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  • Die trügerische Macht des Reichtums
    Der Wachtturm 1962 | 15. September
    • und diese Gewißheit beruhigt sie mehr als eine Lebensversicherung.

      DER GRÖSSERE REICHTUM

      21. Welche Fragen sollten wir alle erwägen?

      21 Könntest auch du diesen Weg gehen? Oder hast du Familienpflichten, die dich zurückhalten? Wenn ja, förderst du bei deinen Angehörigen das Interesse an geistigen Reichtümern? Spornst du deine Kinder zum Vollzeit-Pionierdienst an? Nimmst du dir regelmäßig Zeit für das Bibelstudium und den Versammlungsbesuch, um deinen Glauben zu stärken und deine Kenntnisse zu mehren? Wer die Königreichsinteressen allem voranstellt, wird nie enttäuscht. Vor kurzem wurde ein Zeuge Jehovas, der im Vollzeitdienst steht, zum Besuch der Königreichsdienstschule eingeladen, wo er einen einmonatigen Kursus für Versammlungsaufseher mitmachen sollte. Da er einige tausend Kilometer von der Schule entfernt wohnte, brachte die Reise beträchtliche Kosten mit sich. Außerdem mußte er für seine Frau und zwei Kinder aufkommen. Als er kurz vor seiner Abreise die Kosten sorgfältig berechnete, stellte er fest, daß ihm noch einige Dollars fehlten, um die Reise und den Unterhalt der Familie während seiner Abwesenheit zu bestreiten. In dem Augenblick kam ein Freund, mit dem er die Bibel studierte, und brachte ihm 20 Dollar als Beisteuer zu den Unkosten — gerade das, was ihm noch gefehlt hatte! Solche Freunde kann man nicht mit Geld kaufen. Wer aber seine geistigen Schätze mit anderen teilt, kann oft von solchen Segnungen berichten. — 1. Kor. 9:14.

      22. Was ist wertvoller als Silber und Gold? Weshalb?

      22 Von welch großem Wert der geistige Reichtum ist, zeigen uns die Worte in Sprüche 3:13-18 (NW): „Glücklich ist der Mensch, der Weisheit gefunden hat, und der Mensch, der Unterscheidungsvermögen gewinnt, denn sie zu erwerben ist besser als der Erwerb von Silber und ihr Ertrag sogar besser als Gold. Sie ist kostbarer als Korallen, und alles, was dich sonst noch beglücken mag, kann ihr nicht gleichgestellt werden. Länge der Tage trägt sie in ihrer Rechten, in ihrer Linken Reichtum und Ehre. Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Pfade sind Frieden. Sie ist ein Baum des Lebens für die, die sie ergreifen, und wer sie festhält, wird glücklich genannt.“

      23. Welchen guten Rat gibt uns Paulus?

      23 Möchtest du zu den Glücklichen gehören, die sich auf lieblichen Wegen befinden, auf Pfaden des Friedens, die zu ewigem Leben führen? Dann sorge dafür, daß sich bei dir und deiner Familie die materiellen und die geistigen Bedürfnisse stets richtig die Waage halten. Denke an die Worte, mit denen Paulus Timotheus vor der Geldliebe warnte: „Fliehe diese Dinge; strebe aber nach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Ausharren, Sanftmut des Geistes. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen worden bist … Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewißheit des Reichtums Hoffnung zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuß; Gutes zu tun, reich zu sein in guten Werken, freigebig zu sein, mitteilsam, indem sie sich selbst eine gute Grundlage auf die Zukunft sammeln, auf daß sie das wirkliche Leben ergreifen.“ Das ist ein guter Rat, denn mit Geld kann man Gottes Gunst und die Segnungen des ewigen Lebens nicht erkaufen. — 1. Tim. 6:11, 12, 17-19.

      24. Wovor warnt Hesekiel?

      24 Laß dich nicht durch die scheinbaren Vorteile, die der Reichtum für die Gegenwart hat, täuschen, denn binnen kurzem wird sich die Prophezeiung aus Hesekiel 7:19, 27 erfüllen: „Ihr Silber werden sie auf die Gassen werfen, und ihr Gold wird als Unflat gelten; ihr Silber und ihr Gold wird sie nicht erretten können am Tage des Grimmes Jehovas … und sie werden wissen, daß ich Jehova bin.“ Nein, mit Geld kann man Gottes Schutz vor der kommenden Katastrophe von Harmagedon nicht erkaufen.

      25. Wie können wir Schätze im Himmel sammeln?

      25 Beweise durch Wort und Tat, daß du den geistigen Reichtum allem voranstellst, indem du dir die vielen Vorkehrungen, die Jehova getroffen hat, richtig zunutze machst: die Zusammenkünfte, den Dienst und den guten Umgang mit den Brüdern. Wer das tut, sammelt sich „Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstört, und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen“. Er gelangt in den Besitz der wertvollsten Güter, die es gibt: der Aussicht auf ewiges Leben in Gesundheit in der neuen Welt, inneren Friedens, des Dienstes, der angenehmen brüderlichen Gemeinschaft und der Gunst Jehovas. Mache darum die Königreichsinteressen zum Mittelpunkt deines Lebens, nicht den zeitlichen Reichtum der alten Welt, die bald vergeht. Suche wahre, geistige Schätze zu erwerben, zu denen vor allem eine genaue Erkenntnis der Bibel gehört, die dein Leben umgestalten und ihm Sinn und Zweck verleihen kann. Laß dich nicht von der Geldliebe leiten, sondern von der Liebe zu Jehova, unserem Schöpfer. „Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ — Matth. 6:19-21.

  • Rücksicht nehmen auf Ältere und Niedergebeugte
    Der Wachtturm 1962 | 15. September
    • Rücksicht nehmen auf Ältere und Niedergebeugte

      JEHOVA Gott belehrte sein Volk schon in alter Zeit über die richtige Behandlung älterer und in Not geratener Personen. Sein Gebot lautete: „Vor grauem Haare sollst du aufstehen und die Person eines Greises ehren, und du sollst dich fürchten vor deinem Gott. Ich bin Jehova.“ „Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt; wer aber der Elenden [Niedergebeugten, NW] sich erbarmt, ist glückselig.“ (3. Mose 19:32; Spr. 14:21) Jehova verlangte, daß Taube und Blinde geachtet wurden. Er befahl den Israeliten ferner, alle drei Jahre den Leviten, Fremdlingen, Waisen und Witwen in ihren Toren den Zehnten ihres ganzen Ertrages zu geben. — 3. Mose 19:14; 5. Mose 14:28, 29.

      DIE ERSTEN CHRISTEN NAHMEN AUFEINANDER RÜCKSICHT

      Jesus und seine Apostel lehrten auch die Christen, auf Ältere und Niedergebeugte Rücksicht zu nehmen. Jesus sagte zu den heuchlerischen Pharisäern: „Gott hat doch geboten: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben!‘ I h r aber sagt: ‚Wer zum Vater oder zur Mutter sagt: „Ich will Gott als Opfergabe das weihen, was du sonst als Unterstützung von mir empfangen hättest“, der braucht seinen Vater oder seine Mutter nicht weiter zu ehren.‘ Damit habt ihr das Wort Gottes euren überlieferten Satzungen zulieb außer Kraft gesetzt!“ (Matth. 15:4-6, Me) Weil die Pharisäer das Wort Jehovas mißachteten, wurden sie von ihm verurteilt. Jesus sagte, daß das Königreich Gottes von ihnen weggenommen und denen gegeben werde, die rechte Werke vollbrächten.

      Zu diesen Werken gehört unter anderem auch die Bruderliebe, die sich durch Taten äußert. Das geht besonders aus den Worten des Apostels Johannes hervor: „Wenn aber jemand seinen Lebensunterhalt hat und sieht, wie sein Bruder Not leidet, aber er verschließt sein Herz vor ihm, wie kann die Liebe Gottes

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