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  • Warum der Zionismus fehlschlagen muß
    Der Wachtturm 1958 | 15. Mai
    • bleiben, haben sie sich schon erfüllt oder werden sie sich in der Zukunft noch erfüllen, und wenn ja, durch wen?

      Jesus erklärte, daß es unmöglich sei, daß irgend etwas vom Worte Gottes unerfüllt bleibe. (Matth. 5:17, 18) Die Tatsachen zeigen, daß sich diese Prophezeiungen erfüllt haben und noch in Erfüllung begriffen sind. Wie denn? Viele von ihnen erfüllten sich schon im Kleinen, als die Juden im Jahre 537 v. Chr. aus der babylonischen Gefangenschaft zurückkehrten. Damals wurde das Land, das siebzig Jahre lang verödet dagelegen hatte, wieder fruchtbar und wurde von neuem bevölkert, und die reine Anbetung Jehovas wurde wiederhergestellt, wenigstens für eine gewisse Zeit.

      Aber diese Prophezeiungen erfüllen sich heutzutage in noch hervorragenderem Maße am geistigen Israel und an Zion, das in Offenbarung 7 und 14 als Sinnbild der Fußstapfen-Nachfolger Christi gekennzeichnet wird, die die himmlische Belohnung empfangen werden und deren Zahl auf 144 000 beschränkt ist. Die ersten von ihnen wurden zu Pfingsten [im Jahre 33] auserwählt, und heute sind nur noch einige von ihnen, nämlich ein „Überrest“, am Leben. Auf diesen Überrest, der zum himmlischen Zion und zum geistlichen Israel gehört, beziehen sich diese Prophezeiungen von einer Wiederherstellung. Die Tatsachen zeigen, daß die Glieder des „Überrests“ besonders seit den 1870er Jahren eingesammelt wurden und dann während der Jahre 1914-1918 eine Zeit der Gefangenschaft erlitten. Ihr „Land“ oder ihr Zustand der Anbetung war sozusagen verwüstet, was in Übereinstimmung war mit der siebzigjährigen Verödung Judas. Im Jahre 1919 wurden sie dann von Gott befreit und mit der Hilfe seines heiligen Geistes und seines Wortes allmählich in einen Zustand geistiger Wohlfahrt versetzt. Ihr vermehrtes Verständnis des Wortes Jehovas und seines Vorhabens, ihr glücklicher Zustand und die große Menge ‚Fremder‘, die sich ihnen angeschlossen haben und sie in dem geistigen Einsammlungswerk unterstützen, sind offenkundige Beweise hierfür. — Jes. 61:5, ZB.

      Nein, die Anhänger des politischen Zionismus sind nicht nach Palästina zurückgekehrt, um dort die Anbetung Jehovas wiederherzustellen, wie es die Juden im Jahre 537 v. Chr. taten und wie die Glieder des geistlichen Überrestes es seit der Rückkehr in ihr „Land“ der reinen Anbetung getan haben. Auch hat der politische Zionismus nicht den Glauben Abrahams, wie ihn damals die aus der babylonischen Gefangenschaft Zurückkehrenden hatten und wie ihn die Diener Jehovas heute haben. Da der politische Zionismus von der Heiligen Schrift nicht gestützt wird, ist er zum Fehlschlag verurteilt. Er ist das Werk von Menschen und wird zunichte werden. — Apg. 5:38, 39.

      Daher sollten sich alle Menschen guten Willens, Juden und Nichtjuden, die an Gottes Wort und an seine Prophezeiungen von der Wiederherstellung glauben, vom politischen Zionismus abwenden. Sie sollten ihre Hoffnungen auf das himmlische Zion setzen, auf das geistige Israel, das nun auf Erden durch die Glieder der Neuen-Welt- Gesellschaft der christlichen Zeugen Jehovas vertreten wird. Sie sollten sich darüber unterrichten, wie sie die Segnungen und die Wohlfahrt der geistigen Wiederherstellung jetzt genießen und die feste Zuversicht erlangen können, in Gottes Erdenparadies in naher Zukunft endloses Leben in glücklichen Verhältnissen zu finden.

  • Einer Kirche etwas Leben geben
    Der Wachtturm 1958 | 15. Mai
    • Einer Kirche etwas Leben geben

      Eine Kirche in Manchester, England, brauchte etwas Leben. Indem der Sentinel von Kamloops in Britisch-Kolumbia unter dem Datum des 30. September 1957 enthüllte, was der Pastor tat, sagte er: „Die Mitglieder der Gemeinde stampften am Sonntag zu dem heißen Rhythmus der Kirchenmusik, die im Jazztempo erklang. ‚Die Musik ist heute abend ein wenig ungewöhnlich‘, sagte Ehrwürden A. Gower-Jones von der anglikanischen Kirche. Neben dem Chor befanden sich ein Schlagzeuger, zwei Gitarrenspieler, ein Jazzgeiger und der reguläre Organist der Kirche, der eine Hymne in Schwung brachte. ‚Es fällt schwer, die Musik in der Kirche zu ändern‘, sagte der Pfarrer, ‚aber wenn die Kirche lebendig sein soll, muß man es mit Abwechslung versuchen.‘“

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