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  • Bist du bereit, getauft zu werden?
    Der Wachtturm 1967 | 15. Februar
    • IN DER LIEBE UND IN DER ERKENNTNIS WACHSEN

      Manche mögen nun denken, das könnte Neue, die sich taufen lassen möchten, zurückhalten, und der Redner auf der Bezirksversammlung wurde auch dahingehend gefragt. Er antwortete:

      „Keineswegs. Im Gegenteil, dadurch, daß man mit ihnen Woche um Woche studiert, spornt man sie an, Fortschritte zu machen. Sie werden dadurch ausgerüstet, bessere Lobpreiser Jehovas zu werden.

      Es stimmt schon, daß es etliche Monate dauern mag, bis jemand zur Taufe bereit ist, wenn er die erwähnten Publikationen in einem regulären Heimbibelstudium vollständig durchnehmen sollte. Studierst du aber mit ihm Woche für Woche, so bemühst du dich, in ihm die Liebe zur Wahrheit zu fördern und in ihm den Wunsch zu wecken, in der Erkenntnis der Wahrheit zu wachsen. Du möchtest, daß, wie der Apostel Paulus an die Philipper (1:9) schrieb, seine ‚Liebe noch mehr und mehr überströme mit genauer Erkenntnis und allem Unterscheidungsvermögen‘. Sobald sein Herz empfänglich geworden ist, zeigt sich das dadurch, daß er entsprechend handelt. Jemand, der wirklich nach der Wahrheit hungert und dürstet, könnte diese beiden Publikationen in verhältnismäßig wenigen Tagen durchlesen und die Bibeltexte nachschlagen. Hat jemand diese Liebe, die ihn dazu antreibt, etwas zu tun, jedoch noch nicht, so ist er auch noch nicht bereit für die Taufe.“

      Für den Fall, daß sich jemand, der diese Publikationen noch nicht gelesen hat, taufen lassen möchte, wurde empfohlen, folgendes zu tun:

      „Man könnte in einem solchen Fall mit dem Betreffenden die Schrifttexte lesen, die wir betrachtet haben, und dabei betonen, daß man die Lehren der Bibel kennen sollte. Dann könnte man ihm einige Fragen stellen, um diese Notwendigkeit hervorzuheben. Frage ihn, was die Bibel über Ehe, Neutralität, Blut usw. lehrt. Zeige ihm, wie wichtig es ist, diese Dinge zu wissen. Erkläre ihm, daß sie in der Broschüre In der Hoffnung auf eine gerechte neue Welt leben behandelt werden, und ermuntere ihn, diese Broschüre zu lesen. Verwende auch einen Teil der für das regelmäßige Studium des Buches ‚Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt‘ vorgesehenen Zeit dazu, ihn über das, was er gelesen hat, zu befragen, um dich zu vergewissern, ob er es verstanden hat. Bestimmt ist jemand, der sich diese Kenntnisse vor seiner Taufe aneignet, besser in der Lage, seiner Hingabe an Jehova entsprechend zu leben. Denke daran, daß du jedermann anspornen solltest, diese beiden Publikationen so bald wie möglich zu lesen.“

      DER SCHRIFTGEMÄSSE STANDPUNKT

      Personen, die sich taufen lassen möchten, zu ermuntern, sich vor der Taufe genau zu vergewissern, was es bedeutet, ein Christ zu sein, entspricht auch dem, was die Bibel uns über die Personen berichtet, die von den ersten Christen getauft wurden. Das wurde auf der Bezirksversammlung durch die Beantwortung folgender Frage unterstrichen: „Was würdest du sagen, wenn jemand auf die Dreitausend die zu Pfingsten, an demselben Tag, an dem Petrus ihnen predigte, getauft wurden, oder auf den äthiopischen Eunuchen hinweisen würde, der von Philippus getauft wurde, nach dem dieser mit ihm ein einziges Gespräch über die Bibel gehabt hatte?“

      Der Redner antwortete: „Es ist wichtig, daran zu denken, wer diese Menschen waren. Sie hatten in ihrem Leben nicht nur einige Bibelverse gehört, wie das heute bei so vielen der Fall ist. Viele waren Juden und Proselyten, die die Heilige Schrift kannten. Die inspirierten Schriften des Moses und der Propheten wurden jeden Sabbattag in den Synagogen vorgelesen. (Apg. 15:21) Diese Menschen glaubten daran. Als sie nun von Jesus Christus hörten, ließen sie erkennen, daß sie an ihn als denjenigen, von dem die Propheten gesprochen hatten, glaubten und davon überzeugt waren, daß sie nur durch ihn gerettet werden könnten. Daher forderte Petrus zu Pfingsten, als er diesen Menschen ein gründliches Zeugnis über Jesus gegeben hatte, alle, die glaubten, auf, sich taufen zu lassen. In Apostelgeschichte 2:41 heißt es: ‚Jene, die sein Wort von Herzen annahmen, [wurden] getauft.‘ Dadurch bewiesen sie, daß sie sich von den anderen Juden unterschieden, die zwar ebenfalls die Schriften kannten, die Überlieferungen der Menschen diesen jedoch voranstellten; Gottes Wort fand Widerhall in ihrem Herzen.

      Dasselbe trifft auch auf den äthiopischen Eunuchen zu, dem Philippus Zeugnis gab. Er war mit Gottes Wort vertraut. Er war gerade in Jerusalem gewesen, um anzubeten, und als sich Philippus ihm nahte, studierte er eifrig die Schriften. Er glaubte an Jehova Gott; er anerkannte, daß Gottes Wille durch die Wirksamkeit des heiligen Geistes geschehen war, und als ihm Philippus nun ‚die gute Botschaft über Jesus‘ verkündigte, nahm er sie an und wurde wie Jesus getauft. — Apg. 8:35.

      Heute haben die Menschen im allgemeinen jedoch keine solche grundlegende Bibelkenntnis. Sie müssen Gottes Anforderungen erst kennenlernen, bevor sie die Verpflichtungen eines ihm hingegebenen Dieners übernehmen können. Und es wird ihnen eine große Hilfe sein, diese Erkenntnis zu erlangen, wenn sie das Buch ‚Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt‘ und die Broschüre In der Hoffnung auf eine gerechte neue Welt leben lesen.“

      Sofern du mit einem Zeugen Jehovas die Bibel studierst, ermuntern wir dich, deine Fortschritte zur christlichen Reife zu beschleunigen, indem du dieses Buch und diese Broschüre von dir aus anhand deiner Bibel liest. Bemühe dich, durch eine gute Bibelkenntnis eine solide Grundlage zu schaffen und ein klares Bild von dem zu erhalten, was von einem Christen verlangt wird, und zögere dann nicht, dem Gelernten entsprechend zu handeln. Schiebe es jedoch nicht auf! Die Zeit für diese böse Welt läuft ab, und nur Gott hingegebene, getaufte Christen, die ihren christlichen Verpflichtungen nachkommen, werden festen Fußes auf dem Weg des Lebens bleiben. — 1. Petr. 3:21.

  • Zum harten Kampf für den Glauben organisiert
    Der Wachtturm 1967 | 15. Februar
    • Zum harten Kampf für den Glauben organisiert

      WIR sollten Jehova Gott wirklich danken, daß er seine neuzeitlichen Zeugen richtig organisiert hat, um einen harten Kampf für den wahren Glauben zu führen. Sie sind als Organisation ohne weiteres in der Lage, den Worten des Judas nachzukommen: „Geliebte, ... ich [fand] es für notwendig, euch ... zu ermahnen, einen harten Kampf für den Glauben zu führen, der ein für allemal den Heiligen überliefert worden ist.“ — Jud. 3.a

      Heute sind reife Brüder da, die der „treue und verständige Sklave“ eingesetzt hat und die unter seiner Leitung dienen und dafür sorgen, daß die Organisation rein bleibt. (Matth. 24:45-47) Die Bezirksdiener, die Kreisdiener und ganz besonders die aus reifen Brüdern bestehenden Versammlungskomitees führen einen harten Kampf, um die Organisation rein zu erhalten. Sie sorgen dafür, daß willentlich unreine Personen hinausgetan werden, indem ihnen die Gemeinschaft entzogen wird, während unabsichtlichen Sündern, die aufrichtig bereuen, eine Bewährungsfrist auferlegt wird. — 1. Kor. 5:13; Gal. 6:1.

      Wie uns unlängst vor Augen geführt wurde, ist Gott langmütig; er wünscht nicht, daß eines seiner Kleinen zugrunde geht. (Matth. 18:14) Hüten wir uns jedoch davor, die unverdiente Güte anzunehmen und ihren Zweck zu verfehlen, indem wir sie zu einer Entschuldigung für Zügellosigkeit verkehren! (2. Kor. 6:1; Jud. 4) Wie leicht wir straucheln können, erkennen wir, wenn wir an die Worte denken: „Arglistig ist das Herz [des Menschen], mehr als alles.“ — Jer. 17:9.

      Wie sollten wir als einzelne diesen harten Kampf führen? Indem wir uns eng an Jehovas Organisation und an sein Wort halten und vor allem das kostbare Vorrecht, zu ihm beten zu dürfen, jederzeit wahrnehmen, denn wir können diesen Kampf nicht aus eigener Kraft führen. Wir müssen Herz und Sinn dazu erziehen, sich mit liebenswerten, keuschen und auferbauenden Dingen zu beschäftigen. — Spr. 4:23; Phil. 4:6-8.

      Eine der besten Methoden, sich vor den verderblichen Einflüssen der Werkzeuge Satans zu schützen, besteht darin, sich als Christ eifrig zu betätigen. Diese Betätigung bewahrt uns nicht nur davor, etwas Schlechtes zu tun, sondern bereitet uns auch viel Freude. Es ist eine Freude, neue Wahrheiten kennenzulernen, mit Gleichgesinnten zusammenzukommen, Samen auszusäen, ihn zu begießen und dann zu sehen, wie die Saat heranwächst. Ja, gesegnet sind alle, die sich an dem organisierten harten Kampf für den Glauben beteiligen!

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