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Eure DienstzusammenkünfteKönigreichsdienst 1977 | Juli
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Eure Dienstzusammenkünfte
WOCHE VOM 11. JULI
10 Min. Lied 1. Passende Punkte aus „Bekanntmachungen“ und örtliche Bekanntmachungen.
20 Min. „Die gute Botschaft darbieten — Mit einem Gesprächsthema“. Sprich über einen Teil des Stoffes, aber beziehe auch die Anwesenden mit ein. Bitte sie, sich darüber zu äußern, welche Einleitungen, Überleitungen zum Literaturangebot und Kommentare zu gelesenen Schriftstellen in eurem Gebiet passend sind. Laß einen fähigen, gut vorbereiteten Verkündiger demonstrieren, wie man das Gesprächsthema behandeln könnte. Erwähne das Angebot des Halbjahresabonnements. Laß ein oder zwei kurze Erfahrungen von Verkündigern erzählen, die im Januar oder April guten Erfolg mit dem Abonnementsangebot hatten. Wenn es in der Versammlung Gebiet gibt, das selten bearbeitet wird, könnte man jetzt Gruppen organisieren, so daß es mit dem Abonnementsangebot bearbeitet werden kann, besonders da ihr nicht so bald wieder dorthin kommt.
30 Min. „Neue Abonnementsvorkehrungen“ (kann teilweise als Ansprache und in Fragen und Antworten behandelt werden). Besprich auch den „Fragekasten“. Lied 2 und Gebet.
WOCHE VOM 18. JULI
10 Min. Lied 3. Örtliche Bekanntmachungen und Rechnungsbericht.
30 Min. Wiederholung des Bezirkskongreßprogramms. Dieser Programmpunkt kann für eine Dienstzusammenkunft nach dem Kongreß vorgesehen werden, den die meisten Verkündiger eurer Versammlung besucht haben. Beachte bitte Anregungen unter „Bekanntmachungen“ in „Unserem Königreichsdienst“ für Juni.
20 Min. „Ein ganzer Tag im Predigtdienst“. Der Predigtdienstaufseher kann diesen Stoff mit den Anwesenden besprechen, hauptsächlich in Fragen und Antworten. Danach kann er die Anwesenden bitten, sich darüber zu äußern, wie sie es einrichten können, einen ganzen Tag im Predigtdienst zu verbringen. Frage sie, wie sie im voraus planen und was sie tun, damit sie während der für den Predigtdienst vorgesehenen Zeit nicht durch etwas anderes abgehalten werden. Der für diesen Programmpunkt verantwortliche Bruder kann mit den Verkündigern im voraus sprechen, damit ermunternde, gut vorbereitete Kommentare gegeben werden. Erwähne die von der Versammlung für den Predigtdienst in der Woche getroffenen Vorkehrungen, und ermuntere dazu, sie zu unterstützen. Sprich über den Predigtdienstbericht der Versammlung für Juni. Ermuntere die Verkündiger, Mitte des Monats ihren Predigtdienst zu berichten. Lied 91 und Gebet.
WOCHE VOM 25. JULI
10 Min. Lied 100. Örtliche Bekanntmachungen. Besprich „Theokratische Nachrichten“ mit den Anwesenden, und hebe hervor, wie gut es angesichts der vielen erwähnten Zunahmen ist, daß Jehova immer noch die Tür offenhält, damit andere die Wahrheit annehmen können. Ermuntere die Brüder, zu berichten und ihre Berichte einzusenden, falls sie einen Kongreß besuchen oder ihren Urlaub woanders verbringen.
15 Min. „Hast du die Bibel zur Hand?“ (Ansprache mit Fragen und Antworten). Nachdem der Stoff behandelt worden ist, kannst du die Verkündiger fragen, was sie persönlich tun oder was — wie sie gehört haben mögen — andere tun, um ihre Bibel immer zur Hand zu haben, um zu Hause, in den Zusammenkünften und im Predigtdienst guten Gebrauch davon zu machen. Es wäre am besten, mit einigen Verkündigern im voraus darüber zu sprechen, so daß dieser Teil gut vorbereitet ist.
15 Min. Brief des Zweigbüros. Ein oder zwei Familien könnten sich darüber unterhalten. Es sollte nicht lediglich eine Darlegung von Tatsachen sein. Teilt den Programmpunkt jemandem zu, der tiefe Wertschätzung für die im Bethel geleistete Tätigkeit hat und sein Empfinden zum Nutzen der Anwesenden zum Ausdruck bringen kann. Er kann auch einige Gedanken aus dem Artikel „Eine einzigartige Familie, die anderen dient“ („Erwachet!“ vom 8. April 1975) behandeln.
20 Min. Ist der Pionierdienst etwas für dich? Führe mit den Anwesenden nach einer kurzen Einleitung eine begeisternde Besprechung durch. Teile die Zeit so ein, daß die Gedanken zügig behandelt werden. Es ist nicht notwendig, alle Schriftstellen zu lesen.
1. Welches Werk hat Gott Jesus Christus übertragen, und welches Werk hat er uns heute aufgetragen? (Luk. 4:43; Matth. 24:14).
2. Was für Personen könnten allgemein gesehen den Pionierdienst in Betracht ziehen?
3. Wie könnte eine Familie oder eine Versammlung einem Pionier helfen oder ihn ermuntern, den Pionierdienst fortzusetzen? (Apg. 28:15).
4. Warum werden Pioniere heute so dringend benötigt? (Matth. 9:36-38).
5. Ein Pionier kann zwar viel durch gute Planung und Organisation tun, doch woher stammt seine Kraft in der Hauptsache? (2. Kor. 4:7; Phil. 4:13).
6. Nenne einige Vorrechte und Verantwortlichkeiten, die sich für jemand ergeben, der den Pionierdienst aufnimmt.
7. Wieso bereitet der Pionierdienst Freude? (Mark. 10:28-30; Apg. 13:48, 52).
8. Welchen Nutzen hat deine Versammlung von den Pionieren?
Ermuntere abschließend auf freundliche Weise jeden, seine persönlichen Verhältnisse zu überprüfen, die Sache Jehova im Gebet vorzutragen und dann den Entschluß, Pionier zu werden, zu fassen, wenn der Pionierdienst etwas für ihn ist. Lied 99 und Gebet.
WOCHE VOM 1. AUGUST
10 Min. Lied 71. Örtliche Bekanntmachungen.
15 Min. „Beweisen, daß wir einem besseren Lebensweg folgen“. Ziehe nach einer kurzen Einleitung die Anwesenden durch passende Fragen in die Besprechung ein. Falls es die Zeit gestattet, können Bibelstellen nachgeschlagen und kommentiert werden. Zu bestimmten Gedanken können den Anwesenden Fragen gestellt werden wie: Wie ist das auf uns anzuwenden? Denkt ihr, daß wir irgendeinen Nutzen daraus ziehen können? Kennt jemand eine Erfahrung, die den Wert dieses Gedankens veranschaulicht? Mit einigen Verkündigern kannst du im voraus sprechen, damit sie sich auf diese Fragen gut vorbereiten können. Wenn du über den Predigtdienst sprichst, kannst du kurz die für das Wochenende getroffenen Predigtdienstvorkehrungen erwähnen und die Verkündiger ermuntern, sie zu unterstützen.
15 Min. Einander erbauen. Es ist wichtig, vollen Nutzen aus den Zusammenkünften und aus guter Gesellschaft zu ziehen, damit wir unsere geistige Gesinnung auf einem hohen Niveau halten können. Einige Verkündiger vergessen gelegentlich, wie wertvoll die Versammlungszusammenkünfte sind und wie notwendig es ist, uns dadurch und auf andere Weise erbauen zu lassen. Ermuntere die Brüder, folgende Fragen gemäß ihrer Überzeugung zu beantworten:
1. Wodurch zeichneten sich die Zusammenkünfte der ersten Christen aus, welchen Zwecken dienten sie, und welchen Richtlinien folgte man? Finden wir einige dieser ermutigenden Merkmale auch in unseren Zusammenkünften? (1. Kor. 14:26, 33, 40; Kol. 4:16).
2. a) Durften in den Zusammenkünften der ersten Christen irgendwelche Unterschiede gemacht werden, oder durfte Parteilichkeit gezeigt werden? (Jak. 2:1-9). b) Inwiefern war es ermunternd, daß es solche Dinge nicht gab?
3. Inwiefern kann es geistig erbauend sein wenn man einige Brüder zu sich einlädt, und muß man außergewöhnliche Vorbereitungen dafür treffen? (Luk. 10:38-42).
4. Inwiefern ist es ermunternd, gemeinsam in den Predigtdienst zu gehen?
Ermuntere abschließend alle von Herzen, liebevoll auf die geistige Einstellung anderer bedacht zu sein. Wenn wir ständig Fortschritte machen und auch Jehovas Wohlgefallen haben möchten, dürfen wir nicht versäumen zusammenzukommen (Hebr. 10:24, 25).
20 Min. Die Versammlung kann diesen Teil gemäß den örtlichen Bedürfnissen gestalten. Lied 85 und Gebet.
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FragekastenKönigreichsdienst 1977 | Juli
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Fragekasten
● Wer kann gebeten werden, im Versammlungsbuchstudium und im „Wachtturm“-Studium die Absätze zu lesen?
Die Absätze werden zum Nutzen der Anwesenden gelesen. Daher sollte man darum bemüht sein, daß in den Zusammenkünften gut und fließend vorgelesen wird. Wenn jemand zu langsam liest, könnte es dem Leiter schwerfallen, die Zusammenkunft rechtzeitig abzuschließen. Durch falsche Betonung, falsche Aussprache und durch stockendes Lesen könnten die Brüder und Interessierten Personen, die sich auf den Stoff konzentrieren möchten, zu sehr abgelenkt werden.
Derjenige, dem dieses Vorrecht übertragen wird, sollte der Versammlung auch ein gutes Beispiel geben. Muß der Leser ein getaufter Bruder sein? Das wäre wünschenswert, doch es ist nicht unbedingt nötig. Wenn keiner der getauften Brüder in der Gruppe ein guter Leser ist, könnte der Buchstudienleiter entscheiden, wer in der Lage ist, so zu lesen, daß alle Anwesenden den größten Nutzen davon haben. Mitunter mag es in den Buchstudien nötig sein, Schwestern dazu heranzuziehen. Es ist nützlich, die Leser im voraus einzuteilen.
Was das „Wachtturm“-Studium betrifft, so sollten die besten Leser dazu eingeteilt werden, selbst wenn es nur zwei oder drei gibt. Auch hier wäre es wünschenswert, getaufte Brüder einzuteilen. In den meisten Versammlungen wird diesbezüglich kein Problem entstehen. Falls es in dieser Hinsicht aber ein Problem gibt, sollten die Ältesten am Ort eine Regelung treffen, mit der den geistigen Interessen der Versammlung am besten gedient ist.
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