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  • Ein erfolgreiches Resozialisierungsprogramm
    Erwachet! 1977 | 8. August
    • zu schreiben, um zu ermitteln, ob in anderen Gefängnissen ähnliche Unterrichtsprogramme durchgeführt werden. Dabei stellte ich fest, daß die Vorgänge im Gefängnis in Angola lediglich in bezug auf das Ausmaß und den Erfolg einzigartig sind. Ich möchte nur einige wenige Beispiele anführen:

      Jeden Mittwoch besucht ein Ältester der Zeugen Jehovas die Strafanstalt Chillicothe (Ohio). An dem Bibelstudium, das er durchführt, nehmen durchschnittlich 8 bis 14 Häftlinge teil. Zwei haben sich taufen lassen, und zwei haben die Absicht, es zu tun.

      In der Strafanstalt in London (Ohio) mit 1 700 Strafgefangenen führen Jehovas Zeugen seit fast zwei Jahren jede Woche vier Zusammenkünfte durch, und drei Strafgefangene haben sich bis jetzt taufen lassen. Ein weiterer Häftling, der sich taufen lassen wollte, wurde am ersten Tag des Jahres entlassen.

      Ein sehr erfolgreiches Programm wird in der Strafanstalt von Lucasville (Ohio) durchgeführt. Es begann im Herbst 1972. Die durchschnittliche Besucherzahl bei diesen Zusammenkünften beträgt ungefähr 22, und bei einer Sonderveranstaltung waren vor kurzem 33 anwesend. Im April 1975 und im März 1976 wurden in einem Becken, das für diese Veranstaltung gekauft wurde, 7 Häftlinge getauft.

      Gegen Ende des Jahres 1973 wurde im Staatsgefängnis von Maryland ein ausgezeichnetes Programm gestartet. Kurz darauf wurden mit vielen Häftlingen Bibelstudien abgehalten, und nach einiger Zeit begannen Älteste der Zeugen Jehovas, regelmäßig Zusammenkünfte durchzuführen. Bisher haben sich 8 Personen taufen lassen (wobei die Badewanne der Gefängniskrankenstation benutzt wurde).

      Auf Rikers Island (New York) führen acht Älteste jede Woche mit Häftlingen Bibelstudien durch. Auch andere Gefängnisse der Stadt New York werden besucht.

      Heißt das, daß dieses Unterrichtsprogramm der Zeugen Jehovas die eigentliche Lösung der gewaltigen Probleme des Strafvollzugs und der Kriminalität ist? Keineswegs. Ihr Beitrag zur Lösung dieser Probleme ist zugegebenermaßen gering. Ich glaube jedoch, daß es einen Schlüssel zur eigentlichen Lösung dieser Probleme darstellt.

  • Worin besteht die Lösung?
    Erwachet! 1977 | 8. August
    • Worin besteht die Lösung?

      MINDESTENS für eine beschränkte Anzahl von Gefängnisinsassen ist das biblische Unterrichtsprogramm die Lösung gewesen. Der moralisch heilsame Aufschluß, der ihnen übermittelt wurde, hat bewirkt, daß sie sich nicht nur oberflächlich, sondern grundlegend geändert haben.

      In den vergangenen drei Jahren haben sich in dem Gefängnis von Angola 42 Insassen taufen lassen. Von diesen sind seither 14 auf freien Fuß gesetzt worden. Ich wollte gern wissen, wie sich diese Leute außerhalb des Gefängnisses zurechtfinden, und erkundigte mich deshalb danach. Nur einer ist rückfällig geworden.

      Die anderen fügen sich sehr gut in die Gesellschaft ein. Mindestens einer von ihnen erfüllt in einer Versammlung die Aufgaben eines Dienstamtgehilfen. Wie bereits erwähnt, ist dieses biblische Unterrichtsprogramm, das im Gefängnis durchgeführt wird, nicht die Lösung des Gesamtproblems. Es stellt lediglich eine Gelegenheit dar, die dem Häftling, der dazu bereit ist, hilft, an sich zu arbeiten.

      Für die Bestrafung von Rechtsbrechern findet man in der Bibel eine präzise Anleitung. Würde sie befolgt, hätte man wahrscheinlich weit weniger Probleme mit dem Strafvollzug und der Kriminalität.

      Ersatzleistung für Opfer

      Das Gesetz, das Gott dem Volk Israel gab, sah keine Gefängnisstrafen vor. Wenn sich jemand

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