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  • Der Name Jehovas ein starker Turm
    Der Wachtturm 1952 | 1. Dezember
    • wider die festen Städte, und er gedachte, sie für sich zu erobern.“ (2. Chron. 31:20, 21; 32:1) Hiskia bereitete sich aufs bestmögliche vor, um diesem schrecklichen Feinde standzuhalten, aber sein Vertrauen setzte er in den Namen Jehovas. Er sprach zu den Obersten: „Seid stark und mutig! fürchtet euch nicht und erschrecket nicht vor dem König von Assyrien und vor all der Menge, die mit ihm ist; denn mit uns sind mehr als mit ihm. Mit ihm ist ein Arm des Fleisches; aber mit uns ist Jehova, unser Gott, um uns zu helfen und unsere Streite zu führen!“ (2. Chron. 32:7, 8) Gläubiges, zuversichtliches Vertrauen hatte Hiskia über den Feind erhoben. Der Assyrer trotzte Jehova mit den Worten: „Und dass Hiskia euch nicht auf Jehova vertröste, indem er spricht: Jehova wird uns gewisslich erretten.“ — 2. Kön. 18:30.

      18 Durch seinen Obersten verglich der assyrische Monarch Jehova mit den Göttern der Nationen, die er besiegt hatte, und sandte einen arroganten Brief an Hiskia, worin er ruchlose Lüge und Lästerung gebrauchte. Als der Brief eintraf, begab sich Hiskia in das Haus Jehovas hinauf, breitete ihn vor dem Herrn aus und betete: „Jehova, unser Gott, rette uns doch von seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde wissen, dass du, Jehova, allein Gott bist!“ (2. Kön. 19:19) Jehova erwies sich als ein Bollwerk und als ein starker Turm, indem er sein Volk beschützte, 185 000 Soldaten der Assyrer vernichtete und den grossen Sanherib in sein eigenes Land, zu seinem Untergang zurücktrieb. So bewahrt „Jehova alle, die ihn lieben, und alle Gesetzlosen vertilgt er“. — Ps. 145:20.

  • Eine starke Zuflucht heute
    Der Wachtturm 1952 | 1. Dezember
    • Eine starke Zuflucht heute

      1, 2. Weshalb müssen wir heute dasselbe Vertrauen in den Namen Jehovas haben wie seine Diener in vergangenen Zeiten? Welchen Verhältnissen werden wir wahrscheinlich begegnen?

      DIE eindrucksvollen und vielsagenden Erfahrungen, die uns im vorangegangenen Artikel zur Kenntnis gebracht worden sind, zeigen deutlich, wie treue Diener Gottes in vergangenen Zeiten beim Namen Jehovas als einem „starken Turm“ Zuflucht nahmen. Genau dasselbe tun wir heute. Derselbe Jehova, in den sie Vertrauen setzten, ist es, dem wir glauben und auf den wir heute bauen. Wir müssen ein starkes Vertrauen haben in Jehova, sowohl persönlich als gemeinsam; und ob es nun Einzelpersonen, lokale Gruppen oder internationale Organisationen seien, die uns zu schaden suchen, wird uns doch der einzuschlagende Lauf deutlich bezeichnet.

      2 In diesen letzten Tagen bedrohen lautmäulige Raufbolde und Prahler Jehovas Volk mit körperlichen Verletzungen, und wir wissen, dass wir ihren Angriffen aus uns selbst nicht gewachsen sind. In Treue zur Wahrheit und im Gehorsam gegen die Gebote des Herrn mag ein gewisser Lauf eingeschlagen werden müssen, doch weil wir es tun, droht uns Übles. Oder es mag sein, dass jemandes Stellung in der geschäftlichen Welt wegen seiner Verbindung mit dem Volke des Herrn in Gefahr gerät. Oder vielleicht sind die Zustände daheim wegen des Betreffenden Treue zur Wahrheit sehr kritisch geworden, und er wird mit roher Gewalt bedroht und erleidet andere Arten von Widerstand, sofern er den rechten Lauf nicht aufgibt. Oder vielleicht hat sich eine Pöbelrotte gebildet, um die treuen Zeugen zu schlagen oder sie aus der Stadt zu verjagen, und es gibt keinen Weg des Entrinnens. Was würden wir unter solchen Verhältnissen tun?

      3. Was müssen wir in Zeiten der Not tun, um bei seinem Namen Zuflucht zu finden?

      3 Vor allem denke daran, wer du bist, dass du ein Kind Gottes bist, ein treuer Nachfolger Christi, dass diese Dinge nicht über dich kämen, wenn du nicht dein Bestes getan hättest, um Jehova zu dienen. Solches ist nicht wegen eigener Torheit oder eigenem Unrechttun über dich gekommen. Denke auch daran, dass dein Gott der allmächtige Schöpfer des Universums, der Höchste ist, und dass sein Sohn der König der neuen Welt ist und nun auf dem Throne sitzt, ferner dass Jehova viele Verheissungen ergehen liess, wonach er für seine Treuen sorgt, und wenn es nötig ist, sollte er angerufen werden, damit er uns zu Hilfe komme. Er wird sein Wort halten. Du wirst es in gewissen Verhältnissen schwierig finden, diesen Punkt betreffend sogleich überzeugt zu sein, doch vertraue auf ihn, und es wird sich bewahrheiten. In deinem Vertrauen musst du völlig zuversichtlich sein, nicht nur hoffen, dass Gott etwas tun kann, dir zu helfen, sondern absolut sicher sein, dass er es tun wird. Und wie können wir so sicher sein? Ganz einfach, weil er es verheissen hat. Sein Name bedeutet so viel. Er bedeutet alles und genügt für alle unsere Bedürfnisse. Können wir uns daran erinnern? Sind wir dessen sicher? Können wir darauf bauen?

      4. Wie ermuntern wir uns selbst in Jehova, und weshalb ist dies nötig?

      4 Ermutige dich selbst in seinem Namen, indem du dir in den Sinn rufst, was er bedeutet und was damit verbunden ist. Es ist sehr nötig, dass wir uns selbst ermuntern und stärken. Von König David steht geschrieben: „David war in grosser Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen … Aber David stärkte sich in Jehova, seinem Gott.“ (1. Sam. 30:6) Er wird sich in den Sinn gerufen haben, dass er Jehova gebeten hatte, ob er gehen und die Philister schlagen solle, und dass ihm gesagt worden war, hinzugehen. Nun hatten die Amalekiter ihren Überfall gemacht und viel Schaden angerichtet, und daher stärkte er sich selbst. (Siehe Psalm 42:6-8.) Wir müssen dasselbe tun. Es ist so nötig, uns den Lauf in Erinnerung zu rufen, den wir eingeschlagen haben, wie wir ihn nach bestem Vermögen prüften, um sicher zu sein, dass er im Einklang sei mit Gottes Willen; und nachdem wir uns dessen versichert haben, stehen wir fest. Habe dann Vertrauen und Zuversicht und zweifle nicht, erkenne völlig, dass du dich auf den Namen Jehovas wie auf einen starken Turm verlassen kannst, und in diesem sind wir in Sicherheit.

      5. Erwähne einige der Verheissungen, die Jehova gegeben hat und auf die wir bauen müssen. Warum muss unser Vertrauen völlig sein?

      5 Denke daran, wie der Name für den Ewigen steht, für Ihn, der tut, was immer ihm gefällt, den Allmächtigen, Allweisen, immerdar liebenden höchsten Souverän. Dieser Gott ist unser Gott, unser Beschützer zu allen Zeiten. Sein Auge schläft nie, sein Ohr ist stets offen, und er kann niemals der Unwachsamkeit bezichtigt

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