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  • Der große Töpfer formt menschliche Gefäße
    Der Wachtturm 1965 | 15. August
    • Gemeinschaft entzogen werden mußte, zeigt, wie wichtig diese Botschaft gegen die sittliche Unreinheit selbst für Gottes Volk ist.

      DIE DRITTE PLAGE — STECHMÜCKEN

      26, 27. (a) Was brachte die dritte Plage, und was mußten die ägyptischen Magie treibenden Priester nun bekennen? (b) Was ist die neuzeitliche dritte Plage?

      26 Als dritte Plage kamen über Mensch und Vieh, über Ägypter und Israeliten, Stechmücken. Diese Plage konnten die Magie treibenden Priester des Pharao nicht — auch nicht zum Schein — nachahmen, und so mußten sie bekennen: „Das ist Gottes Finger!“ — 2. Mose 8:16-19.

      27 Diese Plage müßte demnach eine Botschaft darstellen, die Gottes Volk allein verkündet, von der es selbst aber auch betroffen wird, denn die Israeliten wurden von der dritten Plage ebenfalls betroffen. Es scheint sich dabei um die Botschaft zu handeln, die auf den Unterschied zwischen der Organisation Satans und der Organisation Jehovas hinwies und zeigte oder enthüllte, daß Satans Organisation gleichsam voll von Ungeziefer ist. Es mag in diesem Zusammenhang interessant sein zu erwähnen, daß die Pharisäer die Mücke nicht deshalb aus ihrem Wein aussiebten, weil sie ein Insekt war, sondern weil sie nach dem Zeremonialgesetz unrein war; dabei verschluckten sie aber, bildlich gesprochen, Kamele, die ebenfalls unrein waren! — Matth. 23:24.

      28. Was wurde dadurch veranschaulicht, daß Pharaos Magie treibende Priester die dritte Plage nicht nachahmen konnten?

      28 Was wird dadurch dargestellt, daß die Magie treibenden Priester des Pharao diese Plage nicht nachahmen konnten? Folgendes: Die religiösen Führer der Welt haben keine Botschaft, die der Botschaft gleichkommt, die Jehovas Volk verkündet und die den Unterschied zwischen der Organisation Jehovas und der Organisation Satans erkennen läßt. Wie könnten sie eine solche Botschaft haben, wenn sie die Organisation Satans als solche gar nicht erkennen? Kein Wunder, daß Priester und Prediger diese Botschaft als lästig empfinden. Der Ausdruck „Organisation des Teufels“, unter dem die „Diener des Teufels“ zu verstehen sind, erscheint in den Publikationen der Diener Jehovas schon mindestens seit dem Jahre 1924. (Siehe The Watchtower, 15. November 1924, S. 341, Abs. 24 [Der Wachtturm, 1. Januar 1925, S. 5, Abs. 24].) Alles, was die Watch Tower Society seither zur Klärung dieser Frage veröffentlicht hat, zum Beispiel über die Neutralität der Christen und ihre Nichtbeteiligung an der Politik und an Klassenkämpfen, hat zu dieser Plage gehört. Die beiden gebundenen Bücher Befreiung (1926 in englisch, 1930 in deutsch erschienen) und „Dein Wille geschehe auf Erden“ (1958 in englisch, 1960 in deutsch erschienen) waren in dieser Hinsicht besonders aufschlußreich.

      29. Wie wurde Jehovas Volk in der Neuzeit von der dritten Plage betroffen?

      29 Wie werden Jehovas Diener von dieser Plage betroffen, wie damals die Israeliten von der dritten Plage betroffen wurden? Indem sie beständig daran erinnert werden, sich von der Organisation Satans oder seinem System der Dinge getrennt zu halten. Diese Christen sind in der Welt (im gegenbildlichen Ägypten), dürfen aber kein Teil von ihr sein und dürfen sich daher weder an deren Klassenkämpfen noch an deren Politik beteiligen. Diese Plage, die das gegenbildliche Ägypten heimsucht, kommt insofern oft auch über Christen, als ihre Kinder in der Schule Schwierigkeiten begegnen, weil viele Schulveranstaltungen und -feiern einen nationalistischen oder religiösen Charakter haben und der Heldenverehrung dienen. Die Plage führt allen Gott hingegebenen Christen die Bedeutung der Worte nach Jakobus 1:27 eindringlich vor Augen: „Die Form der Anbetung, die vom Standpunkt unseres Gottes und Vaters aus rein und unbefleckt ist, ist diese: nach Waisen und Witwen in ihrer Drangsal zu sehen und sich selbst von der Welt ohne Flecken zu bewahren.“

      30. Wie wirkten sich die folgenden Plagen damals aus, und wie wirken sie sich heute aus?

      30 Die Plagen, die damals über Ägypten kamen, brachten für die einzelnen Ägypter immer größere Schmerzen mit sich. Die ersten beiden waren für die meisten lediglich eine Belästigung, die dritte aber rief körperliche Schmerzen hervor, doch am schlimmsten von allen war die zehnte, der Tod der Erstgeburt. Ebenso verhält es sich auch in der Neuzeit. Die Botschaft, durch die die Priester und Prediger als ein Teil der Organisation Satans bloßgestellt werden, schmerzt diese mehr als die vorherigen Botschaften gegen die Handelswelt und den Sittenverfall.

      31. Welchen Unterschied wollte Jehova, wie er sagte, von der vierten Plage an machen?

      31 Die ersten drei Plagen kamen damals über die Ägypter und über die Israeliten. Über die vierte und die nachfolgenden Plagen sagte Jehova jedoch zu Pharao: „Ich werde an selbigem Tage das Land Gosen aussondern, in welchem mein Volk weilt, ... auf daß du wissest, daß i c h, Jehova, in der Mitte des Landes bin. Und ich werde eine Scheidung setzen zwischen meinem Volke und deinem Volke; morgen wird dieses Zeichen geschehen. Und Jehova tat also.“ — 2. Mose 8:22-24.

      32. Statt daß stolze, eigensinnige und böse Menschen aus Erfahrungen und ihren Folgen etwas lernen, haben diese welche Wirkung auf sie?

      32 Diese Scheidung sollte dem Pharao noch eindringlicher zeigen, wer der Höchste im Universum ist. Er hatte aus den ersten drei Plagen nichts gelernt. Böse, eigensinnige Menschen lernen aus Erfahrungen, die sie wegen ihrer verkehrten Handlungsweise machen müssen, nichts. Sie werden dadurch nur noch schlechter. So war es, wie wir noch sehen werden, auch mit Pharao. In Anbetracht der interessanten Parallelen, die wir bei der Betrachtung dieses prophetischen Dramas bisher festgestellt haben, möchten wir bestimmt auch gern wissen, was die sieben übrigen Plagen, besonders die zehnte, bedeuten. Was stellte der Tod der Erstgeburt dar? Eine Betrachtung dieser Dinge erscheint in einer der nächsten Ausgaben dieser Zeitschrift.

  • „Schöne Gottesdienste“ — doch die Gläubigen brauchen Gottes Wort
    Der Wachtturm 1965 | 15. August
    • „Schöne Gottesdienste“ — doch die Gläubigen brauchen Gottes Wort

      In der Ausgabe vom 1. Juli 1964 veröffentlichte die Zeitschrift Church and Home, die von der Evangelical United Brethren Church (Evangelische Brüdergemeine) herausgegeben wird, einen Brief folgenden Inhalts: „Viele der führenden Persönlichkeiten unserer Kirche und manche der Gläubigen sind der Auffassung, daß ein Zusammenschluß mit der Methodistenkirche den zahlenmäßigen Rückgang unserer Mitglieder aufhalten würde. Der Zusammenschluß zweier toter Kirchen hilft keiner von beiden, sondern erfordert höchstens ein größeres Grab für die Beerdigung. Programme, Ausschüsse und Kaffeekränzchen haben wir genug ... Wir sollten Gottes Wort mehr studieren ... Viele unserer Gottesdienste sind sehr schön, das sind Begräbnisse aber auch.“

  • Kinder sind zum Lernen nie zu klein
    Der Wachtturm 1965 | 15. August
    • Kinder sind zum Lernen nie zu klein

      ◆ In 2. Timotheus 3:15 heißt es: „Du [hast] von Kindheit an die heiligen Schriften gekannt ..., die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus.“ Viele christliche Eltern haben ihren Kleinen „die heiligen Schriften“ verständlich gemacht, indem sie das Buch Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten Paradies benutzt haben. Eine Mutter in Pennsylvanien, USA, schreibt darüber folgendes: „Obwohl meine kleine Tochter erst zwei Jahre alt ist, hat sie doch ihr Buch innig gern und ‚studiert‘ darin fast jeden Tag. Bis zu Seite 85 kann sie — in ihrer Sprache — alle Bilder ‚erklären‘. Sie kann zwar noch nicht so viel sprechen, aber sie beweist durch Gesten, Demonstrationen und Antworten auf meine Fragen in Worten, die sie kennt, daß sie versteht, um was es sich handelt. Ein Beispiel: ‚Was erzählte Jehova Adam und Eva über die Frucht?‘ ‚Nein, nicht‘ — dann demonstriert sie, wie das erste Menschenpaar und seine Kinder weinen mußten, weil sie böse waren. Sie kennt jedes der Tiere auf dem Bild mit Noah und der Arche und schüttelt heftig mit dem Köpfchen, wenn ich frage, ob auch böse Menschen in die Arche gingen. Sie hat sogar ein Spiel über die Israeliten, die um Jericho herumzogen. Sie baut einige Bauklötze übereinander, dann marschiert sie immer wieder um sie herum. Schließlich tut sie so, als würde sie in ein Tuthorn blasen, und ruft ‚Nieder, nieder!‘. Sie gibt den Bauklötzen einen Stoß und alles fällt zusammen. Es bereitet so viel Freude, ihr diese Dinge beizubringen, und wir schätzen die vielen Bilder, mit deren Hilfe sie die Bibel besser verstehen lernt.“

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