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Die Segnungen des Millenniums für die MenschheitDer Wachtturm 1967 | 15. April
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nicht allen als vollkommene, gerechte Geschöpfe vor dem höchsten Richter, Jehova Gott, stehenden Menschen verliehen worden sein. Sie werden erst beweisen müssen, daß sie dieses Rechtes würdig sind, wie Adam und Eva im Edenparadies beweisen mußten, ob sie des ewigen, vollkommenen menschlichen Lebens im irdischen Paradies würdig wären. Wie Adam und Eva von Satan, dem Teufel, geprüft wurden, so müssen am Ende der tausend Jahre auch alle ihre irdischen Nachkommen von diesem Versucher geprüft werden. Aus diesem Grunde wird Satan, der Teufel, für eine kurze Zeit aus seinem abgrundartigen Gefängnis losgelassen werden, sobald das Millennium zu Ende ist.
21. Welche Frage erhebt sich nun in Verbindung mit den vollkommen gemachten Nachkommen Adams, und was erwidert das prophetische Wort auf diese Frage?
21 Dann wird all das Böse, das Satan in den vergangenen sechstausend Jahren gewirkt hat, wiedergutgemacht sein. Wird es aber dem losgelassenen Satan und seinen Dämonen gelingen, die ganze vollkommen gemachte Menschheit von Gott, dem Souverän des Universums, abwendig zu machen, wie es ihm bei unseren Ureltern im paradiesischen Garten Eden gelang? Das prophetische Wort sagt nein! Es wird Menschen geben, die Jehova Gott und Jesus Christus in dieser entscheidenden Schlußprüfung treu bleiben werden. Sie werden Gott rechtfertigen, und er wird sie des ewigen Lebens würdig erachten und ihnen das Recht auf Leben verleihen, indem er ihren Namen in sein „Buch des Lebens“ einschreibt.
22. Was wird mit denen, die der Prüfung nicht standhalten, und mit dem Versucher geschehen, und wie wird sich das auf den ganzen Himmel und die ganze Erde auswirken?
22 Andere werden der Prüfung nicht standhalten. Sie werden die nicht vorhergesagte Zahl der Menge von Gog und Magog ausmachen, die im „zweiten Tod“, aus dem es keine Auferstehung gibt, vernichtet werden wird. Dann wird Satan, der Teufel, der seinen langen Kampf mit Gott verloren haben wird, mit seinen Dämonen für immer vernichtet werden. (Offb. 20:7-10, 15; Matth. 25:41, 46) Schließlich werden der ganze Himmel und die ganze Erde von aller Bosheit und deren schrecklichen Folgen gesäubert sein. Als endgültiger Sieger wird Jehova Gott dann immer und ewig in vollkommener Gerechtigkeit über alles herrschen!
23. Was für eine Vorkehrung ist die Tausendjahrherrschaft Christi, und warum sollten wir die gute Botschaft verbreiten?
23 Wie liebevoll und wunderbar ist doch Gottes Vorkehrung der Tausendjahrherrschaft seines Priester-Königs Jesus Christus, wenn man sie von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet! Hilf deshalb mit, die gute Botschaft zu verbreiten, so daß sich alle, die Gerechtigkeit lieben, freuen und sich auf dieses Befreiung bringende Millennium vorbereiten können, denn es ist nahe!
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Als Herde mit den vorangehenden Dienern zusammenarbeitenDer Wachtturm 1967 | 15. April
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Als Herde mit den vorangehenden Dienern zusammenarbeiten
WIE viele Verpflichtungen doch die Hirten haben, die die Dienerschaft der Versammlungen des Volkes Gottes bilden! Sie sind verpflichtet, im Predigtdienst führend voranzugehen, einen vorbildlichen Wandel zu führen und sich richtig um ihre Familie zu kümmern. Darüber hinaus müssen sie die Herde Gottes weiden und behüten. — 1. Petr. 5:2, 3.
Damit Hirten und „Schafe“ wirklich glücklich sind, müssen die Diener ihren Verpflichtungen richtig nachkommen, und die einzelnen „Schafe“ der die Versammlung bildenden Herde müssen mit ihnen zusammenarbeiten.
Sie müssen den Rat des Apostels Paulus befolgen: „Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig, denn sie wachen beständig über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden.“ Tun sie das, so beweisen sie Achtung vor dem großen Hirten, Jesus Christus, der von seinen Nachfolgern sagte: „Die Schafe hören auf seine Stimme.“ — Hebr. 13:17-20; Joh. 10:3.a
Wie kann man aber mit den vorangehenden Dienern richtig zusammenarbeiten? Indem man rücksichtsvoll, aufmerksam und bereitwillig ist. Das zeigt sich zum Beispiel schon darin, daß man pünktlich zu den Zusammenkünften erscheint, sich darauf vorbereitet und dann anderen den Nutzen seiner Vorbereitung zukommen läßt, indem man sich äußert, wenn sich Gelegenheit dazu bietet. Die Bereitschaft zusammenzuarbeiten zeigt sich auch darin, daß man sich regelmäßig am Predigtdienst beteiligt und pünktlich Bericht erstattet. Nicht zu übersehen sind die Spenden zum Unterhalt
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