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  • Ist Gott für die Weltbedrängnis verantwortlich?
    Der Wachtturm 1952 | 1. Juni
    • geduldig, tolerant und hilfreich zu sein. Er rügte Ungerechtigkeit, Heuchelei und alles Übeltun des einen gegen den andern. Ausserdem gab er diesen neuerschaffenen Gliedern seiner Familie einen Aufseher oder schirmenden Cherub. Die Aufgabe desselben war, dafür zu sorgen, dass das göttliche Gesetz und die Anforderungen Jehovas richtig respektiert wurden, und zweifellos sollte er dieses Menschenpaar unterweisen und es mit Bezug auf die erstaunlichen Dinge und Wunder der grossen Familie Gottes erleuchten, deren Glieder sie waren, da sie den sichtbaren irdischen Teil davon bildeten.

      27. Gab es irgend etwas in den Handlungen Jehovas bis zur Erschaffung des Menschen, was auf eine grausame oder ungerechte Tat hingewiesen hätte?

      27 Dieses ganze Schöpfungswerk umfasste viele, viele Jahrhunderte. Doch durch all diese hindurch gibt es nirgends ein Anzeichen davon, dass Jehova ungerecht, lieblos oder unweise gewesen wäre. Nirgends war er daran schuld, dass Bedrängnis über seine Geschöpfe kam. Gott ist Liebe, und Gerechtigkeit ist die Grundlage seines Thrones. Weisheit ist das Kennzeichen jeder seiner Handlungen, und seine Allmacht wird stets in vollem Einklang mit seiner Weisheit, seiner Liebe und Gerechtigkeit ausgeübt.

      DER URSPRUNG DER WELTBEDRÄNGNIS

      28, 29. Was sagt die Bibel über den Ursprung der Rebellion und der Weltbedrängnis?

      28 Woher kommt denn die Weltbedrängnis? Darüber gibt das grosse Buch, die Bibel, klar und offen Aufschluss. In keiner Weise sucht sie die Streitfrage zu verdunkeln, denn sie sagt uns, dass der schirmende Cherub, der in Eden als Aufseher über Adam und Eva gesetzt worden war, zum Rebellen wurde. Er lehnte sich wider Jehova und sein gerechtes System der Dinge auf und zog unsere Eltern, Adam und Eva, in seine Rebellion hinein. In Hesekiel 28:12-18 wird uns unter dem Bilde des ‚Fürsten von Tyrus‘ eine unumwundene Beschreibung der Auflehnung und des Gerichts Jehovas wider den Anführer derselben gegeben:

      29 „So spricht der Herr, Jehova: … Du warst in Eden, dem Garten Gottes … Du warst ein schirmender, gesalbter Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berge … Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tage an, da du geschaffen worden, bis Unrecht an dir gefunden wurde. Durch die Grösse deines Handels wurde dein Inneres mit Gewalttat erfüllt, und du sündigtest; und ich habe dich entweiht vom Berge Gottes hinweg … Dein Herz hat sich erhoben ob deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichte gemacht wegen deines Glanzes … Durch die Menge deiner Missetaten, in der Unrechtlichkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht; darum habe ich aus deinem Innern ein Feuer ausgehen lassen, welches dich verzehrt hat, und ich habe dich zu Asche gemacht auf der Erde vor den Augen aller derer, die dich sehen.“

      30. Wie ging der schirmende Cherub vor, um den Menschen zu betrügen?

      30 So berichtet uns Jehova in klaren, kraftvollen und verständlichen Worten über den Anfang der Rebellion im Universum. Der erste Schritt im Plan des Rebellen zielte darauf ab, diese neuerschaffenen Menschengeschöpfe der Erde von dem Dienst und der Hingabe Gottes abzulenken. Unter dem Titel „Schlange“ begab er sich an seine verführerische Mission. Vor Eva beschuldigte er Jehova, er suche sie und Adam zu einem selbstsüchtigen Zweck in Unwissenheit zu halten. Er behauptete, Jehova habe es tatsächlich darauf abgesehen, sie auszubeuten. In 1. Mose 3:4, 5 heisst es: „Und die Schlange sprach zu dem Weibe: Mit nichten werdet ihr sterben! sondern Gott weiss, dass, welches Tages ihr davon esset, eure Augen aufgetan werden, und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.“ Andere Schrifttexte zeigen an, dass er Jehovas Obergewalt herausforderte, z. B. Hiob 1:8-12 und 2:2-6, wo berichtet wird, dass er behauptete, Jehova könne keine Menschengeschöpfe auf dieser Erde haben, die ihm in einer entscheidenden Prüfung treu bleiben.

      31. Was führte Satan durch das ein, was er Adam und Eva als Handlungsweise empfahl?

      31 Durch alles dieses führte Satan, der Teufel, eine neue Religion ein. Hier ist der Anfang der verderbten Religion zu suchen, die verhiess, dass Sicherheit, Rettung, Frieden und Glück nur dadurch erhältlich sei, dass man Gott trotze und sich selbst erhöhe und anbete. Weil der Mensch in dieser Rebellion mitmachte, wurde er verworfen und aus Gottes heiliger Familie hinausgetan. Er verlor sein schönes Heim und seine vollkommenen Fähigkeiten, und seine Sinne und sein sündhafter Leib wurden so degeneriert, dass er schliesslich starb, wie Jehova es verordnet hatte.

  • Eines kleinen Christen grosse Entscheidung
    Der Wachtturm 1952 | 1. Juni
    • Eines kleinen Christen grosse Entscheidung

      Lange Zeit ist in dieser Welt Heldenverehrung getrieben worden, obwohl die Bibel sie nicht gutheisst. Das Wort Gottes zeigt, dass Anbetung zu Recht nur Jehova Gott und seinem königlichen Sohne, Christus Jesus, dargebracht werden soll. (Röm. 14:11; Eph. 3:14; Phil. 2:10, 11) Es zeigt, dass ein Christ sich weder vor Bildern niederbeugen noch sich Bilder machen darf, selbst nicht von so guten Menschen, wie die Apostel es waren. (2. Mose 20:3-5; Apg. 10:26) Sich niederzubeugen, auch vor Königen, kann nicht mit der Ausrede gerechtfertigt werden, sie stellten die Regierung dar. Die drei Hebräer empfingen Gottes Segen, weil sie sich nicht vor dem gebeugt hatten, was ebenfalls ein Bild der Regierung war. — Dan. 3:1-30.

      Kürzlich ist dieser strittige Punkt für eine kleine, 7jährige Christin namens Doreen in Vancouver, Britisch-Columbia, zu einem grossen Problem geworden. Aus 10 000 Schülern wurde sie dazu ausersehen, der Prinzessin Elizabeth Blumen zu überreichen. Zuerst entzückt über die Ehre und von dem grossen Bild, das von ihr in einer Zeitung von Vancouver erschien, wurde Doreens Begeisterung gedämpft, als sie erfuhr, dass sie in Übertretung der Anweisungen Gottes vor der Prinzessin knicksen sollte. Ihre Eltern liessen sie in der Sache selbst entscheiden, und so dachte sie zuerst, die Ehre sei zu gross, um sie von sich zu weisen, überlegte es sich aber nochmals und sagte dann der Schulbehörde, dass Christus ihr König sei und sie sich nicht vor Geschöpfen niederbeugen könne.

      Eine Zeitung von Vancouver (Daily Province) machte die Sache durcheinander und sagte zuerst, die Kleine habe es abgelehnt, weil „ihr angst geworden“ sei, und darauf, dass sie sich „wahrscheinlich durch die religiösen Ansichten der Familie beeinflussen liess“, und schliesslich, dass es für die Schulbeamten eine unangenehme Überraschung gewesen sei. Ganz bestimmt können sich Doreens Eltern freuen, dass ihre Tochter falsche weltliche Ehren abweist, um ihrem ewigen Vater, Jehova Gott, zu gehorchen. Indem sie es tat, hat sie ein Beispiel gegeben, dem alle Christen zu folgen gut tun.

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