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  • Theokratische Güter nutzen
    Der Wachtturm 1963 | 1. Juli
    • oder Mechaniker ist, so wird er stets Mittel und Wege finden, um seine Fähigkeiten zur Förderung des Werkes Gottes zu nutzen. Das muß ein Christ tun, wenn er sein Hingabegelübde erfüllen will. Wir sollten mit unseren Fähigkeiten nie geizen, wenn es darum geht, theokratische Interessen zu fördern. — 2. Mose 35:30-35.

      14. Was sollte man tun, nachdem man seine Kenntnisse vermehrt und seinen Verstand geschärft hat?

      14 Wissen, Verstand und die Fähigkeit, Gottes Wort und seine Grundsätze schnell zu erfassen — all das kann uns und anderen von Nutzen sein. Wer regelmäßig mit anderen zusammenkommt, um Gottes Vorhaben zu studieren, vermehrt seine Kenntnisse und schärft seinen Verstand. Der Wert des Gelernten kann am besten daran beurteilt werden, wie es angewandt werden kann. Paulus schrieb an Timotheus: „Du daher, mein Kind, erwirb weiterhin Kraft in der unverdienten Güte, die in Verbindung mit Christus Jesus ist, und die Dinge, die du von mir mit der Unterstützung vieler Zeugen gehört hast, diese vertraue treuen Menschen an, die ihrerseits hinreichend befähigt sein werden, andere zu lehren.“ (2. Tim. 2:1, 2, NW) Die selbstlose Anwendung dessen, was man gelernt hat, bringt große Freude und tiefe Befriedigung.

      15, 16. (a) Wie können sich Geld und irdischer Reichtum als eine Belastung erweisen? (b) Wie kann ein Christ, der reich ist an irdischen Gütern, diese am besten nutzen? (c) Wie können Wohnungen, Maschinen usw. als theokratische Güter ihren Besitzern zum Segen werden?

      15 Die Güter, von denen wir bisher gesprochen haben, sind wertvoller als Geld und irdischer Reichtum. Für die Reichen der Welt scheint das Geld oft eher eine Belastung als eine Entlastung zu sein. Nicht umsonst sagte Jesus: „Wiederum aber sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht als ein Reicher ins Reich Gottes.“ (Matth. 19:24, ZB) Wollte er damit sagen, daß Geld und irdische Schätze alle Menschen daran hindern würden, in das Reich Gottes einzugehen? Seine Zuhörer fragten ihn: „Wer kann dann gerettet werden?“ Er antwortete: „Bei den Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“ (Matth. 19:25, 26, ZB) Ein Jüngling hatte ihn nämlich gefragt, was er tun müsse, um ewiges Leben zu erlangen. Er hielt alle Gebote Gottes, nur eines fehlte ihm: Er war nicht bereit, alles, was er hatte, aufzugeben, um dem Gebot Jehovas gemäß den Armen zu einer Erkenntnis der Wahrheit zu verhelfen, das heißt ein Nachfolger Jesu zu werden, der dieses Werk durchführte. Er ging betrübt hinweg, denn er war sehr reich an irdischen Gütern. Unter den Reichen der Welt gibt es viele, die hochmütig, selbstsicher und ruhmsüchtig sind, das heißt aber nicht, daß einige unter ihnen vielleicht nicht doch die Wahrheit erkennen und bereit sind, auf ihren Reichtum zu verzichten, um Gott zu dienen. Offenbar wurden auch in der Vergangenheit einige Reiche Christen, denn Paulus schrieb an Timotheus: „Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewißheit des Reichtums Hoffnung zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuß; Gutes zu tun, reich zu sein in guten Werken, freigebig zu sein, mitteilsam [zum Teilen bereit, NW], indem sie sich selbst eine gute Grundlage auf die Zukunft sammeln, auf daß sie das wirkliche Leben ergreifen.“ — 1. Tim. 6:17-19.

      16 Aus diesem biblischen Rat an die Reichen ersehen wir, wie Gott über irdische Güter denkt. Wir sollten, ob wir viel oder wenig haben, bereit sein, das, was wir haben, zu gebrauchen, um Gutes zu tun. Wir sollten freigebig sein, zum Teilen bereit. Paulus lobte die Christen von Philippi, weil sie ihn in Zeiten der Gefangenschaft und Verfolgung unterstützten. (Phil. 4:14-16) Schon die Christen des ersten Jahrhunderts wandten ihr Geld zur Förderung des Predigtwerkes auf. (2. Kor. 11:8, 9) In der heutigen Zeit sind die Tausende von Königreichssälen, die im Interesse christlicher Zusammenkünfte und christlicher Belehrung schon in der ganzen Welt gebaut wurden, der beste Beweis dafür, wie Christen ihre Geldmittel zur allgemeinen Förderung des Werkes Gottes anwenden können. Christen stellen auch ihre Wohnungen, seien sie klein oder groß, für Bibelstudienversammlungen zur Verfügung. Sie nehmen reisende Vertreter der Neuen-Welt-Gesellschaft der Zeugen Jehovas gastfreundlich auf und verpflegen sie. Sie benutzen ihre Kraftfahrzeuge, Boote oder andere Beförderungsmittel, um die gute Botschaft auszubreiten. Sie stellen, wenn nötig, Maschinen und alle möglichen Geräte zur Verfügung. Die Organisation Jehovas sendet Vollzeitprediger und Missionare aus, und Jehova Gott segnet seine Diener, die all das, was sie von ihm empfangen haben, vereint nutzen, um die wahre Gottesanbetung in der ganzen Welt zu fördern. — 1. Chron. 29:1-9, 14-16.

      THEOKRATISCHE GÜTER ZU UNSEREM SEGEN NUTZEN

      17. Wieso gereicht es uns zum Segen, wenn wir unsere theokratischen Güter richtig nutzen?

      17 Wieso gereicht es uns zum Segen, wenn wir alles, was wir haben, in den Dienst Gottes stellen? Wir wachsen dadurch zur christlichen Reife heran, und einem reifen Christen stehen viele Vorrechte in Aussicht. Gottes Organisation dehnt sich in der ganzen Welt gewaltig aus. Es werden viele reife, tüchtige Männer als Aufseher benötigt. Tag für Tag entstehen neue Versammlungen. Im Dienstjahr 1962 gründeten Jehovas Zeugen 609 neue Versammlungen. Gott hingegebene Männer haben die Aufsicht übernommen, und Gott hingegebene Frauen unterstützen sie. Diese Christen wissen, was es heißt, sich Gott hingegeben zu haben, und nutzen daher ihre Fähigkeiten. Daran hat Gott Wohlgefallen. Wer wollte denn zögern, Gutes zu tun? Wäre es nicht töricht, das Beste, was man hat, der alten Welt zu geben und die Neue-Welt-Gesellschaft nur kärglich zu unterstützen? Mit irdischen Gütern kann man viel Gutes wirken. Eine Familie kann zum Beispiel auf einige materielle Dinge verzichten und es dadurch einem oder mehreren ihrer Angehörigen ermöglichen, das große Vorrecht zu genießen, die gute Botschaft täglich zu predigen. Andere können es vielleicht so einrichten, daß sie ihre Wohnung aufgeben und als Missionare in ein Gebiet ziehen, wo Hilfe dringend not tut. Die finanzielle Unterstützung des Werkes ist gut, aber die persönliche Unterstützung, das heißt der Einsatz unserer theokratischen Güter ist heute, da das Schlußzeugnis vom Königreich gegeben werden muß, weit wichtiger. „Die Ernte zwar ist groß, der Arbeiter aber sind wenige; bittet nun den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte.“ (Matth. 9:37, 38) Denken wir an all das, was uns Gott gegeben hat! Ob an irdischen Gütern reich oder arm, sollten wir stets daran denken, daß Zeit, Einfluß, Stärke, Macht oder Gewalt, Gesundheit, natürliche Fähigkeiten, Anlagen, Verstand, Kenntnisse, Sprache und das Leben viel wertvoller sind. Wer heute alles, was er besitzt, einsetzt, um Jehova Gott zu dienen und ihn zu ehren, der legt seine Güter am besten an. Jehova hat verheißen, daß er denen, die das tun, ewiges Leben hinzufügen wird, und Jehova hält sein Wort. — Mark. 10:29, 30.

  • Finsternis bedeckt die Christenheit
    Der Wachtturm 1963 | 1. Juli
    • Finsternis bedeckt die Christenheit

      ● Finsternis bedeckt die Völker im Osten und — trotz der Religionen der Christenheit — auch im Westen. „Es wäre eine Travestie der Wahrheit“, behauptet der englische Geistliche Falkner Allison, „wollte man sagen, die Finsternis, die die Bevölkerung unseres Landes bedeckt und durch die Verwerfung des Lichts hervorgerufen wurde, sei längst nicht so groß wie die Finsternis der Unwissenheit, die Indien und die anderen sogenannten nichtchristlichen Länder bedeckt.“

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