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  • Dankbar für die Erhörung unserer Gebete
    Der Wachtturm 1980 | 15. April
    • Mandarin-Chinesisch. Diese Sprache wird in verschiedenen Tonhöhen gesprochen. Die Bedeutung eines Wortes ändert sich, wenn es in einer anderen Tonhöhe gesprochen wird. Zum Schreiben verwendet man nicht die lateinischen Schriftzeichen. Trotz alldem machen wir gute Fortschritte. Und wie wir dies schon immer getan haben, beten wir weiterhin zu Jehova, er möge uns doch beim Predigen der „guten Botschaft vom Königreich“ behilflich sein (Matth. 24:14). Wir bearbeiten zur Zeit die schnell wachsende Industriestadt Kaohsiung, die mehr als 1 000 000 Einwohner hat. So hat unsere kleine Versammlung von 30 Verkündigern der „guten Botschaft“ ein großes Gebiet zu bearbeiten. Doch wir sind sehr glücklich darüber, daß die Zahl der Anwesenden im Königreichssaal mehr als doppelt so hoch ist.

      Nun sind schon fast 30 Jahre vergangen, seitdem wir uns Jehova hingegeben haben. Während dieser Zeit konnten wir unzählige Male erleben, daß der vom Apostel Paulus empfohlene Lebensweg der beste ist. Die 25 Jahre des Vollzeitdienstes haben uns gelehrt, daß unser Leben durch Jehovas Segen sehr bereichert wird, wenn wir uns ‘in der Hoffnung freuen, in Drangsal ausharren und im Gebet beharren’ (Röm. 12:12).

  • In den Fußstapfen des Meisters wandeln
    Der Wachtturm 1980 | 15. April
    • In den Fußstapfen des Meisters wandeln

      WAS tust du mit deinem Leben? Was möchtest du wirklich mit deinem Leben tun?

      Viele Gott hingegebene Christen gehen einer weltlichen Arbeit nach, das heißt, sie müssen viel Zeit dafür verwenden, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie zu verdienen. Wahrscheinlich wird ihre Zeit auch noch von anderen Verpflichtungen in Anspruch genommen, denen sie nachkommen müssen. Deshalb mag in ihnen der Gedanke aufkommen, es tue ihnen manchmal ganz gut, von Zeit zu Zeit auch anderen Interessen nachzugehen, um die Freude am Leben nicht zu verlieren. Wie können sie aber alle Dinge so abwägen, daß sie ein Leben führen können, das Gott wohlgefällig ist?

      Jeder von uns weiß, daß körperliche Arbeit befriedigen und auch Gott ehren kann. Bevor Gottes Sohn als Mensch auf die Erde kam, arbeitete er bei der Herstellung aller materiellen Dinge des Universums mit seinem Vater zusammen. Es wird gesagt, daß er sein Werkmeister war (Kol. 1:15, 16; Spr. 8:30, 31).

      Später wurde er als Mensch auf der Erde geboren. Als junger Mann arbeitete er als Zimmermann, doch dann kam für ihn die Zeit, eine andere Arbeit zu verrichten, eine Arbeit im Dienste seines Vaters. Sie bestand unter anderem auch darin, zu predigen und Jünger zu machen (Mark. 1:14, 15; Joh. 18:37).

      Diese neue Tätigkeit nahm den ersten Platz im Leben Jesu ein. Er war davon so begeistert, daß sie ihm wie „Speise“ war (Hebr. 10:7; Joh. 4:34). Diese Einstellung zeigte er auch durch seine Lebensweise. Ja, sein Wandel bewies seinen Glauben daran, daß sein Vater weiterhin für seine materiellen Bedürfnisse sorgen würde, wenn er die neue Aufgabe zu seiner Hauptbeschäftigung machen würde.

      WAS EINIGE TUN

      Nachfolger Jesu erkennen ihre Verantwortung, für sich selbst zu sorgen und für die, die von ihnen abhängig sind. Es wäre gut, wenn sie außerdem noch etwas für Bedürftige erübrigen könnten (1. Tim. 5:8; Eph. 4:28). Statt viel Zeit und Kraft für eine weltliche Arbeit einzusetzen, würden einige viel lieber mehr Zeit beim Predigen, Lehren und Jüngermachen verbringen. Hast du auch diesen Wunsch? Manche konnten ihre Angelegenheiten so regeln, daß sie mehr Zeit für dieses wichtige Werk haben; auf diese Weise nimmt es den ersten Platz in ihrem Leben ein.

      Ein Zeuge Jehovas aus New York arbeitete jahrelang bei einer Ex- und Importagentur und hatte ein gutes Einkommen. Seine Frau war ebenfalls berufstätig. Doch sie wollten mehr Zeit für das Werk des Jüngermachens einsetzen.

      Der Arbeitgeber der Frau beklagte sich darüber, daß er keine zuverlässige Person finden könne, die seine Geschäftsräume putzen würde. So sprach der Bruder mit ihm und bot sich dazu an. Da dieses Angebot angenommen wurde, wurden der Bruder und die Schwester darin bestärkt, den Entschluß zu fassen, ihre Ganztagsbeschäftigung aufzugeben, falls sie noch ein oder zwei Arbeitsstellen finden würden.

      Jetzt haben sie verschiedene Putzstellen. Ihr Einkommen ist zwar viel niedriger als vorher, doch sie können davon gut leben. Sie freuen sich beide sehr, daß sie jetzt viel mehr Zeit dafür verwenden können, nach Personen Ausschau zu halten, die an der Bibel interessiert sind. Außerdem haben sie nun genügend Zeit, mit diesen Menschen die Bibel zu besprechen und zu studieren.

      Eine Mutter mit fünf Kindern wollte einen größeren Anteil an der Predigttätigkeit haben. Dazu mußte sie einige Änderungen in ihrem Haushaltsplan vornehmen. Von jetzt an sollten die Kinder vor dem Frühstück schon ihr Bett selbst machen und ihr Zimmer aufräumen. Außerdem sollte jedes Kind noch ein weiteres Zimmer in Ordnung bringen und darin Staub wischen. Die Mutter stand oft schon sehr früh auf, um alles andere zu putzen, die Wäsche zu waschen und die Mahlzeiten vorzubereiten. Wenn die Kinder zur Schule gingen, dann war sie meistens schon fertig, das Haus zu verlassen, um in den Predigtdienst zu gehen, bis die Kinder von der Schule nach Hause zurückkehrten.

      ALS VOLLZEITDIENER PREDIGEN UND JÜNGER MACHEN

      In fast allen Ländern der Erde haben Verkündiger ihre Zeit so eingeteilt, um als „Pioniere“ (Vollzeitprediger der „guten Botschaft“) zu dienen. Doch dazu mußten sie einige Änderungen in ihrem täglichen Arbeitsablauf vornehmen. Wie konnten sie Freude und Erfüllung in ihrer neuen Tätigkeit finden? Das Beispiel des Meisters war ihnen eine große Hilfe. Er empfand Mitleid mit den Menschen, denen er diente, weil sie für ihn wie „Schafe [waren], die keinen Hirten haben“, zerschunden und umhergestoßen. Er war sogar bereit, seine Seele für sie dahinzugeben. Wir können alle durch sein Beispiel ermuntert werden (Matth. 9:36; 20:28).

      Ein Pionier aus Illinois (USA), der schon sechs Jahre lang im Vollzeitdienst tätig ist, berichtete: „In diesen letzten Jahren bin ich so glücklich und zufrieden gewesen und habe so viel Freude erlebt, daß ich es einfach erzählen muß. Ich bete darum, daß ich mit Jehovas Segen den Vollzeitdienst fortsetzen kann, solange es noch Arbeit zu tun gibt.“

      Ist es möglich, daß es dir deine Verhältnisse erlauben, einen größeren Anteil an diesem Werk zu haben, oder kannst du Änderungen vornehmen, die dir dies ermöglichen? Es mag dir eine Hilfe sein, deinen Wunsch mit anderen Vollzeitdienern zu besprechen; vielleicht könntest du auf einem Kreis- oder Bezirkskongreß einen von ihnen ansprechen. Ihre Bemerkungen und der Geist, den sie bekunden, mögen dich veranlassen zu denken: „Wenn sie das tun können, dann kann ich es auch.“

      Du wirst herausfinden, daß zwar viele Änderungen erforderlich sein werden, aber hauptsächlich wird GLAUBE notwendig sein. Vielleicht hast du das schon festgestellt, als du andere beobachtet hast, oder du hast an dir selbst erfahren, daß die Worte Jesu wirklich wahr sind: „Fahrt denn fort, zuerst das Königreich und Seine [Gottes] Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese anderen Dinge werden euch hinzugefügt werden“ (Matth. 6:24-33).

      Diejenigen, die sich anstrengen, einen größtmöglichen Anteil an diesem so besonderen Werk zu haben, das Jehova Gott und Christus Jesus Christen heute aufgetragen haben, erfreuen sich eines glücklichen und ausgefüllten Lebens. Genau das hat Gott für seine Diener vorgesehen. Sieht dein Leben auch so aus? Wenn nicht, dann könnten dir gutdurchdachte und gutgeplante Änderungen wahrscheinlich helfen, dieses Ziel zu erreichen.

      Geben macht glücklich. Es ist ein befriedigendes Gefühl, zu wissen, daß man seine Zeit und Kraft völlig in dem besonderen Werk verbraucht hat, das Christen in dieser Zeit des Endes aufgetragen wurde. Ja, in den Fußstapfen des Meisters zu wandeln ist beglückend, und Jehova wird dadurch sehr geehrt (Matth. 22:37-39; Apg. 20:35).

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1980 | 15. April
    • Fragen von Lesern

      ● Bevor ich die Bibel studierte, wurden meine Frau und ich geschieden, und zwar nicht aufgrund von Unsittlichkeit, sondern weil wir nicht miteinander auskamen. Heute bin ich ein Christ. Bin ich, biblisch gesehen, frei, wieder zu heiraten?

      Ob man in der von dir beschriebenen Situation vom biblischen Standpunkt aus frei ist, wieder zu heiraten, hängt davon ab, ob die Ehe in den Augen Gottes aufgelöst ist.

      Deine Ehe wurde gesetzlich aufgelöst, bevor du ein Christ wurdest, wahrscheinlich mit einer gesetzlichen Begründung, wie zum Beispiel Unverträglichkeit. Damit hörte die Ehe vom Standpunkt des Staates auf. Doch du fragst dich passenderweise, ob der universelle Gesetzgeber dich und deine frühere Frau immer noch als „e i n Fleisch“ betrachtet (1. Mose 2:22-24).

      Hier ist uns das eine Hilfe, was Jesus sagte. Er räumte ein, daß Ehen aus verschiedenen Gründen geschieden wurden, und fügte hinzu: „Jeder, der seine Frau durch Scheidung entläßt, ausgenommen aufgrund von Hurerei [griechisch: pornéia], und eine andere heiratet, [begeht] Ehebruch“ (Matth. 19:9; 5:32). Somit ist der einzige schriftgemäße Grund für eine Scheidung, die einem die Freiheit gäbe, sich wiederzuverheiraten,

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