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Baue auf Christus, den sicheren GrundDer Wachtturm 1964 | 1. Juli
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der Propheten höret ...; die Saat des Friedens, der Weinstock, wird seine Frucht geben, und die Erde ihren Ertrag geben, und der Himmel wird seinen Tau geben; und dem Überrest dieses Volkes werde ich das alles zum Erbteil geben. Und es wird geschehen, gleichwie ihr, Haus Juda und Haus Israel, ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, also werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht, stärket eure Hände!“ — Sach. 8:9-13.
18, 19. Was wird dazu beitragen, daß wir „frei von Anklage“ sind „am Tage des Herrn“?
18 Unsere Hände müssen stark sein, damit wir unter allen Verhältnissen und in jeder Stellung, die Jehova uns zuweisen mag, wirken können. „Das Ende aller Dinge hat sich genaht. Seid daher gesunden Sinnes und seid wachsam im Hinblick auf Gebete. Habt vor allem inbrünstige Liebe zueinander, denn die Liebe deckt eine Menge von Sünden zu. Wenn jemand redet, so rede er, als wären es die heiligen Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so diene er als von der Kraft abhängig, die Gott darreicht, so daß in allen Dingen Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus. Sein sind die Herrlichkeit und die Macht für immer und ewiglich. Amen.“ — 1. Petr. 4:7, 8, 11, NW.
19 Unsere Zukunft liegt in Gottes Hand. Haltet euch darum eng an ihn. Bereitet euch jetzt auf die Zukunft vor. Baut auf Jesus Christus, den sicheren Grund. Dann werdet ihr an dem wunderbaren Schlußzeugnis und den vielen noch vor uns liegenden, kostbaren Dienstgelegenheiten teilhaben, und dann wird Gott euch „auch befestigen bis ans Ende, damit ihr frei von Anklage seid am Tage unseres Herrn Jesus Christus“. (1. Kor. 1:8, NW) Ja, wer jetzt Gottes Wort mit Jehovas Zeugen studiert und auf Christus, den sicheren Grund, baut, ist im voraus gewappnet und kann sich davor hüten, „fortgerissen“ zu werden. — 2. Petr. 3:17, NW.
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Verwende deine Güter auf gottgefällige WeiseDer Wachtturm 1964 | 1. Juli
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Verwende deine Güter auf gottgefällige Weise
„EHRE Jehova mit deinen wertvollen Dingen“, sagt Jehovas inspiriertes Wort, die Bibel. Diese wertvollen Dinge oder Güter werden in einem Lied erwähnt, das die christlichen Zeugen Jehovas zu singen pflegen. Die dritte Strophe dieses Liedes, das überschrieben ist „Hingabe“ und in dem Büchlein Lieder zum Preise Jehovas erscheint, lautet: „Nimm doch jeden Tag und Stund’, daß dein Lob ich mache kund! Nimm mein Gold, mein Silber hin. Nichts, Herr, brauch’ ich, nimm es hin.“ — Spr. 3:9, NW.
Diese Worte bringen die Einstellung, die der Christ haben sollte, nachdem er sich Jehova Gott hingegeben hat, treffend zum Ausdruck. Ja, von diesem Zeitpunkt an erwartet Jehova von ihm, daß er seine wertvollen Dinge auf gottgefällige Weise verwendet.
DEINE ZEIT
Eines der wertvollen Güter, für deren Verwendung der Gott hingegebene Christ seinem himmlischen Vater Rechenschaft schuldet, ist die Zeit. Seine Zeit, ja sein ganzes Leben gehört Jehova Gott. „Ihr wurdet erkauft um einen Preis“, wird Christen gesagt, „so verherrlicht denn Gott in eurem Leibe!“ Da der Christ mit dem kostbaren Blut Jesu Christi erkauft wurde, darf er seine Zeit nicht für Dinge verwenden, die Gott mißbilligt. „Es ist genug, daß ihr in der vergangenen Zeit den Willen der Nationen vollbracht habt“, schrieb ein Apostel Jesu Christi. — 1. Kor. 6:20, AB; 1. Petr. 4:3, NW.
Zeit, die der Christ früher für verschiedene Vergnügungen verwandte, verwendet er jetzt mit Freuden dafür, mit seinen Mitmenschen über Gottes Königreich zu sprechen und ihnen zu erklären, wie es dem gegenwärtigen System der Dinge ein Ende machen wird. „Weil die Tage böse sind“, sagt das inspirierte Wort Gottes, warnend, „wacht ... streng darüber, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, indem ihr die gelegene Zeit für euch selbst auskauft.“ (Eph. 5:15, 16, NW) Der Gott hingegebene Christ kauft seine Zeit aus, indem er alle Vorrechte, die sich ihm als Christ bieten — das persönliche Studium des Wortes Gottes, den Besuch der Zusammenkünfte der Christenversammlung, die Teilnahme an der Verkündigung der guten Botschaft usw. —, auf Kosten weniger wichtiger Dinge richtig nutzt. Er verwendet seine Zeit auf gottgefällige Weise.
DEINE KRÄFTE
Ein weiteres wertvolles Gut, das Gott hingegebene Christen besitzen, sind ihre Kräfte. Einige von ihnen sind zwar schon älter, und ihre Kräfte haben bereits nachgelassen, aber die Kraft, die sie noch haben, verwenden sie zur Ehre Gottes. Die Müdigkeit, die entsteht, wenn man seine Kräfte im Dienste Gottes verausgabt, erweckt keine Unlust, sondern befriedigt, denn die „mühevolle Arbeit in Verbindung mit dem Herrn [ist] nicht vergeblich“. (1. Kor. 15:58, NW) Wir können uns an Jesus Christus, dem Sohn Gottes, ein Beispiel nehmen. Er verausgabte seine Kräfte im Dienste Gottes uneingeschränkt. Einmal kam er zum Beispiel nach Sychar, einer Stadt in Samaria. Die Bibel berichtet: „Von der Wanderung ermüdet, setzte sich Jesus nun, so wie er war, an der Quelle nieder.“ Er war von seiner weiten Wanderung, die er im Dienste Gottes unternommen hatte, ermüdet und ruhte sich nun aus. Seine Jünger hatte er vorausgeschickt, um Lebensmittel zu kaufen. Als sich ihm aber die Gelegenheit bot, seine geistigen und physischen Kräfte zur Ehre Gottes einzusetzen, ergriff er diese Gelegenheit, obwohl er müde war, und predigte der Samariterin, die zur Quelle Jakobs kam. Viele wurden aufgrund dieser Unterhaltung gläubig — weil Jesus, obwohl müde, seine Kräfte verwendete, um Gott zu ehren und seinen Willen zu tun. — Joh. 4:6-42, NW.
Ein andermal schlief Jesus am hellichten Tag ein, weil er seine Kräfte so ganzherzig auf gottgefällige Weise verwandt hatte. Jesus und seine Jünger hatten ein Boot bestiegen, um an das andere Ufer des Sees hinüberzufahren. „Da fuhren sie ab. Während sie aber segelten, schlief er ein.“ Er hatte seine Kräfte im Dienste Gottes so sehr verausgabt, daß er sie wieder erneuern mußte, und so schlief er ein. Er schlief so fest, daß seine Jünger ihn wecken mußten, als ein Sturm losbrach. Er wurde trotz des heftigen Windes und des starken Seegangs nicht wach. — Luk. 8:22-24; Matth. 8:24, 25, NW.
Welch ein Beispiel hat uns Jesus Christus, der „Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens“, doch gegeben! Wir sollten ihn genau betrachten, um ihn nachzuahmen. Er verausgabte seine Kräfte weise; er verschwendete sie nicht. Der Christ weiß, daß er Gott für die Verwendung seiner Kräfte Rechenschaft schuldet. Er vergeudet sie darum nicht, indem er gesundheitsschädigende Gewohnheiten pflegt, sich übertrieben einem Hobby oder dem Sport widmet, bis spät in die Nacht aufbleibt oder häufig an geselligen Anlässen teilnimmt. Er verwendet sie auf gottgefällige Weise. — Hebr. 12:2, NW.
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