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  • Der treue Schöpfer
    Der Wachtturm 1962 | 15. Juli
    • Treue aus, mit der er Gottes Willen tut. Er hat Psalm 40:8 (NW) tatsächlich erfüllt: „Deinen Willen zu tun, mein Gott, ist meine Lust, und dein Gesetz wohnt in meinem Innern.“ Auch wir können Gottes Gesetz in unserem Innern haben, wenn wir sein Wort unter Gebeten studieren, uns fortgesetzt mit seinem Volke versammeln, mit ihm am Predigtdienst teilnehmen und der Führung der Organisation, die Jehova in dieser Zeit des Endes als seinen „treuen und verständigen Sklaven“ anerkannt hat, treu folgen. — Matth. 24:14, 45-47, NW.

      DEN GÖTTLICHEN GRUNDSÄTZEN TREU SEIN

      18. (a) Was beten jene, die für die Königreichsinteressen eintreten? (b) Wodurch zeigt Gott, daß er in Zeiten der Prüfungen treu ist?

      18 In diesen bösen Tagen beten wir darum, daß „sich das Wort Jehovas eilends weiterhin ausbreite und verherrlicht werde“. Wenn wir alle die Königreichsinteressen ganzherzig unterstützen, wird sich das Werk bestimmt noch gewaltig ausdehnen. Der treue Schöpfer wird uns stärken, damit wir den Angriffen der Welt Satans standhalten können. „Der Herr aber ist treu, der euch befestigen und vor dem Bösen bewahren wird.“ (2. Thess. 3:1-3) Auch seine folgenden Verheißungen werden uns in Zeiten der Versuchung und Verfolgung Kraft geben: „Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so daß ihr sie ertragen könnt.“ (1. Kor. 10:13) „So mögen denn die, welche nach Gottes Willen leiden, dem treuen Schöpfer ihre Seelen anvertrauen, indem sie Gutes tun.“ (1. Pet. 4:19, SB) Du kannst dich darauf verlassen, daß Jehova, „der treu ist“, dich reich belohnen wird, wenn du sein Werk treu unterstützt und unerschütterlich an seinen Grundsätzen festhältst. — Jes. 49:7.

      19. An welchen Grundsatz halten sich wahre Christen in bezug auf ausschließliche Ergebenheit, und wie zeigt sich dies?

      19 Wie lauten einige dieser Grundsätze? Ein bedeutender Grundsatz, den Moses geäußert und Christus Jesus wiederholt hat, als er auf Erden war, lautet: „Jehova, unser Gott, ist nur ein Jehova!“ (5. Mose 6:4; Mark. 12:29) Dieser wesentliche Grundsatz der wahren Anbetung schließt alle anderen Götter aus — sei es nun Baal, eine Dreiheit von Göttern, Allah, Brahma, Buddha, sei es der rote Gott des Kommunismus. Da sich Jehovas Zeugen an diesen Grundsatz halten, machen sie keine Zugeständnisse. Sie würden zum Beispiel nie ihre Zustimmung zu einer Begräbnisfeier geben, die teils nach christlichem, teils nach buddhistischem Ritus durchgeführt würde, oder einer Feier zur Ehre der Lokalgötter beiwohnen. „Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen, noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert.“ — 2. Mose 20:5, NW.

      20. Warum gehen Jehovas Zeugen keine Mischehe ein?

      20 Da Jehovas Zeugen diesen Grundsatz respektieren, gehen sie auch keine Mischehe ein, noch erlauben sie ihren Söhnen und Töchtern, jemanden zu heiraten, der einen anderen Gott verehrt oder überhaupt nicht an Gott glaubt. Das wäre für sie heute noch genauso eine Gefahr wie damals für die Israeliten, die Jehova vor den umliegenden Nationen warnte, indem er zu ihnen sagte: „Und du sollst keinen Ehebund mit ihnen schließen. Deine Tochter sollst du nicht seinem Sohne geben, und seine Tochter sollst du nicht für deinen Sohn nehmen. Denn er wird deinen Sohn davon abwendig machen, mir zu folgen, und sie werden bestimmt anderen Göttern dienen, und der Zorn Jehovas wird in der Tat gegen euch entbrennen, und er wird dich bestimmt eilends vernichten.“ (5. Mose 7:3, 4, NW) Diese Warnung ist für uns heute noch wichtiger, da wir kurz vor dem Ausbruch des Krieges von Harmagedon stehen.

      21. Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte man treffen, um eine Rückkehr zur Dämonenanbetung zu vermeiden?

      21 Angenommen, eine Familie, die früher einer heidnischen Religion anhing, erkennt die biblische Wahrheit und gibt sich Jehova hin. Was sollte nun mit all den Überbleibseln der heidnischen Religion — den Götzenbildern, den Familienaltären, den Ahnentafeln usw. — geschehen? Solange sie im Hause sind, bilden sie eine Gefahr für ihren Glauben. Deshalb sollte der Familienvorstand, sobald er die göttlichen Grundsätze richtig versteht, dafür sorgen, daß diese Symbole der verderbten Religion verschwinden. Dadurch verhütet er, daß sich die Familie wieder mit der Dämonenanbetung befleckt. Selbst der weise König Salomo, der einst großen Wert auf die göttlichen Grundsätze gelegt hatte, geriet durch die Götzen, die er seinen heidnischen Frauen nach Israel zu bringen erlaubte, auf Abwege. — Ps. 106:36; 1. Kön. 11:1-13.

      22. Wie beweisen Jehovas Zeugen, daß sie den Grundsatz in 2. Korinther 10:3 respektieren, und wie wirkt sich dies aus?

      22 Ein wichtiger christlicher Grundsatz kommt auch in den Worten in 2. Korinther 10:3 deutlich zum Ausdruck: „Obwohl wir im Fleische wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleische.“ Die entzweiten Mächte der Welt Satans mögen ihre ganze nationale Gewalt gegen uns anwenden, wir werden nicht zulassen, daß das Band der Liebe, das Jehovas Zeugen in der ganzen Welt miteinander verbindet, dadurch zerrissen wird. Wir müssen Grundsätzen treu bleiben. Gerade durch eine solche Treue boten Jehovas Zeugen im zweiten Weltkrieg der ganzen Welt ein Bild der Einheit. Jehovas Zeugen bewiesen damals — und sie beweisen es immer noch —, daß sie als einzige auf der Erde den göttlichen Grundsatz richtig verstehen, der in den Worten zum Ausdruck kommt: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugmessern schmieden, und ihre Speere zu Winzermessern.“ (Jes. 2:4) Weder die Einschüchterungsversuche der Kommunisten noch die Kriegspsychose der demokratischen Welt können sie von ihrer Treue zu den göttlichen Grundsätzen abbringen.

      23. Wie wird die „neue Persönlichkeit“ nach dem Willen Gottes geschaffen?

      23 Jedem Christen, der sich treulich bemüht, nach dem Willen Gottes zu leben, wird es gelingen, die „neue Persönlichkeit“ anzuziehen, die der Apostel Paulus in folgenden Worten beschreibt: „Ihr sollt erneuert werden durch die Kraft, die euren Sinn antreibt, und sollt die neue Persönlichkeit anziehen, die gemäß Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Treue geschaffen wurde.“ (Eph. 4:23, 24, NW) Ein Christ, der Gottes Willen treu tun will, darf sich nicht von jeder Mode und jeder letzten Neuheit, die Satans vergehende Welt aufbringt, beeinflussen lassen, denn das würde seine Lauterkeit gefährden. — 1. Tim. 4:7-10.

      24, 25. (a) Wie sollten sich Personen, die Gottes Grundsätze und Gesetz respektieren, zu den heute so allgemein üblichen Bluttransfusionen verhalten? (b) Wieso können Blutübertragungen die „neue Persönlichkeit“ schädigen?

      24 Zu diesen Neuheiten gehören unter anderem auch die Bluttransfusionen, die heute in der ganzen Welt immer häufiger angewandt werden. Für eine Welt die in zwei Weltkriegen das Blut von Millionen Menschen vergossen hat, mag dies von geringer Bedeutung sein. (1. Mose 9:5, 6) Treue Christen dagegen legen Wert darauf, an dem göttlichen Grundsatz, nach dem Jehova das Blut heilig ist, festzuhalten. Der treue Schöpfer und Lebengeber sagte selbst: „Denn alles Fleisches Seele ist sein Blut.“ (3. Mose 17:14, SB) Gott betrachtet das Blut als etwas Kostbares. Deshalb gab er den Menschen in seiner Weisheit bestimmte Gesetze über die Verwendung des Blutes, die zu ihrem Nutzen sind. Sein Gesetz, das er nach 1. Mose 9:4 Noah gegeben hat, bezieht sich auf uns alle, da wir alle Nachkommen Noahs sind: „Nur das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blute, sollt ihr nicht essen.“ Dieses Gesetz ist zur Belehrung aller Christen in folgendem Beschluß der leitenden Körperschaft der Christenversammlung des ersten Jahrhunderts wiederholt worden: „Denn der heilige Geist und wir selbst haben es gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als nur folgende notwendige Dinge: Enthaltet euch der Dinge, die Götzen geopfert wurden, sowie des Blutes und des Getöteten, das nicht ausgeblutet ist, und der Hurerei. Wenn ihr euch sorgfältig davor bewahrt, wird es euch wohl gehen. Bleibt gesund!“ — Apg. 15:28, 29, NW.

      25 Schaden Götzendienst und Hurerei der christlichen Persönlichkeit? Sogar sehr! Genauso schädlich ist auch die Aufnahme von Blut, sei es nun durch bluthaltige Speisen, sei es durch Bluttransfusionen, denn die leitende Körperschaft der Christenversammlung stellte die Blutaufnahme den anderen Übeln gleich. Außerdem haben auch jüngste medizinische Forschungen deutlich gezeigt, daß Blutübertragungen die Persönlichkeit schädigen können. Ein Sachverständiger sagt: „Das Blut einer Person ist in Wirklichkeit die Person selbst. Es enthält alle Eigenarten der Person, von der es stammt. Das schließt erbliche Belastung, Anfälligkeit für gewisse Krankheiten, Vergiftung durch die persönliche Lebensweise, durch Eß- und Trinkgewohnheiten ein.“b Somit können durch Bluttransfusionen schlechte Charakter­eigenschaften übertragen werden. Welch eine große Gefahr also, wenn man bedenkt, daß Blutbanken Blut liefern, das von Kriminellen und anderen nichtswürdigen Elementen der menschlichen Gesellschaft gespendet worden ist! Zum Schutz vor dieser und anderen Gefahren hat uns der Schöpfer sein Gesetz gegeben, das jede Verwendung von Blut verbietet. — 3. Mose 17:11-14.

      26. Womit werden jene belohnt, die den Willen des treuen Schöpfers stets gewissenhaft tun?

      26 Wer den Willen des Schöpfers stets treu und gewissenhaft tut, wird auch stets seine Gunst und seinen Segen genießen. „Denn gerecht ist Jehova, Gerechtigkeiten liebt er. Die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen.“ (Ps. 11:7, Fußnote) Sie werden Jehova wirklich als einen Gott kennenlernen, der „barmherzig und gnädig“ ist, „langsam zum Zorn und reich an liebender Güte und Wahrheit“. Sie werden fortgesetzt in seinem Namen frohlocken und seinen Schutz genießen, wenn er nun bald die letzte Generation derer, „die ihn hassen“, in Harmagedon vernichten wird. Alle Überlebenden werden dann wissen, daß Jehova ihr Gott ist, „der treue Gott, der den Bund hält und liebende Güte denen erweist, die ihn lieben, und denen, die seine Gebote halten, auf tausend Generationen hin“. Die ganze Menschheit, gleichsam die „tausendste Generation“, wird dann zum ewigen Ruhme des treuen Schöpfers mit endlosem Leben auf der paradiesischen Erde belohnt werden. — 5. Mose 7:9-11, NW; Ps. 98:1-3.

  • Die Offenheit der Bibel
    Der Wachtturm 1962 | 15. Juli
    • Die Offenheit der Bibel

      ◆ Der Zeitungsschriftsteller Sydney J. Harris war von der völligen Offenheit der Bibel so beeindruckt, daß er in einem Artikel schrieb: „Die meisten Bücher, die eine besondere Auffassung fördern, einen einzelnen Glauben verbreiten, tun folgendes: Sie übergehen peinlichst alle Gegenargumente, alle Schwächen und alle Kritik, die ihnen ihre Feinde vorhalten. Das Alte Testament ist jedoch voll von Beispielen menschlicher Mängel und Schwachheiten. Man betrachte einmal die tadelnden Bücher der Propheten, wie zum Beispiel das Buch Jesaja, die die religiösen Führer angreifen, das Volk wegen des Abfalls vom Glauben verurteilen und davor warnen, daß Gottes Gericht streng sein werde. Kann sich irgend jemand vorstellen, daß das Nationalkomitee der Republikaner eine feurige Kritik von Adlai Stevenson [Demokrat] in seinen Wahlfeldzugs-Schriften veröffentlichen würde, oder umgekehrt? Im Vergleich dazu ließen die Schreiber des Alten Testaments gerade solcherart Kritik zu einem Teil der Heiligen Schrift werden.“ — The Telegraph-Journal vom 16. Dezember 1959.

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