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Wie entsteht ein Strand?Erwachet! 1971 | 22. Dezember
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Zum Schutz der Strände wurden auch Küstenbauten wie Buhnen errichtet, das sind Küstenvorbaue aus Stein oder Pfählen. Sie sollen als Schutz vor Abspülung dienen und den Sand, der angeschwemmt wird, festhalten und so den Strand vor weiterer Zerstörung bewahren.
Stranderosion ist ein wachsendes Problem insbesondere in dichtbevölkerten Gebieten. Grundstücke an der Küste, deren Wert in die Millionen geht, sind stark gefährdet. Der kurzlebige Mensch, der nicht weit in die Zukunft blicken kann, hat alle möglichen Pläne verwirklicht, um sofort daraus Nutzen zu ziehen, finanziellen und anderen — doch nun treffen ihn ganz unerwartet katastrophale Folgen. Jetzt, da ein großer Teil der Bevölkerung endlich mehr Freizeit hat, verschwinden immer mehr der Erholungsgebiete an den Meeresküsten und Seeufern.
Einen wirklich schönen natürlichen Strand aufzubauen übersteigt das Können des Menschen. Doch Kräfte, die Gott geschaffen hat, sorgen seit Jahrhunderten dafür, daß Strände aufgebaut werden und erhalten bleiben, so daß sie den Menschen als Stätten der Erholung dienen können.
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Ist es wahr oder nicht?Erwachet! 1971 | 22. Dezember
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Ist es wahr oder nicht?
● Aus Lancashire (England) berichtet ein Mann folgendes Erlebnis: „Ich war der Meinung, Jehovas Zeugen hätten recht, doch meine Frau war anderer Meinung. Eines Tages besuchte uns der katholische Priester des Ortes. Meine Frau hoffte, er könnte mich von meiner Meinung abbringen. Ich fragte ihn, warum man das Weihnachtsfest am 25. Dezember feiere, da Jesus doch nicht an jenem Tag geboren sei. Er gab ohne weiteres zu, daß Jesus zu einer anderen Zeit des Jahres geboren sei. Dann wurde er auf die Frage und Antwort im katholischen Katechismus hingewiesen, die lauten: ‚An welchem Tag ist unser Heiland geboren?‘ ‚Unser Heiland ist am Weihnachtstag geboren‘, und in der Fußnote wird erklärt: ‚Am Weihnachtstag, dem 25. Dezember.‘ Wir fragten den Priester, ob das die Wahrheit sei. Er gab keine Antwort.“
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Er wurde ein Diener Gottes von anderer ArtErwachet! 1971 | 22. Dezember
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Er wurde ein Diener Gottes von anderer Art
IN DER ganzen Welt gibt es Tausende, die sich an Jehovas Zeugen wenden mit der Bitte, man möge mit ihnen die Bibel studieren. Jehovas Zeugen freuen sich, wenn sie um ein solches Bibelstudium gebeten werden. Es folgt nun ein Erlebnis, das ein Zeuge Jehovas in Kansas (USA) mit einem Geistlichen hatte:
„Ein Jugendlicher fing an, die Zusammenkünfte in unserem Königreichssaal zu besuchen. Als seine Mutter davon erfuhr, wurde sie zornig und wollte ihn nicht mehr gehen lassen.
Sie bat daher einen Methodistenpfarrer, sie zu besuchen und mit dem Jungen zu sprechen. Der Junge fragte mich, ob ich mich an der Diskussion beteiligen würde. Doch dieser Pfarrer kam zuerst zu mir. Nachdem er mir die Situation erklärt hatte, sagte er, er möchte schon, daß wir zusammenkämen, aber er wollte nicht diskutieren oder debattieren. Zwei seiner Arbeitskameraden, die auch Zeugen Jehovas seien, würden sich so vorzüglich benehmen, daß er deswegen große Achtung vor Jehovas Zeugen habe.
An dem vereinbarten Abend trafen wir uns alle in der Wohnung des Jungen. Während des Gesprächs wurde die Frage des Wehrdienstes und der christlichen Neutralität besprochen. Die Mutter des Jungen erklärte, man müsse für das Land, in dem man lebe, auch kämpfen. Doch zu ihrer Überraschung entgegnete der Pfarrer, er sei nicht zum Wehrdienst einberufen worden, aber er könne nicht mit Sicherheit sagen, daß er Dienst leisten würde, wenn er dazu einberufen würde.
Dieser ersten Zusammenkunft folgten weitere und bei der letzten zeigte ich, wie wir die Bibel studieren. Ein großer Teil der Familie des Jugendlichen war dabei. Gegen Ende unseres Gesprächs konnte man bemerken, daß die Mehrzahl der Anwesenden ihr Ohr gegenüber der Wahrheit verschlossen hatte. Der Pfarrer flüsterte mir zu: ,Ich glaube, von diesen Leuten wird keiner mit Ihnen die Bibel studieren, aber es würde mich interessieren, ob Sie das mit einer einzigen Person tun würden.‘
Ob ich das tun würde? Aber natürlich! Wir studierten jeweils am Montagabend. Das Bibelstudium dauerte manchmal drei Stunden. Es zeigte sich, daß der Methodistenpfarrer eine tiefe Liebe zu Gottes Wort hatte und auch daran glaubte. Außerdem vertrat er die Meinung, ein Pfarrer sollte seinen Lebensunterhalt
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