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  • Unser „Juwel im Weltall“ — Ist es in Not?
    Erwachet! 1983 | 8. November
    • Unser „Juwel im Weltall“ — Ist es in Not?

      EINER der amerikanischen Astronauten beschrieb unseren Erdball während seines Mondfluges als „das Schönste, was wir am Himmel sahen“. Die blaue Kugel mit den weißen und braunen Flecken ist in der Tat ein auserlesenes „Juwel im Weltall“.

      Aber unsere Erde mag vom Mond aus noch so friedlich und anmutig aussehen, unten, auf dem Erdboden, ist sie unansehnlich geworden. Ihre Bewohner haben mit gewaltigen Problemen zu kämpfen. Eines der schwierigsten, kritischsten und kompliziertesten ist die Bevölkerungsexplosion.

      Mit diesem Problem haben sich Politiker und Wissenschaftler schon öfter auseinandergesetzt. Im Laufe der Jahre wird es jedoch immer bedrohlicher, und es wirkt sich in dieser oder jener Weise auch auf dich aus. Kommt es beispielsweise in Großstädten nicht häufig zu Staus oder gar zu einem Verkehrschaos? Sind nicht die Busse, Eisenbahnen oder U-Bahnen stets vollgestopft mit Fahrgästen und die Bürgersteige so voller Menschen, daß kaum ein Durchkommen ist? Die Volksrepublik China, die über eine Milliarde Einwohner hat, ist bemüht, ihr Bevölkerungswachstum zu drosseln, indem sie durch Gesetz die Zahl der Nachkommen auf ein Kind pro Familie beschränkt.

      Selbst dem optimistischsten Experten bereitet das Tempo der Bevölkerungsvermehrung große Sorgen. Warum? Weil Nahrung, Boden, Arbeitsplätze und natürliche Ressourcen begrenzt sind. Außerdem machen viele Fachleute die Bevölkerungsexplosion für andere Probleme verantwortlich, die die Schönheit unseres Planeten beeinträchtigen, so zum Beispiel

      ● HUNGER. Es gibt in armen Ländern Städte, wo die Straßenkehrer morgens häufig erst die herumliegenden Toten aufsammeln müssen. Ja, Hunger und Mangelernährung fordern jedes Jahr Millionen Opfer. Und man rechnet damit, daß sich der Nahrungsbedarf bis zum Jahr 2000 — also in nicht einmal ganz 17 Jahren — weltweit verdoppelt haben wird.

      ● VERLUST AN WILDTIEREN UND -PFLANZEN. Weil der Mensch seine Wohngebiete immer mehr erweitert, geraten Tausende von Pflanzen und Tieren in die Gefahr, ausgerottet zu werden.

      ● ENERGIEVERKNAPPUNG. Es wird befürchtet, daß die begrenzten Vorräte an fossilen Brennstoffen vollständig aufgebraucht werden, wenn das Bevölkerungswachstum weiterhin so anhält und die Verschwendung dieser Rohstoffe zunimmt. Ein Kind, das in einem entwickelten Land zur Welt kommt, wird von den Ressourcen der Welt weit mehr verbrauchen als ein Kind, das in einem unterentwickelten Land geboren wird.

      ● VERSCHMUTZUNG. Je dichter der Kraftverkehr in den Städten wird, desto größer wird die Luftverschmutzung. Je mehr chemische Düngemittel und Pestizide, die zur Ertragssteigerung verwendet werden, in die Flüsse und in das Grundwasser gelangen, desto schlimmer wird die Wasserverschmutzung.

      ● KRIEGSGEFAHR. In Zukunft mögen Nationen mit einem Atomkrieg drohen, um Nachbarländer zu zwingen, ihnen Land und Bodenschätze abzutreten. Bis zum Jahr 2000 verfügen wahrscheinlich mehr als 30 Staaten über Atomwaffen.

      ● ARBEITSLOSIGKEIT. Durch die Automation gehen Arbeitsplätze verloren. In einer wachsenden Zahl von Ländern können die Arbeitswilligen nicht mehr voll beschäftigt werden, weil es an Arbeit fehlt.

      Durch diese Probleme kommen immer mehr Leute zu der Erkenntnis, daß die Erde ein Raumschiff mit begrenzter Kapazität ist und sie die zeitweiligen Fahrgäste darauf sind. Der verstorbene amerikanische Diplomat Adlai Stevenson drückte das sehr gut wie folgt aus: „Wir reisen miteinander, sind Fahrgäste eines kleinen Raumschiffs, abhängig von seinen empfindlichen Luft- und Bodenverhältnissen, ... und können uns vor einer Zerstörung nur durch die Fürsorge, die Betreuung und, ich möchte sagen, die Liebe bewahren, die wir unserem fragilen Raumschiff entgegenbringen.“

      Überladen wir unser Raumschiff Erde? Gibt es menschenwürdige Lösungen für das Problem der immer länger werdenden Fahrgastliste? Von wem können wir vertrauensvoll erwarten, daß er für unser Überleben auf der Erde, dem exquisiten „Juwel im Weltall“, sorgen wird?

  • Die Bevölkerungsexplosion — Welche Auswirkungen sind zu erwarten?
    Erwachet! 1983 | 8. November
    • Die Bevölkerungsexplosion — Welche Auswirkungen sind zu erwarten?

      WODURCH wurde das explosive Bevölkerungswachstum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verursacht? Zum Teil ist es auf das weltweite Absinken der Sterberate als Folge besserer medizinischer Versorgung und besserer wirtschaftlicher sowie sozialer Verhältnisse zurückzuführen. Es sterben weniger Säuglinge, und mehr Leute erreichen ein höheres Alter. Besonders in den Entwicklungsländern ist trotz des Rückgangs der Sterbefälle kein entsprechender Geburtenrückgang zu verzeichnen. Deshalb möchten wir die Frage stellen: Warum, abgesehen von der Befriedigung des Geschlechtstriebes, zeugen die Menschen Kinder?

      ● Kinder befriedigen das angeborene Bedürfnis nach Elternschaft. Viele Ehepaare sagen, es fehle etwas in der Ehe, wenn man keine Kinder habe. Kinder befriedigen das psychische Bedürfnis, zu lieben und geliebt zu werden.

      ● Gewisse Religionsgemeinschaften ermuntern zum Kinderreichtum.

      ● In vielen Ländern sind Kinder für die Eltern von wirtschaftlichem Nutzen. Sie helfen in der Landwirtschaft mit. Eltern erwarten oft, daß die Kinder für sie sorgen, wenn sie alt geworden sind.

      ● Es heißt auch, die Eltern würden in den Kindern fortleben. Sie führen den Familiennamen und geben das kulturelle Erbe an die nachfolgenden Generationen weiter.

      ● In gewissen Gesellschaften sind Familien mit Kindern, vor allem mit Söhnen, besonders angesehen.

      Das alles zeigt, daß es für die meisten Leute ganz natürlich ist, Kinder zu haben.

      Warum die plötzliche Bevölkerungsexplosion?

      „Gott [segnete] sie, und Gott sprach zu ihnen: ‚Seid fruchtbar und werdet viele und füllet die Erde und unterwerft sie euch.‘“ Seit der Erteilung dieses Auftrages durch Gott haben sich die Menschen vermehrt und langsam die Erde gefüllt (1. Mose 1:28).

      Schon in ältester Zeit sahen viele in Kindern eine Gabe Gottes. Fruchtbarkeit und Fortpflanzung bildeten die Grundlage für das Wohl und die Sicherheit der Menschen. Die Söhne und Töchter halfen nicht nur auf dem Feld und im Haus, sondern sie traten auch für die Rechte der Familie ein (Psalm 127:3-5). Es galt als eine Schmach und eine Heimsuchung Gottes, wenn eine Frau unfruchtbar war (1. Mose 30:1; 1. Samuel 1:4-11).

      Somit diente die Bevölkerungsvermehrung früher als Grundlage für den menschlichen Fortschritt. Jetzt aber ist sie eines der Hauptprobleme und eine der größten Bedrohungen für die Zukunft der Menschheit. Demographen (Bevölkerungswissenschaftler) bezeichnen das gegenwärtige Anwachsen der Bevölkerung als Bevölkerungsexplosion. Warum?

      Die Ursache des Problems ist die Art und Weise, wie die Bevölkerung wächst. Sie wächst nicht linear (1, 2, 3, 4, 5  6 usw.), sondern exponentiell oder durch Verdopplung (1, 2, 4, 8, 16, 32 usw.).

      Dieses exponentielle Wachstum der Bevölkerung ist eine potentielle Gefahr. Warum? Professor J. Forrester vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) erklärt: „Exponentielles Wachstum ist trügerisch und irreführend. Ein veränderliches System kann sich durch viele Verdopplungsintervalle fortsetzen, ohne scheinbar eine signifikante Größe zu erreichen. Aber dann, durch eine oder zwei weitere Verdopplungsperioden, ... gerät es plötzlich außer Kontrolle.“ Wie wirkt sich das beim Wachstum der Weltbevölkerung aus?

      Vom Beginn der Menschheitsgeschichte an hat sich die Erdbevölkerung lange Zeit nur langsam vermehrt. Zum Beispiel wuchs sie in den 4 000 Jahren, die, wie aus der Bibel hervorgeht, vom Anfang der Menschheitsgeschichte bis zur Zeit Jesu Christi vergingen, auf schätzungsweise 300 Millionen Menschen an.

      Erst im 19. Jahrhundert erreichte die Weltbevölkerung eine Milliarde. Man beachte, wie sie von da an eskalierte. Im Jahre 1930 zählte sie bereits 2 Milliarden. In etwa hundert Jahren hatte sie sich also verdoppelt. Schon nach weiteren 30 Jahren — im Jahre 1960 — waren es 3 Milliarden. Nur 15 Jahre später, nämlich 1975, war die Weltbevölkerung auf 4 Milliarden angewachsen. Und jetzt schätzt man ihre Zahl auf mehr als 4,6 Milliarden. (Siehe das Diagramm auf Seite 8.)

      Was geschehen könnte

      Eine bescheidene Schätzung ergibt, daß im Jahre 1987 die Zahl von 5 Milliarden erreicht sein wird. Und noch vor dem Jahr 2000 könnten auf unserem kleinen Planeten mehr als 6 Milliarden Menschen leben.

      Seit den 1950er Jahren beträgt die jährliche Bevölkerungszuwachsrate im Durchschnitt etwa 2 Prozent. Bei dieser Wachstumsrate wird sich die Bevölkerung alle 35 Jahre verdoppeln. Demgemäß würde die Zahl immer schneller zunehmen, und wenn es so weiterginge, müßte bis Ende des 21. Jahrhunderts mit 50 Milliarden Menschen gerechnet werden. Die gesamte Landfläche der Erde könnte eine einzige Riesenstadt werden.

      Könnte das Bevölkerungsproblem gelöst werden, wenn es möglich wäre, die Wachstumsrate von 2 auf 1 Prozent zu reduzieren? Bei einer Wachstumsrate von 1 Prozent würde sich die Weltbevölkerung anstatt in 35 erst in 70 Jahren verdoppeln. Aber das Problem wäre dadurch nicht gelöst. Es wäre lediglich aufgeschoben.

      Einige Demographen sagen voraus, daß sich die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2110 auf 15 Milliarden (andere sagen 10,5 Milliarden) eingependelt haben wird. Sie hoffen, daß das durch eine verbesserte Kontrolle des Bevölkerungswachstums erreicht wird. Solche Prognosen sind aber nur Spekulation. Viele komplizierte Faktoren und veränderliche Größen spielen dabei eine Rolle.

      Zum Beispiel ist die Wachstumsrate in hochindustrialisierten Ländern wie in den Vereinigten Staaten niedriger als in nichtindustrialisierten Ländern. Allerdings ist es vor kurzem in den Vereinigten Staaten zu einem neuen Babyboom gekommen. Die Zeitschrift Time berichtete in ihrer Ausgabe vom 22. Februar 1982:

      „Die Geburtenrate in den USA ist seit über 10 Jahren nicht mehr so hoch gewesen wie jetzt. Nachdem sie bis auf 14,5 (Geburten auf 1 000 Einwohner) gesunken war, stieg sie 1980 wieder auf 16,2, und in diesem Jahr [1982] wird ein Anstieg auf 17,1 erwartet. Ein solcher Anstieg ist mehr als nur eine kleine Veränderung auf den demographischen Diagrammen. Er hat ominöse Untertöne.“

      Aber die Untertöne sind nicht nur für die Vereinigten Staaten „ominös“; die Bevölkerungsexplosion stellt wegen ihrer mannigfachen Auswirkungen auf der ganzen Erde eine Bedrohung dar. Was sind einige der Auswirkungen?

      Auswirkungen der Übervölkerung

      Viele Laborversuche lassen erkennen, daß sich Tiere bei geringer Bevölkerungsdichte rasch vermehren. Sobald die Dichte aber einen gewissen Punkt überschritten hat, zeigen die Tiere ein anomales Verhalten. Schließlich bricht die soziale Ordnung zusammen.

      Aufschlußreich sind beispielsweise die von Dr. John B. Calhoun mit Wanderratten angestellten Versuche: Obwohl die Ratten ausreichend zu fressen hatten und medizinisch betreut wurden, entwickelten manche Männchen, als ihre Käfige allmählich zu eng wurden, eine größere Aggressivität; zum Beispiel wurden sie sexuell überaktiv und fraßen sogar Junge auf, andere dagegen wurden völlig passiv und zogen sich von den übrigen zurück. Unter den Rattenweibchen kam es während der Trächtigkeit zu einem sprunghaften Anstieg von Aborten und Todesfällen; einige säugten und putzten ihre Jungen nicht.

      Dieses krankhafte Verhalten der Tiere bei steigender Bevölkerungsdichte hat einige Experten veranlaßt, Vermutungen über das Verhalten des Menschen unter ähnlichen Umständen anzustellen. Sie glauben, daß es in übervölkerten Gebieten viel mehr psychisch gestörte Personen gibt, daß der Alkohol- und der Drogenmißbrauch dort verbreiteter und die Zahl der Verbrechen und Selbstmorde weit höher ist. Dieses Verhaltensmuster konnte an Orten beobachtet werden, wo die Menschen zu dicht beisammen sein müssen, wie in gewissen Wohnvierteln, in Flüchtlingslagern, in Fabriken und in Klassenzimmern.

      Internationale Probleme

      Gegenwärtig leben etwa 75 Prozent der Weltbevölkerung in armen Ländern. Ungefähr 40 Prozent leben in extremer Armut. Die armen Länder haben jedoch die höchsten Geburtenraten der Welt.

      Dürfen wir damit rechnen, daß die Zahl der in Armut lebenden Menschen zurückgeht? Nach den Ermittlungen des UN-Fonds für Bevölkerungsaktivitäten (UNFPA) muß die Frage verneint werden. Laut einem UNFPA-Bericht sollen im Jahr 2110 etwa 90 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern leben, die jetzt als unterentwickelt gelten. Was sind die Konsequenzen?

      Durch den anhaltenden rapiden Bevölkerungszuwachs mag in vielen Ländern der politische und der wirtschaftliche Druck enorm zunehmen. Eine Bevölkerung, die so anwächst, daß nicht mehr genügend Nahrung vorhanden ist, muß verhungern, auswandern oder in das Gebiet eines anderen Volkes eindringen. Das könnte politische Instabilität heraufbeschwören und die Gefahr, daß es zu Revolutionen, Aggressionen oder kriegerischen Auseinandersetzungen kommt, steigern.

      Die begüterten Länder haben bereits einen neuen Zustrom aus den ärmeren Ländern erhalten. Das stellt die Regierungen vor viele Probleme. Ein Beispiel dafür ist die vor kurzem erfolgte Ausweisung Hunderttausender Ausländer aus Nigeria. Kann man es den Menschen jedoch verdenken, daß sie in Länder einwandern möchten, in denen die Nahrungsmittel und Bodenschätze vorhanden sind, die ihnen fehlen?

      Es wird berichtet, daß ein Mensch, der in einem der reichen Industrieländer zur Welt kommt, in seinem Leben das 20- bis 40fache dessen verbraucht, was ein Mensch verbraucht, der in Afrika, Asien oder Lateinamerika geboren wird. Das verwundert die Menschen, die vieles entbehren müssen, nicht nur, sondern sie ärgern sich auch darüber. Sie wünschen sich ebenfalls etwas vom Reichtum der entwickelten Länder. Aus diesem Grund müssen diese Staaten mit einem weiteren Zustrom von Einwanderern aus den ärmeren Ländern rechnen.

      Die Ergebnisse, zu denen ein amerikanisches Expertenteam gelangt ist, sind beunruhigend. In seinem Bericht über die eingehende Erforschung der Weltlage heißt es: „Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten 100 Jahre erreicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit führt dies zu einem ziemlich raschen und unaufhaltsamen Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität.“

      Keine simple Lösung

      Das schwierige Problem der Kernwaffen ist anscheinend leichter zu lösen als das der Übervölkerung. Die Furcht, vernichtet zu werden, mag die Nationen davon abhalten, einen Atomkrieg zu beginnen. Aber wer kann die Menschen dazu bringen, keine Kinder zu haben?

      Würde sie die Angst vor Hungersnöten, vor fehlendem Obdach oder vor einer Wirtschaftskrise davon abhalten? Der Bevölkerungszuwachs ist da am größten, wo es an Nahrung und Obdach fehlt, wo die Wirtschaft stagniert und wo es so gut wie keine sanitären Einrichtungen gibt.

      Vielleicht kommt jetzt der eine oder andere auf die Idee, man müsse, um den Bevölkerungsdruck zu verringern, dafür sorgen, daß die älteren Menschen nicht so lange leben. Doch welches Kind wäre bereit, seine Eltern oder Großeltern in den Tod zu schicken, um eine Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung zu erreichen?

      Die Herausgeber von Great Decisions 1973 werfen bei ihrer Suche nach Abhilfe weitere Fragen auf: „Stimmt es, daß es früher oder später auf unserem begrenzten Planeten kein Wachstum mehr geben darf? ... Wenn ja, besitzen wir dann den politischen Willen, die schwierigen Entscheidungen zu beantragen und zu akzeptieren, die erforderlich sind, um eine Bevölkerungsstabilität zu erreichen? ... Wenn es um das Überleben geht, dürfen dann Entscheidungen dem einzelnen überlassen bleiben? Wenn nicht, wäre eine Weltregierung vielleicht die Lösung?“ (Kursivschrift von uns).

      Die belgische Zeitung La Nouvelle Gazette brachte einen Leitartikel darüber, wie ein Atomkrieg vermieden werden könnte; darin wurde auch ein Hinweis gegeben, wie das Problem der Übervölkerung zu lösen wäre. Die Zeitung schrieb: „Aussicht auf Erfolg besteht nur, wenn jedes Land auf seine Souveränität weitgehend verzichten würde ... zugunsten einer Weltregierung“ (Kursivschrift von uns).

      Kann es wirklich eine Regierung für die ganze Welt geben? Von wem könnte man die Bildung einer solchen Regierung und ein erfolgreiches Führen der Regierungsgeschäfte erwarten? Was gibt uns die Garantie dafür, daß das eine gute Lösung des Bevölkerungsproblems wäre? Im nächsten Artikel werden diese uns bedrückenden Fragen beantwortet.

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