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  • Hat der Sekretär des Königs kürzlich bei dir vorgesprochen?
    Der Wachtturm 1972 | 15. Juli
    • von Haus zu Haus oder von Tür zu Tür ging und eine ehrliche Besichtigung vornahm, wobei man keine Parteilichkeit bekundete, sondern nur diejenigen kennzeichnen durfte, die aufrichtig bekümmert waren über all die Abscheulichkeiten, die andere innerhalb der königlichen Stadt taten. Der „mit dem Linnen bekleidete Mann“ bat diese nicht, ihre Brust zu entblößen, damit er ein Kennzeichen über ihrem Herzen anbringen könnte. Nein, sondern er brachte das Kennzeichen an ihrer Stirn an, wo es öffentlich von Freund oder Feind gesehen werden konnte. Dieses Kennzeichen und nicht das, was sie als Kleidung trugen, noch heuchlerische religiöse Reden würden anzeigen, daß sie Jehovas Anbeter waren.

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    Der Wachtturm 1972 | 15. Juli
    • Das Werk des Sekretärs des Königs vollenden

      1, 2. (a) Welche Fragen erheben sich heute in bezug auf das „Kennzeichen“, welche Frage sollten wir uns selbst zuerst stellen, und warum? (b) Voll was für anderen abscheulichen Dingen im Land berichtete Jehova Hesekiel?

      EINE lebenswichtige Frage, die heute entsteht, ist: Bist du durch den neuzeitlichen „mit dem Linnen bekleideten Mann“ an deiner Stirn gekennzeichnet worden? Betrachte dich nicht im Spiegel, um zu erkennen, ob du ein buchstäbliches Kennzeichen an deiner Stirn trägst. In Hesekiels Vision war es ein buchstäbliches Kennzeichen, doch ist es heute kein solches. Was ist denn das Kennzeichen, und wie wird es den Menschen sozusagen an die Stirn geschrieben? Zuvor noch eine Frage: Verdienst du es, an deiner Stirn gekennzeichnet zu sein? Damals, in den Tagen Hesekiels, waren die Gekennzeichneten Anbeter Jehovas. Das wissen wir, denn jene Gekennzeichneten waren Jehova loyal ergeben und glaubten an die reine Gottesanbetung und ‘seufzten und stöhnten’ daher wegen all der Abscheulichkeiten, die in Jerusalem, das die heilige Stadt hätte sein sollen, getan wurden. Zu solchen abscheulichen Dingen gehörte der direkt im Tempel Jehovas verübte Götzendienst. Außerdem berichtete Jehova Hesekiel von anderen abscheulichen Dingen mit den Worten:

      2 „Die Vergehung des Hauses Israel und Juda ist sehr, sehr groß, und das Land ist mit Blutvergießen erfüllt, und die Stadt ist voll Verkehrtheit; denn sie haben gesagt: ,Jehova hat das Land verlassen, und Jehova sieht nicht.‘“ — Hes. 9:9.

      3. Was ist dieses Kennzeichen heute, und was bedeutet es, daß es sinnbildlich an der Stirn angebracht wird?

      3 Da die Gekennzeichneten damals die loyalen, reinen Anbeter Jehovas waren, solltest du dich fragen: „Bin ich ein wahrer, loyaler Anbeter Jehovas?“ Dann kannst du dich nach dem Kennzeichen umsehen. Ja, das symbolische Kennzeichen ist heute das, was dich als einen Anbeter des Souveränen Herrn Jehova auszeichnet oder identifiziert. Es wird sinnbildlich an deiner Stirn angebracht, nicht um zu veranschaulichen, daß dir biblische Erkenntnis Jehovas Gottes in den Kopf gegeben und in dein Hirn eingeschrieben wurde. Viele Personen inner- und außerhalb der Christenheit haben die Bibel mehrmals von Anfang bis Ende gelesen, und trotz ihrer Kopferkenntnis sind sie nicht als Jehovas Anbeter gekennzeichnet worden, als solche, die im Grunde ihres Herzens bekümmert sind wegen all der Jehova entehrenden Dinge, welche überall in der Christenheit verübt werden, zum Beispiel ihre Verkehrtheit, ihr Blutvergießen, ihre religiösen Irrtümer, ihre verschiedenen Formen der Anbetung von Dingen außer Jehova.

      4. Was ist also außer Kopferkenntnis noch erforderlich, seit wann ist das Kennzeichnungswerk im Gange, und wer führt es durch?

      4 Mehr als nur Kopferkenntnis ist also erforderlich. Nicht das zählt, was man im Kopf hat, sondern was man als Persönlichkeit wirklich ist. Wie wenn man direkt an der Stirn gestempelt wäre, wird dies für alle, die einen ansehen und beobachten, deutlich ersichtlich und lesbar sein. Diese Persönlichkeit, die zur Grundlage biblische Erkenntnis hat, muß in dir entwickelt werden. Und das ist der Punkt, wo der „mit dem Linnen bekleidete Mann“ auf den Plan tritt. Gemäß den Ereignissen des vorhin erwähnten Jahres 1931 ist dieser kollektive „Mann“, nämlich der gesalbte Überrest der christlichen Zeugen Jehovas, emsig dabeigewesen, die Stirn würdiger Personen zu kennzeichnen.

      5. Welche Notwendigkeit erkannte der Überrest im Laufe der Zeit, und womit begann er um das Jahr 1936, und warum?

      5 Dieser gesalbte Überrest Gott hingegebener, getaufter Christen ist zwar von Haus zu Haus, von Tür zu Tür, von Stadt und Dorf zu Stadt und Dorf gegangen und hat biblische Schriften verbreitet und auch von öffentlichen Podien aus in Lokalitäten, wo es hieß „Alle Plätze frei, keine Kollekte“, biblische Vorträge gehalten. Doch mehr wird gefordert, als die Menschen nur diese Schriften als Hilfsmittel zum Verständnis der Bibel lesen zu lassen. Die Leser brauchen weitere persönliche Hilfe, um zu verstehen, was sie lesen und wie sie die Dinge, die sie lesen, anzuwenden haben. Im Laufe der Zeit wurde diese Notwendigkeit noch völliger begriffen, und um das Jahr 1936 begann man bei Literaturempfängern Rückbesuche zu machen. Dann wurde mit den Interessierten ein Heimbibelstudienkurs eingerichtet und wurde von Gliedern des gesalbten Überrestes geleitet, und es wurden zu diesem Zweck bei Interessierten wöchentlich oder noch häufiger Rückbesuche gemacht.

      6. Wie wurde Menschen geholfen, die in der Christenheit verübten „Abscheulichkeiten“ in ihrem vollen Umfang zu erkennen, und wie wurden sie gekennzeichnet?

      6 Diese Neuinteressierten mögen bereits von Abscheu erfüllt gewesen sein über das, was sie in der Christenheit sahen. Als ihnen aber für die Wahrheiten der Bibel hinsichtlich der reinen Anbetung des einen lebendigen und wahren Gottes die Augen aufgingen, erkannten sie mit noch größerem Unterscheidungsvermögen die „Abscheulichkeiten“, die von religiösen Heuchlern in der Christenheit verübt wurden. Deswegen sahen sie die Notwendigkeit, sich zurückzuziehen und sich zu trennen von jeder Teilhaberschaft mit der Christenheit und von jeder moralischen Unterstützung ihrer „Abscheulichkeiten“. Der gesalbte Überrest half diesen Personen, die Jehova gegenüber loyal waren, an Erkenntnis und Verständnis bis zu dem Punkt zuzunehmen, da sie sich Jehova Gott durch Jesus Christus, seinen Sohn, hingaben und diese Hingabe auch symbolisierten, indem sie sich im Wasser untertauchen ließen. So wurden sie „Jünger“ Jesu Christi, des Sohnes Jehovas, und empfingen das Kennzeichen an ihrer Stirn. — Matth. 28:19, 20.

      7. Wer mußte, wie der gesalbte Überrest es im Jahre 1935 erkannte, gekennzeichnet werden, und was mußten die Betreffenden anziehen, das als ein Kennzeichen an der Stirn dienen würde?

      7 Im Jahre 1935 erkannte der gesalbte Überrest aus Offenbarung, Kapitel sieben Vers neun bis siebzehn, daß eine „große Volksmenge“, Menschen aus allen Nationen Stämmen, Völkern und Sprachen, an ihrer Stirn gekennzeichnet werden mußten als solche, die öffentlich vor dem Throne Gottes und seines geopferten Lammes, Jesus Christus, stehen und sagen: „Die Rettung verdanken wir unserem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamme.“ Symbolisch ausgedrückt, sind die Glieder dieser „großen Volksmenge“ durch „weiße Gewänder“ gekennzeichnet, denn, so heißt es in Offenbarung 7:14, „sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie in dem Blut des Lammes weiß gemacht“. Nicht nur sind sie in einem Zustand der Anerkennung „vor dem Throne Gottes“, sondern sie ‘bringen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel heiligen Dienst dar’. Dies verlangt von ihnen, daß sie dem biblischen Gebot gehorchen: „Zieht den Herrn Jesus Christus an, und plant nicht im voraus für die Begierden des Fleisches.“ (Röm. 13:14) Ist nicht die christliche Persönlichkeit, die sie so anziehen, ein Kennzeichen der Anerkennung, das sie öffentlich so kennzeichnet, als wären sie an ihrer Stirn deutlich gezeichnet? In der Tat, ja!

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