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  • Friede des Sinns durch genaue Erkenntnis
    Der Wachtturm 1956 | 1. Juni
    • Wortes der Wahrheit. Stütze dich vertrauensvoll darauf. „Daher gürtet euren Sinn zur Tätigkeit, bewahrt völliges Gleichgewicht und setzt eure Hoffnung auf die unverdiente Güte, die euch dargereicht werden soll bei der Offenbarung Jesu Christi“, und der Gott, der Frieden gibt, wird mit euch sein. — 1. Pet. 1:13-16, NW.

  • 30. Teil: Internationaler Kongress 1953
    Der Wachtturm 1956 | 1. Juni
    • Neuzeitliche Geschichte der Zeugen Jehovas

      30. Teil: Internationaler Kongress 1953

      DER Kongreß „Neue-Welt-Gesellschaft der Zeugen Jehovas“ im Yankee-Stadion, New York, der im voraus gut bekanntgemacht worden war, wurde in den Tagen vom 19. bis 26. Juli zum geschichtlichen Ereignis.

      Ja, er wurde Amerikas größter religiöser Kongreß aller Zeiten. Am Sonntag betrug die Höchstzahl der Besucher 165 829, die das Stadion und die weiteren Kongreßstätten in dessen Nähe bis auf den letzten Platz füllten. Die Zeugen waren aus 96 Ländern der Erde hergekommen, und die Veranstaltungen fanden in 20 Sprachen statt.

      Solch große Mengen acht Tage lang unterzubringen, war ein Riesenunternehmen. Jede verfügbare Schlafstätte in der Stadt New York mußte vom Unterkunftskomitee gemietet werden. Doch wurde tatsächlich Unterkunft für sie gefunden! Die Wohnwagenstadt war wieder am gleichen Ort bei Plainfield in New Jersey zu finden wie beim Weltkongreß im Jahre 1950, doch umfaßte sie ein viel größeres Gelände. Ihre Bevölkerung stieg zur unglaublichen Zahl von insgesamt 45 453 Personen an. Im Verlaufe einer Taufhandlung, die die größte Massentaufe der Welt darstellte, wurden 4640 Personen getauft. Diese Massenversammlung war acht Tage und noch wochenlang danach das Gesprächsthema jeder Nachrichtenagentur — der Presse, des Radios, der Wochenschauen und Fernsehstationena.

      Die alte Welt erfuhr zu ihrem Leidwesen, daß nun eine sie herausfordernde Neue-Welt-Gesellschaft auf dem Weltschauplatz erschienen war, eine Gesellschaft, die rein und aufrichtig und im Zunehmen begriffen ist und auf der Gottes Gunst und Segen ruht. Die falsche Religion begann unter dem Jauchzen der Lobpreisung Jehovas durch die wahren Anbeter auf der ganzen Erde belagert zu werden. Erdenweit sind Scharen um Scharen des Volkes und dessen Herrscher dahin gekommen, Achtung und Respekt vor Jehovas Zeugen und ihrer Tätigkeit zu haben.

      „Über Jehovas Zeugen ist nicht zu lachen“ — so sagte eine vom Vatikan geleitete amerikanische Zeitschrift spät im Jahre 1955 und brachte ein Bild vom Kongreß im Yankee-Stadion des Jahres 1953; und sie fügte dann bei: „Natürlich sollten Katholiken sich weder mit ihnen noch auf ihre Schriften einlassen, besonders in einem Bezirk, wo es zufolge einer besonders intensiven Aktion von Zeugen nur so wimmelt … Zwei Lektionen können von diesen irregeleiteten Leuten gelernt werden: die Lektion inniger Ergebenheit an den Glauben und die Lektion zu einer begeisterten eifrigen Katholischen Aktion, die keine Kosten scheutb.“

      Während der acht Tage dieses großartigen Kongresses wurde eine wahre Flut neuer Publikationen für die Kongreßbesucher selbst sowie zur Verbreitung unter der Öffentlichkeit in der Stadt New York und überall auf Erden freigegeben. Insgesamt 3 073 675 Druckschriften konnten während dieser acht Tage von den Tischen des Bücherraums aus verabreicht werden. Zu den Neuerscheinungen gehörte als erste in der Reihe die Neue-Welt-Übersetzung der Hebräischen Schriften, Band I (engl.). Ferner erschienen in Englisch die neuen Bücher „Vergewissert euch über alle Dinge“ und „Neue Himmel und eine neue Erde“ wie auch die Broschüren Grundlage für den Glauben an eine neue Welt, „Predige das Wort“ und Nach Harmagedon — Gottes neue Welt, außer den vielen Publikationen in nichtenglischen Sprachen.

      Die Verwaltung und Organisation dieses Rekordkongresses waren vorzüglich. 20 000 Freiwillige halfen dabei mit. Die Speisung der Tausende ging rasch vonstatten, so daß man sagen kann, daß dieser Dienst besser funktionierte und daß bessere Nahrung ausgeteilt wurde als im Jahre 1950 von der Kongreß-Cafeteria, die doch seinerzeit geradezu ein Wunder gewesen war. Das achttägige Programm brachte eine Fülle von geistiger Belehrung, von Ratschlägen, neuem Licht der Wahrheit sowie Demonstrationen mit Bezug auf den Predigtdienst und das praktische Leben gemäß der neuen Welt. Fast alle Veranstaltungen wurden von WBBR, der Radiostation der Gesellschaft, ausgesandt.

      Die Eröffnung brachte der Sonntag, der unter dem Motto stand: Tag der „Vier Enden der Erde“. Das Hauptmerkmal dieses Tages, des 19. Juli, war die Graduierung der 21. Klasse Gileads. Hier waren 127 geschulte Studenten aus 28 Ländern anwesend, die die Zuteilung für ihren Missionardienst in 44 Ländern erhielten. Außer der Ansprache Bruder Knorrs „Jetzt als eine Neue-Welt-Gesellschaft leben“ brachte der „Nordamerikatag“ Berichte von Zweigdienern und Missionaren aus diesem Kontinent. Der „Tag der Inseln des Atlantiks“ — Dienstag — brachte Berichte aus diesem Teil der Welt. Am Mittwoch, dem „Südamerikatag“, konnten begeisternde Berichte über die dortige Ausdehnung gehört werden. Ein Höhepunkt des Kongresses wurde am Nachmittag während des Vortrages „Wandelt im Namen Jehovas, unseres Gottes, ewiglich!“ erreicht, als die Neue-Welt-Übersetzung der Hebräischen Schriften, Band I, für eine begierig wartende Zuhörerschaft freigegeben wurde. Am Donnerstag, dem „Asientag“, wurde außer den farbreichen Berichten aus jenem Kontinent der Vortrag ‚Die Neue-Welt-Gesellschaft vom fernen Norden her angegriffen‘ mit gespannter Aufmerksamkeit aufgenommen. Der Freitag war der „Afrikatag“ und der Sonnabend der „Europatag“. Den Höhepunkt am Sonnabend bildete Bruder Knorrs Vortrag „Flucht in die Sicherheit mit der Neuen-Welt-Gesellschaft“. Am Sonntag, dem 26. Juli, am „Tag der Inseln des Pazifiks“, erreichte der Kongreß beim öffentlichen Vortrag „Nach Harmagedon — Gottes neue Welt“ seinen Höhepunkt. Redner aus der ganzen Welt beteiligten sich während dieser großartigen acht Tage vom Podium aus an der Darbietung von Stoff, der höchste Bildung vermittelte.

      Das Thema der neuen Welt Jehovas, das bei jener historischen Zusammenkunft in New York so treffend hervorgehoben wurde, klingt immer noch im Gedächtnis der Zeugen nach. Sie nahmen die reichen Aufschlüsse, die sie empfangen hatten, mit heim und waren begierig, die Resolution in die Tat umzusetzen, die sie am Montag im Yankee-Stadion gefaßt hatten. Darin war die Neue-Welt-Gesellschaft definiert worden. Sie hatte ihre Entschlossenheit bekanntgegeben, fest vereint zu bleiben durch das unlösbare Band, das alle, ohne Unterschied von Rasse, Farbe und Sprache, von Stamm oder Nation zusammenhält, und ihrem Auftrag, Zeugen Jehovas zu sein, weiterhin nachzukommenc. Obwohl sie durch die

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