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    Der Wachtturm 1971 | 1. Juli
    • was ihm anvertraut wurde, wird sie dem Druck ausgesetzt, die Sache für sich zu behalten. Wäre das ihr, dem „schwächeren Gefäß“, gegenüber fair? (1. Petr. 3:7) Selbst wenn sie ihren Mann in einem schwachen Augenblick oder aus Neugier fragen sollte, was geschehen sei oder warum er mit einer bestimmten Person gesprochen habe, sollte er ihr freundlich und liebevoll sagen, daß es sich um eine vertrauliche Versammlungsangelegenheit handle. Dann wird ihr Geist nicht unnötig belastet, und wenn sie von jemandem gefragt wird, kann sie ehrlich sagen, sie wisse nichts Genaues.

      Die ganze Versammlung sollte mit den eingesetzten Dienern zusammenarbeiten und nicht versuchen, Einzelheiten über solche vertrauliche Angelegenheiten zu erfahren. Der Mensch ist von Natur aus etwas neugierig, und wir sind im allgemeinen daran interessiert, etwas Neues zu erfahren. Das ist nicht verkehrt. Es gibt unzählige neue Gedanken über die Bibel und den christlichen Predigtdienst, die wir kennenlernen und über die wir mit anderen sprechen können. (Phil. 4:8) Wir müssen jedoch unsere Neugier beherrschen, wenn es um vertrauliche Dinge geht. Denken wir an Simson und Delila. Als er ihr ein Geheimnis, das mit seiner theokratischen Aufgabe in Verbindung stand, nicht verraten wollte, sagte sie dem Sinne nach: „Du liebst mich nicht.“ Da „sie ihn alle Tage mit ihren Worten drängte und ihn plagte, da wurde seine Seele ungeduldig zum Sterben, und er tat ihr sein ganzes Herz kund“. (Ri. 16:15-17) Das hatte nicht nur zur Folge, daß Simson viel leiden mußte, sondern auch die Sache der wahren Anbetung litt vorübergehend darunter, denn die Israeliten verloren dadurch ihren Führer. (Ri. 16:20, 21) Bestimmt möchte kein christlicher Verwandter oder Freund heute so handeln, wie Delila handelte.

      Hin und wieder mag der leitende Prediger der Versammlung bekanntgeben, daß ihre Vertreter einen reuelosen Sünder ausschließen oder gegen jemand wegen seines unchristlichen Wandels strenge disziplinarische Maßnahmen ergreifen mußten. Die Glieder der Versammlung werden davon unterrichtet, damit sie, je nachdem, wie der Fall es verlangt, den Betreffenden gänzlich meiden oder sich in seiner Gegenwart in acht nehmen. (1. Kor. 5:11-13; 2. Thess. 3:14, 15) Sie sollten aber nicht versuchen, alle Einzelheiten darüber herauszufinden. Es handelt sich dabei um vertrauliche Dinge, die auch als solche behandelt werden sollten.

      Wir sollten Jehova wirklich dafür danken, daß er uns in seinem Wort über dieses wichtige Thema so vollkommenen Rat gegeben hat. Er hat zum Beispiel folgenden Spruch niederschreiben lassen: „Wer als Verleumder umhergeht, deckt das Geheimnis auf, wer aber treuen Geistes ist, deckt die Sache zu.“ (Spr. 11:13) Er wußte offenbar, daß es eine allgemeine Schwäche des unvollkommenen Menschen ist, über vertrauliche Angelegenheiten, über die Stillschweigen bewahrt werden sollte, zu sprechen. Doch dadurch, daß er uns auf diese Gefahr aufmerksam macht, hilft er allen, die ihm gefallen möchten, so zu wandeln, daß dadurch Frieden, Freundschaft und Einheit gefördert werden.

  • Warum die ersten Christen verfolgt wurden
    Der Wachtturm 1971 | 1. Juli
    • Warum die ersten Christen verfolgt wurden

      ● Die römische Geschichte ist mit dem Blut der ersten Nachfolger Jesu Christi befleckt. Weshalb? Philip Schaff beantwortet diese Frage in seinem Buch History of the Christian Church wie folgt:

      „Da die Christen sich aus Gewissensgründen weigerten, den Kaiser und sein Standbild göttlich zu verehren und bei öffentlichen Festen an irgendwelchen mit Götzendienst verbundenen Zeremonien teilzunehmen, da sie es ablehnten, im Heere des Kaisers zu dienen, und sich nicht an der Politik beteiligten, da sie alle staatlichen und weltlichen Angelegenheiten im Vergleich zu den geistigen und überirdischen Interessen des Menschen geringachteten und da sie eine enge brüderliche Gemeinschaft pflegten und häufig zusammenkamen, erweckten sie den Verdacht, Feinde des Kaisers und des römischen Volkes zu sein.“

      Ja, da die ersten Christen in diesen Punkten ‘Gott, dem Herrscher, mehr gehorchten als den Menschen’, waren sie „Gegenstand des Hasses“ und wurden verfolgt. — Mark. 13:13; Apg. 5:29.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1971 | 1. Juli
    • Bekanntmachungen

      WIE DIE MENSCHLICHE FREIHEIT VERLORENGING

      Selbst Personen, die glauben, sie seien frei, befinden sich in Wirklichkeit in Knechtschaft. Auch sie sind der Unvollkommenheit, den verschiedensten Krankheiten und dem Tod unterworfen. Doch gab es eine Zeit, in der die Menschheit nicht nur von diesen Dingen frei war, sondern auch frei von Sklaverei, Unterdrückung, Furcht und allem, was sich sonst noch zum Schaden des Menschen auswirkt. Wie die menschliche Freiheit verlorenging und wie sie wiederhergestellt werden wird, erklärt auf seinen 416 Seiten das Buch Ewiges Leben — in der Freiheit der Söhne Gottes, das für 2,50 DM (Österreich 15 öS; Luxemburg 25 lfrs) erhältlich ist.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      1. August: Das entzweite Haus vereinigen. Seite 393. Lieder: Nr. 56, 94.

      8. August: Die christliche Frau und die Kinder im entzweiten Haus. Seite 399. Lieder: Nr. 60, 107.

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