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Die Achtung vor dem göttlichen Namen fördernKönigreichsdienst 1972 | September
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6 Was werden wir nach Beendigung unserer Arbeit im September im Monat Oktober tun? Die Achtung vor dem göttlichen Namen fördern, indem wir im Predigtdienst besonders die Zeitschrift Erwachet! verwenden! Im Oktober werden wir jedem Abonnenten, der ein neues Abonnement aufgibt, ein gebundenes Buch statt wie gewöhnlich Broschüren kostenlos übergeben. Die Bücher, die wir auf diese Weise verwenden, sind solche, die 1961 oder früher erschienen sind und die wir bis August 1972 für 2,50 DM abgegeben haben. Dazu gehören auch die Bücher „Dein Name werde geheiligt“, Auch du kannst Harmagedon überleben ..., „Das Königreich ist herbeigekommen“, „Neue Himmel und eine neue Erde“ u. a. Wenn broschierte Bücher vorhanden sind, sollten sie zuerst aufgebraucht werden. Wie ihr wißt, können diese Bücher dazu beitragen, daß aufrichtige Menschen die Wahrheit kennenlernen, und daher wollen wir guten Gebrauch davon machen. Wir ermuntern den Bruder, der sich in der Versammlung der Literatur annimmt, diese Bücher auszulegen, damit die Verkündiger sehen, welche davon vorrätig sind. Man stelle sich vor: ein Abonnement für ein ganzes Jahr auf eine der besten Zeitschriften der Welt zusammen mit einem gebundenen Buch für nur 6 DM!
7 Wenn Versammlungen neue Abonnements, die im Oktober aufgenommen werden, der Gesellschaft einsenden, werden sie 5,50 DM überweisen. Das ist auch der Betrag, den Versammlungsverkündiger dem Bruder übergeben, der sich der Abonnements annimmt. Wie steht es mit dem Preis für das Buch? Wenn die Verkündiger den Abonnementszettel demjenigen zeigen, der sich des Literaturvorrats annimmt, werden sie kostenlos eines der Bücher erhalten, die wir normalerweise, beginnend mit September, für 2 DM abgeben — irgendeines, das davon auf Lager ist. Pioniere werden weiterhin 3 DM für neue Abonnements bezahlen, und im Oktober werden ihnen auf dieselbe Weise wie im Falle der Versammlungsverkündiger Bücher, die sie als Geschenk abgegeben haben, ersetzt. Ende Oktober kann die Versammlung eine volle Gutschrift von der Gesellschaft für all diese Bücher, die kostenlos beim Aufnehmen neuer Abonnements abgegeben wurde, anfordern. Dem Konto wird dann der Betrag zum normalen Kostensatz für Versammlungen gutgeschrieben. Auf dem Formular „Überweisung und Gutschriftsgesuch“ sollte eine gesonderte Eintragung wie folgt gemacht werden: „Bücher, die kostenlos bei Abonnements abgegeben wurden“, dann sollte die Gesamtzahl erscheinen. Diese Gesamtzahl schließt alle Bücher ein, die zu diesem Zweck sowohl an Versammlungsverkündiger als auch an Pioniere abgegeben wurden.
8 Wie wunderbar, daß Jehova uns winzigen Geschöpfen auf der Erde gestattet, ihn zu ehren und die Achtung vor seinem Namen zu fördern!
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Die Dienstzusammenkunft vorbereitenKönigreichsdienst 1972 | September
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Die Dienstzusammenkunft vorbereiten
1 Als treue Zeugen für Jehova möchten wir uns soweit wie möglich voll einsetzen, indem wir die gute Botschaft von Gottes Königreich predigen und Personen, die auf Gottes Wort günstig reagieren, zu Jüngern machen. Es ist auch unser Wunsch, daß unser täglicher Wandel ein Beweis dafür sei, daß sich gute Ergebnisse zeigen, wenn man biblische Grundsätze anwendet. Unsere wöchentlichen Dienstzusammenkünfte bieten uns eine große Hilfe, dies zu erreichen.
2 Der vorsitzführende Aufseher ist für die Dienstzusammenkunft verantwortlich. Er sollte sehr daran interessiert sein, sie so auferbauend und lehrreich wie möglich zu gestalten. Es mag sein Wunsch sein, jede Woche die Aufsicht über diese Zusammenkünfte zu übernehmen, indem er die verschiedenen Programmpunkte zuteilt und Anregungen gibt, wie sie den örtlichen Bedürfnissen anzupassen sind, oder er mag diese Verantwortung manchmal mit anderen Ältesten teilen. Jedenfalls ist es seine Verantwortung, darauf zu achten, daß das Programm der Dienstzusammenkünfte in der rechten Weise vorbereitet und der Versammlung dargeboten wird.
3 Älteste und Dienstamtgehilfen werden gebeten, die Verantwortung für die einzelnen Programmpunkte zu übernehmen. Der vorsitzführende Aufseher muß nicht stets den abschließenden Teil behandeln. Manchmal mag er die Zusammenkunft eröffnen oder eine Besprechung fester biblischer Speise im Verlauf der Zusammenkunft leiten. Jeder, der eine Zuteilung erhält, sollte sorgfältig darauf bedacht sein, nicht nur den Stoff zu behandeln, sondern auch auf das Lehren zu achten.
4 Die im Königreichsdienst enthaltenen Gedanken sollten behandelt werden. Treffen sie jedoch auf die örtlichen Verhältnisse nicht zu, kann man sie lediglich sehr kurz erwähnen und dann zum Nutzen der Versammlung das behandeln, was am Ort der Aufmerksamkeit bedarf. In solchen Fällen sollten demjenigen, der diesen Programmpunkt behandelt, passende Hinweise gegeben werden. Auf diese Weise ist, ungeachtet der örtlichen Verhältnisse, jeder Teil der Zusammenkunft lehrreich, und er bietet eine Hilfe. Die Ältestenschaft mag etwas bemerken, was der Aufmerksamkeit bedarf, und dies kann bei einer günstigen Gelegenheit behandelt werden.
5 In Übereinstimmung mit dem, was auf unseren diesjährigen Bezirkskongressen gesagt wurde, findet ihr in diesem Königreichsdienst für die Dienstzusammenkünfte kein Motto angegeben. Das wird auch in den folgenden Ausgaben der Fall sein. Das Motto, das, soweit es passend ist, während des Jahres hervorgehoben wird, ist der Gedanke, der durch den Jahrestext zum Ausdruck kommt.
6 Enthält das Programm Demonstrationen oder Besprechungen, so können alle Personen, die mit der Versammlung ordnungsgemäß verbunden sind, einschließlich Kinder, eingeladen werden, sich daran zu beteiligen. Wie segensreich wird doch die Dienstzusammenkunft für uns und unsere Brüder sein, wenn wir jede dieser Zusammenkünfte mit der Absicht besuchen zu geben und nicht nur zu empfangen!
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Sind 6 DM zuviel?Königreichsdienst 1972 | September
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Sind 6 DM zuviel?
1 Seit über einem Jahr beträgt der Preis für ein Jahres-Abonnement auf die Zeitschrift Der Wachtturm oder Erwachet! je 6 DM. Was hältst du von diesem Preis? Zögerst du, Abonnements anzubieten, weil 6 DM zuviel seien?
2 Betrachte es einmal vom Gesichtspunkt des Wohnungsinhabers. Die meisten Familien erhalten bestimmte Zeitschriften, die sie abonniert haben. Weißt du, was sie gewöhnlich dafür bezahlen? Monatliche Zeitschriften, die viele Leute beziehen, kosten im Abonnement zwischen 24 und 36 DM. Volkstümliche wöchentlich erscheinende Schriften, die von vielen Familien bezogen werden, kommen im Jahr auf 36 bis 52 DM. Dabei handelt es sich aber um Zeitschriften mit vielen Werbeanzeigen, und sofern sie nicht durch die Post ausgeliefert werden, kommt die örtliche Zustellgebühr noch hinzu. Wenn du daher für ein Jahresabonnement einer ausgezeichneten Zeitschrift, die zweimal im Monat erscheint, um 6 DM bittest, handelt es sich um einen äußerst niedrigen Preis.
3 Dabei sollte man aber noch etwas beachten. Kennst du irgendeine Zeitschrift in der Welt, die wichtigeren Aufschluß für den Wohnungsinhaber enthält als die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet!? Es gibt sonst keine andere. Wieso nicht? Weil es allein diese beiden Zeitschriften sind, die ihre Leser auf den alleinigen Quell der Rettung und auf sein Königreich als die einzige Hoffnung der Menschheit lenken. Weil sich ihre Botschaft auf die Bibel stützt, ist ihr Inhalt buchstäblich lebenrettend.
4 Sind angesichts dieser Tatsachen 6 DM zuviel? Viele sind heute aufgrund des vortrefflichen Aufschlusses, den sie in den Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! gelesen haben, Zeugen Jehovas. Sie wurden dadurch auf den Weg zu ewigem Leben geführt und erhielten durch die Zeitschriften eine Hilfe, auf diesem Weg zu bleiben. Bestimmt erachten es diese Verkündiger nicht als zuviel, wenn sie für ein Jahresabonnement 6 DM verlangen.
5 Im Abonnement bezogene Zeitschriften können etwas bewirken, was eine Einzelausgabe nicht vermag. Diese Zeitschriften sind in ihrem Bestreben zu helfen beharrlich; sie erscheinen immer wieder und versuchen zunächst auf die eine Art, das Interesse anzuregen, Jehova und sein Vorhaben kennenzulernen, und dann auf eine andere Weise. Personen, denen wir predigen, können wir daher in aufrichtigem Interesse an ihrem dauernden Wohlergehen begeistert ermuntern zu abonnieren.
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