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  • Die rechte Kriegführung
    Der Wachtturm 1956 | 15. August
    • gründlich.“ Der Apostel Paulus sagt weiter: „Ich habe den rechten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt.“ (2. Tim. 4:2-7, NW) Dies ist die Art der Kriegführung, vor der sich keine irdische Nation zu fürchten braucht, denn sie geschieht völlig im Interesse der Menschen. Sie fördert die Gotteserkenntnis und die Liebe zu ihm und den Mitmenschen. Dieser Kampf ist ein auferbauender Kampf. Er baut die Menschen guten Willens moralisch und geistig auf. Seine Segnungen behalten ihren Wert und führen zum Leben, zu einem Leben, auf dem Gottes Gunst ruht. Dieser Kampf hat nicht die üblichen Folgen, die zu bitterer Feindschaft und Sklaverei führen, noch wird dadurch die Erdoberfläche verwüstet. Statt dessen vereinigt der gottgemäße christliche Kampf Menschen von allen Arten und allen Nationen durch die Bande dauernden Friedens und gegenseitigen Verständnisses mittels des Wortes Gottes.

      7. Gib Beispiele des Kampfes an, der zur Unterstützung der reinen Anbetung zu führen ist.

      7 In allen Teilen der Welt nehmen Jehovas Zeugen an diesem Kampf zur Förderung biblischer Erkenntnis teil. Sie haben den Kampf gegen die Finsternis in die Wohnungen der Menschen vorgetragen, gleichwie dies Jesus und die Jünger vor ihnen taten. Paulus wußte aus eigener Erfahrung, welchen Kampf der Predigtdienst bedeutete, als er uns von der leidenschaftlichen Wut des religiösen Pöbels in Ephesus erzählte, der zwei Stunden lang schrie: „Groß ist die Artemis der Epheser!“, um die ersten Christen einzuschüchtern. (Apg. 19:28, NW) Er erwähnte auch die gegen ihn geschmiedeten Komplotte, ferner die Verhaftungen, die empfangenen Schläge, die Gefahren auf dem Meer und auf dem Lande, die Beschwerden und Entbehrungen, die er in seinem Kampf erduldete, um die Erkenntnis Christi auszubreiten. (2. Kor. 11:23-27) Der Kampf hat bis heute nicht nachgelassen, aber Jehovas Zeugen haben ihren friedevollen Predigtdienst trotz Anfeindung durch Pöbelrotten, trotz Verbote und Gefangennahme fortgesetzt. So wurden zum Beispiel in Trinidad vor kurzem vier Watch-Tower-Missionare ohne Angabe des Grundes als „unerwünschte Besucher“ bezeichnet. Dies geschah, als sie ihr Motorschiff in den Hafen brachten, um neuen Brennstoff zu laden und Vorräte zu holen, damit sie ihren Predigtdienst unter der auf den Karibischen Inseln verstreut wohnenden Bevölkerung fortsetzen könnten. An anderen Orten sind die Glieder des Volkes Jehovas von Pöbelrotten angegriffen, verspottet, deportiert und von ihren Lieben getrennt worden, und man hat sie gefangengenommen und selbst zu Tode gebracht, aber trotz allem sind sie als wahre Kämpfer treu geblieben. Sie haben ihre Botschaft in Frieden gebracht, doch sie ist unter Anwendung roher Gewalt zurückgewiesen worden. Dies ist eine Zeit nicht nur des Krieges unter den Nationen, sondern auch eines intensiven geistigen Kriegszuges für die Verkündigung der Wahrheit.

      EINE UNBEZWINGLICHE RÜSTUNG

      8. Weshalb müssen wir uns mit Wahrheit gürten? Auf welche Weise?

      8 Was können wir tun, um an dieser Schlacht für Gott teilzunehmen? Gleich jedem Soldaten müssen wir unsere Rüstung gut kennen. Wir sollen die Gründe für den Kampf verstehen und von ihrer Stichhaltigkeit überzeugt sein. Paulus schöpfte aus den vielen Erfahrungen, die er während der langen Jahre des Missionardienstes gemacht hatte, und zählte im einzelnen die Hauptteile der Kriegsrüstung eines Christen auf. Zuerst sprach er davon, daß die „Lenden mit Wahrheit umgürtet“ sein müssen. Dies zeigt an, daß uns die Wahrheit stets nahe sein muß: wir müssen uns mit ihr als einer unentbehrlichen Stütze gürten. Dies ist eine ganz andere Einstellung, als jene sie offenbaren, die einer Diskussion der Heiligen Schrift ausweichen und sorglos den Einwand erheben: „Ich habe meine Kirche“. Sie legen ein- bis zweimal in der Woche ein Mäntelchen der Gottseligkeit an, das sie aber für die übrige Zeit rasch wieder ablegen. Solche prüfen nicht einmal die Beschaffenheit oder Qualität dessen, was sie als Wahrheit ausgeben, da sie nicht einmal ihr eigenes Glaubensbekenntnis richtig kennen und noch viel weniger über das Wort Gottes zu reden vermögen. Eine genaue Erkenntnis der Wahrheit ist aber für den Christen unerläßlich. Wenn wir den Unterschied zwischen wahrer und falscher Anbetung nicht kennen, werden wir an dem Kampfe, durch den der Irrtum bloßgestellt wird, nicht teilnehmen können. (Jes. 28:17, 18) Wahre Christen sind nicht geteilt. Sie wissen, daß es nur einen wahren Glauben gibt, nämlich den, der in der Bibel aufgezeichnet ist. Sie glauben an Jesu Erklärung: „Dein Wort ist Wahrheit“ und handeln im Einklang damit. Auf Grund dieser Erkenntnis können sie die Fesseln der Rituale und Traditionen abwerfen und ihren Sinn zur Einheit mit Gott bringen. „Für diese Freiheit machte Christus uns frei. Darum steht fest und laßt euch nicht wieder in ein Joch der Sklaverei spannen.“ — Gal. 5:1; Eph. 6:14; Joh. 17:17, NW.

      9. Welchen Schutz verleiht der Brustharnisch der Gerechtigkeit?

      9 Als nächstes müssen wir den Brustharnisch der Gerechtigkeit anziehen. Wenn wir die Wahrheit predigen, müssen wir ihr entsprechend in Gerechtigkeit leben, sonst sind wir Heuchler, nicht wahre Diener Jehovas. Unser Dienst muß mit ganzer Seele, darf also niemals halbherzig dargebracht werden. Jene, die den Neigungen des Fleisches nachgeben, indem sie sich unmoralisch benehmen, werden gewarnt, daß sie Gottes Königreich niemals ererben; und selbst eine Fäulnis von geringem Umfang wird schnell weitergären, und all unsere guten Werke werden in Gottes Augen zunichte werden. Solch fleischliche Begierden kämpfen gegen die Interessen unserer Seele, und wir müssen sie mit dem Brustharnisch der Gerechtigkeit abwehren. — Gal. 5:9, 13; 1. Pet. 2:11.

      10. Welche gute Botschaft zu verbreiten wird uns geboten?

      10 „Steht daher fest … die Füße beschuht mit der Ausrüstung der guten Botschaft des Friedens.“ (Eph. 6:14, 15, NW) Dies ist die Botschaft und dies der Trost, den Jehovas Zeugen den Menschen bringen. Es ist dieselbe Ankündigung, die Jesus voranstellte, als er erklärte: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird gepredigt werden auf der ganzen bewohnten Erde, … und dann wird das vollendete Ende kommen.“ (Matth. 24:14, NW) Heute predigen Jehovas Zeugen in der ganzen Welt den Menschen die gute Botschaft, daß Christus nun im Himmel auf dem Throne sitzt und wir in einer Zeit des Weltwechsels leben, der allen Gläubigen durch Gottes Königreich dauernden Frieden bringen wird. „Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der frohe Botschaft bringt, der Frieden verkündigt, der Botschaft des Guten bringt, der Heil [Rettung] verkündigt, der zu Zion spricht: Dein Gott herrscht!“ (Jes. 52:7) Was wäre denn verkehrt an dieser Botschaft des Friedens und der Hoffnung? Selbst die Füße dieser Träger guter Botschaft sind lieblich in den Augen unseres Gottes. Für Satans Organisation aber ist diese Botschaft des Friedens gleich einer offenen Kriegserklärung.

      11. (a) Inwiefern ist der Glaube ein Schutz, und wie wird er erlangt? (b) Führe Beispiele eines großen Glaubens aus der Vergangenheit an.

      11 Daher werden wir ermahnt, „den großen Schild des Glaubens“ zu nehmen, „mit welchem ihr imstande sein werdet, alle brennenden Geschosse des Bösen auszulöschen“. Es ist zu erwarten, daß wir in diesem Kriegszuge angegriffen werden, und wir bedürfen des Glaubens an Jehova, um durchzuhalten. Durch Glauben können wir die Welt besiegen, können irgendwelche Hindernisse überwinden, die uns am treuen Dienste hindern mögen. Ein starker Glaube wird verhindern, daß wir entmutigt werden, wenn auch unser geduldiges Predigen nicht sofort die Wirkung auslöst, die wir gerne sähen. Noah ließ sich weder entmutigen, noch gab er die Sache nach Jahren des Predigens auf. Er wußte, daß Gott wahrhaftig ist. Jesaja sagt: „Jehova, wer hat unserem Bericht geglaubt? … Den ganzen Tag habe ich meine Hände nach einem ungehorsamen, widersprechenden Volke ausgestreckt.“ Dennoch gab er die Sache nicht auf, und Paulus führte dies den Römern als Beispiel vor Augen, weil er wußte, daß Gottes Werk auch durchgeführt würde, wenn viele keinen Glauben hätten. Wir können aber nicht Glauben haben, ohne eine Grundlage der Erkenntnis zu besitzen, auf die er sich gründet. Je größer unsere genaue Erkenntnis Gottes ist, und je mehr wir davon Gebrauch machen, desto mehr Schutz wird uns der Schild des Glaubens bieten. — Eph. 6:16, 17; Röm. 10:16, 20, 21, NW; Jes. 53:1; 65:2.

      12. Wie empfangen wir den Helm der Rettung?

      12 Paulus gibt den Rat, auch den „Helm der Rettung“ als einen Teil der Rüstung zu nehmen. Er wußte gut, wie Gott durch Christus in seiner Güte, die wir nicht verdienen, der Urheber der ewigen Rettung geworden ist. Diese Vorkehrung ist eine Gabe, die wir annehmen müssen, um ihren Segen zu empfangen; sie wird niemandem aufgezwungen. Paulus war Zeuge der Erfüllung vieler Prophezeiungen, und so schrieb er: „Jetzt ist uns die Rettung näher, als zur Zeit, da wir gläubig wurden.“ (Röm. 13:11, ZB) Dies ist doppelt wahr für Christen von heute, weil wir zu der Generation gehören, die die Rettung gläubiger Menschen sehen wird. (Off. 12:10) Jene, die für die Rettung in Betracht kommen, können leicht erkannt werden, nicht an einem besonderen Kleide, sondern an ihrem Glauben und ihren Werken. Sie lassen ihr Licht leuchten, indem sie als christliche Zeugen für Jehova leben und predigen.

      13. Warum freuen wir uns, das Schwert des Geistes aufzunehmen, und wie wird es gebraucht?

      13 Ein sehr wichtiger Teil der für den geistigen Kampf bestimmten Rüstung ist das „Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist“. (Eph. 6:17, NW) Dies ist unerläßlich, sowohl für Defensiv- wie für Offensiv-Handlungen. (2. Kor. 6:2-10) Wozu dient ein Soldat ohne seine Waffe? Oder wie lange wird er im Kampfe durchhalten, wenn er nicht weiß, wie er sie gebrauchen soll? Ebenso, wenn ein Prediger des Evangeliums eine Bibel besitzt, sie aber nicht wirksam gebrauchen und Texte finden kann, so ist er im geistigen Kriegszug hilflos. Viele Geistliche befinden sich aber heute in dieser Lage. Welche Weisheit haben sie denn, wenn sie das Wort Jehovas verwerfen, indem sie dessen Echtheit oder Inspiration leugnen? Nimm das Schwert des Geistes, sagt Paulus. Er empfahl den Beröern eine fleißige Betrachtung der Schrift und die Annahme alles dessen, was erwiesen war. Wir sollten so handeln, wie sie handelten. Durch dieses Wort offenbart uns Gott sein Vorhaben, seinen Willen hinsichtlich der Menschheit und das, was er als zum Leben erforderlich festgelegt hat. Mit diesem Schwert des Geistes sind wir für den Angriff gewappnet und durch Gott mächtig, starke Verschanzungen niederzureißen.

      14. Welche Gebete wird Gott erhören?

      14 Paulus setzt seinen inspirierten Rat fort: „Während ihr mit jeglicher Form des Gebets und Flehens bei jedem Anlaß weiterhin im Geiste betet. Und dazu bleibt wach mit aller Beharrlichkeit.“ Mittels des Gebets erhalten wir durch Christus, unseren Anführer und Befehlshaber im geistigen Kriegszuge, Zutritt zu Jehova und kommen in Verbindung mit ihm. Wir müssen Gott um seinen Geist bitten, damit uns zu jeder Zeit der Not seine Kraft und Führung zuteil werden. Wir können gewiß sein, daß er unser Gebet hört, sofern es im Einklang mit seinem Willen dargebracht wird, während er auf jene Gebete nicht hört, die blutbefleckte Kämpfer des Systems der alten Welt gewöhnlich für selbstische Interessen darbringen. (Jes. 1:15; Eph. 6:18, NW) Bestimmt ist es für einen Soldaten nötig, ‚mit aller Beharrlichkeit wach‘ zu bleiben, besonders aber für Christen von heute, weil die Zeit drängt. Wie Christus es vorauswußte, ist sein Kommen von der Welt im allgemeinen nicht beachtet worden, wiewohl es von Jehovas Zeugen öffentlich angekündigt wurde. Die Mehrheit schläft weiter und läßt sich durch die Freude über das Zeichen seiner Gegenwart nicht wecken. — Off. 16:15, NW; Matth. 24:42-44.

      15, 16. Wie nehmen wir am geistigen Kampfe teil? Welche Vorkehrungen sind für uns getroffen worden?

      15 Und schließlich muß jeder, der für Jehova kämpft, die Wahrheit anderen kundtun können. Paulus hat dies folgendermaßen gesagt: „Damit mir die Fähigkeit zu reden verliehen werde, um mit allem Freimut der Rede das heilige Geheimnis der guten Botschaft kundzutun … damit ich in Verbindung damit freimütig rede, wie ich reden soll.“ (Eph. 6:19, 20, NW) Auch wenn er als Gesandter in Ketten schrieb, tat er dies freimütig und unerschrocken, denn er verstand die Sachlage und den Grund für den Kampf völlig. Der christliche Soldat gewinnt diese Erkenntnis mittels des göttlichen Wortes der Wahrheit. Aus dieser Quelle schöpft er auch den Mut, der aus dem Glauben erwächst. Da wir in jeder Hinsicht mit den Waffen des Lichts oder der Gerechtigkeit gut ausgerüstet sind, so laßt uns jetzt nicht scheu zurückweichen! Die Nacht ist weit vorgerückt, der Tag hat sich genaht, und dies ist die Zeit zur Tätigkeit! — Röm. 13:12.

      16 „Gepriesen sei Jehova, mein Fels, der meine Hände unterweist zum Kampf, meine Finger zum Kriege.“ (Ps. 144:1) Ja, die Kriegsrüstung, ferner Kenntnis vom Feinde, dann Kraft und Mut vorzurücken — das alles hat Jehova uns in seiner Weisheit gegeben. Doch müssen wir unseren Teil tun. Gleichwie Drill und Training jeder buchstäblichen Schlacht vorausgehen, so verhält es sich auch beim geistigen Kampf. Jehova weiß, was wir brauchen, und er kennt unsere Bedürfnisse, doch wir müssen von seinen Vorkehrungen Gebrauch machen. Welche sind diese? Studium, Gemeinschaft und Dienst. Diese alle bilden einen wesentlichen Teil unserer Ausrüstung und Vorbereitung zum Kampf. Das Studium schließt intensives und auch fortgesetztes persönliches Studium sowie eine aktive Beteiligung an Versammlungsstudien ein. Dies alles ist ein Teil des Schulungsprogramms, das uns auf ernste Gefechte vorbereiten soll. Aus der Gemeinschaft mit anderen schöpfen wir Ermutigung und Vertrauen und erhalten die Zuversicht, daß unsere Brüder uns von ganzem Herzen unterstützen. Niemand hat Aussicht auf Erfolg in einem Kampfe, wenn er allein dasteht. So ist also die Gemeinschaft mit den Brüdern eine Lebensnotwendigkeit. Im Dienste sodann erhalten wir die Gelegenheit, unsere Ausrüstung zu prüfen, unsere Kenntnisse zu stärken und im Schwingen des Schwertes des Geistes gewandt zu werden. Nutzt diese Vorkehrungen Jehovas gut aus, und nachdem ihr alles, was in eurer Macht steht, getan habt, wird Gott euch das zum Siege Nötige geben. Denn: „Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die über das Normale hinausgehende Kraft aus Gott sei und nicht aus uns selbst.“ — 2. Kor. 4:7-11, NW.

  • Kämpfe für die Wahrheit!
    Der Wachtturm 1956 | 15. August
    • Kämpfe für die Wahrheit!

      ‚Setze den rechten Kampf fort, indem du Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst, das einige weggeworfen und in bezug auf ihren Glauben Schiffbruch erlitten haben.‘ — 1. Tim. 1:18, 19, NW.

      1. Wer erweist sich für den Predigtdienst als geeignet?

      EIGNEST DU DICH für die Teilnahme am Kampf für die Wahrheit in den Reihen der Kämpfer Jehovas? Jeder, der den Schritt der Hingabe an Jehova Gott tut, um ihm zu dienen, wird sich als fähig und geeignet erweisen, sei er nun Mann oder Frau, jung oder alt, wenn er den gestellten Anforderungen entspricht. Paulus sagt, daß man ein „Soldat Christi Jesu von rechter Art“ sein müsse; denn ebenso wie wir einen rechten Kampf ausfechten müssen, müssen wir auch Soldaten von rechter Art sein, um Gottes Anerkennung zu empfangen. Wir müssen dem Predigtdienst ergeben und auch bereit sein, an den Beschwerden und Verfolgungen teilzuhaben, die er im Verein mit vielen Freuden und Segnungen mit sich bringt. „Als ein Soldat Christi Jesu von rechter Art nimm teil am Erleiden von Ungemach.“ (2. Tim. 2:3, NW) Im Kampfe zeigt sich erst, von welcher Art ein Soldat wirklich ist. Kann man sich in bezug auf einen ihm zugeteilten Dienst auf ihn verlassen, oder bleibt er den Versammlungen fern und ist im Dienste unregelmäßig? Ist er zuverlässig und beständig oder eher einem unsteten Söldner vergleichbar, der zuerst um die eigenen Interessen besorgt ist? Wir dienen nicht Menschen, sondern Gott. Wir werden nicht vor ein menschliches Tribunal geladen, wenn wir unsere Pflichten vernachlässigen, denn Jehova ist es, der uns prüft. — 1. Kor. 4:1-4.

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