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  • Die Gileadschule unterstützt die weltweite Verkündigung des Königreiches
    Erwachet! 1973 | 8. März
    • dieser Schule verkündigen die Königreichsbotschaft in Dutzenden von verschiedenen Sprachen.

      Die Studenten der 53. Klasse, die jetzt die Schule absolviert haben, sind ebenfalls von dem Wunsch erfüllt, an der weltweiten Verkündigung der Königreichsbotschaft teilzunehmen. Ein Ehepaar aus Dänemark, das zu dieser Klasse gehörte, sagte: „Wir beteten gemeinsam zu Gott. Da Gottes Organisation Missionare ausschicken wollte, stellten wir uns zur Verfügung. Wir waren bereit, dorthin zu gehen, wohin uns Gottes Organisation schicken würde.“

      Der Wunsch Tausender junger Männer und Frauen, von Gott gebraucht zu werden, hat es der Gileadschule ermöglicht, ihren Zweck zu erfüllen und Missionare auszubilden, damit sie dann das Königreich Gottes in der ganzen Welt verkündigen würden.

  • „Lehre uns beten“
    Erwachet! 1973 | 8. März
    • „Dein Wort ist Wahrheit“

      „Lehre uns beten“

      EIN herzliches, inniges Verhältnis zu einem anderen Menschen zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, ohne mit ihm irgendwie in Verbindung zu stehen, ist schwierig. Auch zu dem Schöpfer, Jehova Gott, kann man nur dann ein enges Verhältnis haben, wenn man mit ihm in Verbindung steht, und zwar durch das Gebet. Da christliche Eltern sich dieser Tatsache bewußt sind, bemühen sie sich, ihre Kinder beten zu lehren. Ihre Unterweisung stützt sich natürlich auf die Bibel, das göttliche Wort der Wahrheit. Die Art und Weise, wie Jesus Christus seine Nachfolger beten lehrte, kann Eltern, insbesondere Gott hingegebenen christlichen Vätern, als Beispiel dienen.

      Als Jesus Christus bei einer Gelegenheit mit Beten zu Ende war, trat einer seiner Jünger an ihn heran und sagte: „Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.“ Jesus erfüllte diese Bitte und zeigte seinen Jüngern anhand eines Beispiels oder Musters, wie sie beten sollten: „Wann immer ihr betet, so sprecht: ,Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. Gib uns unser Brot für den Tag, so, wie der Tag es er fordert. Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns verschuldet ist; und bringe uns nicht in Versuchung.‘“ — Luk. 11:1-4.

      Jesus hat dieses Mustergebet seinen Nachfolgern nicht gegeben, damit sie es auswendig lernen und dann regelmäßig hersagen sollten. Ein Beweis dafür ist die Tatsache, daß Jesus bei einer früheren Gelegenheit dieses Gebet in einem anderen Wortlaut ausgedrückt hatte. (Matth. 6:9-13) Damals führte er dieses Gebet mit den Worten ein: „Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, daß sie erhört werden, weil sie viele Worte machen. So macht euch ihnen nicht gleich, denn Gott, euer Vater, weiß, welche Dinge ihr benötigt, schon ehe ihr ihn überhaupt bittet.“ — Matth. 6:7, 8.

      Mit Hilfe des Mustergebetes von Jesus können christliche Eltern ihren Kindern vor Augen führen, was der Inhalt eines Gebetes sein sollte: die Heiligung des Namens Gottes, das Kommen des Königreiches Gottes zur Vernichtung seiner Feinde, die täglichen Bedürfnisse und die Vergebung der Sünden. In der Bibel sind natürlich noch viele weitere Gebete aufgezeichnet, insbesondere in den Psalmen, und auch diese können herangezogen werden, wenn man die Kinder im Beten unterweist.

      Nachdem Jesus seinen Jüngern das Mustergebet gegeben hatte, erzählte er ein Gleichnis, in dem er Jehovas Bereitschaft, Gebete zu erhören, hervorhob. Als Erläuterung des Gleichnisses sagte Jesus: „Wenn nun ihr, obwohl ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen heiligen Geist geben, die ihn bitten!“ (Luk. 11:13) Eltern können Jesus nachahmen, indem sie ihren Kindern begreifen helfen, daß Jehova Gott es hört, wenn wir zu ihm beten, und daß er Gebete auch erhört. Als Beweis können die Eltern Fälle aus ihrem eigenen Leben anführen, in denen Jehova ihr Gebet erhört hat.

      Die Belehrung über das Gebet dringt aber nur dann in das Herz des Kindes ein, wenn es sieht, daß seine Eltern sich auf Jehova Gott stützen und sich in ihrem Leben von ihm leiten lassen. Es macht einen tiefen Eindruck auf die Kinder, wenn das Gebet des Vaters, der für die Familie betet, eine tiefe Liebe und Dankbarkeit verrät. Das kann die Kinder veranlassen, ebenfalls zu Jehova zu beten.

      Man sollte den Kindern auch beibringen, wie sie sich Gott im Gebet nahen sollten. Die Notwendigkeit dafür könnte man ihnen anhand eines Beispiels aus dem Leben vor Augen führen: Wenn man jemand besuchen möchte, mit dem man befreundet ist, so würde man auch nicht ohne weiteres die Tür öffnen und seine Wohnung betreten. In vielen Ländern ist es üblich anzuklopfen. Ähnlich ist es bei Gott, dem höchsten Herrscher. Ihm darf man sich nur auf eine bestimmte Weise nahen, nämlich durch Jesus Christus. Zu seinen Jüngern sagte Jesus: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ — Joh. 14:6, 14.

      Wenn die Kinder andere beten hören, wird ihnen auffallen, daß der Betreffende oft am Anfang des Gebets im Namen Jesu bittet und dankt und daß er das Gebet auch wieder im Namen Jesu beschließt. Ein Kind, das gelehrt worden ist, daß Gottes Sohn seine Jünger anleitete, in seinem Namen zu beten, wird dann auch im Namen Jesu beten.

      Die Kinder werden außerdem bemerken, daß die Gebete gewöhnlich mit dem Wort „Amen“ beendet werden. Man sollte ihnen daher den Sinn dieses Wortes erklären. Es bedeutet „wahrhaftig“, „so sei es“. Das Wort „Amen“ bringt zum Ausdruck, daß man mit dem Gebet ganz und gar einverstanden ist, daß man von Gottes Fähigkeit zu hören überzeugt ist und die Hoffnung auf Erhörung hat.

      Wenn die Familie zusammen betet, vertritt der christliche Vater gewöhnlich Mutter und Kinder im Gebet. Aber er sollte sich auch vergewissern, ob seine Kinder den Wunsch verspüren, selbst zu Gott zu beten. Der Vater kann darauf hinweisen, daß das Familiengebet für ihn nicht genüge, da er Gott noch persönliche Dinge im Gebet darlegen möchte. Er kann seine Kinder ermuntern, das auch zu tun, und zwar je nach Wunsch vor dem Schlafengehen oder nach dem Aufstehen. Durch Wort und Beispiel kann er seinen Kindern auch vor Augen führen, daß man nicht gewohnheitsmäßig immer dasselbe beten sollte. Wenn die Kinder die richtige Herzenseinstellung haben, werden sie mit ihren Anliegen vertrauensvoll zu ihrem himmlischen Vater gehen.

      Anfänglich mögen die Gebete der Kinder ganz kurz sein. Aber wenn diese Gebete aus einem dankbaren Herzen kommen, haben sie in den Augen Jehovas Wert. Jesus sagte in einem seiner Gleichnisse, daß ein Steuereinnehmer demütig gebetet habe: „O Gott, sei mir, einem Sünder, gnädig.“ (Luk. 18:13) Jenes aufrichtige Gebet, obwohl kurz, war mehr wert als das Gebet des stolzen Pharisäers, der betete: „O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Erpresser, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Steuereinnehmer. Ich faste zweimal in der Woche, ich gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe.“ — Luk. 18:11, 12.

      Wenn die Eltern ihre Kinder in Übereinstimmung mit dem Worte Gottes belehren, sollten sie sich keine allzu großen Sorgen darüber machen, was ihre Kinder sagen, wenn sie für sich zu Jehova beten. Wenn die Kinder die richtige Herzenseinstellung haben, werden sie in geistiger Hinsicht Fortschritte machen. Vielleicht sollten die Eltern eher darauf achten, daß sie ihre Kinder nicht daran hindern, sich in ihren Gebeten frei und offen zu äußern. Ein Mann hätte bestimmt keine Freude, wenn seine Frau die Kinder dazu anhalten würde, jedesmal, wenn sie ihm für etwas dankten oder ihn um etwas bäten, genau die gleichen Worte zu gebrauchen. So empfindet Jehova Gott auch, denn er schuf den Menschen ja in seinem Bilde. Eltern können sich freuen, wenn ihre Kinder, veranlagt durch ihre Belehrung und ihr gutes Beispiel, beginnen, für sich und in eigenen Worten zu Gott zu beten.

      Zusammenfassend kann also folgendes gesagt werden: Wenn Eltern ihre Kinder beten lehren, sollten sie sich darauf konzentrieren, ihre Kinder zur Dankbarkeit gegenüber Jehova Gott, dem Hörer der Gebete, zu erziehen. Sie sollten mit ihnen auch besprechen, warum das Gebet so wichtig ist und was der Inhalt eines Gebetes sein sollte. Die Grundlage für eine solche Belehrung sollte die Bibel sein, weil sie die Wahrheit über diese Dinge enthält. Das Beispiel der Eltern sollte ebenfalls eine tiefe Dankbarkeit gegenüber Jehova Gott und für die Möglichkeit des Gebets verraten. Die Kinder in dieser Weise durch Wort und Beispiel zu unterrichten ist anstrengend. Aber es lohnt sich.

  • Wir beobachten die Welt
    Erwachet! 1973 | 8. März
    • Wir beobachten die Welt

      Kampfansage der Kirche in Spanien

      ◆ Da Staat und Kirche in der Vergangenheit in Spanien eng zusammenarbeiteten, ist die Öffentlichkeit in diesem Land über die Beschlüsse der Bischofskonferenz, die vor kurzem stattgefunden hat, erstaunt. Die Kirche duldete bisher jede Art der Unterdrückung durch den Staat, deshalb werden die Beschlüsse der Bischofskonferenz als offene Kampfansage angesehen. Unter anderem wurde folgendes beschlossen: „Es gilt, gegen Armut, Ungerechtigkeit und jede Art der Unterdrückung und Sklaverei zu kämpfen und die Lehre der Kirche über soziale Gerechtigkeit zu verbreiten.“ Warum setzt die Kirche sich jetzt für die unterdrückten Kreise der Bevölkerung ein? Die katholische Morgenzeitung Ya gibt folgende Antwort: „Es geht um die Führung der Kirche, nicht um den Glauben, um Klugheit, nicht um Wahrheit.“

      „Zwei Drittel aller Menschen unfrei“

      ◆ Die amerikanische Organisation „Freedom House“ stellte fest, daß zwei Drittel der Weltbevölkerung von 3,3 Milliarden Menschen nicht im Vollbesitz ihrer Rechte in Verbindung mit Unparteilichkeit der Rechtsprechung, der Pressefreiheit, dem menschenwürdigen Strafvollzug und den demokratischen Freiheiten bei Regierungsbildungen, der Exekutive und Legislative, sind. Der Studie zufolge herrscht in Westeuropa, Nordamerika, Indien, Australien, auf Neuseeland, in Japan, auf einer Anzahl von Inseln und in mehreren lateinamerikanischen Staaten einschließlich Chiles Freiheit in den obengenannten Rechten. Zu den unfreien Staaten gehören Spanien, Portugal, Griechenland, Südkorea und eine Reihe anderer Staaten.

      Jungdemokraten für Trennung von Kirche und Staat

      ◆ Eine eindeutige Absage haben die nordrhein-westfälischen Jungdemokraten den beiden großen Kirchen in der Bundesrepublik erteilt. Auf ihrer Landestagung forderten sie die „konsequente Trennung von Kirche und Staat“. Die 150 Delegierten verlangten in einer Resolution, die Kirchen in privatrechtliche Institutionen umzuwandeln und das staatliche Kirchensteuereinzugsverfahren abzuschaffen. Kirchenverträge und Konkordate sollten aufgekündigt und alle Gesetze von religiös motivierten Einflüssen befreit werden.

      Unbeständiges Honduras

      ◆ Wie unzulänglich und unbeständig von Menschen gebildete Regierungen sein können, wird durch Honduras, ein Land in Mittelamerika, deutlich: Honduras hat in 148 Jahren 125 Regierungen besessen. Der Wechsel der letzten Regierung (Anfang Dezember 1972) geschah fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit. Das Militär setzte den 68jährigen Präsidenten Ramon Ernesto Cruz ab, der nur 18 Monate vorher vom Volk in das Amt gewählt worden war. Wahre Christen vertrauen daher auf Gottes theokratische Regierung.

      „Als Hirten versagt“

      ◆ In einem Artikel der Münchner Katholischen Kirchenzeitung werden die Massenhinrichtungen in dem

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