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    Der Wachtturm 1974 | 15. Januar
    • gebracht, als würde es in einer Stadt aus biblischen Zeiten leben, die zum Schutz von einer starken Mauer umgeben ist. Dieser Gedanke wird in Jesaja 26:1-4, 7 mit schönen Worten ausgedrückt: „Wir haben eine starke Stadt. Er setzt Rettung selbst zu Mauern und zum Wall. Öffnet die Tore, damit die gerechte Nation einziehe, die ein treues Benehmen bewahrt. ... Vertrauet auf Jehova für alle Zeiten, denn in Jah, Jehova, ist der FELS unabsehbarer Zeiten. Der Pfad des Gerechten ist Geradheit. Da du gerade bist, wirst du ja die Bahn eines Gerechten ebnen.“ (Siehe auch Offenbarung 22:15-21.)

      17. Wie hilft und ermuntert uns Gottes Wort, wenn wir den Eindruck haben, der Maßstab sei für uns zu hoch?

      17 Vielleicht fühlst du dich etwas entmutigt, weil du glaubst, daß dieser Maßstab für dich persönlich zu hoch ist. Du sagst vielleicht, du würdest dich nur zu gut kennen. Wenn dem so ist, vergiß nicht, daß Jehova dich weit besser kennt als du dich selbst. „Wie ein Vater seinen Söhnen Barmherzigkeit erweist, hat Jehova denen Barmherzigkeit erwiesen, die ihn fürchten. Denn er selbst kennt unser Gebilde wohl, ist eingedenk dessen, daß wir Staub sind.“ Ein großer Teil der Schwierigkeiten, ja sogar ein großer Teil der Schlechtigkeit ist auf Unwissenheit hinsichtlich des Vorhabens Gottes und seiner liebevollen Vorkehrungen zurückzuführen. Erinnerst du dich an die Worte, die Paulus an das Areopag-Gericht richtete? „Wohl hat Gott über die Zeiten solcher Unwissenheit hinweggesehen, doch läßt er jetzt den Menschen sagen, daß sie alle überall bereuen sollten.“ Dies ist keine leere Erklärung. Die Zeit der Unwissenheit ist vorbei; jetzt ist die Zeit der Reue da. Wiederholt geht aus der Heiligen Schrift hervor, daß nicht nur jeder vor einer Verantwortung steht, sondern, daß auch jeder die Möglichkeit hat, eine persönliche Entscheidung zu treffen. Deine Vergangenheit und deine Persönlichkeit mögen zeigen, daß du angeborene Schwächen oder sogar noch Schlimmeres hast, wovon du denkst, du könntest es nicht überwinden. Doch die Tatsache, daß Gott sogar die Bösen wiederholt zur Vernunft aufgefordert hat, zeigt, daß kein Fall hoffnungslos ist, es sei denn, jemand lehne sich vorsätzlich gegen Gott und seine Maßstäbe auf, ohne sich mit Unwissenheit entschuldigen zu können oder ohne Reue zu zeigen. Die Tatsache, daß Gott Kain warnte und ermahnte, zeigt, daß er zu diesem Zeitpunkt noch zur Besinnung hätte kommen können, besonders wenn er um Hilfe gebeten hätte (Ps. 103:13, 14; Apg. 17:30; 1. Mose 4:6, 7).

      18. Wozu werden in Hesekiels Prophezeiung die Bösen aufgefordert, was die Verantwortung des einzelnen erkennen läßt?

      18 In der ganzen Prophezeiung, die in Hesekiel, Kapitel 18 enthalten ist, wird die Verantwortung des einzelnen hervorgehoben. „Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.“ Wiederholt lesen wir darin die Ermahnung: „Was nun einen Bösen betrifft, falls er sich von all seinen Sünden abwenden sollte, die er begangen hat, und er tatsächlich alle meine Satzungen halten und Recht und Gerechtigkeit üben sollte, so wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben.“ Ein ähnlicher Appell wurde an die ganze Nation gerichtet: „‚Kehret um, ja, kehret euch ab von all euren Übertretungen ..., und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist ... Denn ich habe kein Gefallen am Tode des Sterbenden‘ ist der Ausspruch des Herrn Jehova. ,So bewirkt eine Umkehr, und bleibt am Leben‘“ (Hes. 18:4, 20, 21, 27, 30-32; 33:11, 14-19; siehe auch Joel 2:12-14).

      19. Welche Verantwortung und Möglichkeit hat jeder von uns, und wie hilft uns Paulus’ eigenes Beispiel in dieser Hinsicht?

      19 Wie schon erwähnt, gilt der gleiche Grundsatz auch im umgekehrten Fall (Hes. 18:26). Auf die eine oder andere Weise steht jeder vor der Wahl und der Verantwortung. Du kannst eine neue Wahl treffen, eine richtige, und einen neuen Anfang machen, ‘Gott zu suchen, wenn du den Wunsch hast, ihn tastend zu fühlen und wirklich zu finden’. Er ist nicht fern. Wußtest du, daß Paulus sich selbst als ein erstaunliches Beispiel hinstellt, da er eine außerordentlich schlechte Vergangenheit hinsichtlich seiner früheren Persönlichkeit und Handlungsweise hatte, ihm aber, wie er sich ausdrückt, „Barmherzigkeit erwiesen [wurde], weil ich unwissend war und im Unglauben handelte“? (Apg. 17:27; 1. Tim. 1:12-16; Gal. 1:13).

      20. Wie hob Jesus die gleiche Möglichkeit und Verantwortung hervor?

      20 Dieser Gesichtspunkt der Barmherzigkeit ist auch in Jesu Worten aus Johannes 3:16-19 enthalten: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, ... nicht ... damit er die Welt richte [verurteile], sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.“ Diese Worte waren ernst gemeint. Hiermit wurde eine wirkliche Möglichkeit geboten. Jesus war das „wahre Licht, das jeder Art von Menschen Licht gibt“. Doch wie Jesus sagte, „haben [die Menschen] die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse“. Das war ihre Wahl. Sie zogen es vor, in der Finsternis zu bleiben (Joh. 1:9).

      21. Wie wird die Generation derer, die Jehova suchen, in Psalm 24:3-6 beschrieben?

      21 Aber warum solltest du persönlich dich nicht der Generation anschließen, die in Psalm 24:3-6 beschrieben wird? „Wer darf auf den Berg Jehovas steigen, und wer darf an seiner heiligen Stätte aufstehen? Wer irgend unschuldiger Hände und reinen Herzens ist, wer Meine Seele nicht zu eitel Nichtswürdigem erhoben noch trügerisch geschworen hat. Er wird Segen von Jehova davontragen und Gerechtigkeit von seinem Gott der Rettung. Dies ist die Generation derer, die ihn suchen, derer, die nach deinem Angesicht suchen, o Gott Jakobs.“

      22. Welche Aufforderung finden wir in Jesaja 55:6, 7?

      22 Komme doch der Aufforderung nach, die in Jesaja 55:6, 7 zu finden ist: „Suchet Jehova, während er sich finden läßt. Ruft ihn an, während er sich als nahe erweist. Der Böse verlasse seinen Weg und der schadenstiftende Mann seine Gedanken; und er kehre um zu Jehova, der sich seiner erbarmen wird, und zu unserem Gott, denn er wird in großem Maße vergeben.“ Das kannst auch du erfahren, und dieser Segen kann auch dir zuteil werden.

  • Kongresse — eine Hilfe für alle, die am göttlichen Sieg teilhaben möchten
    Der Wachtturm 1974 | 15. Januar
    • Kongresse — eine Hilfe für alle, die am göttlichen Sieg teilhaben möchten

      DIE Welt steuert geradewegs auf eine ernste Krise zu. Ihre Führer sehen sich auf allen Gebieten vor so viele große Probleme gestellt, daß sie nicht einmal die Zeit haben, geschweige denn die Möglichkeiten und die erforderliche Kenntnis, diese Probleme zu lösen. Jedes einzelne dieser großen Probleme könnte allein schon zu einem weltweiten Unheil führen. Es hieße, sich einer trügerischen Hoffnung hinzugeben, glaubte man, die menschlichen Führer würden einen Sieg über diese Probleme erringen.

      Warum hatten dann Jehovas Zeugen ihre internationalen Kongresse, die sie im Sommer des vergangenen Jahres in der nördlichen Hemisphäre durchführten, unter das Motto „Göttlicher Sieg“ gestellt?

      Weil sie den göttlichen Sieg, dem eine neue und gerechte Verwaltung der Erde folgen soll, in naher Zukunft erwarten. Aber auch, weil sie in ihrem persönlichen Leben und in ihrer Familie Siege errungen haben, indem sie die großen Probleme, von denen die Menschen heute überall geplagt werden, überwunden haben.

      Die Kongresse waren somit nicht einfach eine Reihe religiöser Tagungen, auf denen darüber debattiert wurde, welche Stellung

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