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  • Ein Gott — würdig, gepriesen zu werden
    Der Wachtturm 1963 | 15. November
    • daß der Name Jehovas „auf unabsehbare Zeit“ gepriesen werde, nicht nur kurze Zeit durch die Juden. Es gilt zu beachten, daß David damals bereits nahezu ein Drittel der inspirierten Heiligen Schrift besaß und daher Gottes Vorhaben, auf das Gottes persönlicher Name hinweisen sollte, kannte.

      Er wußte zum Beispiel, daß im zweiten Buch dieser heiligen Schriften gesagt wird: „Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: Jehova, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist mein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht.“ — 2. Mose 3:15.

      Diese Worte lassen deutlich erkennen, daß Gott für immer unter dem Namen Jehova bekannt sein will. Ein levitischer Komponist, der in den Tagen Davids lebte, schloß sein Lied mit der Bitte ab: „Damit sie erkennen, daß du allein, dessen Name Jehova ist, der Höchste bist über die ganze Erde!“ Alle Schriften, die den inspirierten Büchern seither hinzugefügt wurden, bestätigen, daß Gott mit seinem Namen Jehova genannt zu werden wünscht. — Ps. 83:18, Fußnote.

      Heute bringt man herrliche Kunstwerke mit Namen wie Rembrandt, Da Vinci und Michelangelo in Verbindung und spricht in überschwenglichen Worten von diesen begabten Männern. Sollte aber der Name JEHOVAS, des Schöpfers weit größerer Meisterwerke, nicht noch mehr gepriesen werden? Mußt du das nicht zugeben, wenn du die Wunderwerke der Schöpfung betrachtest? David gab es jedenfalls zu, denn er konnte nicht genug Worte finden, um Jehova aus tiefstem Herzen zu rühmen und zu preisen. Er sprach von seiner „Größe“ und „Stärke“, von seiner „Herrlichkeit“, seinem „Glanz“ und seiner „Hoheit“. Ja, unsere Worte reichen nicht aus, um Jehovas Größe zu preisen. — 1. Chron. 29:11, Fußnote.

      Es gibt so vieles um uns herum, das uns veranlassen sollte, Jehova zu preisen. Betrachte doch nur die Sterne! „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes“, sagte David. Wenn er auch nur einige tausend Sterne sehen konnte, da ihm noch keine modernen Teleskope zur Verfügung standen, sah er doch genug, um zu erkennen, daß sie von einem Meister erschaffen worden sein mußten. Heute wissen wir, daß es Milliarden von Sternen gibt und daß Gesetz und Ordnung sie auf ihren Bahnen halten. Sollten wir Jehova daher nicht noch mehr preisen? Wie glücklich sollten wir sein, seinen Namen zu kennen! — Ps. 19:1, 2; 8:3, 4.

      SEINE HERRSCHAFT UND OBERHOHEIT

      David erkannte auch, daß Jehova ein mächtiger Herrscher war, der wunderbar mit seinem Volke handelte. Er fuhr deshalb in seinem Gebet mit den Worten fort: „Dein, Jehova, ist das Königreich, und du bist über alles erhaben als Haupt; und Reichtum und Ehre kommen von dir, und du bist Herrscher über alles; und in deiner Hand sind Macht und Stärke, und in deiner Hand ist es, alles groß und stark zu machen. Und nun, unser Gott, wir preisen dich, und wir rühmen deinen herrlichen Namen.“ — 1. Chron. 29:11-13.

      Viele Menschen mögen heute bereit sein, Jehova wegen seiner wunderbaren Schöpfungswerke zu rühmen und zu preisen. Preisen sie ihn aber auch wegen des Königreiches, das er verheißen hat, und wegen seiner Machttaten, die er zugunsten seines Volkes vollbringt? Erkennst du, daß Gott auch dieser Dinge wegen gepriesen werden sollte? Aus Davids herrlichem Gebet ersehen wir, daß dieser treue König nicht nur wußte, was Jehova zu seinen Lebzeiten für sein Volk getan hatte, sondern daß ihm aufgrund seines Studiums der inspirierten Heiligen Schrift auch die Werke bekannt waren, die Gott schon früher für sein Volk vollbracht hatte.

      Das zweite Buch dieser heiligen Schriften schildert, wie Jehova das ganze Volk Israel aus der ägyptischen Knechtschaft befreite. Wie groß und stark sich Jehova doch damals erwies, als er das Rote Meer zurückhielt! Wie wunderbar er doch sein Volk in der Wüste versorgte! Mit welcher Kraft er es doch ausrüstete, damit es das Verheißene Land erobern konnte! Welch wunderbares Gesetz Moses doch von ihm erhielt, um sein Volk zu regieren! Aber nicht nur das Gesetz gab Jehova seinem Volk, sondern auch Richter, und später erweckte er ihm sogar Könige.

      Alles das wußte David. Er erinnerte sich noch genau, wie der Prophet Samuel zu ihm gekommen war, um ihn zum König zu salben, als er noch ein Hirtenjunge war und die Herden seines Vaters hütete. Er war sich deshalb bewußt, daß er auf dem Thron Jehovas saß. Das bestätigte später auch der Chronist, als er schrieb: „Und so setzte sich Salomo auf den Thron Jehovas als König an seines Vaters Davids Statt.“ Zufolge dieser Erkenntnis wußte David auch, daß das Königreich Jehova gehörte, und er war voll des Lobes über die Art und Weise, wie Jehova sein Volk regierte. — 1. Chron. 29:23.

      Schätzt du Jehovas Königreich und seine Fürsorge für sein Volk ebenso? Wir sollten heute dafür eigentlich noch mehr Wertschätzung haben. Weshalb? Weil das israelitische Königreich nur ein Vorbild des ewigen Königreiches war, das unter der Leitung des Messias, des Samens Davids, aufgerichtet werden sollte. Über diese Herrschaft verhieß Gott: „Einmal habe ich geschworen bei meiner Heiligkeit: Wenn ich dem David lüge! Sein Same wird ewig sein, und sein Thron wie die Sonne vor mir; ewiglich wird er feststehen wie der Mond.“ — Ps. 89:35-37.

      Jesus Christus erwies sich als der Same Davids, durch den Jehova ein Königreich aufzurichten verhieß, das so lange bestehen sollte wie Sonne und Mond. Als Jesus auf der Erde war, lehrte er seine Nachfolger um dieses Königreich beten. Wie wir wissen, sagte er: „Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ‚Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde‘.“ — Matth. 6:9, 10, NW.

      Man beachte, daß Jesus in diesem Gebet zu seinem Vater sagte: „Dein Königreich komme.“ Ja, es ist Jehovas Königreich. Auch David betete: „Dein, Jehova, ist das Königreich.“ Die Erfüllung vieler biblischer Prophezeiungen deuten darauf hin, daß diese übernatürliche Regierung bereits im Amt ist. Bald wird Jehova erneut zeigen, daß in seiner Hand „Macht und Stärke“ sind. Er wird die Bösen dieser alten Welt vernichten, wie er damals Pharao und sein Heer in den Fluten des Roten Meeres vernichtete, und so, wie er sein Volk damals beschützte, wird er es auch heute beschützen. Er wird es in seine verheißene neue Welt führen, in der es die ewigen Segnungen seines Königreiches genießen wird.

      Wenn wir all die Wunderwerke Jehovas betrachten, was er in der Vergangenheit getan hat und was er nach seinen Verheißungen in absehbarer Zukunft noch tun wird, dann haben wir wirklich allen Grund, ihn zu preisen. Glücklich jeder, der das Beispiel Davids nachahmt, der betete: „Und nun, unser Gott, danken wir dir und preisen deinen herrlichen Namen.“ — 1. Chron. 29:13, AB.

  • Dämonismus in Ephesus
    Der Wachtturm 1963 | 15. November
    • Dämonismus in Ephesus

      ● Eine der ältesten Inschriften, die man in Ephesus gefunden hat, ist eine Art Vorhersage, gestützt auf den Vogelflug, eingegraben in einen Marmorblock. „Wenn der Vogel von rechts nach links fliegt und sich dann erhebt oder außer Sichtweite niederläßt, so bedeutet es Unglück“ usw. — The Bible Was Right (Die Bibel hatte recht) von Hugh J. Schonfield, Kapitel 37, „Die Heimat der Zauberei“. In Apostelgeschichte 19:18, 19 (NW) lesen wir, daß Ephesus berühmt war wegen der „magischen Künste“, die dort getrieben wurden.

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