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ZahlenrätselErwachet! 1984 | 8. November
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AUFLÖSUNG DES ZAHLENRÄTSELS
A. ZUGANG; B. EN-GEDI; C. ITALIEN; D. TOPF; E. DATTEL; F. ES; G. STURM; H. ERWERB; I. NATUR; J. DOCHT; K. EUNUCH; L. SENSE
Gitter: AUCH MUSS UNTER ALLEN NATIONEN ZUERST DIE GUTE BOTSCHAFT GEPREDIGT WERDEN (Markus 13:10)
Anfangsbuchstaben: ZEIT DES ENDES
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Der Ökumenische Rat der Kirchen — Welchen Weg geht er?Erwachet! 1984 | 8. November
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gerettet werden sollen“ (Apostelgeschichte 4:12).
Im allgemeinen mißbilligt die Welt Glaubensgemeinschaften, die andere zu bekehren suchen. Und der ÖRK hat für diese Tätigkeit eine besondere Definition, nämlich „eine unwürdige Art, Zeugnis zu geben“. Für seine Kontakte mit nichtchristlichen Religionen zieht der Ökumenische Rat den Ausdruck „Dialog“ vor und definiert ihn als „Begegnung, in der sich Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen über die letztgültige Wirklichkeit treffen und wo sie diese Überzeugung in einer Atmosphäre gegenseitigen Respekts ausloten können“.
Da fehlt doch jegliche Überzeugung und jeglicher missionarische Eifer! Es wird rein nichts über das Jüngermachen gesagt. Wenn die Mitgliedskirchen des ÖRK ihre Evangelisation so betreiben, wie sollen dann die Menschen Jünger Jesu Christi, der „das Leben der Welt“ ist, werden und den Weg der Errettung beschreiten können?
John Whale schrieb in der London Sunday Times: „Immer mehr Christen westlicher Länder finden die Meinung, das Evangelium müsse verbreitet werden, peinlich, weil dadurch der Eindruck erweckt werden könne, man betrachte das Christentum als richtig, die anderen Religionen aber als falsch, ja als total falsch. Das sagen sie aber nicht gern so.“
Hat der ÖRK die Absicht, „die bewohnte Erde“ — seine oikoumene — auf den breiten Weg ökumenischer Einheit zu bringen, ganz gleich, was die Leute glauben? Liegt dieser vagen Methode glühender Evangelisationseifer zugrunde, oder verrät sie einen Mangel an Überzeugung? Ein römisch-katholischer Priester namens Tissa Balasuriya schrieb in One World, dem offiziellen Organ des ÖRK: „Der Gott der Christen ist keine partikularistische Gottheit, er ist kein Monopol der Christen und ihrer Kirchen. Würde Christus nicht mehr von den Christen monopolisiert, dann könnte er von allen Theisten als Gott akzeptiert werden.“
Der Apostel Paulus dachte indessen anders. Er schrieb: „Diese Ungläubigen hat der Satan so verblendet, daß sie das helle Licht des Evangeliums und damit die Herrlichkeit Christi nicht sehen können.“ Und im gleichen Brief schrieb er noch: „Macht nicht gemeinsame Sache mit Leuten, die nicht an Christus glauben. Gottes Gerechtigkeit und die Gesetzlosigkeit dieser Welt haben so wenig miteinander zu tun wie das Licht mit der Finsternis. Wird Christus jemals mit dem Teufel übereinstimmen?“ (2. Korinther 4:4; 6:14, 15, Hoffnung für alle).
Wohin führt der Weg?
Trotz aller Gegensätzlichkeiten ist der Weltkirchenrat davon überzeugt, daß er auf dem Weg ökumenischer Bemühungen einigermaßen erfolgreich sein wird. Die Frage ist nur: Ist es für Christen der richtige Weg? Handelt es sich um den schmalen Weg, der zum Leben führt? Oder um den breiten Weg, auf dem fast alle gehen und vor dem Jesus seine Zuhörer warnte? (Matthäus 7:13).
Jesus sagte von seinen Nachfolgern: „Die Welt hat sie gehaßt, weil sie kein Teil der Welt sind, so, wie ich kein Teil der Welt bin.“ Und vor Pilatus erklärte er: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt“ (Johannes 17:14; 18:36). Der Ökumenische Rat der Kirchen erachtet es als seine christliche Pflicht, die Angelegenheiten der Welt so nachhaltig wie möglich zu beeinflussen. Dadurch macht er sich jedoch zu einem Teil der Welt und ignoriert die biblische Wahrheit sowie die von Jesus stammenden Verhaltensregeln.
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