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  • Ich war ein Medizinmann
    Erwachet! 1971 | 22. Oktober
    • mit allem, was mit falscher Religion zu tun hat, aufräumen wird, auch mit der Zauberei. — Offb. 22:15.

      Meine Freude wird immer größer. Von meinen neun Kindern haben vier die Hoffnung, ewig in Gottes neuem System der Dinge zu leben. Mein jüngerer Bruder, der sich damals, als ich Zeuge Jehovas wurde, auf die Seite meiner Eltern gestellt und mir ebenfalls heftigen Widerstand entgegengesetzt hatte, änderte später seine Herzenseinstellung und dient jetzt ebenfalls den Interessen des Königreiches Gottes. Und im Alter von vierundsiebzig Jahren durfte ich einen Kurs für Versammlungsaufseher besuchen, den die Watch Tower Society in Lagos (Nigeria) durchführte. Seitdem ich vom Spiritismus frei geworden bin und mich dem wahren Gott hingegeben habe, bin ich sehr glücklich und werde reichlich gesegnet!

  • Marken sammeln als Hobby
    Erwachet! 1971 | 22. Oktober
    • Marken sammeln als Hobby

      DAS Briefmarkensammeln ist in den Augen mancher Menschen das schönste Hobby der Welt. Andere dagegen finden kein Gefallen daran. Doch dieses Hobby fesselt Alte und Junge, sowohl Neunzigjährige als auch Neunjährige.

      Wahrscheinlich der älteste Hinweis auf das Markensammeln ist eine Anzeige, die 1841, also ein Jahr nach der Herausgabe der ersten Briefmarken in England, in der Londoner Times erschien und wie folgt lautete:

      „Eine junge Dame, die ihr Ankleidezimmer mit entwerteten Briefmarken schmücken möchte, ist von ihren Bekannten in diesem Vorhaben so weit unterstützt worden, daß sie bereits 16 000 Briefmarken gesammelt hat. Diese Zahl reicht indessen nicht aus, daher würde sie sich sehr freuen, wenn Personen, die solche (sonst wertlosen) kleinen Papierchen zur Verfügung haben, ihr bei ihrem seltsamen Vorhaben beiständen!“

      Seither haben viele Briefmarkensammler an diesem Hobby nicht nur Freude gefunden, sondern das Sammeln ist ihnen auch ein Ausgleich gegenüber der beruflichen Anspannung geworden. Andere schätzen dieses Hobby wegen seines pädagogischen Wertes. Auch das Künstlerische an den Briefmarken veranlaßt manche, sie zu sammeln, während wieder andere darin eine Möglichkeit sehen, Geld zu verdienen.

      Wie wurde das Briefmarkensammeln ermöglicht?

      Bevor ein Postdienst eingerichtet war, gab man Nachrichten und Briefe vertrauenswürdigen Reisenden mit. Im sechzehnten Jahrhundert entstand ein internationaler Postdienst zwischen einer Reihe europäischer Länder. Aber die Postbeförderung war ziemlich teuer, und die Zustellung dauerte oft sehr lange. Im Jahre 1680 führte ein Mann namens Dockwra in London einen Stadtpostdienst ein. In der Stadt London wurden Hunderte von Postkästen aufgestellt, die stündlich geleert wurden. Ausgetragen wurde die Post zehnmal am Tag; die Beförderung eines Briefes kostete nur 1 Penny!

      Da der Betrieb eines Postdienstes das Privileg der Aristokratie war, mußte Dockwra sein Geschäft bald aufgeben. Das Bestreben der Adeligen bestand darin, für ein Minimum an Dienst ein Maximum an Gewinn herauszuschlagen. Das hatte eine solche Korruption zur Folge, daß der Ausdruck aufkam „so unehrlich wie ein Briefträger“.

      Als der Handel und die Industrie wuchsen, wurde eine Postbeförderung auch in andere Gebiete erforderlich. Viele forderten eine Postreform, und das veranlaßte das britische Parlament, eine Untersuchungskommission einzusetzen. Das hatte zur Folge, daß Sir Rowland Hill im Jahre 1837 eine Broschüre, betitelt „Post Office Reform“ (Reform des Postwesens), veröffentlichte. Er empfahl die Beförderung der Briefe in ganz England zu einer Einheitsgebühr von einem Penny. Die britische Regierung nahm diese Empfehlung an und gab im Jahre 1840 die ersten gummierten Pfennigbriefmarken heraus.

      Bei diesen Marken handelte es sich um die berühmten 1-Penny-Marken mit dem Portrait der Königin Viktoria (jetzt „1 Penny schwarz“ genannt) und die blauen 2-Pence-Marken. Etwa zwei Jahre später führte der private Zustellungsdienst „Despatch Post of New York city“ in den Vereinigten Staaten die erste aufklebbare Briefmarke ein. Es war eine Drei-Cent-Marke, für die ein Brief innerhalb der Stadt New York befördert wurde. Im Jahre 1851 brachte Kanada eine Drei-Pence-Marke heraus mit dem Motiv eines Bibers.

      Nach einer amtlichen Schätzung sollen bis 1966 bereits über 156 000 verschiedene Briefmarken in der ganzen Welt herausgegeben worden sein! Der Anteil Europas beträgt wenigstens 54 228. Kein Wunder, daß die Briefmarkensammler anfangen, sich zu spezialisieren!

      Das Handwerkszeug des Markensammlers

      In Bibliotheken und Buchläden gibt es zahllose Bücher, in denen der Wert der Marken verzeichnet ist und in denen Empfehlungen darüber gemacht werden, was man sammeln soll. Ein wertvolles Zubehör der Briefmarkensammlung ist ein Album oder ein Einsteckbuch, ferner eine Lupe und eine Pinzette.

      Manche Markensammler heben sich die Marken der Briefe auf, die sie zu Hause oder im Geschäft erhalten. Andere bauen sich eine Sammlung auf, indem sie Pakete mit verschiedenen Marken kaufen. Die meisten Sammler machen die Erfahrung, daß die größeren Pakete die besten Marken enthalten. Auf diese Weise kann man etwa 70 Prozent der Neuheiten aller Staaten erwerben.

      Briefmarkenpanorama

      In den Marken spiegelt sich die Geschichte des Menschen wider. Auf den Postwertzeichen sind Bilder aus den Friedens- und Kriegszeiten dargestellt, ferner Szenen, die an eine Katastrophe oder an eine wissenschaftliche Leistung erinnern, oder es sind Portraits von Königen, Königinnen, Präsidenten und korrupten Diktatoren darauf dargestellt. Im Zweiten Weltkrieg benutzten die beiden sich bekämpfenden Parteien die Marken als Propagandamittel. Auch der Handel und die Industrie haben die Gestaltung der Marken beeinflußt.

      Einige Sammler spezialisieren sich auf Tiermarken, ihre Alben gleichen einem zoologischen „Wer ist’s?“ Auf australischen Marken sind zum Beispiel schon der Koalabär, das eierlegende Schnabeltier und der berühmte Meister im Weitsprung, das Känguruh, abgebildet gewesen. Peruanische Marken zeigten das Lama, während Briefe aus Liberia Marken trugen, auf denen das Krokodil abgebildet war, Vietnam und Ecuador haben Marken mit der bescheidenen Schildkröte herausgebracht. Dänemark, Angola, Israel, Ägypten, die Türkei und Somalia haben Marken

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