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  • Ist deine Religion Gott wirklich wohlgefällig?
    Der Wachtturm 1985 | 15. Juli
    • ist Liebe“ (1. Johannes 4:16). Daher muß sich die Anbetung, die Gott wohlgefällig ist, auf echte Liebe gründen.

      Was bedeutet das in der Praxis? Eine Gott wohlgefällige Religion kann niemals dazu aufrufen oder es auch nur dulden, den Mitmenschen zu hassen. Das einfache Gebot der Bibel lautet: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 22:39). Das bedeutet, daß man sich von dem Haß dieser Welt sowie von ihren Vorurteilen und Konflikten getrennt halten muß. Es schließt auch ein, den Krieg nicht mehr zu lernen und statt dessen dem Frieden nachzujagen (Jesaja 2:2-4).

      Zur Veranschaulichung: Könnten wir uns vorstellen, daß ein „französischer“ Apostel Paulus ins Feld zieht, um einen „deutschen“ Apostel Petrus zu töten, nur weil die jeweilige Nation, der sie angehören, der anderen den Krieg erklärt hat? Im Zweiten Weltkrieg ließen sich aber die meisten Religionsorganisationen so sehr in die Kriegsanstrengungen ihrer Nation verwickeln, daß sie sogar Feldgeistliche zur Verfügung stellten. „Christliche“ Geistliche beteten auf beiden Seiten zu demselben Gott um den Sieg. Besteht Gott aber geteilt? Kann er in etwas hineingezogen werden, was Professor Albert Einstein als die „Kinderkrankheit“ des Nationalismus bezeichnete, die „Masern des Menschengeschlechts“? Natürlich nicht! Daher müssen Gläubige, die Gott wirklich gefallen wollen, neutral bleiben und echte Liebe bekunden (Johannes 13:34, 35; 17:16). Sie führen keinen Krieg ‘gemäß dem, was sie im Fleische sind’. (Vergleiche 2. Korinther 10:3, 4.)

      Die wahre Anbetung verherrlicht Gottes Namen

      Der Apostel Paulus wies auf ein weiteres Kennzeichen der Gott wohlgefälligen Religion hin, als er sagte, daß es, obwohl viele sogenannte Götter und Herren existieren, für wahre Anbeter nur „e i n e n GOTT, den Vater“, gibt (1. Korinther 8:5, 6). Daher würden diejenigen, die Gott wohlgefällig sein wollen, sicherlich auch seinen Namen kennen und gebrauchen.

      Kennzeichnenderweise erwähnt die Bibel den Namen Gottes im Urtext über 7 000mal. So heißt es zum Beispiel in Psalm 83:18: „... damit man erkenne, daß du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde.“ Warum beten aber die Anhänger so vieler Religionsgemeinschaften einen namenlosen Gott an? Und warum merzen sie seinen Namen aus ihren Bibelübersetzungen aus? Auf diese Weise gefällt man Gott ganz bestimmt nicht, denn Jesus betete: „Dein Name werde geheiligt“ (Matthäus 6:9).

      Die Religion, die Gott wohlgefällig ist

      Gibt es irgendeine religiöse Gruppe, die die beiden grundlegenden Erfordernisse der wahren Anbetung erfüllt, die wir gerade besprochen haben? Gibt es eine Religionsgemeinschaft, die wirklich die Liebe offenbart, die Jesus lehrte? Preisen alle, die sich zu ihr bekennen, wirklich Gott, und ehren sie auch noch im 20. Jahrhundert seinen Namen?

      Es ist eine bekannte Tatsache, daß Jehovas Zeugen die Kriege der Nationen in keiner Weise unterstützen. Aus diesem Grund haben sie bereits in Konzentrationslagern und Gefängnissen gelitten. Statt Kompromisse einzugehen, wenn es um biblisch begründete Grundsätze geht, sterben sie gleich den ersten Christen eher den Märtyrertod. Diese Einstellung beruht auf ihrer Liebe zu Gott und den Mitmenschen. Eine solche Liebe ist ein Kennzeichen der wahren Anbetung, die Gott wohlgefällig ist.

      Viele wissen, welch hervorragenden Ruf Jehovas Zeugen in dieser Hinsicht haben. Beispielsweise schrieb vor einigen Jahren ein südamerikanischer Zeitungsverleger, daß sich die Zeugen „aus Gewissensgründen weigern, in den Streitkräften zu dienen“. Er fuhr fort: „Schon als Kinder sind sich Zeugen Jehovas bewußt, daß sie nach Erreichen des 18. Lebensjahres wegen ihrer neutralen Haltung eine längere Zeit im Gefängnis verbringen werden. Es gehört zu ihrer religiösen Überzeugung, die Bestrafung auf sich zu nehmen. Sie sind freundlich und friedliebend.“

      Welche Religionsgemeinschaft erfüllt das andere Erfordernis, dem man auch nachkommen muß, um Gott wohlgefällig zu sein? Ja, wer ehrt wirklich den Namen Gottes, Jehova? Es ist ganz offensichtlich, daß nur Jehovas Zeugen dies tun, und zwar sowohl durch ihre Predigttätigkeit als auch durch ihren Wandel (Römer 10:13-15).

      Wäre es daher nicht angebracht, Jehovas Zeugen besser kennenzulernen? In der Liste auf Seite 6 werden einige ihrer Glaubensansichten aufgezählt, und es wird auch die jeweilige biblische Begründung angegeben. Unterziehe die Form der Anbetung der Zeugen folgendem einfachen Test: Entspricht sie Gottes Maßstab der Wahrheit, wie er in der Bibel festgelegt ist? Bringt sie die friedliche Frucht der Liebe hervor, die ein Teil der wahren Anbetung sein muß? Ehrt sie Gottes Namen? Wenn du feststellst, daß all das der Fall ist, dann wirst du die Religion gefunden haben, die Gott wirklich wohlgefällig ist.

  • Der Wachtturm — Hilfe bei der Verbrechensverhütung
    Der Wachtturm 1985 | 15. Juli
    • Der Wachtturm — Hilfe bei der Verbrechensverhütung

      DIE siebenjährige Noomi, die in Manchester (England) zu Hause ist, schrieb ganz begeistert an das Londoner Zweigbüro der Watch Tower Society: „Als ich auf das Postamt kam, sah ich ein großes Plakat von unserer Zeitschrift. Es war die Titelseite des Wachtturms, auf der ein Mann mit einem Messer zu sehen ist, der einer Frau die Handtasche wegnehmen will. Die Polizeibehörde von Manchester hatte das Titelbild kopiert, um die Leute vor Überfällen zu warnen.“ Wie war es zu diesem ungewöhnlichen Plakat über Verbrechensverhütung gekommen?

      Ein Herr nahm von einem Zeugen Jehovas, der im Straßendienst tätig war, eine Ausgabe der Zeitschrift Der Wachtturm vom 1. November 1984 entgegen, in der das Thema „Kritische Zeiten heute — Warum soviel Gewalttätigkeit?“ behandelt wurde. Er steckte sie in seine Tasche. Auf dem Heimweg wurde er überfallen. Während er sich von dem Schock erholte, erinnerte er sich an die Zeitschrift und begann darin zu lesen. Als dieser Herr von einem Polizeibeamten der Abteilung Verbrechensverhütung besucht wurde, zeigte er ihm die Zeitschrift und erwähnte, daß er nie gedacht habe, er selbst würde das Opfer eines Überfalls werden.

      Der Polizeibeamte war sehr beeindruckt von dem Titelbild und bemerkte, es seien auf anschauliche Weise alle Einzelheiten abgebildet, die nötig seien, um die Bevölkerung auf die Gefahr von Überfällen aufmerksam zu machen. Die Erlaubnis, das Bild für Plakate über Verbrechensverhütung zu vervielfältigen, wurde bereitwillig erteilt. Die Folge war, daß 3 000 Plakate im Großraum Manchester verteilt werden konnten.

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