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BekanntmachungenKönigreichsdienst 1975 | Juni
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Um Notizen machen zu können, mag es eine Hilfe sein, folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen: a) Rat und Beispiele, die Familien von Nutzen sein sollen. (Darüber können vielleicht Eltern sprechen.) b) Gedanken für solche, die nach größerer Verantwortung streben. (Auf diese Gedanken können vielleicht besonders Älteste, Dienstamtgehilfen und noch nicht ernannte Brüder achten.) c) Eigenschaften, die wir persönlich entwickeln sollten, um Jehova wohlzugefallen. (Dieser Punkt könnte einigen jungen Verkündigern zugeteilt werden.) d) Auf welche Weise das Programm unsere Wertschätzung für Jehovas Souveränität gefördert hat. e) Wie wir zu Personen eingestellt sein sollten, die noch nicht in der Wahrheit sind. f) Andere herausragende Gedanken und Erfahrungen. (Über die letzten drei Punkte können alle berichten.)
◆ Es stehen jetzt neue Ausweiskarten zur Verfügung. Für jeden getauften Königreichsverkündiger sollte eine dieser Karten ausgestellt werden. Zieht bitte immer, wenn ihr eine neue Ausweiskarte ausgebt, gleichzeitig von dem Verkündiger die alte Karte ein. Die alten Karten werden dann von der Versammlung vernichtet werden. Die Ausweiskarten enthalten auf der Rückseite keine Erklärung mehr hinsichtlich einer Bluttransfusion. Es ist eine besondere Karte „Keine Bluttransfusion!“ vorbereitet worden, und wer eine solche Karte bei sich haben möchte, kann sie durch die Versammlung erhalten. Diese beiden Karten können durch die Versammlung auf dem normalen „Bestellschein für Literatur“ zum Preis von je 0,02 DM angefordert werden.
◆ Beachtet bitte, daß Schallplatten noch nicht wieder erhältlich sind. Eine entsprechende Bekanntmachung erfolgt zur gegebenen Zeit
◆ Neu auf Lager:
„Vergewissert euch ...“ (rev. Ausg.) — Italienisch
Gottes tausendjähriges Königreich ... — Französisch, Japanisch, Niederländisch, Spanisch
Ist mit dem jetzigen Leben ...? — Chinesisch, Norwegisch, Spanisch
Gottes „ewiger Vorsatz“ ... — Italienisch, Spanisch
Die Wahrheit, die ... — Bulgarisch
„Dein Wille geschehe ...“ — Japanisch
Ewiges Leben — in der Freiheit ... — Slowakisch
In der Hoffnung auf eine neue Welt ... — Bulgarisch, Hindi, Siamesisch
Grundlage für den Glauben ... — Japanisch
„Siehe! Ich mache alle Dinge neu“ — Japanisch
Göttlicher Sieg — Japanisch
Menschenpläne scheitern ... — Italienisch
◆ Nicht mehr auf Lager:
‘Die Nationen sollen erkennen ...’ — Deutsch
Predigt-Redepläne — Deutsch
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Alle mit der guten Botschaft erreichenKönigreichsdienst 1975 | Juni
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Alle mit der guten Botschaft erreichen
1 Da nun der Sommer beginnt, schlagen wir vor, daß besondere Anstrengungen unternommen werden, die Teile des Gebietes zu bearbeiten, die bereits längere Zeit nicht mehr bearbeitet worden sind. In vielen Fällen handelt es sich dabei um Landgebiet. Stadtversammlungen haben vielleicht bestimmte Randgebiete oder Geschäftsviertel, die der Aufmerksamkeit bedürfen. Unter der Leitung des Predigtdienstaufsehers könnte in den Sommermonaten vielleicht gruppenweises Zeugnisgeben geplant werden, um solche Gebiete zu bearbeiten. Kannst du diese besonderen Anstrengungen unterstützen?
2 Viele Verkündiger haben es vorteilhaft gefunden, bei der Bearbeitung von Landgebiet oder kleineren Städten, die etwas abgelegen sind, den ganzen Tag im Predigtdienst zu verbringen. Auf diese Weise hat sich für sie die weite Fahrt in das Gebiet wirklich gelohnt. Einige Gruppen haben sich etwas zu essen mitgenommen und mittags ein Picknick gemacht, bevor sie am Nachmittag noch einige Stunden im Predigtdienst verbrachten. Verkündiger, die es einrichten konnten, Gebiet zu bearbeiten, in dem nicht so häufig gepredigt wird, konnten viele schöne Erfahrungen machen. Vergiß nicht, daß man im Sommer auch Gemüse und andere Dinge entgegennehmen kann, wenn jemand Literatur wünscht, aber kein Geld dafür hat.
3 In Landgebieten, wo die Häuser weit auseinander liegen, ist es ratsam, kleinere Autogruppen zu bilden. Wenn eine kleinere Ortschaft zu bearbeiten ist, kann ein Teil der Gruppe mit einer entsprechenden Menge Literatur dort bleiben, während der andere Teil verstreut liegende Häuser bearbeitet.
4 Trifft man interessierte Personen an, so sollte man planen, sie wieder zu besuchen, um ein Bibelstudium zu beginnen. Falls solche Studien nicht jede Woche durchgeführt werden können, kann eine Gruppe vielleicht alle zwei Wochen in das Gebiet fahren, um die begonnenen Studien fortzuführen. Der Bibelstudienaufseher könnte nötigenfalls die Bemühungen der Verkündiger aufeinander abstimmen. Verkündiger, die die Dienstgelegenheiten in den entlegenen Gebieten begeistert unterstützten, haben viele freudige Erfahrungen gemacht. Seid deshalb positiv eingestellt. Vielleicht findet ihr Menschen, die morgen unsere Brüder sind.
5 Und wie steht es mit denen, die berufstätig sind und deshalb während des Tages nicht zu Hause angetroffen werden? Kreisaufseher berichten, daß dies oft auf mehr als die Hälfte der Wohnungsinhaber zutrifft. Wir ermuntern deshalb alle, während der Sommermonate den Dienst in den Abendstunden auszudehnen. Die Erfahrungen bestätigen, daß am Abend bedeutend mehr Menschen zu Hause sind und daß dann der Dienst sehr produktiv ist. Viele Menschen halten sich am Wochenende und abends in ihrem Schrebergarten auf — ein Grund für uns, sie auch dort aufzusuchen, um sie mit der guten Botschaft zu erreichen. Wir dürfen damit rechnen, daß Jehova die besonderen Anstrengungen, den Menschen, die sonst sehr schwer zu erreichen, sind, die gute Botschaft zu überbringen, gewiß segnen wird.
[Herausgestellter Text auf Seite 4]
Nehmt alle Gelegenheiten wahr, die gute Botschaft zu predigen!
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Die gute Botschaft darbieten — Mit dem Buch „Gottes ,ewiger Vorsatz‘ ...“Königreichsdienst 1975 | Juni
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Die gute Botschaft darbieten — Mit dem Buch „Gottes ,ewiger Vorsatz‘ ...“
1 Da ihr in den Versammlungsbuchstudien das Studium des „Vorsatz“-Buches beendet habt, kennt ihr den Wert dieses Buches und könnt anderen interessante Punkte daraus zeigen, wenn ihr im Juli dieses Buch anbietet. Wie kann man dabei am besten vorgehen?
2 Bekanntlich wissen die Leute im allgemeinen wenig über Gottes ursprünglichen Vorsatz in Verbindung mit der Erde und den Menschen. Ja, viele meinen sogar — wenn sie überhaupt an Gott glauben -, er habe es dem Menschen überlassen, auf der Erde zu schalten und zu walten, ob zum Guten oder zum Schlechten. Deshalb ist es vielleicht das beste, wenn ihr die Leute in eurem Gebiet nicht gleich zu Anfang eures Zeugnisses fragt, wie sie über die Sache denken, denn möglicherweise würdet ihr eine negative Antwort erhalten. Wahrscheinlich erzielt ihr bessere Ergebnisse, wenn ihr positive Gedanken anführt und dann den Wohnungsinhaber nach seiner Meinung fragt. Nach einer freundlichen Einleitung könnte man vielleicht folgendes Zeugnis verwenden:
3 „Die Bibel zeigt, daß Gott, als er die Erde und den Menschen erschuf, einen bestimmten Vorsatz im Sinn hatte. Alle Menschen sollten sich des Lebens, des Glücks und der Wohlfahrt erfreuen. Wären Sie nicht froh, wenn solche Verhältnisse auf der Erde herrschten? [Halte inne, damit der Wohnungsinhaber, wenn er möchte, etwas dazu sagen kann. Ob er sich nun äußert oder nicht, so kannst du gewöhnlich folgendermaßen fortfahren: Schon vor Jahrtausenden verloren die ersten beiden Menschen die Vollkommenheit, weil sie gegen Gott sündigten. Aber Gott hat seinen Vorsatz in Verbindung mit der Erde nicht vergessen, und er hat nicht gezögert, auf seine Verwirklichung hinzuarbeiten. Beachten Sie bitte, was die Bibel in 2. Petrus 3:9 darüber zu sagen hat. [Lies.]
4 Dadurch, daß Gott also Zeit verstreichen ließ, hat er uns eigentlich Gelegenheit geboten, seinen Vorsatz kennenzulernen und das zu tun, was er von allen verlangt, die in dem wiederhergestellten Paradies leben möchten. Wußten Sie, daß die Zeit abläuft und daß die Bibel andeutet, daß Gott bald alle Ungerechtigkeit, hinwegfegen und ein völlig neues System der Dinge schaffen wird? [Wenn der Betreffende aufmerksam zuhört und es passend erscheint, kannst du hinzufügen: „Beachten Sie bitte, wie dies ein paar Verse weiter, in 2. Petrus 3:13, bestätigt wird.“ (Lies.) Andernfalls kannst du das Buch anbieten.]
5 Dieses Buch, ,Gottes „ewiger Vorsatz“ jetzt zum Wohl des Menschen glorreich verwirklicht‘, behandelt im einzelnen, wie Gottes Vorsatz, ein irdisches Paradies wiederherzustellen, verwirklicht wird, und zeigt, auf welche Weise Sie persönlich aus diesem wunderbaren Vorsatz Nutzen ziehen können. Wir bieten dieses Buch zu dem geringen Beitrag von 1 DM an.“
6 Eine weitere Möglichkeit besteht in einem Zeugnis an Hand des Inhaltsverzeichnisses. Übergib dem Wohnungsinhaber ein Exemplar des Buches, und laß ihn, während du auf bestimmte Kapitel verweist und einige erläuternde Worte dazu sprichst, die Überschriften lesen. „Die Überschrift des ersten Kapitels ist wirklich ermutigend, nicht wahr? — ,Wir sind in den Vorsatz eines liebevollen Schöpfers mit einbezogen‘. — Nach einer Beschreibung der wunderbaren Eigenschaften Gottes als Schöpfer zeigt das Buch, wie er dem ersten Mann und der ersten Frau einen vorzüglichen Anfang im Edenparadies gab. Wir erfahren, wie Adam und Eva diese paradiesische Wohnstätte verloren, nicht nur für sich, sondern auch für ihre Nachkommen, zu denen auch wir zählen. Doch gleich danach brachte Gott seinen ,ewigen Vorsatz‘ zum Ausdruck, der darin besteht, die Auswirkungen von Sünde und Tod zu beseitigen. Das Buch verfolgt den Lauf der Geschichte der Verwirklichung dieses Vorsatzes bis zum Kommen Christi und zeigt, welchen Nutzen wir aus den Vorkehrungen ziehen können, die Gott durch Christus getroffen hat. Gottes Vorsatz, vollkommene Männer und Frauen auf der Erde zu haben, die ihm ewig dienen, wird nicht unerfüllt bleiben. Ich ermuntere Sie, dieses Buch zu lesen, um zu erfahren, wie auch Sie auf Gottes paradiesischer Erde, die bald Wirklichkeit wird, Leben erlangen können. Für 1 DM gehört dieses Exemplar ihnen.“
7 Möglicherweise bevorzugt ihr ein anderes Zeugnis, das ihr als wirkungsvoller erachtet. Wichtig ist, daß es das Herz anspricht.
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Theokratische NachrichtenKönigreichsdienst 1975 | Juni
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Theokratische Nachrichten
◆ Anläßlich der beiden Kreiskongresse des italienischen Kreises in Düsseldorf und Hamburg wurden 131 Personen getauft.
◆ Mit 30 111 Verkündigern überschritt Japan im März zum ersten Mal die 30 000-Grenze.
◆ Das neue Zweigbüro auf Tahiti berichtete über eine Zunahme von 54 Prozent. Im März waren 307 Verkündiger im Predigtdienst tätig.
◆ Folgende Versammlungen konnten ihren Königreichssaal der Bestimmung übergeben: Bad Oldesloe, Delligsen, Dülmen und Hennstedt.
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April-PredigtdienstberichtKönigreichsdienst 1975 | Juni
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April-Predigtdienstbericht
BUNDESREPUBLIK
Durchschnitt
Verk. Std. Rb. Hb. Ztsch.
Sonderpioniere 645 138,0 53,8 3,9 100,3
Pioniere 2 009 99,4 36,5 2,1 92,9
Pioniere auf Zeit 2 332 79,3 24,5 0,8 95,3
Vers.-Verk. 93 457 9,5 4,8 0,3 12,8
GESZ. VERK. 98 443
Neugetaufte: 632
ZIEL FÜR BRD 1975:
105 171 Verkündiger
WEST-BERLIN
Durchschnitt
Verk. Std. Rb. Hb. Ztsch.
Sonderpioniere 11 147,5 58,4 5,2 87,4
Pioniere 109 104,4 45,1 2,3 105,6
Pioniere auf Zeit 91 81,0 27,7 0,9 77,9
Vers.-Verk. 5 205 9,4 5,1 0,3 12,3
GESZ. VERK. 5 416
Neugetaufte: 58
ZIEL FÜR WEST-BERLIN 1975:
5 980 Verkündiger
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