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  • Was ist der Tod?
    Erwachet! 1971 | 22. Juni
    • Somit verleiht die Auferstehungshoffnung dem gegenwärtigen Leben Sinn, denn wenn die Toten auferstehen, gibt es eine Hoffnung für die Zukunft. Der Tod löscht das Wissen, welches man erworben hat, und das Muster des rechten Wandels, das man geprägt hat, nicht aus, sondern in der Auferstehung wird uns das zugute kommen.

  • Wir beobachten die Welt
    Erwachet! 1971 | 22. Juni
    • Wir beobachten die Welt

      Die „Uhr der Archäologie“ in Frage gezogen

      ◆ Ein Verfahren der Altersbestimmung historischer Gegenstände ist die Radiokarbonmethode. Die Messungen mit dieser „Radiokohlenuhr“ wurden von den Wissenschaftlern als sicher geltende Annahmen angesehen. Die neuen Experimente eines Wissenschaftlers erschütterten die feststehende Überzeugung, daß radioaktive Stoffe in präzis feststehenden Etappen zerfallen. Wie aus amerikanischen Presseberichten hervorgeht, entdeckte Dr. John Lynde Anderson aus Chattanooga (Tennessee) bei Versuchen mit radioaktivem Kohlenstoff (Carbon 14) Abweichungen von der vorherrschenden Lehre. Zu seiner Überraschung seien die Kohlenstoff-Atome nicht in der erwarteten, stets gleichbleibenden Weise zerfallen. Um sicherzugehen, so erklärte Anderson auf einer Chemiker-Tagung in Los Angeles, habe er seine Kohlenstoffversuche mit unterschiedlicher „Strahlungs-Ausrüstung“ wiederholt. Als dieses Verfahren der Messung der Altersbestimmung anhand des Gehaltes an Kohlenstoff 14 bekannt wurde, glaubten die Wissenschaftler, die sich mit der Urgeschichte befassen, die Lösung des Problems gefunden zu haben. Sollten sich aber diese neueren Experimente mit radioaktivem Kohlenstoff erhärten, müßte die „Zeittafel“ der Erde neu geschrieben werden. Auch die zeitliche Einordnung vieler Funde müßte revidiert werden.

      Kreuzigungsdarstellungen erst im 4. Jahrhundert

      ◆ Die Darstellung des Todes Jesu an einem Kreuz fand erst recht spät Eingang in die Kunst. Zu dieser Feststellung kommt die Zeitung Stuttgarter Nachrichten in einem Artikel, in dem sie Motive auf Münzen untersucht. Dort heißt es: „Man muß feststellen, daß die Kreuzigung Christi erst recht spät Eingang in die Kunst und damit auch in das Münzwesen gefunden hat. In der ausgehenden Antike des Jahres 432 entstand das erste Kruzifix auf der bildnishaften Tür von Santa Sabina in Rom. In der Folge erschienen immer häufiger Kreuzigungsdarstellungen.“ Warum Kreuzigungsdarstellungen erst zu dieser Zeit als Motive verwandt wurden, liegt darin begründet, daß die ersten Christen das Kreuz nicht verehrten. Unter dem griechischen Wort stauros, das man mit „Kreuz“ wiedergegeben hat, verstanden die Bibelschreiber einen einfachen aufrechtstehenden Pfahl. Somit wurde Jesus nicht an ein Kreuz, sondern an einen aufrechtstehenden Hinrichtungspfahl gehängt. Erst nach der angeblichen Erscheinung, die Konstantin hatte, der ein flammendes Kreuz am Himmel gesehen haben will, fand das Kreuz Eingang in das abtrünnige Christentum. Deshalb werden Kreuzigungen erst seit dem 4. Jahrhundert dargestellt.

      Kritische Betrachtung der deutschen Wirtschaft

      ◆ Die Bundesbank beobachtet die Entwicklung der deutschen Wirtschaft kritisch und macht auf die daraus resultierenden Gefahren aufmerksam, wie es aus einem Artikel der Süddeutschen Zeitung zu entnehmen war: „Die deutsche Wirtschaftslage weist derzeit deutliche Symptome einer Kosteninflation auf, die nicht nur weitere Gefahren für den Geldwert in sich birgt, sondern, wenn sie anhalte, auch die Vollbeschäftigung bedrohen könnte. Die Deutsche Bundesbank spricht in ihrem Jahresbericht 1970 für den Fall weiterer Kosten und hier besonders Lohnerhöhungen von einer ,Cost-Push-Inflation‘, während derer die Preise kostenbedingt erhöht werden, ohne daß die Nachfrage gleichermaßen steigt. Damit müßte der Absatz stocken und die Beschäftigung zurückgehen — eine Entwicklung, die als Stagflation bezeichnet wird.“

      Katholischer Geistlicher heimlich verheiratet

      ◆ Weil er bereits sieben Jahre heimlich verheiratet ist, wurde ein katholischer Geistlicher aus Kalifornien exkommuniziert. Er hat bereits einen nach Papst Paul benannten fünfjährigen Sohn. Nach seiner Darstellung ist seine Ehe 1964 von einem nichtgenannten Priester geschlossen worden. Der Laienrat bedauert das Ausscheiden des Pfarrers und erklärte: „Wir sind der Ansicht, daß das Zölibat, das unsere Gemeinde solcher Geistlicher beraubt

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