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  • Dramatische Entwicklungen in der katholischen Kirche
    Erwachet! 1974 | 22. Oktober
    • Wenn es wirklich Gerechtigkeitsliebe ist, die sie veranlaßt hat, sich von der Verwirrung, die in der Kirche herrscht, abzuwenden, werden sie sich mit einer materialistischen Lebensweise nicht zufriedengeben. Sie werden sich veranlaßt fühlen, herauszufinden, wie Gott wirklich angebetet werden möchte. Das wird sie veranlassen, sich der Bibel zuzuwenden, dem Buch, in dem Gott uns seinen Willen geoffenbart hat. Sie werden den Wunsch haben, diesen Willen zu tun, und werden sich anderen, die ihn auch tun, anschließen wollen.

      Personen, die in der Kirche bleiben, weil sie hoffen, daß die Kirche die gegenwärtige Krise irgendwie überleben wird, müssen ihre Ansichten ebenfalls einer Prüfung unterziehen. Warum bleiben sie in der Kirche? Bleiben sie darin, weil sie überzeugt sind, daß ihre Lehren in dem Worte Gottes, der Wahrheit, wurzeln? Haben sie die Bibel gelesen, um das zu ergründen? Oder sind sie lediglich gleichgültig und mit allem einverstanden, was die Kirche tut? Jesus sagte: „Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt werden“ (Matth. 5:6, Jerusalemer Bibel).

      Eine aufrichtige Katholikin, die Fragen bezüglich ihres Glaubens hatte, begann die Bibel zu studieren und lernte so Gottes Forderungen kennen. Sie schrieb ihrem bejahrten Onkel, einem Priester in Rom, über das, was sie kennengelernt hatte. Sein Antwortbrief lautete auszugsweise:

      „Ja, mein Kind, JEHOVA ist wirklich der Name GOTTES. Er wird nicht allzuoft gebraucht aber in dieser Hinsicht handeln wir nicht recht. Er sollte schon lange bekannt sein, doch wir sind unvollkommen, und wir mußten unseren unvollkommenen Oberen gehorchen, was tragisch ist.

      Die Leute, die diesem Glauben angehören, sind nette Menschen, sie lehren Dich und andere wirklich die Wahrheit. Wie wunderbar ist es, von Haus zu Haus zu gehen, und welch harte Arbeit ist es, aber hat nicht Jesus das auch getan? ...

      Meine liebe Nichte, ich würde es sehr schätzen, wenn Du mir noch einige weitere der Bücher senden würdest, die Du studierst. Ich bin so glücklich, daß Du von der rechten Quelle Erkenntnis, und zwar wahre Erkenntnis, erlangen kannst.“

      Ja, viele aufrichtige Katholiken nehmen das Angebot der Zeugen Jehovas, die von Haus zu Haus gehen, an, unentgeltlich mit ihnen in ihrer eigenen Wohnung die Bibel zu studieren. So erfahren sie dann, welche Anbetung Gott wohlgefällig ist. Für sie hat sich das, was der katholischen Kirche widerfahren ist, als ein Segen erwiesen. Sie mögen dadurch einem von Menschen ersonnenen Kult entfremdet worden sein, aber das hat dazu beigetragen, daß sie sich ‘Gott genaht’ haben (Jak. 4:8, Jerusalemer Bibel).

      Bald werden alle, die vorgeben, religiös zu sein, ins Gericht kommen. Jesus sagte, „an jenem Tage“ würden nicht diejenigen, die zu ihm sagen „Herr, Herr“, gutgeheißen werden, „sondern wer den Willen meines Vaters tut“ (Matth. 7:21, 22, Jerusalemer Bibel). Handle weise. Nimm die Gelegenheit jetzt wahr! Lerne Gottes Willen kennen, und bemühe dich dann, ihn zu tun!

  • Theorie und Praxis
    Erwachet! 1974 | 22. Oktober
    • Theorie und Praxis

      In der Schrift Cross Currents berichtet Priester Felipe Berryman über den gewaltigen Unterschied zwischen dem theoretischen Katholizismus in Lateinamerika und dem, was die Masse der Bevölkerung tatsächlich praktiziert. In seinem Artikel „Populärer Katholizismus in Lateinamerika“ schreibt er:

      „In Lateinamerika dagegen hat die Masse der Bevölkerung den nachtridentinischen [Tridentinum: das katholische Reformkonzil von Trient] Katholizismus nie akzeptiert. Sie hat die Kirche nie als Heilsanstalt im Sinne der tridentinischen Theologie und pastoralen Praxis akzeptiert. ... Die Priester glauben, das eine zu tun, das Volk glaubt, es würde etwas anderes tun. Seit Jahrhunderten ist man wegen der ,Unwissenheit‘ der Bevölkerung besorgt und bemüht man sich, sie dazu zu bringen, sich kirchlich trauen zu lassen, die Messe zu besuchen und zur Kommunion zu gehen. Im großen und ganzen aber hat man bei dem Volk damit wenig Erfolg gehabt.“

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