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  • Sehnst du dich nach einem Leben ohne Probleme?
    Erwachet! 1977 | 8. April
    • Sehnst du dich nach einem Leben ohne Probleme?

      HAST du nicht manchmal das Gefühl, die Probleme des täglichen Lebens drohten dich zu erdrücken? Wäre es nicht schön, von diesen Problemen frei zu sein und sich des Lebens wirklich erfreuen zu können?

      Stellen wir uns einmal folgendes vor: Wir erwachen am Morgen und wissen, daß wir einen Tag vor uns haben, der uns nichts als Freude bringen wird. Wir haben keine Geldsorgen und brauchen keine Steuern, keine Hypotheken oder Mieten zu zahlen. Wir leben in gesicherten Verhältnissen.

      Wir schauen in den Spiegel und sehen ein frisches Gesicht, keine Säckchen unter den Augen und keine Fältchen oder Runzeln, ein Gesicht, das von prächtigem Haar umrahmt ist und eine blühende Gesundheit verrät.

      Wir brauchen auch keine Krankenversicherung mehr, denn wir werden nie mehr krank. Die Zeitungen berichten nichts mehr über Krebs, Herzleiden oder andere Krankheiten, denn sie sind alle für immer besiegt worden. Wäre das nicht herrlich?

      Stellen wir uns auch vor, wir können das Haus verlassen, ohne die Tür abschließen zu müssen, weil niemand mehr da ist, der ein Verbrechen verübt, ja in der ganzen Welt gibt es keine Gefängnisse, keine Polizei, keine Armee und keine Waffen mehr, weil sie nicht mehr gebraucht werden.

      Nehmen wir ferner an, wir können uns auch auf den vor uns liegenden Tag freuen, weil uns unsere Arbeit befriedigt und uns wirklich Freude macht, weil unsere Mitmenschen alle nett und freundlich, hilfsbereit und frei von jeglichen Vorurteilen sind und, was am erfreulichsten ist, weil in unserer Familie ein vollkommen harmonisches Verhältnis herrscht, da alle eine tiefe Liebe zueinander haben und sich gegenseitig respektieren.

      Würde dir ein solcher Tag nicht gefallen? „Sicher“, magst du sagen, „wem würde ein solcher Tag nicht gefallen! Aber das ist doch nur eine Illusion, eine Traumwelt. Ein Leben ohne Sorgen gibt es einfach nicht.“

      Nun, wovon sprechen wir denn? Etwa von einem Leben im Himmel? Nein. Wir sprechen auch nicht von einem Leben auf einem anderen Planeten. Auch geben wir uns keinen Wahnvorstellungen hin und bauen keine Luftschlösser. Wir sprechen von einer Zeit, die noch kommen wird, von einer Zeit, in der das Leben auf der Erde Tag für Tag eine Wonne sein wird, in der die Probleme, die uns heute bedrücken und uns die Freude rauben, verschwunden sein werden, ja von einer Zeit, in der uns das Leben Aufgaben stellen wird, die nicht nur reizvoll und interessant sind, sondern die auch die tiefe Befriedigung auslösen, die man verspürt, wenn man etwas tut, was wirklich der Mühe wert ist.

      Können wir erwarten, daß solche Verhältnisse je Wirklichkeit werden? Jawohl. Im Grunde genommen möchte jeder gute Mensch unter solchen Verhältnissen leben, denn der Mensch ist mit dem Wunsch, so zu leben, erschaffen worden. Werden diese Verhältnisse aber tatsächlich Wirklichkeit werden? Jawohl. Wir gehen einer Zeit entgegen, in der es die Schwierigkeiten nicht mehr geben wird, mit denen sich die Menschen heute abmühen. Nichts im Himmel oder auf der Erde kann verhindern, daß diese Zeit kommt.

  • Werden die Probleme gelöst?
    Erwachet! 1977 | 8. April
    • Werden die Probleme gelöst?

      EIN Leben ohne all die Probleme, mit denen sich die Menschen heute abmühen? Wie soll das Wirklichkeit werden? Wenn wir die Welt betrachten, sehen wir, daß die Probleme zunehmen.

      Nahezu jedes Land hat ständig mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Millionen haben Schwierigkeiten, eine passende Arbeit zu finden. Die Verschuldung hat eine noch nie dagewesene Höhe erreicht. Väter machen sich darüber Sorgen, wie sie für den Unterhalt ihrer Familie aufkommen können. Mütter sehen, wie die Preise ständig steigen, und suchen verzweifelt, mit dem Haushaltsgeld auszukommen. In manchen sogenannten Wohlstandsländern lebt die Hälfte der alten Leute in Armut. In ärmeren Ländern nehmen Hunger und Analphabetentum zu.

      Doch selbst die besten Wirtschaftswissenschaftler sind nicht in der Lage, ein Wirtschaftssystem zu schaffen, das allen dauernden Wohlstand gewährleistet. Sie können höchstens versuchen, das gegenwärtige vom Zerfall bedrohte System vorübergehend auszubessern, und dann bricht es wieder zusammen.

      Zerrüttung des Familienlebens

      Auch auf dem Gebiet des Familienlebens werden die Verhältnisse nicht besser, sondern eher schlechter. Die Scheidungsziffern steigen in den meisten Ländern weiter an.

      Kennzeichnend für die Verhältnisse in vielen Ehen ist folgendes Beispiel. Eine Frau schreibt: „Ich bin sehr unglücklich. Mein Mann regt sich wegen jeder Kleinigkeit auf. Wir haben einen verheirateten Sohn, aber er kommt nur hin und wieder kurz zu Besuch, und er will so gut wie nichts von mir wissen. Wir haben wenig Freunde, und je älter ich werde, desto einsamer fühle ich mich. Kein Mensch kümmert sich um mich. Was kann ich tun, um mein Leben lebenswert zu machen?“ Vielen Menschen ergeht es ähnlich.

      Eltern haben noch zusätzliche Sorgen. Ihre Kinder stehen vor Problemen, mit denen sich bisher noch keine junge Generation befassen mußte. Diese jungen Menschen sehen das Chaos in der Welt. Sie verabscheuen es und haben Angst. Ein Schüler sagte auf einer Schulabschlußfeier: „Die Gefühle, die uns heute, am Tag unseres Abgangs von der Schule, bewegen, sind Frustration und Hoffnungslosigkeit.“

      Wo finden Eltern zuverlässige Hilfe? In einem Leitartikel der New York Times konnte man folgendes lesen: „Seit über einem Jahrhundert werden Eltern mit Ratschlägen bombardiert, wie sie ihre Kinder erziehen sollen. Ärzte, Erzieherinnen, Lehrer und Pfarrer haben ihren Beitrag an Ermahnungen geliefert, in den letzten Jahrzehnten unterstützt von Psychologen und Psychoanalytikern. Sammelt man aber alle diese guten Ratschläge und sieht sie sich genauer an, was stellt man dann fest? Daß sie leider kaum mehr als ein Mißklang von Widersprüchen sind. ... Die armen Eltern sind zu bemitleiden. Je gewissenhafter sie Auskunft suchen, desto verwirrter werden sie wahrscheinlich werden.“

      Probleme mit der Wissenschaft

      Vor einiger Zeit dachte man noch, die Wissenschaft würde den Weg in diese bessere Welt ebnen und viele drückende Probleme der Menschheit lösen. Doch jetzt geben Wissenschaftler selbst zu, daß die Wissenschaft in mancher Beziehung ebenso viele — wenn nicht noch mehr — Probleme verursacht, wie sie löst.

      Zu welchen Enttäuschungen die Wissenschaft geführt hat, zeigt folgendes Beispiel: Im Juli 1899 erschien in einer amerikanischen wissenschaftlichen Zeitschrift (Scientific American) ein Artikel, in dem vorhergesagt wurde, wie günstig sich das Auto auf das Stadtleben auswirken würde. Es wurde davon gesprochen, daß „leichte, gummibereifte Fahrzeuge schnell und geräuschlos“ auf „sauberen, staub- und geruchfreien“ Straßen fahren würden, wodurch die „Nervosität, Unruhe und Belastung des modernen Stadtlebens“ großenteils beseitigt werden würde.

      Ist diese Vorhersage nicht zum Lachen, wenn man heute die Wirklichkeit betrachtet? Genau das Gegenteil ist eingetreten, und jedes Jahr werden bei Autounfällen in der ganzen Welt Zehntausende getötet und Millionen verletzt.

      Selbst große Erfinder machten keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung darüber, daß ihre Träume von einer besseren Welt zerstört wurden. Im Jahre 1942, während des Zweiten Weltkrieges, schrieb Orville Wright, der gemeinsam mit seinem Bruder Wilbur Pionierarbeit in der Entwicklung des Flugzeugs geleistet hatte, an Henry Ford sen., der seinerseits die Massenproduktion des Automobils entwickelt hatte, folgendes: „Wilbur und ich dachten, das Flugzeug würde den Weltfrieden schneller herbeiführen. Bis jetzt scheint es eher das Gegenteil bewirkt zu haben. Ich vermute, daß Sie, als Sie mit der Massenproduktion begannen — was eine der ganz großen Erfindungen der Menschheit war —, kaum damit rechneten, daß man dieses Verfahren ... später zur Herstellung von Panzern verwenden würde, die der Vernichtung dienen. Es hat den Anschein, als ob man nichts Nützliches einführen kann, ohne daß jemand einen verderblichen Zweck dafür erdenkt.“

      Auf medizinischem Gebiet ist man ebenso enttäuscht worden. Vor einiger Zeit dachte man noch, die moderne Medizin werde Krankheiten und Leiden besiegen und die Welt bessern. Es ist ihr aber nicht gelungen. Im Gegenteil! Einige der schlimmsten Krankheiten, wie Krebs und Herzleiden, nehmen weiterhin zu. Manche Heilverfahren ziehen sogar verhängnisvolle Folgen nach sich. In den Vereinigten Staaten sollen jedes Jahr etwa 30 000 Personen an den Reaktionen sterben, die gewisse von Ärzten verschriebene Medikamente auslösen, und bei zehnmal so vielen sollen sich irgendwelche anderen schädlichen Nebenwirkungen zeigen.

      Kein Friede

      Wie steht es um die Aussicht auf eine friedliche Welt, eine Welt ohne Schlösser und Riegel, ohne Gefängnisse und ohne Polizei, ohne Armeen und ohne Waffen? Sie ist geringer denn je. Verbrechen nehmen überhand. Die Nationen geben jährlich etwa 300 Milliarden Dollar für die Rüstung aus, und ein Krieg folgt dem anderen. Menschen sind offensichtlich nicht in der Lage, einen dauernden Weltfrieden herbeizuführen.

      Um die Jahrhundertwende sagten die meisten maßgeblichen Leute eine herrliche neue Ära des Friedens und der Wohlfahrt voraus. In einer Enzyklopädie heißt es: „Vor dem Jahre 1914 glaubten die meisten kultivierten und gebildeten Leute wie auch die Theologen, daß die Welt einer besseren Zukunft entgegengehe. Für die Elite der alten Generation war 1914 ein Schock, den sie nie überwand.“ Im Jahre 1914 brach entgegen allen „rosigen“ Vorhersagen der furchtbarste Krieg aus, der bis dahin je geführt worden war, und der Zweite Weltkrieg war noch schlimmer; er forderte schätzungsweise 55 Millionen Todesopfer.

      Auch hat man besonders in den letzten Jahren immer häufiger von Korruption in Regierungs- und Geschäftskreisen gehört. Deshalb ist, wie Meinungsumfragen zeigen, das Vertrauen zu menschlichen Institutionen bedenklich geschwunden.

      Was die Lage so aussichtslos macht, ist, daß viele dieser Probleme unmöglich von Menschen gelöst werden können. Darum nehmen Streß und innere Spannungen immer mehr zu. Allein in den Vereinigten Staaten wurden im vergangenen Jahr etwa 57 Millionen Rezepte für ein und dasselbe Medikament — ein Tranquilizer — ausgestellt, was bedeutet, daß Milliarden von Pillen verordnet wurden.

      Eines steht also fest: Menschen können von sich aus niemals die Voraussetzungen für das Leben schaffen, das wir eingangs beschrieben haben. Es sollte uns daher nicht wundern, daß wir in der Bibel in Psalm 146, Vers 3 lesen: „Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt.“

  • Können wir darauf vertrauen, daß Gott hilft?
    Erwachet! 1977 | 8. April
    • Können wir darauf vertrauen, daß Gott hilft?

      WENN wir unser Vertrauen nicht auf Menschen, nicht einmal auf Weltführer setzen können, von wem können wir dann vertrauensvoll erwarten, daß er uns zu dem Leben verhilft, das wir herbeiwünschen? Von Gott? Glaubst du, daß er uns helfen kann, unsere jetzigen Probleme zu bewältigen, und daß er die Voraussetzungen für das Leben schaffen kann, das wir herbeiwünschen?

      Fragen wir uns doch: Wer wäre besser in der Lage, dem Menschen bei der Lösung seiner Probleme zu helfen — der unvollkommene Mensch oder sein allmächtiger, allweiser Schöpfer? Wer weiß am besten, wie Geist, Gemüt und Leib des Menschen funktionieren? Sicherlich weiß der, der uns gemacht hat, weit besser als wir, wie unsere scheinbar unüberwindlichen Probleme gelöst werden können.

      Gottes Verheißungen

      Deshalb heißt es in der Bibel in Psalm 37, Vers 3 und 4: „Vertraue auf Jehova ..., und er wird dir die Bitten deines Herzens gewähren.“ Gott verheißt uns nicht nur, uns bei der Lösung unserer jetzigen Probleme zu helfen. Er verheißt uns noch etwas viel Wunderbareres: eine Zukunft, in der die zermürbenden Probleme der ganzen Menschheit gelöst sein werden. Er verheißt uns eine Zeit, in der die Menschen ewig leben und vollkommen glücklich sein werden.

      Auch der Name, den sich der Schöpfer selbst gegeben hat, stärkt unser Vertrauen zu seinen Verheißungen. Der Name Jehova bedeutet nämlich: „Er läßt werden.“ Mit anderen Worten, Jehova erfüllt seine Verheißungen. Er sorgt dafür, daß seine Vorsätze unweigerlich und zur rechten Zeit verwirklicht werden.

      Was seinen Vorsatz in Verbindung mit der Erde betrifft, so gibt er uns nach Psalm 37, Vers 9 bis 11 zum Beispiel die Zusicherung: „Denn die Übeltäter selbst werden weggetilgt werden, die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden. Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein ... Aber die Sanftmütigen selbst werden die Erde besitzen, und sie werden in der Tat ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.“

      Für wie lange? Der Vers 29 gibt uns die Antwort: „Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen.“ Jesus Christus wies auf eine künftige Erfüllung dieses Psalms hin. Er führte ihn an und sagte: „Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde ererben werden“ (Matth. 5:5).

      Wann hast du das letztemal an etwas deine „Wonne“ gehabt? Das ist eine Seltenheit, nicht wahr? Jehova verheißt aber denen, die ihm dienen, ein Leben, das für sie tagtäglich eine Wonne sein wird, ein Leben ohne die bedrückenden Probleme von heute, und das in alle Ewigkeit.

      Warum so viel Not und Elend?

      Wenn das doch Gottes Vorsatz ist, warum hat er ihn dann noch nicht verwirklicht? Warum hat zu allen Zeiten unter den Menschen so viel Not und Elend geherrscht?

      Gott hatte Adam und Eva, unseren Ureltern, nach ihrer Erschaffung gesagt, ihr Leben und ihr Glück hingen davon ab, daß sie ihm dienten. Sie dachten aber, es ergehe ihnen besser, wenn sie sich selbst dienten. Sie wollten selbst zwischen Recht und Unrecht entscheiden. Da Gott sie mit einem freien Willen erschaffen hatte, ließ er sie haben, was sie wollten — aber nur für eine bestimmte Zeit.

      Was seither geschehen ist, hat ein für allemal bewiesen, daß Gott recht hatte: daß der Mensch nicht unabhängig von seinem Schöpfer glücklich sein kann. Die Worte aus Psalm 127:1 haben sich bestätigt: „Wenn Jehova selbst das Haus nicht baut, so ist es umsonst, daß seine Bauleute hart daran gearbeitet haben.“

      Doch nun ist die Zeit bald abgelaufen, in der Gott die Torheit des Menschen zugelassen hat. Die Erfüllung biblischer Prophezeiungen deutet darauf hin, daß Gott dem Experiment der Menschen, sich selbst zu regieren, bald ein Ende machen wird. Ja, wir leben schon ziemlich lange in den „letzten Tagen“, die in 2. Timotheus, Kapitel 3 vorhergesagt werden, und in der „Zeit des Endes“, die Jesus gemäß Matthäus, Kapitel 24 vorhersagte.

      Der Mensch hat also in der Vergangenheit einwandfrei bewiesen, daß er weder mit der Fähigkeit noch mit dem Recht erschaffen wurde, von sich aus eine bessere Welt, eine Welt ohne bedrückende Probleme, herbeizuführen. Das kann nur Gott tun, und sein Wort zeigt deutlich, daß er es auch tun wird — nicht durch eine Reform des alten Systems der Dinge, sondern durch dessen Beseitigung. Ja, er wird es vernichten. Warum? Weil eine Reform unmöglich ist. Jehova hat sich vorgenommen, eine völlig neue, aus gerechten Menschen bestehende Gesellschaft zu gründen.

      Die Wirklichkeit vor Augen geführt

      Um unser Vertrauen zu seinen Verheißungen zu stärken, führt Gott uns jetzt schon vor Augen, wie dieses Leben in Wirklichkeit aussehen wird. Auf welche Weise? Durch das Leben von Millionen Menschen in der ganzen Welt.

      Wer sind diese Menschen? In Jesaja 43:10-12 werden sie als Gottes ergebene Diener, als Jehovas Zeugen, gekennzeichnet. Sie erhalten den besten Rat darüber, wie man den heutigen Problemen begegnen kann, denn dieser Rat stammt aus der besten Quelle: von Jehova Gott, dem Schöpfer des Menschen. Dieser Rat bezieht jeden Aspekt des täglichen Lebens mit ein. Er zeigt, wie man Eheprobleme am besten löst, wie man die Kinder am besten erzieht, wie man mit Freunden, Nachbarn, Verwandten, Arbeitgebern und Arbeitnehmern am besten auskommt und, was noch wichtiger ist, wie man am besten in ein harmonisches Verhältnis zu Gott gelangen kann.

      Wo ist dieser vortreffliche Rat Gottes zu finden? In der Bibel. Denn in 2. Timotheus 3:16, 17 heißt es: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei.“

      Ja, die Bibel kam unter der Inspiration der wirksamen Kraft Gottes, des heiligen Geistes, zustande. Sollte Gott, der Schöpfer des ehrfurchteinflößenden Universums, nicht auch der Autor eines Buches sein können? Unter der Leitung seiner wirksamen Kraft oder seines Geistes schrieben seine Diener die Bibel, die uns heute als Richtschnur dient. Derselbe Geist hilft seinen treuen Dienern auch, sie richtig zu verstehen. Auf diese Weise lernen wir, wie wir heute mit unseren Problemen am besten fertigwerden und wie wir die problemreichen „letzten Tage“ überleben und in Gottes neue Ordnung gelangen können.

      Jehova belehrt also heute seine Diener und bereitet sie auf das Leben in seiner neuen Ordnung vor. Das wird in Jesaja, Kapitel 2, Vers 2 bis 4 wie folgt vorhergesagt: „Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage [das heißt jetzt, in diesen „letzten Tagen“], daß der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge.“

      Gott wollte damit sagen, daß seine reine Anbetung in unserer Zeit wie ein Signal erhoben werde, damit aufrichtige Menschen sich ihr zuwenden könnten. Weiter heißt es in der Prophezeiung: „Und viele Völker werden gewißlich hingehen und sagen: ,Kommt, und laßt uns hinaufziehen zum Berge Jehovas, ... und er wird uns über seine Wege unterweisen.‘“

      Können uns Gottes Wege oder Methoden tatsächlich helfen, sowohl kleine als auch große Probleme, besonders die des heutigen Jahrhunderts, zu lösen? Können sie dir helfen, deine Probleme zu lösen?

  • Sind Gottes Methoden wirklich erfolgreich?
    Erwachet! 1977 | 8. April
    • Sind Gottes Methoden wirklich erfolgreich?

      SIND Gottes Wege oder Methoden wirklich erfolgreich? Zeigen sie, wie man Probleme des täglichen Lebens lösen kann, und sind diese Lösungen auch in der Zukunft praktisch anwendbar? Nun, machen wir die Probe aufs Exempel. Betrachten wir einmal einige Lebensbereiche, um festzustellen, ob Gottes Wege wirklich erfolgreich sind, wo andere Methoden versagen.

      Greifen wir zum Beispiel eines der großen Probleme, eines, das weltweit besteht, auf, um festzustellen, ob Jehovas Weg der beste Weg zur Lösung dieses Problems ist. In Jesaja, Kapitel 2, Vers 4 wird über unsere Zeit vorhergesagt: „Und er wird gewißlich Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation das Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.“

      Erfüllung heute

      Erfüllen sich diese Worte heute wirklich? Die Tatsachen sprechen dafür. Natürlich erfüllen sie sich nicht an den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, denn unter ihnen sind seit Bestehen dieser Organisation Kriege geführt worden.

      Diese Prophezeiung erfüllt sich auch nicht an den Religionsgemeinschaften dieser Welt, denn auch sie haben in den vergangenen Jahrhunderten unter sich Kriege geführt. In diesem Zusammenhang konnte man in einem Leitartikel, der in der New York Times Anfang dieses Jahres unter der Überschrift „Tod im Namen Gottes“ erschien, folgendes lesen: „Es ist eine traurige Tatsache, daß wahrscheinlich mindestens die Hälfte der Kriege, die zur Zeit rund um die Welt geführt werden, entweder eindeutig religiöse Konflikte sind oder mit religiösen Streitfragen in Verbindung stehen. Da der Glaube an Gott ein Bestandteil sozusagen aller Religionen ist, bedeutet das, daß sich in diesem Augenblick Menschen im Namen Gottes gegenseitig umbringen.“

      An wem erfüllt sich denn die Prophezeiung Jesajas? An den Dienern Gottes, an seinen Zeugen. Die Verwirklichung des Vorsatzes Gottes, der darin besteht, die Menschen in der ganzen Welt zu einer friedlichen, Liebe übenden Gesellschaft zu vereinen, ist unaufhaltsam im Gange. Jehova ist bereits dabei, aufrichtige Menschen aus allen Nationen zu einer einzigen internationalen Familie zusammenzuschließen und sie über seine Wege zu unterweisen, die zu einem vollständigen und dauerhaften Frieden führen.

      Gerade jetzt, in einer Zeit, in der die Welt von den schrecklichsten Kriegen der Geschichte erschüttert worden ist, sind Jehovas Zeugen in über 200 Ländern ein lebendiger Beweis dafür, daß eine friedliche menschliche Gesellschaft möglich ist, ja daß eine solche Gesellschaft bereits existiert. Jehovas Diener haben in dieser Hinsicht etwas erreicht, was die einflußreichsten Politiker, die mächtigsten Nationen und Vereinigungen von Nationen und auch die Weltreligionen bisher nicht erreicht haben: den Kriegen zwischen Angehörigen der verschiedenen Rassen und Nationen für immer ein Ende zu machen. Demzufolge nehmen diese Diener Jehovas an den Kriegen der Nationen nicht teil.

      Wie möglich?

      Wie haben Jehovas Diener dies fertiggebracht? Sind sie vielleicht besonders intelligent?

      Nein, sie sind ganz gewöhnliche Menschen und sind genauso unvollkommen und unzulänglich wie jeder andere Mensch. Sie haben sich aber bereit erklärt, Gott zu dienen und das zu tun, was er sagt. Wenn Gott also sagt — wie wir das in Apostelgeschichte 17:26 lesen —, daß alle Menschen Brüder sind, dann glauben sie es. Wenn er sagt — wie wir in Apostelgeschichte 10:34 lesen —, daß er nicht parteiisch ist, dann dürfen sie es auch nicht sein.

      Und wenn er nach Johannes 13:35 durch seinen Sohn sagt: „Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“, dann bemühen sie sich, diese Liebe zu entwickeln. Wenn er sie auffordert, die Waffen niederzulegen, so tun sie es.

      Wenn Gottes Diener seine Wege beachten, schenkt er ihren Bemühungen, miteinander in Frieden zu leben, Gelingen. In Psalm 29:11 heißt es: „Jehova selbst wird sein Volk segnen mit Frieden“, und in Jesaja 2:4 wird vorhergesagt: „Auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.“ Daher führen Gottes Diener heute weder unter sich noch gegen andere Krieg. Sie haben dies nie getan und werden es auch nie tun. Sie sind von Gott also bereits auf den Übergang zum Leben in seiner neuen Ordnung vorbereitet worden. Sie werden den Grundstock der neuen menschlichen Gesellschaft dieser neuen Ordnung bilden, in der vom ersten Tag an absoluter Frieden herrschen wird.

      Andere beobachten diesen Frieden, diese Harmonie und diese Liebe. Ein Außenstehender, der im vergangenen Sommer zum erstenmal einem Kongreß der Zeugen Jehovas beiwohnte, sagte: „So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe noch nie so viel Liebe unter einer versammelten Menge von Menschen beobachtet, die den verschiedensten Nationen und Rassen angehörten.“

      Inzwischen setzen die, die keine echten Diener Gottes sind, ihre schrecklichen Kriege fort, und das berührt uns schmerzlich. Doch dieses Problem wird Gott selbst lösen. Er wird nicht nur die kriegführenden Nationen, sondern auch ihre teuflischen Waffen bald vernichten. In Psalm 46:8, 9 heißt es: „Kommt, seht die Taten Jehovas, wie er erstaunliche Ereignisse auf der Erde hat einsetzen lassen. Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde. Den Bogen zerbricht er, und den Speer zersplittert er. Die Wagen verbrennt er im Feuer.“

      Ausrottung des Verbrechertums

      Ein weiteres großes Problem, das gelöst werden kann, wenn man Gott dient, steht in Verbindung mit der ungeheuren Zunahme der Verbrechen in fast allen Ländern. Die Regierungen können dieses Problem nicht lösen.

      Gott aber kann es lösen, und er hat es bereits getan. Wo denn? Wiederum unter denen, die ihm dienen und die sich über seine Wege belehren lassen. Man hat festgestellt, daß es unter Jehovas Zeugen so gut wie keine Verbrechen gibt. Wieso? Weil Gott zu dienen soviel bedeutet wie, seinen Gesetzen und Grundsätzen zu gehorchen. Diese Gesetze verbieten Diebstahl, Unehrlichkeit, Mord, Gewalttaten, Sittlichkeitsverbrechen und andere Straftaten.

      Wenn sich ein Diener Gottes dennoch einer strafbaren Handlung schuldig macht — was allerdings selten vorkommt —, dann tritt das Rechtskomitee einer der 40 155 Versammlungen, die es in der ganzen Welt gibt, in Aktion und ergreift entsprechende schriftgemäße Maßnahmen. Darum kann von Jehovas Zeugen in der ganzen Welt mit Recht gesagt werden — wie es bereits geschehen ist —, unter ihnen kämen weniger Straftaten vor als bei irgendeiner anderen Gruppe von Menschen. Das ist aber wiederum nicht ihr eigenes Verdienst, sondern ist darauf zurückzuführen, daß sie sich an Jehovas Weg halten.

      Während eines Kongresses der Zeugen Jehovas in Montana sagte der Geschäftsführer eines Motels: „Wenn alle Leute so wären wie Jehovas Zeugen, brauchten wir keine Polizisten!“ Ein Polizeibeamter, der im Municipal-Stadion von Cleveland eingesetzt war, erklärte: „Wir wünschten, es wäre bei allen Kongressen so wie bei Ihnen. Wir haben keinerlei Probleme gehabt.“

      Der gewaltige Anstieg der Kriminalität in der übrigen Welt berührt aber auch die Diener Gottes. Doch wie das Problem des Krieges, so kann auch dieses Problem nur von Gott endgültig gelöst werden, und er wird es auch lösen, wenn er dem gegenwärtigen bösen System der Dinge ein Ende macht. In Sprüche, Kapitel 2, Vers 21 und 22 heißt es: „Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden. Was die Bösen betrifft, sie werden selbst von der Erde weggetilgt werden; und was die Treulosen betrifft, sie werden davon weggerissen werden.“

      Die biblischen Grundsätze helfen uns indes auch, uns vor Verbrechen zu schützen. Die Tatsachen zeigen zum Beispiel, daß die meisten Morde unter Personen verübt werden, die sich kennen: unter Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn. Oft kommt es zu einem Mord, weil das Opfer durch seinen Mangel an Selbstbeherrschung den Mörder herausgefordert hat. Christen, die die biblischen Grundsätze kennen, wissen, daß sie nicht Böses mit Bösem vergelten sollten. Sie wissen, daß eine milde Antwort oft jemandes Grimm abwendet. Auch wissen sie, daß ein Diener Gottes die Eigenschaft der Milde entwickeln muß. Wer sich an diese biblischen Grundsätze hält, wird einen anderen wahrscheinlich kaum so herausfordern, daß dieser ihm ein Leid antut.

      Beseitigung der Geschlechtskrankheiten

      Ein weiteres großes Problem, von dem man verschont bleibt, wenn man Gott dient, sind die Geschlechtskrankheiten, die sich heute fast in jedem Land wie ein verheerendes Feuer ausbreiten. Autoritäten auf medizinischem Gebiet geben zu, daß sie diesem Problem machtlos gegenüberstehen.

      Warum? Weil die Welt die Gesetze Gottes, die Ehebruch, Hurerei und Homosexualität verbieten, außer acht läßt. Das ist die Ursache für die Ausbreitung der Geschlechtskrankheiten. Gottes Diener dagegen halten sich an diese Gesetze und bewahren so ihre sittliche Reinheit. Sie wissen, daß ihren sexuellen Beziehungen gewisse Beschränkungen auferlegt sind, daß Gott den Geschlechtsverkehr nur innerhalb der Ehe gestattet.

      Von wie vielen Problemen — scheußlichen Krankheiten, unerwünschten Schwangerschaften, Streitigkeiten, zerrütteten Ehen und Herzeleid — bleiben Gottes Diener doch vollständig verschont, weil sie sich auch in dieser Hinsicht an seinen Weg halten!

      Ein weiteres großes Problem betrifft das Familienleben. Ist dieses Problem wirklich dadurch zu lösen, daß man Gott dient?

  • Ein schöneres Familienleben — Wie?
    Erwachet! 1977 | 8. April
    • Ein schöneres Familienleben — Wie?

      NACH den Prophezeiungen der Bibel ist der Zerfall der Familie ein besonderes Merkmal der „letzten Tage“ (Röm. 1:29-31; 2. Tim. 3:1-4).

      Gott schuf die Familie jedoch als Keimzelle der menschlichen Gesellschaft, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Er zeigt daher seinen Dienern, wie es möglich ist, in einer vom Zerfall der Familie gezeichneten Welt die Familienbande zu festigen. Er zeigt uns, wie wir bessere Ehemänner und Väter, bessere Ehefrauen und Mütter, bessere Söhne und Töchter sowie bessere Brüder und Schwestern werden können — zwar keine vollkommenen, aber bessere. Vollkommenheit erlangen wir erst in der neuen Ordnung.

      Praktischer Rat für Ehemänner

      Von den vielen vortrefflichen Grundsätzen der Bibel, die uns bei der Lösung von Eheproblemen helfen können, möchten wir nur einige herausgreifen. Einer dieser Grundsätze ist in Epheser 5:28 zu finden, wo Gott von Familienhäuptern sagt: „Die Ehemänner [sind] verpflichtet, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber.“

      Wir könnten diesem Grundsatz noch einen weiteren hinzufügen, nämlich den aus 1. Petrus, Kapitel 3, Vers 7, der zeigt, daß ein Ehemann, der Gott dient, den körperlichen und seelischen Zustand seiner Frau berücksichtigen und ihr „Ehre“ zuerkennen sollte, jawohl, ‘Ehre als einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen’.

      Wie behandelt ein Ehemann seine Frau, wenn er sie wirklich wie seinen eigenen Leib liebt und wenn er sie ehrt, das heißt, wenn er sie wirklich respektiert? Er bemüht sich bestimmt, sie soweit wie möglich zufriedenzustellen. Er ist selbstlos und läßt sie in den meisten Fällen zuerst wählen. Wenn er sie wirklich ehrt, schreit er sie nicht an und behandelt sie nicht geringschätzig.

      Eine solche Liebe und Rücksichtnahme muß ein Ehemann, der ein Diener Gottes ist, nach der Bibel entwickeln. Entwickeln? Jawohl, diese Eigenschaften sind unvollkommenen Menschen nicht angeboren, sondern müssen entwickelt werden, und das setzt Arbeit und Mühe voraus.

      Als eine Frau gefragt wurde, welche Eigenschaft sie an ihrem Mann am meisten schätze, antwortete sie: „Seine Zärtlichkeit mir gegenüber.“ Im Gegensatz zu den Ansichten mancher Männer in der heutigen Welt begehren vernünftige Frauen keinen Mann, der sich als Chef aufspielt, der sie tyrannisiert oder unfreundlich behandelt.

      Auch wird ein Mann, der im Umgang mit seiner Frau gottgefällige Eigenschaften entwickelt und anwendet, feststellen, daß Gott die Frau, was ihre Gemütsart und ihre Gefühle betrifft, so geschaffen hat, daß sie in der Regel auf eine solch rücksichtsvolle Behandlung eingeht. Sie wird wahrscheinlich eine bessere Ehefrau werden.

      Das heißt nicht, daß der Mann seine Stellung als Familienhaupt aufgeben muß. Er hat nach wie vor die ihm von Gott übertragene Verantwortung, die Führung zu übernehmen und das entscheidende Wort zu sprechen. In gewissen Fällen aber sollte er die Ansichten und Wünsche sowie die Wesensart seiner Frau berücksichtigen, denn das verlangt Gott von seinen Dienern.

      Eine solche Behandlung der Frau führt zu einer glücklichen Ehe. Das können unzählige Männer, die Gott dienen, bestätigen. Da war zum Beispiel ein Mann, dessen erste Ehe scheiterte und schließlich geschieden wurde. Dann begann er, die Bibel zu studieren. So lernte er Gottes Grundsätze für die Ehe kennen. Er akzeptierte sie. Später schrieb er: „Früher hatte ich keine Achtung vor den Frauen. Durch meinen Lebenswandel machte ich mich und andere, besonders meine erste Frau, sehr unglücklich. Als ich begann, nach der Bibel zu leben, machte ich die Erfahrung, daß das die vernünftigste Lebensweise ist. Weil ich meine zweite Frau so behandle, wie es ein Christ tun sollte, weil ich sie liebe wie mich selbst, sind wir beide sehr glücklich. Wir sind nun schon zehn Jahre verheiratet, und in dieser Zeit hat es so gut wie keine Probleme gegeben. Wenn ich von anderen wegen Eheproblemen um Rat gefragt werde, zeige ich ihnen, was die Bibel sagt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß die Anwendung ihrer Ratschläge zum Erfolg führt. Personen dagegen, die absichtlich oder unabsichtlich nicht nach diesen Ratschlägen leben, machen sich selbst unglücklich und fügen sich Herzeleid zu.“

      Praktischer Rat für Ehefrauen

      Die Bibel enthält auch gute, praktische Ratschläge für Ehefrauen. In Titus 2:4, 5 wird Frauen empfohlen, ‘ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, gesunden Sinnes zu sein, keusch, im Hause zu arbeiten, gut zu sein und sich den eigenen Männern zu unterwerfen’.

      Zugegeben, viele Frauen sträuben sich gegen den Gedanken, sich ihrem Mann zu unterwerfen. Wenn sich der Mann natürlich nicht an die biblischen Grundsätze hält und seine Frau schlecht behandelt, fällt es ihr schwer, sich ihm zu unterwerfen.

      Für eine Frau, deren Mann ein Diener Gottes ist, der sich an die biblischen Grundsätze hält, ist diese Unterwerfung jedoch keine Last, im Gegenteil, sie bewirkt Harmonie und eine gute Zusammenarbeit in der Familie. Auch wird eine Frau, die ihren Aufgaben richtig nachkommt und ihren Mann nicht nur liebt, sondern — wie es in Epheser 5:33 heißt — auch „tiefen Respekt“ vor ihm hat, in der Regel feststellen, daß ihn das günstig beeinflußt. Er wird sie sogar besser behandeln, denn Gott hat den Mann so geschaffen, daß er die Liebe und die Achtung, die ihm seine Frau entgegenbringt, erwidert.

      Doch selbst wenn der Mann kein Diener Gottes ist, lohnt es sich für die Frau, sich ihm zu unterwerfen. Der Apostel Petrus gibt solchen Frauen den Rat: „Ihr Ehefrauen, seid den eigenen Männern untertan, damit sie, wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam sind, durch den Wandel ihrer Frauen ohne ein Wort gewonnen werden mögen, weil sie Augenzeugen eures keuschen Wandels, verbunden mit tiefem Respekt, gewesen sind“ (1. Petr. 3:1, 2).

      Wollen wir damit sagen, daß es heute schon möglich ist, eine vollkommene Ehe zu führen, sofern man sich an Gottes Grundsätze hält? Nein, heute noch nicht, denn wir sind immer noch unvollkommen. Es wird aber bewirken, daß die Ehe um sehr vieles glücklicher wird. Hätten wir also 100 Ehen, in denen Gottes Grundsätze angewandt werden, so wären weit mehr davon glücklich als von 100 Ehen, in denen keiner der Partner die biblischen Grundsätze beachtet.

      Kindererziehung

      Ein großer Teil der Familienprobleme hängt mit den Kindern zusammen. Die Jugend ist heute vielen schlechten Einflüssen ausgesetzt — der Unmoral, übermäßigem Alkoholgenuß, dem Drogenmißbrauch und der rebellischen Haltung gegenüber den Eltern. Viele Schulen sind die reinsten Brutstätten des Lasters geworden. Wie kann man diesen schlechten Einflüssen am besten entgegenwirken?

      Das beste ist, herauszufinden, was Jehova sagt, und sich dann zu bemühen, entsprechend zu handeln. Gemäß 2. Timotheus 3:15 schrieb der Apostel Paulus Timotheus folgendes: „Du [hast] von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt ..., die dich weise zu machen vermögen zur Rettung.“

      Natürlich ist es nie zu spät, mit der Belehrung der Kinder über Gottes Wort zu beginnen. Doch die beste Wirkung wird erzielt, wenn damit schon im zarten Alter begonnen wird. In Sprüche 22:6 heißt es: „Erziehe einen Knaben gemäß dem Wege für ihn; auch wenn er alt wird, wird er nicht davon abweichen.“

      Eltern, die Gott dienen, kennen den Wert der biblischen Belehrung. Darum nehmen sie ihre Kinder von klein auf zu christlichen Kongressen wie zu Kreis- und Bezirkskongressen und zu Zusammenkünften in den Königreichssälen mit. Dadurch sind diese Kinder jahraus, jahrein einem guten geistigen Einfluß ausgesetzt. Sie lernen Gott nach und nach kennen und hören glaubensstärkende Äußerungen reifer Christen. Auch lernen sie die Regeln des Gemeinschaftslebens kennen und anwenden.

      Die Eltern dieser Kinder wissen aber, daß das Elternhaus der beste Ort für die Belehrung der Kinder ist. Sie beginnen daher mit ihnen schon sehr früh, die Bibel und Publikationen zu lesen, die göttliche Grundsätze hervorheben. Auf diese Weise lernen die Kinder schon im zarten Alter Gottes Wege kennen. Viele lernen aber auch schon lesen, bevor sie zur Schule gehen, und wer gut lesen kann, hat die Möglichkeit, auch andere Dinge zu lernen.

      Eine Gruppe von Pädagogen erklärte: „Die beste Methode, das Kleinkind auf das Lesen vorzubereiten, besteht darin, es auf den Schoß zu nehmen und ihm laut Geschichten vorzulesen, die es gern hört, und zwar immer und immer wieder. Das Gefühl des körperlichen Wohlbehagens und der Geborgenheit, der Klang der elterlichen Stimme sowie die Faszination, die von der Geschichte ausgeht, lassen in dem Kind die Vorstellung entstehen, Bücher seien etwas, was große Freude bereitet.“

      Ein anderer Bericht besagt: „Eltern, die ihre Kinder individuell unterrichten, tragen dazu bei, daß diese eine überdurchschnittliche Intelligenz entwickeln. Man hat festgestellt, daß die meisten Kinder, die in der Schule bessere Leistungen zeigen, von ihren Eltern unterrichtet wurden, bevor sie in die Schule kamen.“

      Diese Methode wird auch mit Erfolg auf die Unterweisung in Gottes Gesetzen und Grundsätzen angewandt. Der beste Beweis dafür sind die vielen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter den Zuhörern in den Zusammenkünften im Königreichssaal und auf den Kongressen der Zeugen Jehovas, die lernen, wie man ein Diener Gottes wird.

      Auch Außenstehende sehen den Erfolg. Ein Psychologe, der mit Jugendlichen zu tun hatte, begann sich ernstlich Gedanken zu machen, als er feststellte, daß das Amt, bei dem er beschäftigt war, nicht in der Lage war, die Probleme der Jugend zu lösen. Doch dann mußte er sich um einen Fall kümmern, der ihm zu denken gab. Es handelte sich dabei um eine Familie mit drei Kindern, die alle mit dem Gesetz in Konflikt gekommen waren. Er sah diesen Fall als hoffnungslos an. Als er aber diese Familie, nachdem er sich einige Monate nicht mehr mit ihr befaßt hatte, wieder besuchte, merkte er, daß eine große Veränderung vor sich gegangen war. Die Wohnung, die früher schmutzig und unaufgeräumt gewesen war, blitzte jetzt vor Sauberkeit. Die Kinder waren anständig angezogen und schienen sich geborgen zu fühlen. Was war die Ursache dieser Veränderung? Der Psychologe berichtet, daß die Mutter angefangen hatte, die Bibel zu studieren, ihre Kinder in der Bibel zu unterweisen und sie zu Zusammenkünften in den Königreichssaal mitzunehmen. Sie wandte die biblischen Grundsätze, die sie kennenlernte, auf das Familienleben an. Der Psychologe war so sehr beeindruckt, daß er ebenfalls begann, unter der Anleitung von Zeugen Jehovas die Bibel zu studieren.

      Bedeutet das aber, daß jedes Kind, das so erzogen wird, unweigerlich zu einem grundsatztreuen Diener Gottes heranwächst? Nein, denn auch in diesem Falle gilt es zu bedenken, daß wir alle unvollkommen sind und daß die Kinder gewaltigen Einflüssen ausgesetzt sind, die negativ auf sie wirken. Es verhält sich aber auch hiermit wie mit der Ehe: Würde man 100 Kinder auf diese Weise erziehen, so würden weit mehr von ihnen zu anständigen, gottesfürchtigen Menschen heranwachsen als von 100 Kindern, die nicht so erzogen wurden.

      Somit ist es möglich, ein schöneres Familienleben zu führen, wenn man sich nach Gottes Wegen oder Methoden ausrichtet. Sie sind von großem Nutzen für jeden, der sie im Eheleben und in der Kindererziehung anwendet. Doch gibt es noch weitere Probleme, die einer Lösung harren.

  • Hilfe bei anderen Problemen
    Erwachet! 1977 | 8. April
    • Hilfe bei anderen Problemen

      NOCH für andere bedeutende Probleme des Lebens können wir den praktischen Rat Gottes gut gebrauchen. Als Beispiel sei das Problem der Depression erwähnt.

      Die Depression ist heute ein Problem, das immer ernster wird. Viele Menschen sind nicht nur wegen ihrer eigenen Probleme deprimiert, sondern auch wegen der Dinge, die in ihrer näheren Umgebung und in der Welt im allgemeinen geschehen. Sie haben Angst vor der Zukunft.

      Hoffnung und Zuversicht entwickeln

      Gottes Diener wissen aber, daß die gegenwärtigen schlimmen Zustände zu den „letzten Tagen“ gehören und daß sie bald beseitigt werden, da Gott das gegenwärtige böse System der Dinge nun bald vernichten und seine gerechte neue Ordnung herbeiführen wird.

      Diese Erkenntnis flößt uns Hoffnung ein. Sie erfüllt uns mit Optimismus und Zuversicht. Sie wirkt beruhigend und verhilft uns zu einer besseren Einstellung, denn wir regen uns über die schrecklichen Dinge, die in der Welt geschehen, nicht mehr auf. In Sprüche 14:30 heißt es: „Ein gelassenes Herz ist das Leben des fleischlichen Organismus.“ Des weiteren lesen wir in Sprüche 17:22: „Ein Herz, das freudig ist, tut Gutes als Heiler, aber ein Geist, der niedergeschlagen ist, vertrocknet das Gebein.“

      Wie die genaue Erkenntnis des Vorsatzes Gottes einem Menschen helfen kann, Depressionserscheinungen zu überwinden, zeigt das Beispiel eines alten Mannes, dessen Frau kurz vor ihrem 50. Hochzeitstag starb. Er schrieb: „Ich blieb in einem schwermütigen Zustand zurück. Von meiner Kirche erhielt ich keinen Trost. Ich fühlte mich so elend, daß ich schließlich beschloß, meiner Frau in den Tod zu folgen. Ich plante, mir aus giftigen Pflanzen, die in unserer Umgebung wuchsen, ein Getränk zuzubereiten und es dann zu mir zu nehmen. Als ich gerade bei den Vorbereitungen war, kamen zwei junge Frauen den Pfad zu meinem Haus herauf. Wir sprachen mindestens eine Stunde über die Bibel und über Gottes Vorsatz in Verbindung mit der Menschheit. Ich machte das Getränk an jenem Abend nicht fertig, denn die beiden hatten mir versprochen, mich in der folgenden Woche wieder zu besuchen. Sie besuchten mich von da an jede Woche.“

      Dieser alte Mann erfuhr, daß Gott eine neue Ordnung herbeiführen wird. Er erfuhr, daß für seine Frau die Hoffnung besteht, auferweckt zu werden. Ferner erfuhr er, wer und was die Ursache ist für Krankheit, Leid und Tod und daß es all das in der neuen Ordnung nicht mehr geben wird. Jetzt ist dieser Mann ein getaufter Diener Gottes und spricht mit anderen über die gute Botschaft von der herannahenden neuen Ordnung.

      Hilfe bei wirtschaftlichen Problemen

      Können wir dadurch, daß wir Gott dienen, auch unsere finanziellen Probleme lösen? In mancher Hinsicht schon. Wer Gott aufrichtig dient, kann mit seiner Unterstützung rechnen. Jesus sagte: „So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und Seine Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese anderen Dinge [das heißt die für den Lebensunterhalt notwendigen Dinge] werden euch hinzugefügt werden“ (Matth. 6:32, 33).

      Auch hilft uns die Bibel erkennen, was wir zum Leben wirklich brauchen, und das schützt uns vor einer materialistischen Einstellung. Wir können so eine Unmenge Geld sparen, denn wir verschwenden es nicht an Dinge, die wir uns eigentlich nicht leisten können und die wir ohnehin nicht brauchen. Wir lassen uns nicht verführen wie so viele Menschen, die „das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf von Dingen benutzen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen“.

      Da wir schlechte Gewohnheiten wie übermäßigen Alkoholgenuß meiden und auch nicht rauchen, erhalten wir uns außerdem unsere Gesundheit und sparen Geld, das wir dann für notwendige Dinge ausgeben können. Das Rauchen ist für 90 Prozent der Todesfälle zufolge Lungenkrebses und bestimmter anderer Krankheiten verantwortlich. Stellen wir uns also vor, wie viele Probleme vermieden werden könnten, wenn allein diese eine unreine Gewohnheit aufgegeben würde. Ein Diener Gottes weiß, daß er dies tun muß.

      Die Bibel lehrt uns auch, ehrlich zu sein, hart zu arbeiten und unseren Arbeitsplatz richtig auszufüllen. Diener Gottes werden deshalb von ihren Arbeitgebern oft sehr geschätzt. Der Inhaber einer Reparaturwerkstatt verlangte von seinem Arbeiter, der ein Zeuge Jehovas war, daß er seine Kunden betrüge. Doch der Zeuge sagte zu ihm: „Wenn ich Ihre Kunden betrügen könnte, dann könnte ich ja auch Sie betrügen, und das möchten Sie doch bestimmt nicht, oder?“ Sein Arbeitgeber verstand, was er damit sagen wollte, und von da an schätzte er seine Arbeit noch mehr.

      Wirtschaftliche Probleme wird es natürlich geben, solange das gegenwärtige System besteht. Ungerechte wirtschaftliche Verhältnisse, wie einerseits großer Reichtum und andererseits große Armut, Millionen Arbeitslose, unbefriedigende Arbeit und Hunderte von Millionen Hungernde, wird es erst in der neuen Ordnung unter Gottes himmlischem Königreich nicht mehr geben.

      In dieser neuen Ordnung werden sich die Worte aus Psalm 72:16 erfüllen: „Es wird Fülle an Getreide auf der Erde geben; auf dem Gipfel der Berge wird Überfluß sein.“ Der Gott, der die Erde mit ihren fruchtbaren Feldern geschaffen hat, weiß das Wirtschaftssystem der Menschheit in seiner neuen Ordnung auf eine gesunde Grundlage zu stellen, so daß es allen gutgehen wird und sie zufrieden sein werden.

  • Die beste Lösung für unsere Probleme
    Erwachet! 1977 | 8. April
    • Die beste Lösung für unsere Probleme

      GOTT zu dienen hilft uns noch auf vielen weiteren Gebieten, Problemen zu begegnen: Wir lernen, mit allen Arten von Menschen auszukommen, Schwierigkeiten, die durch Charakterunterschiede entstehen können, zu überwinden, unser Verhältnis zu unseren Angehörigen, Freunden und Nachbarn zu verbessern und mit Fehlern — sowohl mit unseren eigenen als auch mit denen anderer — fertig zu werden. Doch die wenigen Beispiele, die wir erwähnt haben, zeigen, daß Gott zu dienen der beste Weg zur Lösung unserer Probleme ist. Probleme, die wir nicht lösen können, wird Gott zu seiner Zeit lösen.

      Die doppelte Hilfe, die wir als Diener Gottes erhalten (das heißt die besten Ratschläge zur Lösung unserer Probleme und die wunderbare Hoffnung, daß in Gottes neuer Ordnung alle Probleme gelöst werden), gibt uns Herzensfrieden und erfüllt uns mit einer Freude, die andere, die Gott nicht dienen, nicht verspüren. Dieser Gegensatz wird in Jesaja, Kapitel 65, Vers 13 und 14 anschaulich beschrieben. Es heißt hier:

      „Darum hat der [Souveräne] Herr Jehova dies gesprochen: ,Siehe! Meine eigenen Knechte werden essen, ihr selbst aber werdet hungern. Siehe! Meine eigenen Knechte werden trinken, ihr selbst aber werdet dürsten. Siehe! Meine eigenen Knechte werden sich freuen, ihr selbst aber werdet Schande erleiden. Siehe! Meine eigenen Knechte werden jubeln zufolge des guten Herzenszustandes, ihr selbst aber werdet schreien vor Herzensschmerz, und ihr werdet heulen wegen des völligen Zusammenbruchs des Geistes.‘“

      Ja, Gott zu dienen ist bestimmt vernünftig, denn nach 1. Timotheus 4:8 hat es „eine Verheißung auf gegenwärtiges und künftiges Leben“, auf Leben in Gottes neuer Ordnung.

      Und wie wunderbar das Leben in der neuen Ordnung sein wird! Kannst du dir vorstellen, auf einer paradiesischen Erde zu leben, einer Erde ohne Umweltverschmutzung, ohne Verbrechen, Krieg, Armut, Krankheit, ja sogar ohne Tod?

      Versuche dir vorzustellen, wie beglückend es sein wird, sich tagtäglich an allem, was Gott für sein Volk geschaffen hat, zu erfreuen: an den majestätischen Bergen, den schattigen Wäldern, den blühenden Gärten, den vielen faszinierenden Tieren, den in der Sonne glitzernden Flüssen und Seen und an den köstlichen Speisen, ja stell dir vor, wie beglückend es sein wird, Angehörige und Freunde zu haben, die dich lieben! So wird das Leben der Diener Gottes für alle Zeiten aussehen, und Gott bereitet sie heute schon darauf vor.

      Wenn man alles in Betracht zieht, muß man zu der Überzeugung kommen, daß ein Mensch, der Gott dient, seine Probleme eher zu meistern vermag. Es fragt sich nur, ob du den Wunsch hast, ihm zu dienen. Der Wunsch, Jehova, dem gütigen, freigebigen und liebevollen Gott, der seinem Volk so viele gute Dinge gibt, zu dienen, sollte eigentlich unser aller Wunsch sein. Gott legt uns auch keine schwere Last auf, die wir nicht tragen könnten. Ihm zu dienen ist daher beglückend.

      Die Zeit und Kraft, die man einsetzt, um zu erfahren, wie man Gott dient, könnte man mit einem Pfennig vergleichen, den man investiert und für den man unermeßlichen Reichtum zurückerhält. Warum? Weil Jehova dir beistehen und deine Bemühungen, ihm zu dienen, ganz bestimmt segnen wird. Er wird dir jetzt helfen, deine Probleme zu meistern, und darüber hinaus wird er dir Gelegenheit geben, ewig in seiner neuen Ordnung zu leben, in der es solche Probleme nicht mehr geben wird, weil Jehova, wie wir in Psalm 145:16 lesen, ‘seine Hand öffnen und das Begehren alles Lebenden sättigen wird’.

  • Wie man Farben für sich arbeiten läßt
    Erwachet! 1977 | 8. April
    • Wie man Farben für sich arbeiten läßt

      WIESO empfinden wir Freude beim Betrachten eines wolkenlosen Himmels? Was veranlaßt uns, eine schöne Blumendekoration zu bestaunen? Wenn in der Nähe ein Regenbogen entsteht, was bewegt uns, ihn zu bewundern?

      Sind es nicht in all den genannten Fällen die lieblichen Farben? Farben haben einen großen Einfluß auf den Menschen. Bei geschickter Verwendung können sie einen seelisch Niedergeschlagenen aufmuntern, die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit steigern, aufgepeitschte Nerven beruhigen und anderen nützlichen Zwecken dienen.

      Aber was ist eigentlich Farbe? Wie kann man Farben für sich arbeiten lassen?

      Farben — Woher?

      Vielleicht befindet sich in deiner Reichweite eine Obstschale mit leuchtendroten Äpfeln. Fällt dir auf, daß die Äpfel an sich nicht rot sind? Das gleiche trifft auf das grüne Gras zu, das deinen Vorgarten bedeckt. Die Gegenstände selbst haben keine Farbe. Was als Farbe erscheint, hat seine Herkunft nicht in den wahrgenommenen Gegenständen. Wie kommt das?

      Farbe entsteht durch Licht. Wo kein Licht ist, wie zum Beispiel in der nächtlichen Dunkelheit, haben Gegenstände kein bißchen Farbe. Wie wirken Licht und Gegenstände zusammen, um Farbe zu erzeugen?

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