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  • Millionen, die jetzt auf der Erde leben, werden nie sterben
    Der Wachtturm 1984 | 1. Januar
    • 15, 16. (a) Was ist gemäß den Worten des Apostels Petrus die richtige Handlungsweise für voraussichtliche Überlebende des Endes der Welt? (b) Als was für ein Mensch erwies sich Noah in den Tagen vor der Flut, und wie wurden er und seine Familie dafür belohnt?

      15 Das ist eine gute Frage. Vor über 1 900 Jahren zeigte der Apostel Petrus, wie die Antwort auf diese Frage aussehen sollte, als er schrieb: „Da alle diese Dinge so aufgelöst werden, was für Menschen solltet ihr da sein in heiligen Handlungen des Wandels und Taten der Gottergebenheit, indem ihr die Gegenwart des Tages Jehovas erwartet und fest im Sinn behaltet, durch den die Himmel im Feuer aufgelöst werden und die Elemente vor Gluthitze zerschmelzen werden!“ (2. Petrus 3:11, 12). Wenn es vor 1 900 Jahren, in der Blütezeit des Römischen Reiches, für den inspirierten Apostel angebracht war, diese Worte zu schreiben, wieviel passender ist es dann, in den letzten Tagen des gegenwärtigen Systems der Dinge diese Aufforderung an Jehovas Zeugen zu richten! Die „Gegenwart des Tages Jehovas“ wird dadurch zum Höhepunkt kommen, daß die sinnbildliche „Erde und die Werke auf ihr“ wie in einem Schmelztiegel aufgelöst werden (2. Petrus 3:10).

      16 In den letzten Tagen vor dem Ende der vorsintflutlichen Welt zeigte es sich, daß „Noah ... ein gerechter Mann [war]. Er erwies sich als untadelig unter seinen Zeitgenossen. Noah wandelte mit dem wahren Gott“ (1. Mose 6:9). Daß Noah als Haupt seiner kleinen Familie diesen Weg ging, bewirkte, daß sie alle von dem Gott, mit dem er wandelte, am Leben erhalten wurden. Als Noah und seine Angehörigen die rettende Arche verließen, begann durch sie mit dem Segen Jehovas ein neues System der Dinge in Gerechtigkeit. Mit diesen Überlebenden der Sintflut schloß Gott dann einen Bund und verhieß, nie wieder eine weltweite Flut über das Menschengeschlecht auf der Erde zu bringen (1. Mose 9:8-17).

      17. Inwieweit wurde Noah gewarnt, und wie ist diesbezüglich die Situation heute?

      17 Noah wurde vor dem bevorstehenden Einsturz der Wasser, die ausreichten, um die ganze Erde zu überfluten, hinreichend gewarnt. Genauso sind Jehovas Zeugen im 20. Jahrhundert vor dem Ende der heutigen Welt gewarnt worden. Diese Warnung beruht auf der Bibel, die von Gott inspiriert ist, und auf der Erfüllung biblischer Prophezeiungen, die deutlich zeigen, daß das Ende des gegenwärtigen gewalttätigen Systems der Dinge näher rückt.

      Die Toten wieder auf der Erde willkommen heißen

      18. Über welche in der Offenbarung beschriebene Vorschau auf die Auferstehung der Toten auf der Erde freuen sich heute Millionen von Zeugen?

      18 Millionen von Zeugen Jehovas, die heute ‘mit Gott wandeln’, freuen sich über die in Offenbarung 20:11-14 beschriebene Vorschau. Wir lesen dort: „Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß. Vor ihm entflohen die Erde und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten. Und das Meer gab diejenigen Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hades gaben diejenigen Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee.“

      19. In welchem Zustand wird sich die Erde befinden, wenn die Toten auferweckt werden, und was wird für sie vor Beginn ihres neuen Lebens getan worden sein?

      19 Die gemäß dieser biblischen Prophezeiung aus dem Tode Auferweckten werden nicht auf eine Erde zurückgebracht, die entvölkert worden ist. Millionen Gott hingegebener, getaufter Zeugen Jehovas erwarten, das ‘Entfliehen’ der sinnbildlichen alten Himmel und der sinnbildlichen alten Erde zu überleben und die Auferstandenen willkommen zu heißen, während die Erde in ein weltweites Paradies umgestaltet wird (Lukas 23:43). Das neue System der Dinge wird dann schon einige Zeit bestanden haben. Und die Überlebenden des Endes der alten Welt werden in liebevoller Weise ausreichende Vorbereitungen für die Rückkehr der erlösten Verstorbenen getroffen haben.

      20. Welche Anweisungen, die Jesus nach der Auferweckung des Lazarus und der Tochter des Jairus gab, deuten an, was die Überlebenden für die Rückkehr der Milliarden Verstorbenen zu tun haben werden?

      20 Die Millionen Überlebenden werden daran denken, daß Jesus, sogleich nachdem er seinen geliebten Freund Lazarus auferweckt hatte — dessen Leichnam in einer Gruft in Bethanien, in der Nähe von Jerusalem, gelegen hatte —, die Zeugen dieses Wunders aufforderte, Lazarus von seinen Binden zu befreien. Und als Jesus die Tochter des jüdischen Vorstehers Jairus von den Toten auferweckt hatte, „befahl [er], daß ihr etwas zu essen gegeben werde“ (Lukas 8:55; Johannes 11:44). Zweifellos werden den Überlebenden Anweisungen vom Himmel erteilt, entsprechende Vorkehrungen für die Rückkehr der Milliarden Verstorbenen zu treffen.

      21, 22. (a) Durch welches Programm werden die Überlebenden den Auferweckten helfen, sich das Opfer Jesu voll zunutze zu machen? (b) Wieso wird die „neue Erde“ von Anfang an gerecht sein?

      21 Auch ein großes Erziehungswerk wird zu verrichten sein. Das ist in Übereinstimmung mit dem Vorsatz Gottes bezüglich der aus dem Tode zurückkehrenden Menschen, nämlich ihnen Gelegenheit zu geben, vollen Nutzen aus dem Loskaufsopfer Jesu Christi zu ziehen. Nur dadurch werden sie die Befugnis erhalten, in menschlicher Vollkommenheit in einem edengleichen Paradies zu leben. Die Glieder der „großen Volksmenge“, die die Aussicht haben, die „große Drangsal“ zu überleben, bereiten sich schon jetzt darauf vor, in diesem wunderbaren Erziehungswerk mitzuarbeiten. Sie ziehen als einzelne bereits Nutzen aus dem Opfertod Jesu Christi, des „Lammes Gottes“ (Johannes 1:29). Das geht aus Offenbarung 7:9-14 hervor, wo über sie unter anderem gesagt wird: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie in dem Blut des Lammes weiß gemacht.“ Da sie bereits aus dem Lösegeld Christi Nutzen ziehen, werden sie als „in weiße lange Gewänder gehüllt“ dargestellt.

      22 Von den Gliedern dieser „großen Volksmenge“ heißt es auch in symbolischem Sinne: „Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar“ (Offenbarung 7:15). In der bevorstehenden „großen Drangsal“ wird ihnen ihre weiße Kleidung nicht weggenommen werden, sondern sie werden Jehova Gott weiterhin unentwegt unter seinem Schutz heiligen Dienst darbringen (Offenbarung 7:17). Sie werden in ihren sinnbildlichen „weißen Gewändern“ den anfänglichen Teil der „neuen Erde“ bilden, so daß dort gleich von Anfang an „Gerechtigkeit wohnen“ wird (2. Petrus 3:13).

      Fragen zur Wiederholung

      □ Wie dachte man in der Vergangenheit und wie denkt man heute über das künftige Leben?

      □ Was ist Gottes Vorsatz in Verbindung mit der Erde, und wie wird das in der Bibel bewiesen?

      □ Inwiefern vermittelt uns das, was mit Noah und seiner Familie geschah, die Zuversicht, daß Millionen, die jetzt leben, nie sterben werden?

      □ Wer wird die Auferstandenen willkommen heißen, und welche Vorkehrungen werden für sie getroffen werden?

  • Millionen bereiten sich auf ununterbrochenes Leben auf der Erde vor
    Der Wachtturm 1984 | 1. Januar
    • Millionen bereiten sich auf ununterbrochenes Leben auf der Erde vor

      1. (a) Für Millionen ist es jetzt sehr zeitgemäß, sich an welche Worte Jesu zu erinnern, die er in Bethanien zu Martha sprach? (b) Über welchen Teil dieses Ausspruchs sind Millionen jetzt begeistert, und warum?

      FÜR Millionen jetzt Lebender wäre es sehr zeitgemäß, an das zu denken, was Jesus Christus in Bethanien zu Martha sagte: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie sterben“ (Johannes 11:25, 26). Es ist für diese Millionen, die nach endlosem Leben in einer gerechten Welt streben, wirklich begeisternd, zu erkennen, daß Jesu Worte für die heutige Zeit Gültigkeit haben, nämlich: „Und jeder, der lebt und Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie sterben.“

      2. (a) Für welche Personen war Jesus Christus, während er noch auf der Erde war, „die Auferstehung“? (b) Insbesondere auf welche Zeit wies Jesus in seinen Worten an Martha hin, und warum muß er auch für Millionen dann Lebende „das Leben“ sein?

      2 Bereits als Jesus auf der Erde war, war er für Lazarus und für andere, die er auferweckt hatte, „die Auferstehung“. Aber diese seine Worte, die er kurz vor der Auferweckung des

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