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  • Als über Athen die Katastrophe hereinbrach
    Erwachet! 1981 | 22. August
    • verletzt worden war, freuten sie sich, da sie sich miteinander sehr verbunden fühlen, ähnlich wie die Angehörigen einer engen Familiengemeinschaft. Sie sind nicht der Ansicht, daß ihr Glaube eine Garantie für das unversehrte Überleben solcher Katastrophen ist. Aber sie danken Gott, wenn sie verschont geblieben sind, und versuchen, die weiteren Tage ihres Lebens gut zu nutzen. Wenn jedoch Familienangehörige von ihnen sterben, setzen sie ihr Vertrauen auf Gottes Verheißung, daß er zu seiner bestimmten Zeit durch die Auferstehung Verstorbene ins Leben zurückrufen wird (Joh. 5:28, 29; Apg. 24:15). Und der Schock, den der Verlust von Eigentum mit sich bringt, wird gemildert durch die spontane Hilfe liebevoller Mitchristen.

  • Die philippinische Kirche im Brennpunkt
    Erwachet! 1981 | 22. August
    • Die philippinische Kirche im Brennpunkt

      Vom „Awake!“-Korrespondenten auf den Philippinen

      MIT Spannung blickten die 40 Millionen katholischen Filipinos monatelang dem zweiten Besuch des Oberhauptes ihrer Kirche entgegen. Buchstäblich Millionen machten sich auf den Weg, um Papst Johannes Paul II. zu sehen. Die Regierung gewährte zwei Feiertage, die Schulen wurden geschlossen, und auf den Straßen drängten sich die Zuschauer, um während seines Besuches vom 17. bis 22. Februar 1981 wenigstens einen Blick auf ihn zu werfen.

      Aber war diese Zurschaustellung religiösen Eifers ein Zeichen dafür, daß mit der katholischen Kirche alles in Ordnung ist? Es ist ziemlich ernüchternd, einige Kommentare der Filipinos, von denen die meisten Katholiken sind, zu hören.

      Minderheit aktiv im Glauben

      Neal H. Cruz, Herausgeber der Zeitschrift Weekend, nannte ein Problem, als er erklärte, warum die Zeitschrift dem Papstbesuch soviel Platz widmete. „Der Grund besteht darin, daß, obwohl seit 460 Jahren der Christianisierung die Philippinen zu 85 Prozent katholisch sind, in der philippinischen katholischen Kirche nicht alles gut steht. Man schätzt, daß nur 10 Prozent der katholischen Filipinos zur Messe gehen.“

      Auf diesen Verlust an aktiven Mitgliedern kam auch J. T. Gatbonton, Kolumnist für die Zeitschrift Asiaweek, zu sprechen: „Auf den Philippinen verlassen wie in Lateinamerika sowohl die neue städtische Mittelschicht als auch die nicht seßhaften Armen die etablierte Kirche in Scharen, da sie für ihr Leben immer weniger Bedeutung zu haben scheint. Das spiegelt sich im Rückgang der Berufungen und im schwächer werdenden Kirchenbesuch wider.“ Dieser Rückgang an religiösen Berufungen ist schon so weit fortgeschritten, daß es, wie der Priester Marciano Guzman kürzlich sagte, „nur noch ungefähr 2 000 Diözesanpriester gibt, die den geistigen Bedürfnissen von 40 Millionen Katholiken dienen“.

      Ein anderer Grund dafür, warum eine ganze Anzahl nicht mehr zur Kirche geht, wurde von Teodoro Valencia in einer Tageszeitung beschrieben: „Der Grund, warum viele Katholiken nicht einmal an Sonntagen und an gesetzlichen Feiertagen zur Kirche gehen, besteht darin, daß viele Priester durch ihren offenen Aktivismus und ihre politische Aggressivität nicht zur Religiosität anspornen.“

      Der Priester Horacio de la Costa wies auf diesen untätigen Glauben hin, indem er sagte, daß die Religion etwas ist, „was die Filipinos in ihrer Kindheit oder in der Schule als ein abstraktes Ding, als eine Doktrin oder eine akademische Übung lernen, was aber nicht wirklich zu einem

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