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    Erwachet! 1978 | 8. März
    • solche Zwischenfälle, wenn sie sich in Afrika oder Asien ereignet haben, wahrscheinlich nur den dortigen Zuschauern bekanntgeworden sind. Zum Teil werden dort die Schutzbestimmungen verletzt, und der vorgeschriebene Arzt ist auch nicht beim Kampf anwesend. Es wird sogar der Verdacht geäußert, daß skrupellose Manager solche „Unfälle“ bewußt verschweigen. Somit ist das ganze Ausmaß der Schäden nicht zu überblicken. Es heißt dann weiter: „Von sonstigen Folgen des Boxens, von Hirn-Schädigungen als Spätfolge der vielen erhaltenen Schläge, von alten Boxern, die in Nervenheilanstalten dahindämmern, soll dabei gar nicht die Rede sein.“

      Tierhaltung teuer

      ◆ Nach einem Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kostet die Haltung eines Hundes, bei einem zwölf bis vierzehn Jahre währenden Leben, rund 10 000 Mark, fast soviel wie ein Auto. Allen Lesern wird daher geraten, sorgfältig zu überlegen, ob sie z. B. Kindern ein Haustier schenken sollten. Bei den meisten Kindern verblaßt die anfängliche Begeisterung sehr schnell wie bei irgendeinem Spielzeug, und zurück bleibt die Notwendigkeit, für einen Hund pro Tag mindestens eine Mark für Futter aufzuwenden, bei jedem Wetter mit dem Hund „Gassi zu gehen“, gar nicht zu reden von den Problemen, die bei Krankheitsfällen und in der Urlaubszeit in Verbindung mit der Unterbringung und Versorgung der Tiere auftreten. Dies trifft nicht nur auf Hunde, sondern auch auf alle anderen Haustiere zu. Spielzeug kann man einfach im Schrank lassen, wenn man es nicht benutzen will, bei Haustieren geht das aber nicht.

      Seuche bedroht Australiens Viehherden

      ◆ Im Norden Australiens hat eine Seuche, hervorgerufen durch ein Virus, um sich gegriffen. Da Australiens Wirtschaft zu einem großen Teil vom Export von Erzeugnissen der Viehzucht abhängt und man befürchtet, daß die Abnehmerländer wegen der Tierseuche die Einfuhr stoppen könnten, will man notfalls mit rigorosen Maßnahmen das weitere Umsichgreifen der Seuche, die nach den Symptomen „Blaue Zunge“ genannt wird, verhindern. Pläne für die Tötung von 250 000 Rindern sind vorbereitet sowie andere Maßnahmen, die nach einem Bericht in der Wetterauer Zeitung den Charakter einer Operation „Verbrannte Erde“ haben würden. Nach den Untersuchungen australischer Wissenschaftler handelt es sich bei dem Virus um eine unbekannte Form die für Menschen jedoch nicht gefährlich sein soll. Man befürchtet daß auch die Schafherden im Süden Australiens davon befallen werden könnten.

      Wunderpflanze gegen Hungersnot

      ◆ Wie die Basler Zeitung meldete, könnte eine in Mexiko wachsende Pflanze, die Leucaena, nach Untersuchungsergebnissen des amerikanischen Nationalen Forschungsrates (NRC) in den kommenden Jahren die Nahrungsprobleme der dritten Welt lösen. „Die mit der Mimose verwandte Leucaena wächst als Strauch oder Baum und kann auch auf ungewöhnlich unfruchtbarem Boden und in ungünstigen Klimaverhältnissen angepflanzt werden. Aufgrund von in den letzten Jahren auf Hawaii, in Australien und auf den Philippinen durchgeführten Experimenten halten es die amerikanischen Forscher als erwiesen, daß die Leucaena erfolgreich als Futter, Düngemittel, Heizstoff und Papierrohmasse verwendet werden kann. Die Wunderpflanze gedeiht auch in sehr trockenen Zonen und auf Boden mit geringem Stickstoffgehalt. Als Gebüsch wächst sie wie Unkraut, und als Baum schießt sie innerhalb von sechs bis acht Jahren auf eine Höhe von etwa 20 Metern.“

      1 200 wissenschaftliche Fachzeitschriften

      ◆ In der Bundesrepublik, so meldet die Schwäbische Zeitung, erscheinen gegenwärtig regelmäßig 1 200 wissenschaftliche Fachzeitschriften. Im deutschsprachigen Raum sollen es insgesamt 2 100 Fachzeitschriften sein. „Die ,Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Literatur‘ (AWL) berichtete in einer in Stuttgart veröffentlichten Dokumentation, diese Zeitschriften hätten eine Gesamtauflage von 4,6 Millionen Exemplaren, die durchschnittliche Auflagenhöhe je Zeitung sei rund 4 000“, heißt es in dem Bericht.

      Nonnen unterbrachen Ansprache des Papstes

      ◆ Nach einer Meldung des Schwarzwälder Boten ist der Papst bei einer in Französisch an französische Pilger gerichteten Ansprache durch Zwischenrufe von zwei Nonnen, die sich in den ersten Reihen der Zuhörer befanden, unterbrochen worden. Wie ein Beamter des Vatikans erklärte, hätten sie „einige unverständliche Worte“ gerufen. Dem Vernehmen nach soll es sich bei den Nonnen, die abgeführt und in einem Nebenraum verhört wurden, um Kanadierinnen handeln.

      Auch Priester streiken

      ◆ Aus Protest gegen die Entscheidung des Vatikans, ihre Pfarreien einer anderen Diözese zuzuschlagen, traten etwa 50 katholische Gemeindepfarrer in Mittelitalien in einen Bummelstreik. Wie der Schwarzwälder Bote meldet, hat damit die Streikwelle in Italien zum ersten Mal „den geistlichen Stand erfaßt“. Wie sich der Streik im einzelnen auf die Gemeinden ausgewirkt hat, wurde nicht berichtet.

      Angehörige können Gräber selbst schaufeln

      ◆ Nach einer Meldung in der Süddeutschen Zeitung können sparsame Angehörige Verstorbener künftig in einer Eifelgemeinde die Gräber für ihre Toten selbst schaufeln. Die Gemeindeverwaltung meint, daß sich dadurch im Durchschnitt 400 DM pro Beerdigung sparen ließen. Da man die Gebühren für Bestattungen drastisch erhöhen mußte, besann man sich auf den alten Brauch, der es Verwandten und Nachbarn des Verstorbenen gestattete, selbst das Grab auszuheben.

      Präsidenten beten füreinander

      ◆ Wie das Schwabacher Tagblatt berichtete, hat US-Präsident Carter in einer dramatischen Geste zur Unterstützung Anwar Sadats öffentlich vor dessen Besuch in Jerusalem gebetet. Bevor der Präsident zu einem Fernsehapparat eilte, um die Reden in der Knesset zu verfolgen, erzählte er Reportern, er habe sowohl mit Sadat wie mit dem israelischen Premier Begin ein Versprechen ausgetauscht, daß man füreinander beten wolle. Beide seien tief religiös und sie beteten „zu demselben Gott“.

      Das sicherste Verhütungsmittel

      ◆ Nach Meinung des britischen Erziehungsministeriums ist für junge Mädchen das kleine Wort „nein“ immer noch das sicherste Verhütungsmittel. Der Wiesbadener Kurier schreibt dazu: „In einer Broschüre zur Sex-Erziehung in Schulen heißt es, diese Methode werde vermutlich auch am häufigsten angewandt, um Schwangerschaften zu verhindern. Im übrigen wird den Lehrern empfohlen, bei Diskussionen auch Fragen der Moral zu erörtern.“

      Reich, aber erfroren

      ◆ Wie in der Schwäbischen Zeitung zu lesen war, hatte eine 82jährige Frau in Pittsburgh (USA) ihre Heizungskosten in Höhe von 72 Dollar nicht bezahlt und auch dem Kassierer der Gaswerke nicht geöffnet. Daraufhin wurde ihr die Heizung abgestellt. Einige Tage später wurde die alte Dame erfroren in ihrer Wohnung aufgefunden. Es stellte sich heraus, daß sie ein Vermögen von 292 000 Dollar besaß. Geiz kann tödliche Folgen haben.

      Neuer Rekord

      ◆ Im Jahre 1976 haben die Bürger der Bundesrepublik für Tabak und Alkohol rund 52 Milliarden DM ausgegeben. Damit wurde das Ergebnis des Jahres 1975 um 2,3 Milliarden übertroffen.

      Fleischverbrauch steigt

      ◆ Während in vielen Teilen der Welt die Bevölkerung mit einem Minimum an Lebensmitteln ihr Dasein fristen muß, hat der Verbrauch an Fleisch in der Bundesrepublik eine neue Rekordhöhe erreicht. Wie der Wiesbadener Kurier berichtete, hat die Hochrechnung der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle für das Jahr 1977 einen Verbrauch von durchschnittlich 85 Kilogramm Fleisch pro Bundesbürger ergeben. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um ein Pfund überboten.

  • Wahrer Friede und Sicherheit — woher zu erwarten?
    Erwachet! 1978 | 8. März
    • Wahrer Friede und Sicherheit — woher zu erwarten?

      So lautet der Titel eines 192 Seiten starken Taschenbuches. Unter anderem werden darin folgende Themen behandelt: „Erst Weltvernichtung — dann Weltfrieden“, „Was hat Gott bis heute getan?“, „Wann wird die vorausgesagte Weltvernichtung kommen?“, „Erdenweit Friede und Sicherheit, eine zuverlässige Hoffnung“, „Bist du bereit, der Wahrheit entsprechend zu leben?“ und „Achtung vor Autorität für ein friedliches Leben unerläßlich“. Dieses gebundene Buch wird für 1 DM überallhin versandt.

      Senden Sie mir bitte das Buch Wahrer Friede und Sicherheit — woher zu erwarten? Ich lege 1 DM in Briefmarken bei.

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