb ist jetzt, während es im größte Teil der Welt noch verhältnismäßig ruhig ist, die beste Zeit, sich angestrengt zu bemühen, „Christi Sinn“ zu entwickeln und davon sein ganzes Leben beeinflussen zu lassen. Arbeite daran, ein Mensch zu werden, den Gott zu jeder Zeit gutheißen würde.

      27. Vor welcher Neigung sollte sich ein Geistesmensch hüten? Welche Einstellung sollte er statt dessen haben?

      27 Es ist nicht vernünftig, hinsichtlich zukünftiger Prüfungen schlimme, krankhafte Befürchtungen zu hegen. Auch ist es nicht vernünftig, darüber nachzugrübeln, welche perversen Dinge der Feind eines Tages Gottes Volk antun könnte. Vielmehr wird ein Christ Tag für Tag Gott seine Loyalität beweisen. Der Widerstand, den die Apostel erduldeten, bestand nicht nur in regelrechter gewaltsamer Verfolgung. Denke daran, daß Paulus in 1. Korinther 4:10-13 (gemäß der Guten Nachricht) sagte: „Wir sind schwach, ... verachtet, ... leiden ... Hunger und Durst, ... gehen in Lumpen und werden geschlagen, [sind] heimatlos ... [Wir werden] verflucht ... verfolgt ... beschimpft.“

      28. In welcher Hinsicht mögen wahre Christen heute leiden ohne regelrechte gewaltsame Verfolgung vom Feind zu erleben?

      28 Wahre Christen müssen heute eine ähnliche Behandlung ertragen. Sie kommt nicht immer von „Feinden“, sondern manchmal auch von Menschen, die wir lieben, Gliedern unserer eigenen Familie (1. Petr. 2:18 bis 3:6), oder von Personen, mit denen wir aufgewachsen sind. Ein Christ mag gelegentlich wegen seiner hohen Grundsätze an seinem Arbeitsplatz diskriminiert werden. Oder er mag sich verpflichtet fühlen, eine gutbezahlte hohe Stellung aufzugeben, weil sie nicht mit seinem biblisch geschulten Gewissen vereinbar ist; dafür mag er großem Druck ausgesetzt und verspottet werden. Oder ein jugendlicher Christ mag von seinen Klassenkameraden ausgelacht werden, weil er wie ein christlicher Mann für das eintritt, wovon er weiß, daß es richtig ist. Wenn Christen heute mit einer solchen Behandlung fertig werden — und das tun sie jeden Tag —, warum sollten sie dann hinsichtlich der Zukunft übermäßig besorgt sein? Ein Geistesmensch weiß, daß er genau wie die Apostel alles ertragen kann, was Gott zuläßt. Wie die Apostel und Jesus selbst setzt sich der Geistesmensch daher zum Ziel, guten Mutes und freudig zu sein (Joh. 16:33; Röm. 12:12; Kol. 1:24; 1. Petr. 1:6, 7; 3:14; 4:12-16).

      29. Welche Aussicht hat ein echter Geistesmensch?

      29 Ein Geistesmensch zu sein bedeutet offensichtlich mehr, als sich nur einen äußeren Anschein der Frömmigkeit zu geben. Die geistige Gesinnung muß sich in allem, was man tut, widerspiegeln. Vertiefe also weiterhin deine Ergebenheit Jehova gegenüber. Wenn du das tust, wirst du in der Lage sein, alle Probleme und jede Art der Verfolgung auf dich zu nehmen, die dir noch bevorstehen mögen. Wenn du unter Verfolgung ausharrst, wirst du bis zum Ende dieses gesamten Systems der Dinge eine Rolle in diesem ‘Schauspiel für die Welt’ spielen. Ja, als Geistesmensch wirst du Gogs konzentrierten Angriff auf diejenigen, die „auf dem Mittelpunkt der Erde wohnen“, überleben und in ein wunderbares neues System der Dinge hinüberleben (1. Kor. 4:9; Hes. 38:12; Offb. 21:1-4).

  • Handelst du nach dem Motto „Wer’s findet, behält’s“?
    Der Wachtturm 1974 | 1. Juli
    • Handelst du nach dem Motto „Wer’s findet, behält’s“?

      WAS geht in dir vor, wenn du etwas Wertvolles findest, das jemand anders verloren hat?

      Verspürst du sogleich ein Verlangen, das wertvolle Stück zu besitzen, und schlägst du den Gedanken, es zurückzugeben, in den Wind, indem du nach dem Motto handelst: „Wer’s findet, behält’s.“?

      Vielleicht vertrittst du keine solch gefühllose Ansicht. Denkst du aber, während du die Rückgabe des Gegenstandes erwägst: „Der Betreffende hätte wachsamer sein sollen, um es überhaupt nicht zu verlieren“ oder: „Ich weiß nicht, wem es gehört. Es ist nicht meine Aufgabe, die Person ausfindig zu machen, und überdies wäre das viel zu umständlich.“?

      Jeder könnte auf solche Gedanken kommen. Doch wie denkt Gott über die Rückgabe von Fundgegenständen?

      Das können wir feststellen, wenn wir das Gesetz betrachten, das er durch Moses gab und das gerade diese Frage behandelt. Es lautet: „Wenn du siehst, daß ein Rind deines Volksgenossen oder sein Schaf sich verlaufen hat, so versage ihnen deine Hilfe nicht! Bringe sie deinem Volksgenossen zurück! Wohnt dein Volksgenosse nicht in deiner Nähe, oder ist er dir unbekannt, so bringe es in dein Haus! Es soll bei dir bleiben, bis dein Volksgenosse es sucht. Dann gib es ihm zurück! In gleicher Weise verfahre mit seinem Esel, so tue mit seinem Gewand und so behandle jeden verlorenen

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