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  • Wie sehr bist du um deine Mitmenschen besorgt?
    Der Wachtturm 1973 | 1. März
    • Liebe zu Jehova und zu ihren Mitmenschen durch andere Einflüsse verdrängt wird. Daher ist es für jeden wichtig, ernsthaft darüber nachzudenken, ob ihn sein Herz zu rechtem Handeln anregt.

      Möglicherweise stehst du schon viele Jahre im Werk des Predigens und Jüngermachens. Dann hast du Grund dazu, jetzt noch eifriger zu sein als je zuvor. Du führst ein inhaltsreiches Leben. Du genießt die kostbare Gemeinschaft deiner Glaubensbrüder. Du siehst die Beweise dafür, daß das Ende dieses Systems so nahe herbeigekommen ist, deutlicher als je zuvor. Sollte das alles dich nicht veranlassen, anderen zu helfen, damit sie etwas tun, um überleben zu können?

      Falls du erst damit begonnen hast, dich am Werk des Predigens und Jüngermachens zu beteiligen, kannst du ebenfalls feststellen, wie wichtig es ist, all deine Kraft daranzusetzen. Du erinnerst dich der Probleme, die du vor nicht allzu langer Zeit noch hattest, und auch daran, wie dir Gottes Wort geholfen hat, jetzt den besten Lebensweg einzuschlagen. Da du erkennst, in welch gefährlicher Lage du dich in dieser weit vorgerückten Zeit des Endes befunden hast, besteht für dich Grund genug, anderen zu helfen.

      Andererseits magst du gerade erst mit dem Studium des Wortes Gottes begonnen haben. Dann beginnst du vielleicht zu erkennen, wie wichtig es ist, ein wahrer Jünger Jesu Christi zu werden. Wir ermuntern dich, in deinem Bestreben, dieses Ziel zu erreichen, nicht nachzulassen.

      Mögen wir den Beweis erbringen, daß wir sehr um die Menschen besorgt sind und echte Liebe zu unserem Gott Jehova bekunden, indem wir uns mit ganzer Seele im Werk des Predigens und Jüngermachens einsetzen.

  • Die Leitung einer Versammlung auf Erden durch ihr himmlisches Haupt
    Der Wachtturm 1973 | 1. März
    • Die Leitung einer Versammlung auf Erden durch ihr himmlisches Haupt

      WER übernahm nach dem Tode, der Auferstehung und der Himmelfahrt Jesu Christi die Führung unter seinen Jüngern auf Erden?

      Nicht eine Einzelperson. Bereits einige Zeit zuvor hatte Jesus zu seinen Jüngern gesagt: „Laßt euch nicht ,Führer‘ nennen, denn einer ist euer Führer, der Christus.“ (Matth. 23:10) Obwohl Jesus Christus ‘in den himmlischen Örtern zur Rechten Gottes saß’, wurde er „zum Haupt über alle Dinge für die Versammlung gemacht“. „Er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung.“ — Eph. 1:20, 22; Kol. 1:18.

      Wie aber konnte Christus Jesus vom Himmel aus als Haupt amten? Sandte er in bestimmten Abständen Engel als Boten aus? Hätte er sich nicht, wenn das nicht der Fall war, eines Menschen, wie zum Beispiel des Petrus, bedienen müssen, damit dieser als sein Hauptvertreter, als ein Stellvertreter, auf Erden diente?

      Der Bericht der Bibel zeigt, daß der neuen Christenversammlung gelegentlich Anweisungen durch Engel übermittelt wurden, doch bediente sich Jesus nicht hauptsächlich dieser Boten, um die Christenversammlung zu leiten. Und wenngleich gewisse Apostel und Jünger Jesu wie Paulus, Petrus und andere dazu eingesetzt worden waren, ihren Brüdern in bestimmter Hinsicht zu dienen, so war doch keine Einzelperson beauftragt worden, die weltweite Versammlung zu beaufsichtigen.

      Spielte aber nicht Petrus zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z. wie auch zuvor und danach in Angelegenheiten der Versammlung eine führende Rolle? Jawohl, denn er war es, der den versammelten Jüngern empfahl, den untreu gewordenen Judas zu ersetzen, und schriftgemäße Gründe dafür vorbrachte. Er spielte besonders zu Pfingsten eine hervorragende Rolle und diente danach mehr als einmal (manchmal zusammen mit Johannes) als Sprecher der Jünger und hatte anscheinend bei gewissen Zusammenkünften den Vorsitz inne. (Apg. 1:15-22; 2:14, 37; 4:8-20; 5:1-9, 27-32) Wurde er aber dadurch zum sichtbaren Haupt der Versammlung? Waren alle anderen Apostel und Jünger auf der ganzen Erde seiner Stellung und Aufsicht unterworfen?

      Nein, das war nicht der Fall. Es war zum Beispiel nicht Petrus, der einen Ersatz für Judas in der Körperschaft der Apostel auswählte. Die Versammlung wählte zwei Kandidaten aus, und dann tat Jehova seine Wahl kund. (Apg. 1:23-26) Geld, das gespendet worden war, brachte man nicht zu Petrus, sondern legte es „zu den Füßen der Apostel nieder“. (Apg. 4:34-37; 5:1, 2) Als ein ernsthaftes Problem eine Spaltung innerhalb der Versammlung hervorzurufen drohte, bestimmte die Körperschaft der Apostel Männer, um die Schwierigkeit zu beheben. (Apg. 6:1-6) Nachdem durch die Tätigkeit des Philippus als Evangeliumsverkündiger in Samaria viele Jünger hervorgebracht worden waren, geschah gemäß dem Bericht in Apostelgeschichte 8:14, 15 folgendes: „Als die Apostel in Jerusalem hörten, daß Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen; und diese gingen hinab und beteten für sie, damit sie heiligen Geist empfingen.“ Petrus handelte dabei nicht von sich aus, gewissermaßen als „Apostelfürst“, sondern empfing eine Zuteilung und unterstand der Leitung durch die Körperschaft der Apostel. In einer solchen Zuteilung diente er als ihr Vertreter.

      DIE LEITUNG DURCH DEN HEILIGEN GEIST UND DAS WORT GOTTES

      Christus Jesus hatte seinen Jüngern verheißen, daß er ihnen einen „Helfer“ senden würde. War dies ein Mensch? Nein, sondern es war Gottes heiliger Geist (oder seine wirksame Kraft), der sie befähigen würde, sich an alles zu erinnern, was Jesus gesagt und getan hatte, und der sie in die ganze Wahrheit leiten würde. (Joh. 14:16, 17, 26; 15:26; 16:13) Er würde sie mit Kraft erfüllen, damit sie das ihnen aufgetragene Werk ausführen könnten. (Apg. 1:4, 5, 8) Diese Verheißung erfüllte sich besonders von Pfingsten des Jahres 33 u. Z. an. Als Aufseher der Christenversammlung gebrauchte Jesus Gottes Geist als führende Kraft, um die Auswahl von Männern für bestimmte Aufgaben und für Aufsichtsstellungen in den örtlichen Versammlungen zu lenken. (Apg. 13:2-4; 20:28) Durch den Geist wies er sie auch an, auf welches Gebiet sie sich beim Predigen des Evangeliums konzentrieren sollten, indem er sie entweder veranlaßte weiterzuziehen oder sie davon zurückhielt. (Apg. 16:6-10; 20:22) Geschah das alles automatisch, ohne daß sie etwas dazu taten? Nein, denn obwohl alle diesen Geist „als freie Gabe“ empfangen konnten, mußten sie sich zu Pfingsten taufen lassen, und die Apostel mußten ihnen danach die Hände auflegen. Nach einer Taufe mit heiligem Geist wollten diese gesalbten Christen die Frucht des heiligen Geistes hervorbringen. Daher konnten sie ihren himmlischen Vater darum bitten, indem sie ernstlich darum flehten. — Apg. 2:38; Luk. 11:9-13.

      Aber es war noch mehr erforderlich, um Christi Führung durch den heiligen Geist zu haben. Man mußte fortgesetzt die Souveränität Jehovas anerkennen und sich ihr unterwerfen. So sagte der Apostel Petrus vor dem jüdischen höchsten Gerichtshof, dem Sanhedrin, daß Gott denen heiligen Geist gibt, „die ihm als dem Herrscher gehorchen“. (Apg. 5:32) Das verlangte auch die Anerkennung der Leitung durch Gottes Gesalbten, den Herrn Jesus, wie das im Fall der Jünger in Ephesus beobachtet werden kann, die den heiligen Geist so lange nicht empfingen, bis sie „im Namen des Herrn Jesus getauft“ wurden. (Apg. 19:1-6) Es schloß auch ein, daß die Jünger mit ganzem Herzen am Wort Gottes festhielten, das Jesus ihnen verkündigt hatte und auf das völlig zu vertrauen er sie gelehrt hatte. Ihr Leben und ihre Entscheidungen

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