Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Die göttliche Herrschaft am Anfang der Menschheit
    Der Wachtturm 1973 | 1. Februar
    • Gott das erste Menschenpaar in Vollkommenheit erschuf und es in ein Paradies der Wonne setzte? Der heutige verschmutzte Zustand der Erde bietet keine Handhabe für eine richtige Beurteilung.

      7. (a) Unter was für einer Herrschaft stand der Mensch ursprünglich? Mit welcher Einstellung haben die Menschen aber nun jahrtausendelang über die Erde geherrscht? (b) Welche Frage in bezug auf Herrschaft müssen wir jetzt entscheiden?

      7 Wir sind zufolge der Gunst des Schöpfers hier. Wer also sind wir, daß wir denken könnten, wir Menschen hätten das Recht, die Erde so zu verwalten, wie es uns gefalle, ohne Rücksicht auf Gott, den Schöpfer? Und doch haben die Menschen, wie die Geschichte es zeigt, die Erde während Tausenden von Jahren verwaltet. Ursprünglich, nach der Erschaffung des Menschen, erfreute sich der Mensch der göttlichen Herrschaft. Heute leidet er unter einer Menschenherrschaft, die Gott außer acht läßt und der göttlichen Herrschaft trotzt. Die unvollkommenen Herrscher der Menschen wünschen, daß alle Völker nur zu der menschlichen Herrschaft aufblicken und der göttlichen Herrschaft trotzen, wie sie, die Herrscher der Menschen, es tun. Wie nie zuvor erhebt sich die Frage, derentwegen wir eine Entscheidung treffen müssen, nämlich: Die göttliche Herrschaft — sind wir dafür oder dagegen? Wenn wir dafür sind, was bedeutet es dann für uns? Sind wir aber dagegen, was bedeutet es für uns und die von uns Abhängigen? Wir wollen sehen, denn wir wünschen uns das zu erwählen, was für uns und die Unseren Glück bedeuten wird.

      DIE HANDLUNGSWEISE DERER, DIE DAGEGEN SIND

      8. (a) Wer steht auf der Seite der irdischen Gegner der göttlichen Herrschaft? (b) Was müssen diese in bezug auf die Frage, ob die Feindseligkeit gegenüber der göttlichen Herrschaft immer bestanden habe, zugeben?

      8 Die Gegner der göttlichen Herrschaft, das heißt der Herrschaft Gottes über die Erde, sind heute nicht allein; es gibt noch andere, die auf ihrer Seite stehen, und wahrscheinlich sind diese viel zahlreicher, als sie es ahnen oder wissen. Wahrscheinlich würden sie auch nicht gern zugeben, daß diese auf ihrer Seite stehen und mit ihnen verbunden sind. Was meinen wir damit? Weil sie in ihrer Weltanschauung materialistisch sind, lehnen sie es ab, zuzustimmen, daß es irgend etwas Geistiges gibt, selbst bis zu dem Punkt, da sie verneinen, daß es einen Gott gibt, der ein Geist ist. Wenigstens nehmen sie weder den Gedanken an Gott noch den Gedanken an das Dasein irgendeiner anderen intelligenten Geistperson ernst. Für diese Ansicht und Einstellung haben sie wirklich keine vernünftige Grundlage; doch klammern sie sich daran, indem sie ihre Augen vor offenkundigen Tatsachen verschließen. Indes werden sie zugeben müssen, daß diese Feindseligkeit gegenüber der göttlichen Herrschaft einen Anfang hatte. Die Geschichte beweist, daß sie vor sechstausend Jahren begann. Sie begann nicht beim Menschen, sondern der Mensch wurde in die Feindseligkeit verstrickt.

      9. (a) Mit wem begann der Widerstand gegen die göttliche Herrschaft, und wessen schmerzliche Erfahrungen mit dem Betreffenden beweisen, daß dieser wirklich existiert? (b) Für wessen Herrschaft war Hiob, und in welcher Hinsicht wollte Satan deshalb Hiob auf die Probe stellen?

      9 Mit wem begann denn die Feindseligkeit gegen die göttliche Herrschaft? Nicht mit einem Geschöpf, das unter dem Menschen gestanden hätte, zum Beispiel mit einer Schlange, sondern mit einem übermenschlichen Geschöpf, einem von denen, die Gott gegenüber dem Patriarchen Hiob als „Söhne Gottes“ bezeichnete. (Hiob 38:7) Wegen dieses Urhebers der Feindseligkeit gegen die göttliche Herrschaft machte Hiob schmerzliche Erfahrungen. Er erfuhr, daß der Name des Betreffenden Satan war. In Hiobs Sprache besagte der Name Satan dasselbe wie das Wort „Widerstandleistender“. Doch wem gegenüber ein „Widerstandleistender“? Natürlich gegenüber Gott. Hiob war für die göttliche Herrschaft. Satan bewies, daß sein Widerstand gegen Gott war, indem er Hiob zu vernichten suchte, weil dieser für Gottes Herrschaft eintrat. Satan war nicht nur eine in der Vorstellung Hiobs lebende Person, ebensowenig wie er bei Gott selbst nur in dessen Vorstellung gelebt hätte. Nachdem Hiobs bittere Erfahrungen vorüber waren, offenbarte Gott dem Hiob, wer für seine Leiden und Prüfungen verantwortlich gewesen war, nämlich Satan. Bei einer Zusammenkunft der „Söhne Gottes“ im Himmel war auch Satan erschienen. Damals bat er Gott, Hiob seinen Schutz zu entziehen und zuzulassen, daß er Hiob hinsichtlich seiner Loyalität gegenüber der göttlichen Herrschaft auf die Probe stellen könnte.

      10. Was behauptete Satan, wozu er Hiob veranlassen könne, wenn ihm freie Hand gelassen würde, und wie verhielt sich Hiob gemäß Jakobus 5:11?

      10 Satan behauptete, er könnte Hiob veranlassen, Gott direkt ins Angesicht zu fluchen, wenn ihm freie Hand gelassen würde. Dies geschah vor langer Zeit, nämlich im siebzehnten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Der Bericht über die Erprobung der Geduld und Treue Hiobs wurde im Bibelbuch Hiob aufgezeichnet, damit wir ihn lesen könnten. Gelang es denn Satan, Hiob durch Zwang zu veranlassen, in das Lager derer hinüberzuwechseln, die Gott und der göttlichen Herrschaft widerstehen? Mehr als sechzehnhundert Jahre später schreibt darüber der christliche Jünger Jakobus, der Halbbruder Jesu Christi, und sagt: „Seht! Wir preisen die glücklich, die ausgeharrt haben. Ihr habt vom Ausharren Hiobs gehört und habt gesehen, welchen Ausgang Jehova gab, daß Jehova voll inniger Zuneigung und barmherzig ist.“ — Jak. 5:11.

      11. Wie zeigt der Bericht, daß Gott über Satan den Sieg davontrug, weil Hiob ihm nicht ins Angesicht fluchte?

      11 Im Fall Hiobs gewann Jehova Gott den Sieg über Satan, denn Satan erwies sich als ein Lügner. Wieso? Als Satan Prüfungen über Hiob brachte, da ‘sündigte Hiob in all diesem nicht, noch schrieb er Gott irgend etwas Ungebührliches zu’, wie wir dies lesen können. Zu der Zeit, da Hiob in einem verzweifelten Zustand zu sein schien und seine Frau die Hoffnung für ihn aufgab, sagte sie zu ihm: „Hältst du noch an deiner unversehrten Lauterkeit fest? Fluche Gott und stirb!“ Aber Hiob sagte zu ihr: „Wie eine der unverständigen Frauen redet, redest auch du. Sollen wir nur, was gut ist, von dem wahren Gott annehmen und nicht auch annehmen, was schlecht ist?“ Daher heißt es in dem Bericht: „In all diesem sündigte Hiob nicht mit seinen Lippen.“ Bevor Jehova der Situation Hiobs eine Wendung gab, sagte er schließlich zu den drei heuchlerischen Kritikern Hiobs: „Mein Zorn ist gegen dich und deine zwei Gefährten entbrannt, denn ihr habt von mir nicht geredet, was wahrhaftig ist, wie mein Knecht Hiob.“ (Hiob 1:1-22; 2:9, 10; 42:7, 8) Dies erwies sich in der Tat als ein Verweis für Satan, und er wurde als ein Verleumder oder Teufel bloßgestellt.

      12. Wie lange vor den Tagen Hiobs und wo wurde die Streitfrage um die göttliche Herrschaft aufgeworfen, und wie wirkte sich dies auf Gottes siebenten Schöpfungstag oder seinen Sabbat aus?

      12 So blieb denn diese geschichtliche Person, Hiob vom Lande Uz, Jehova als dem allmächtigen Gott treu. Hiob war für die göttliche Herrschaft. Indes war es mehr als zweitausendvierhundert Jahre vor der Prüfung Hiobs gewesen, daß Satan, der Teufel, die Streitfrage um die göttliche Herrschaft aufgeworfen hatte. Dies war kurz nach der Zeit geschehen, als der Schöpfer, Jehova Gott, den Garten Eden einige hundert Kilometer nordöstlich vom Lande Uz gepflanzt hatte. Jehova hatte das erste Menschenpaar in jenes Paradies der Wonne gesetzt, damit es dort lebe und unter der göttlichen Herrschaft diene. Das war ungefähr zu Beginn des siebenten Schöpfungstages Jehovas, um das Jahr 4026 v. u. Z., also vor fast sechstausend Jahren. (1. Mose 1:28 bis 2:3) Blieb der Frieden dieses siebenten Schöpfungstages, dieses großen Sabbattages, an dem Jehova hinsichtlich der irdischen Schöpfung ruhte, bestehen, indem sich die ganze Schöpfung im Himmel und auf Erden der göttlichen Herrschaft loyal unterwarf? Unsere eigenen Erfahrungen wie auch die Geschichte der Erde während der vergangenen sechstausend Jahre antworten mit Nein. Die Ruhe dieses großen Sabbattages Jehovas wurde fast von dessen Uranfang an gestört.

      13. Wie geriet ein himmlischer „Sohn Gottes“ in eine Versuchung, die er sich selbst bereitete, und zu welcher Handlungsweise wurde er dadurch verleitet?

      13 Zu jener kritischen Zeit ließ einer der „Söhne Gottes“ im Himmel, der Zeuge davon gewesen war, wie Jehova das Menschenpaar im Garten Eden erschuf, eine selbstsüchtige Begierde in seinem Herzen aufkommen und ließ sich fortziehen und von der göttlichen Herrschaft weglocken. Er begann, Gott um die rechtmäßige Herrschaft über dieses Menschenpaar zu beneiden, dem Gott geboten hatte, eine große glückliche Familie aufzuziehen und damit die ganze Erde zu füllen und gleichzeitig das Paradies von Eden bis zu den äußersten Enden der Erde hin auszudehnen. (1. Mose 1:26-28) Dieser himmlische „Sohn Gottes“ geriet nun in eine Versuchung, die er sich selbst bereitete, und begehrte, diese Herrschaft über das erste Menschenpaar und dessen Familie, mit der es die Erde füllen würde, zu erhalten. Diese selbstsüchtige Begierde nährte er, bis sie fruchtbar wurde und Sünde gebar. Diese Sünde brachte ihn auf den Weg des Widerstandes gegen den Höchsten und Allmächtigen, Jehova, den göttlichen Herrscher über alle. Auf diese Weise machte sich dieser himmlische „Sohn Gottes“ selbst zum Satan oder zum Widersacher. Gott konnte dafür keineswegs verantwortlich gemacht werden, als ob er irgend jemand im Himmel oder auf Erden zur Schlechtigkeit, zur Bosheit, verleite. — Jak. 1:13-15.

      14. Inwiefern ging Satan in Eden anders vor, als er später, zu der Zeit, da sich die „Söhne Gottes“ vor Jehova versammelten, vorging, und wie gelang es ihm, Eva zu veranlassen, ihm zuzuhören?

      14 Es wird nicht berichtet, daß sich die himmlischen Söhne Gottes damals im Garten Eden vor Jehova Gott versammelt hätten. Auch enthüllte Satan nicht, was in seinem Herzen war, noch bat er, wie im Fall Hiobs, den höchsten Herrscher, Jehova, Adam und Eva im Garten Eden seinen Schutz zu entziehen. Da es damals im Bereich alles Bestehenden nichts Böses gab, war nichts vorhanden, vor dem dieses erste Menschenpaar hätte beschützt werden müssen. Somit brauchte Satan Jehova nicht zu bitten, ihm den Weg zu öffnen, damit er sich Adam und Eva nähern, sie auf die Probe stellen und veranlassen könne, daß diese Menschen auf Erden, die Untertanen der göttlichen Herrschaft, gegen Gott sündigten. Da er seiner eigenen Versuchung erlegen war, ging er daran, sich selbst zu dem großen Versucher zu machen, indem er Adam und Eva der Versuchung aussetzte. Ohne sein selbstsüchtiges Vorhaben anderen himmlischen Söhnen Gottes zu enthüllen, tarnte er sich kriecherisch und benutzte im Garten Eden listig eine Schlange als sein harmlos aussehendes Werkzeug, um den Menschen eine Falle zu stellen. Eva, die Frau, erkannte trotz ihrer menschlichen Vollkommenheit nicht, daß Satan, das unsichtbare Geistgeschöpf, sie versuchte, indem er die Schlange benutzte, wie ein Bauchredner eine Puppe benutzt. Statt ihr Ohr zu verschließen, hörte sie zu.

      15. Wie machte sich Satan zum Teufel, und zu welcher Handlungsweise verleitete er Eva?

      15 Durch die Schlange wandte sich Satan, der verräterische Sohn Gottes, gegen das göttliche Gesetz hinsichtlich des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse und stellte die Sache so dar, als ob Gott seine Herrschaft mißbrauche. Satan verwandelte sich nun in den Teufel, was Verleumder bedeutet, indem er Gott einen Lügner nannte, der nicht imstande sei, die Strafe für die Übertretung seines Gesetzes hinsichtlich des Essens der verbotenen Frucht durchzusetzen. Würde Eva sterben, wenn sie der göttlichen Herrschaft trotzen und Menschenherrschaft ausüben würde? Nein! sagte Satan, der Teufel, durch die Schlange. „Ihr werdet bestimmt nicht sterben. Denn Gott weiß, daß an demselben Tage, da ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen aufgetan werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“ Eva konnte Satan, den Teufel, ebensowenig sehen, wie wir ihn heute mit unseren natürlichen Augen sehen können. Indem sie sich nun von dem neuentstandenen, selbstsüchtigen Wunsch nach etwas Verbotenem locken und verleiten ließ, brachte sie die menschliche Sünde hervor, indem sie die göttliche Herrschaft in Frage zog und Gottes Gesetz brach. Satan, der Teufel, wußte, daß die Übertreterin Eva als nächstes versuchen würde, Adam, ihren Mann, ihr Haupt, zu überreden, mit ihr die verbotene Frucht zu essen. — 1. Mose 3:1-6.

      16. Wie kam Adam zu der verbotenen Frucht, welche bedeutende Frage mußte er entscheiden, und auf wen wirkte sich seine Entscheidung aus?

      16 Eva wollte in ihrer Übertretung nicht allein sein. Sie wünschte, daß ihr Mann mitmache. Nicht er pflückte die Frucht vom verbotenen Baum auf ihre Anregung hin, sondern seine Frau bot ihm die Frucht an. Ihre Stimme wurde flehend, als sie ihn in die Versuchung brachte, mit ihr an der verbotenen Frucht teilzuhaben. Da sie betrogen wurde, dachte sie nicht, daß dies ihn töten würde. Nun war es an Adam, eine Entscheidung zu treffen, die die ganze Menschheitsfamilie betraf. Nicht nur für sich selbst mußte er sich entscheiden, sondern auch für seine noch ungeborenen Nachkommen, die in seinen Lenden waren. Er sah sich der großen Streitfrage gegenüber: Die göttliche Herrschaft — bin ich dafür oder dagegen? Statt der Stimme seines himmlischen Vaters Gehör zu schenken, der ihn vor den tödlichen Folgen eines Genusses der verbotenen Frucht gewarnt hatte, ließ er sich von seiner Frau überreden. Er beschloß nicht, zu beweisen, daß die „Schlange“ ein Lügner und Gott wahrhaftig ist. Im Gegenteil, er entschied sich, seiner Frau zu gefallen. Er nahm die verbotene Frucht aus ihrer Hand an. — 1. Mose 3:6, 12, 17.

      DIE MENSCHHEIT UNTER DER HERRSCHAFT VON DÄMONEN

      17, 18. (a) Für wessen Herrschaft entschied sich Adam, und auf wessen Seite stellte er sich dadurch? (b) Wie zeigt der Apostel Johannes, unter wessen Herrschaft Adams Erstgeborener stand?

      17 Hier begann auf der Erde der Widerstand gegen die göttliche Herrschaft. Adam, das irdische Haupt der Menschheitsfamilie, entschied sich für die Menschenherrschaft. Auch entschied er sich zugunsten von noch etwas anderem, obwohl er es damals nicht erkannt haben mag. Wie Eva, seine Frau, sah er Satan, den Teufel, der als die treibende Kraft hinter der sprechenden „Schlange“ steckte, mit seinen natürlichen Augen nicht, aber dennoch entschied sich Adam zugunsten der Herrschaft Satans und wider die göttliche Herrschaft. Adam und Eva waren nun auf der Seite Satans, des Teufels, also gegen die göttliche, die theokratische Herrschaft. Das ist der Grund, weshalb Adam und Eva aus dem Paradies der Wonne hinausgetrieben wurden, damit sie außerhalb Edens ihre Kinder auf dem Erdboden hervorbrächten, auf dem Gottes Fluch lastete. Kain, ihr erstgeborener Sohn, zeigte, unter wessen Herrschaft er war, als er seinen gottesfürchtigen Bruder Abel umbrachte. (1. Mose 3:17 bis 4:16) Auf dies hinweisend, schreibt der Apostel Johannes:

      18 „Das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollten, nicht wie Kain, der aus dem stammte, der böse ist, und seinen Bruder hinschlachtete. Und weswegen schlachtete er ihn hin? Weil seine eigenen Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.“ — 1. Joh. 3:11, 12.

      19. Wie beweist die Menschheit heute, wie damals Kain, daß sie sich nicht der göttlichen Herrschaft unterwirft?

      19 All dies veranschaulicht die ernsten Folgen, die der Widerstand gegen die göttliche Herrschaft mit sich bringt. Kommt es heute noch zum Brudermord? Niemand kann bestreiten, daß dies der Fall ist, und zwar in ungeheurem Ausmaß, besonders wenn man an die Weltkriege denkt. Menschen, die in den Augen der heutigen Welt weise sind, sagen, Satan, der Teufel, habe damit nichts zu tun. Aber wir sind aus maßgebenden Quellen besser unterrichtet als durch diese Personen, die von sich sehr eingenommen sind. Bruderhasser und Brudermörder stammen heute von demselben Bösen wie in den Tagen Kains und Abels, nur daß es jetzt ihrer mehr gibt als im ersten Jahrhundert der Menschheitsfamilie auf Erden. Jawohl, und auch mehr als im ersten Jahrhundert des Christentums, als der Apostel Johannes die vorhin erwähnten Worte über Bruderliebe und Bruderhaß schrieb! Es gibt also schlagende Beweise dafür, daß die Menschheit heute nicht nur unter der Menschenherrschaft steht, sondern — ohne es selbst zu wissen — auch unter Satans Herrschaft. Der zunehmende Mangel an brüderlicher Liebe beweist, daß sich die Menschheit nicht der göttlichen Herrschaft unterwirft. ‘Gott ist Liebe’, lesen wir in 1. Johannes 4:8, 16.

      20. In wessen Tagen gab es eine Unterbrechung der Herrschaft Satans über die Menschheit, und welche Männer haben schon vor ihm die göttliche Herrschaft begünstigt?

      20 Von dem Tage an, an dem Adam und Eva Stellung gegen die göttliche Herrschaft bezogen, bis heute hat es nur einmal eine vorübergehende Unterbrechung der Herrschaft Satans über die Menschheit gegeben. Das war in den Tagen des Patriarchen Noah, des zehnten Mannes in der Abstammungslinie von Adam her. Vor der Zeit Noahs hatte der treue Märtyrer Abel die Herrschaft des Gottes, den er anbetete, vorgezogen. Auch der Prophet Henoch, der siebente Mann in der Abstammungslinie von Adam her, war für die göttliche Herrschaft. Offenbar damit Henoch nicht von gottlosen Gegnern umgebracht wurde, nahm ihn Jehova Gott durch ein Wunder vom irdischen Schauplatz hinweg, als er gerade 365 Jahre alt war. (1. Mose 5:18-24; Hebr. 11:4, 5; Jud. 14, 15) Wessen Herrschaft Noah begünstigte, geht aus dem Bericht in 1. Mose 6:9 hervor, wo es heißt: „Dies ist die Geschichte Noahs. Noah war ein gerechter Mann. Er erwies sich als untadelig unter seinen Zeitgenossen. Noah wandelte mit dem wahren Gott.“

      21. (a) Im Lichte welcher Prophezeiung Jesu wäre es gut, wir würden die in den Tagen Noahs herrschenden Zustände beachten? (b) Wie zeigt der Bericht in 1. Mose, daß die göttliche Herrschaft in den Tagen Noahs vor der Sintflut nicht anerkannt wurde?

      21 Wir tun heute gut, von den Zuständen Kenntnis zu nehmen, die in den Tagen Noahs bis zu seinem sechshundertsten Lebensjahr herrschten. Warum? Weil Jesus Christus in seiner Prophezeiung über die am ‘Abschluß des Systems der Dinge’ bestehenden Weltverhältnisse folgende bedeutsamen Worte sprach: „Geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Sohnes des Menschen sein. Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: ... sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Sohnes des Menschen sein.“ (Matth. 24:3, 37-39) Nicht nur die Art und Weise, wie in den Tagen vor der Flut gegessen, getrunken und geheiratet wurde, sondern noch ein anderer Umstand machte es notwendig, daß der Schöpfer die erdenweite Flut herbeiführte. Es war so, wie es in 1. Mose 6:11, 13 beschrieben wird, wo wir lesen: „Die Erde wurde verderbt vor den Augen des wahren Gottes, und die Erde wurde mit Gewalttat erfüllt. Danach sprach Gott zu Noah: ,Das Ende allen Fleisches ist vor mich gekommen, weil die Erde voller Gewalttat ist durch sie; und hier verderbe ich sie samt der Erde.‘“ Gewißlich wurde damals die göttliche Herrschaft nicht anerkannt.

      22, 23. (a) Wie gewann in den Tagen vor der Sintflut Satans Herrschaft in Verbindung mit ‘Frauen, die verheiratet wurden’, an Einfluß? (b) Was beweist, daß die als Nephilim bezeichneten Nachkommen aus den Ehen zwischen Engeln und Menschen der Menschheit keine moralische Hilfe waren?

      22 In jenen Tagen vor der Sintflut gewann die satanische Herrschaft über die Menschheitsfamilie an Einfluß. Wodurch? Nun, Jesus sagte in seiner Bezugnahme auf die Tage Noahs: „Frauen wurden verheiratet.“ (Matth. 24:38) Zu diesen Frauen, die damals verheiratet wurden, gehörten viele, die von Personen zu Frauen genommen wurden, die in 1. Mose 6:4 „die Söhne des wahren Gottes“ genannt werden. Es waren himmlische „Söhne Gottes“ wie Satan, der Teufel, es einst war, aber sie wurden versucht, herabzukommen und wegen der ‘gut aussehenden’ Töchter der Menschen, die zur Ehe genommen werden konnten, auf der Erde zu leben.

      23 Somit verkörperten sich diese himmlischen „Söhne des wahren Gottes“ als Männer, und „sie nahmen sich dann Frauen, nämlich alle, die sie erwählten“, jeder möglicherweise mehr als e i n e Frau. Zu den Nachkommen aus solchen Ehen zwischen Engeln und Menschen gehörten die Nephilim, wie die Bibel sie nennt, was „Fäller“ bedeutet, das heißt solche, die jemand oder etwas mit Gewalt zu Fall bringen. Sie waren „die starken Männer, die vor alters waren, die Männer von Ruhm“. (1. Mose 6:1-4) Diese Bastarde, die Nephilim oder Fäller, waren dem ursprünglichen Menschengeschlecht offenbar keine moralische Hilfe, denn die Bibel berichtet danach, daß die Erde verderbt und mit Gewalttat erfüllt wurde. Das beweist, daß jene Engel, die „Söhne des wahren Gottes“, sündhaft handelten, indem sie die „Töchter der Menschen“ um der sexuellen Befriedigung willen heirateten.

      24. (a) Sündigten jene „Söhne Gottes“, die heirateten, und auf wessen Seite stellten sie sich? (b) Was geschah in der Sintflut mit den Nephilim, und was mußten die verheirateten „Söhne Gottes“ tun?

      24 Die Tatsache, daß diese himmlischen Söhne Gottes dadurch sündigten, daß sie ihren unsichtbaren, geistigen Zustand und ihre eigentliche Wohnstätte im Himmel, wo sie Gott dienten, aufgaben, wird in der Bibel ausdrücklich erklärt. (1. Petr. 3:19, 20; 2. Petr. 2:4, 5; Jud. 6) Dadurch machten sie sich unweigerlich zu Gegnern der göttlichen Herrschaft im Himmel und auf Erden. So kamen sie auf die Seite der satanischen Herrschaft und waren ihr untertan. Ihre Nachkommen, die Nephilim, die Bastarde waren, wurden in der erdenweiten Flut nicht am Leben erhalten; keiner von ihnen wurde in die Arche mit hineingenommen, die Noah und seine drei Söhne gebaut hatten. Da sie zufolge ihrer Abkunft von menschlichen Müttern Menschen waren, ertranken sie zusammen mit ihren irdischen Verwandten in der Flut. Ihre Väter, die Engel gewesen waren, entmaterialisierten sich und verschwanden notgedrungen in das geistige Reich. Dort mußten sie sich Satan, dem Teufel, als ihrem Herrscher anschließen.

      25. Wie kam es also zu einer Unterbrechung der Herrschaft Satans, und worunter nahm die Menschheit einen neuen Anfang?

      25 Die erdenweite Flut unterbrach Satans Herrschaft über die Menschheitsfamilie. Noah und seine Frau sowie ihre drei Söhne und Schwiegertöchter, die während der Sintflut in der Arche waren, waren alle für die göttliche Herrschaft. Sie überlebten jene erdenweite Überschwemmung, doch alle, die gegen die göttliche Herrschaft waren, ertranken in den Wassern der Flut. Als daher Noah und seine Mitüberlebenden aus der Arche auf die gereinigte Erde hinaustraten, war die Menschheitsfamilie wieder unter der göttlichen Herrschaft. Zum Beweis dafür gebot Jehova Noah und seiner Familie, das zu tun, was er schon Adam und Eva in Eden zu tun geboten hatte, nämlich die Erde mit ihren Nachkommen zu füllen, die seinen Gesetzen unterworfen sein sollten. (1. Mose 6:13 bis 9:7) Auf diese Weise nahm die Menschheit einen neuen Anfang unter göttlicher Herrschaft.

      26. Warum müßte Gott logischerweise um die heutigen Zustände auf der Erde nicht weniger besorgt sein, und wieso wissen wir, ob er wie in den Tagen Noahs diesbezüglich etwas tun wird oder nicht?

      26 Wenn die Tatsache, daß die Erde in Noahs Tagen vor der Flut verderbt und mit Gewalttat erfüllt war, es verdiente, in der Bibel erwähnt zu werden, so mußte bestimmt auch die Tatsache, daß die Erde in unserem zwanzigsten Jahrhundert in noch umfassenderem Maße verderbt und mit noch weiter verbreiteten Gewalttaten erfüllt ist, erwähnt werden. Ist Gott, der Schöpfer, etwa weniger besorgt um die heute weit schlimmeren Zustände in der Welt, als er es um die Zustände in den Tagen Noahs war? Logischerweise müßte er weit mehr darum besorgt sein, und als Schöpfer des Himmels und der Erde wäre er daher verpflichtet, diesbezüglich etwas zu tun. Jesus Christus, der treue Sohn Gottes, prophezeite, daß Gott etwas tun würde.

  • Die göttliche Herrschaft — sind wir dafür oder dagegen?
    Der Wachtturm 1973 | 1. Februar
    • Die göttliche Herrschaft — sind wir dafür oder dagegen?

      1. (a) Wie kam nach der Flut die Menschenherrschaft auf? (b) Wie wurde der Einfluß der Herrschaft Satans über die Menschheit noch verstärkt, und was beweist, daß es seither Dämonen gibt?

      DIE Tatsachen sprechen heute allgemein dafür, daß die Menschheit die göttliche Herrschaft nicht begünstigt. Dem ist so, weil innerhalb von weniger als zweihundert Jahren nach der Sintflut menschliche Führer im Widerstand gegen Jehova Gott die Menschenherrschaft zu organisieren begannen. Besonders bekannt hierfür war Nimrod, der Erbauer Babylons und des Turms von Babel. (1. Mose 10:8-12; 11:1-9) Indem so gehandelt wurde, gelangte die Mehrheit der Menschen nicht bloß unter die bedrückende, unvollkommene Menschenherrschaft, sondern auch unter Satans Herrschaft. Der Einfluß Satans, des Teufels, wurde durch jene anderen „Söhne Gottes“, die sich gegen die Souveränität Gottes gewandt und die Töchter der Menschen geheiratet hatten, noch verstärkt. Diese hatten sich wie Satan, der Teufel, selbst zu Dämonen gemacht. Die materialistischgesinnten Menschen von heute, die über Satan, den Teufel, und seine Dämonen lächeln, weil sie sie für mythische Gestalten und Phantasiegebilde halten, können die geschichtlichen Aufzeichnungen des Altertums nicht auslöschen. Die alten Berichte in Inschriften, Tempeln und in Ruinen anderer religiöser Gebäude bezeugen alle, daß die Nationen des Altertums Dämonen anbeteten und von ihnen beeinflußt wurden. Es gibt Dämonen! Sie existieren tatsächlich!

      2, 3. (a) Aus welcher maßgebenden Quelle erhalten wir wichtigeren Aufschluß als von diesen geschichtlichen Zeugnissen, und was wird von den Dämonen darin gesagt? (b) Mit welchen Worten warnte Paulus die Epheser vor den Dämonen?

      2 Was noch wichtiger ist als das: Das Buch der heiligen Wahrheit, die inspirierte Bibel, gibt uns genauen Aufschluß über diese Dämonen und ihren Anführer, Satan, den Teufel. Dieses Buch warnt uns vor den Machenschaften, den listigen Plänen und schlauen Ränken dieser boshaften unsichtbaren Geistpersonen, die nicht von Blut und Fleisch sind. Die Menschen von heute, selbst die in der Christenheit, nehmen den Rat nicht ernst, den der christliche Apostel Paulus in seinem Brief an die Versammlung von Ephesus für alle Christen schrieb, indem er sagte:

      3 „Legt die vollständige Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Machenschaften des Teufels standzuhalten vermögt; denn unser Ringkampf geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern.“ — Eph. 6:11, 12.

      4. (a) Was organisierte Satan gemäß diesen Worten, und als was bezeichneten Jesus und Paulus Satan deshalb? (b) Wie reagieren menschliche Machthaber, wenn darauf hingewiesen wird, daß sie sich in solcher Gesellschaft befinden? Doch wer hat sie damit in Verbindung gebracht?

      4 Erfassen wir den Sinn dieser Worte? Sie zeigen, daß Satan, der Teufel, eine unsichtbare, übermenschliche Organisation hat. Das bedeutet, daß er die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern zu „Regierungen“, zu „Gewalten“, zu „Weltbeherrschern dieser Finsternis“ organisiert hat. Diese unsichtbare organisierte Macht ist stärker als der kommunistische Nationenblock mit seinen vielen Streitkräften; sie ist stärker als der reiche demokratische Nationenblock mit seinen Streitkräften. Jesus Christus, der es wissen sollte, nannte Satan, den Teufel, den „Herrscher dieser Welt“. Der christliche Apostel Paulus nannte Satan den „Gott dieses Systems der Dinge“. (Joh. 12:31; 14:30; 16:11; 2. Kor. 4:4) Die irdischen Regierungen mögen dies als eine Herabsetzung empfinden und mögen uns deswegen den Mund zu stopfen wünschen, aber wir zitieren nur das, was Jesus Christus und sein Apostel Paulus sagten und was in der Bibel zu lesen ist. Sie lieben es nicht, wenn aufgrund des Wortes Gottes darauf hingewiesen wird, daß sie in solcher Gesellschaft sind, doch haben nicht wir sie mit dieser Gesellschaft in Verbindung gebracht. Wenn sie aber nicht auf der Seite der Herrschaft Jehovas stehen, wo sollen sie dann stehen?

      WIE DIE GÖTTLICHE HERRSCHAFT JETZT ANGEBOTEN WIRD

      5. (a) Durch wen kommt die göttliche Herrschaft heute zum Ausdruck? (b) Welcher Streitfrage sahen sich die Menschen gegenüber, als Jesus auf der Erde war, und welches Problem mußten sie lösen?

      5 Wie äußert sich die göttliche Herrschaft heute, so daß wir wissen können, ob wir dafür oder dagegen sind? Die göttliche Herrschaft wird jetzt durch das Königreich seines treuen himmlischen Sohnes, Jesus Christus, ausgeübt. Wie einst Hiob aus dem Lande Uz, so erduldete auch Jesus Christus, als er als vollkommener Mensch von Blut und Fleisch auf der Erde war, von seiten Satans, des Teufels, und seiner menschlichen Werkzeuge die größten Prüfungen. Dadurch bewies er seine unverbrüchliche Lauterkeit gegenüber Jehova als dem göttlichen Herrscher. Hiob wurde durch die Macht Satans, des Teufels, nicht umgebracht. Jesus Christus aber starb eines grausamen Todes durch die Handlanger Satans auf Erden. Dies geschah außerhalb der Mauern Jerusalems. Die Bewohner Jerusalems und der römischen Provinzen Judäa und Galiläa waren mitverantwortlich. Diese religiösgesinnten Menschen sahen sich damals der Streitfrage gegenüber, bei der es um die göttliche Herrschaft durch den Messias Jehovas ging. Das große Problem, das diese Menschen, die den Messias Jehovas erwarteten, zu lösen hatten, war: Ist Jesus, der Nachkomme des Königs David, der langverheißene Messias oder nicht?

      6. (a) Entsprach das, was Jesus sagte und tat, dem, was die Menschen von dem wahren Messias erwarteten? (b) Von wem erwartete das Volk die Lösung seines Problems in Verbindung mit dem Messias, und unter welcher Anklage wurde Jesus einem heidnischen Statthalter übergeben?

      6 Das, was Jesus in den dreieinhalb Jahren von seiner Taufe durch Johannes den Täufer im Jordan bis zu seinem Tod sagte, und die Wunder, die er wirkte, entsprachen nicht den Erwartungen der Menschen, die auf den Messias oder Christus hofften. Nach ihren Erwartungen sollte der Messias sie lediglich von der heidnischen oder nichtjüdischen Herrschaft befreien, ihr Land zu einem Wohlstandsland und ihre Nation zur führenden Nation auf Erden machen, zu der die Heidennationen strömen würden. Das Problem war nicht nur ein Problem in bezug auf die Regierung, sondern es war hauptsächlich ein religiöses Problem. Das Volk erwartete, daß seine religiösen Führer ihm im Lösen dieses Problems vorangehen würden. Diese Führer trafen für die große Mehrheit des Volkes die Entscheidung. Sie betrachteten Jesus als einen Gotteslästerer, einen falschen Christus. Um seine Hinrichtung zu ermöglichen, übergaben sie Jesus dem römischen Statthalter Pontius Pilatus. Unter welcher Anklage? Unter der Anklage, er sei ein Aufrührer und behaupte, ein König zu sein, nicht der König des Römischen Reiches, sondern ihr König, der König der jüdischen Nation. So gaben sie vor, das Römische Reich zu unterstützen und dessen Interessen zu wahren, wiewohl es heidnisch war.

      7. (a) Als wessen Freunde gaben sich die Angehörigen des Volkes vor Pontius Pilatus aus, um diesen in Mißkredit zu bringen? (b) Welche Stellung nahmen sie dadurch gemäß Jakobus 4:4 gegenüber der göttlichen Herrschaft ein?

      7 Als Pilatus, der Statthalter, sich dahingehend äußerte, daß er Jesus freilassen wolle, weil er den Tod nicht verdiene, gaben sich die Angehörigen des Volkes unter der Führung ihrer Oberpriester als Freunde des Tiberius Cäsar aus, während sie den Statthalter Pilatus so hinstellten, als wäre er nicht Cäsars Freund. Der Bibelbericht sagt uns: „Pilatus [suchte] weiterhin, wie er ihn freilassen könnte. Aber die Juden schrien und sagten: ,Wenn du diesen Mann freiläßt, bist du kein Freund Cäsars. Jeder, der sich selbst zu einem König macht, redet wider Cäsar.‘“ So wurde die Streitfrage zu einer politischen Streitfrage. Als wessen Freunde erwiesen sich jene Leute durch ihre Worte und ihre Handlungsweise: als Freunde Gottes oder des heidnischen Cäsars? Als Freunde eines göttlichen oder eines menschlichen Herrschers? Sie konnten nicht gleichzeitig Freunde Gottes und Cäsars sein, auch wenn sie behaupteten, Jesus sei ein falscher Messias oder Christus. Wir müssen uns an die inspirierte Regel halten, die einige Jahre später in Jerusalem niedergeschrieben wurde: „Werdet ihr nicht gewahr, daß Vertraulichkeit mit der Welt Feindseligkeit Gottes bedeutet? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.“ (Jak. 4:4, H. J. Schonfield, engl., 1955) Erwiesen sich denn jene religiösen Leute, als sie versuchten, in dieser Streitfrage, den Messias oder Christus betreffend, als Freunde des heidnischen Cäsars zu erscheinen, als Freunde der göttlichen Herrschaft?

      8. Wie bewies das Volk damals, daß es für eine heidnische menschliche Herrschaft und gegen die göttliche Herrschaft war?

      8 Schließlich entschied das Volk die Streitfrage, als es schrie, man solle Jesus an den Pfahl bringen, und als Pilatus den Einwand erhob: „Soll ich euren König an den Pfahl bringen?“, denn jetzt verwarf es Jesus als den messianischen König ausdrücklich, indem gemäß dem Bericht die Oberpriester antworteten: „Wir haben keinen König außer Cäsar.“ (Joh. 19:12-15) Niemand kann verneinen, daß sie dadurch für eine heidnische menschliche Herrschaft die Wahl trafen. Dadurch stellten sie sich unvermeidlich gegen die göttliche Herrschaft.

      9. (a) Was tat Gott am dritten Tag, um zu beweisen, daß Jesus der Messias war? (b) Wer wird jetzt, zur rechten Zeit, der ganzen Welt als der messianische König vorgestellt, und was für eine Herrschaft ist seine Herrschaft?

      9 Alle aufgezeichneten Tatsachen zeigen, daß Jesus die biblischen Prophezeiungen hinsichtlich des verheißenen Messias oder Christus erfüllte. Darum auferweckte ihn Gott, der Allmächtige, am dritten Tag von den Toten und erhöhte ihn zu seiner Rechten im Himmel. Er ist jetzt der himmlische Messias oder Christus. (Apg. 1:1 bis 2:36; 13:26-39; 1. Petr. 3:18-22) Und so, wie der Statthalter Pilatus in Jerusalem im Jahre 33 u. Z. den Passahfeiernden den Messias vorstellte, stellt Jehova Gott, der Höchste, heute, neunzehnhundert Jahre später, seinen Messias oder Christus der ganzen Menschenwelt vor. Die Zeit hierfür ist da. Die lange Zeitspanne, die als „die Zeiten der Heiden“ oder „die bestimmten Zeiten der Nationen“ bezeichnet wird, endete im vierzehnten Jahr unseres zwanzigsten Jahrhunderts, in dem Jahr, das durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gekennzeichnet wurde. (Luk. 21:24; Dan. 4:16, 23, 25) Das Königreich des königlichen Hauses des Königs David, das von den heidnischen Heeren Babylons im Jahre 607 v. u. Z. gestürzt wurde, ist nun wieder aufgerichtet worden, allerdings nicht als eine menschliche Herrschaft auf Erden, sondern in den Himmeln, und diese Herrschaft ruht in den Händen des wahren Messias oder Christus Jehovas Gottes, des Allmächtigen.

      10. (a) Welche Worte über das Königreich der Welt hören wir seit dem Jahre 1914 u. Z. durch Glauben vom Himmel her? (b) Wie hat die Christenheit durch die Weltkriege und durch ihre Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen bewiesen, daß sie für die menschliche Herrschaft ist?

      10 Durch Glauben können unsere Ohren seit dem Jahre 1914 u. Z. laut die Stimmen im Himmel die Worte sagen hören, die im letzten Buch der Bibel aufgeschrieben sind: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird als König regieren für immer und ewig.“ (Offb. 11:15) Dieses „Königreich unseres Herrn und seines Christus“ ist keinesfalls die Christenheit! Es ist die himmlische königliche Regierung des Messias oder Christus, der von dem Herrn, von Jehova Gott, dazu gesalbt worden ist, für ihn zu amten und über alle Völker der Erde zu herrschen. Die Christenheit sollte, ihrem religiösen Namen entsprechend, für dieses messianische Königreich Gottes sein; ist sie es aber? Hat die Christenheit nach dem Jahre 1914, als die Zeiten der Nationen zu Ende waren, für dieses messianische Königreich der Himmel gekämpft, oder ist sie für die Weltherrschaft durch menschliche Herrscher eingetreten? Denken wir zum Beispiel an den Völkerbund oder an die heutigen Vereinten Nationen, die von der Christenheit eingeführt und gefördert worden sind und heute von ihr in Tätigkeit gehalten werden. Treten sie für die durch das messianische Königreich der Himmel ausgeübte göttliche Herrschaft oder für eine menschliche Herrschaft ein? Was antwortet mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinten Nationen, die sich nicht dazu bekennen, zu den christlichen Nationen zu gehören? Sie sagen dem Sinne nach: „Nein! Die Organisation der Vereinten Nationen tritt nicht für die göttliche Herrschaft ein, die durch ein himmlisches messianisches Königreich ausgeübt wird. Sie befürwortet eine Menschenherrschaft über die ganze Erde. Wir Menschen werden durch unsere selbstgewählten Regierungsformen über die Erde herrschen.“ Somit ist die Christenheit, die zu den Vereinten Nationen gehört, für die menschliche (nicht für die göttliche) Herrschaft.

      WAS ES BEDEUTET, FÜR DIE GÖTTLICHE HERRSCHAFT ZU SEIN

      11. Warum kann die Handlungsweise der Christenheit seit dem Ende des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 nicht mit Unwissenheit entschuldigt werden, und können die Menschen somit erwarten, daß die Christenheit ihnen in der richtigen Wahl der Herrschaft führend vorangeht?

      11 Die Christenheit hat ihrem Namen nicht entsprochen, und es gibt dafür keine Entschuldigung. Seit dem kritischen Jahr 1914 und besonders seit dem Ende des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 wird Gottes messianisches Königreich als eine Regierung verkündigt, die in den Himmeln aufgerichtet worden ist. Dies ist als eine Erfüllung der Worte Jesu Christi über das Zeichen geschehen, an dem der ‘Abschluß des Systems der Dinge’ erkannt würde, nämlich: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.“ (Matth. 24:14) Die Christenheit hat wahrgenommen, daß eine solch „gute Botschaft“ gepredigt worden ist; das wird durch die Tatsache bewiesen, daß sie dagegen Einspruch erhob, selbst bis zu dem Punkt, die Prediger dieser „guten Botschaft“ zu verfolgen und zu ächten. Somit hat die Christenheit, zusammen mit den nichtchristlichen Regierungen der Erde, ihre Wahl der Menschenherrschaft nicht aus Unwissenheit und ohne im Besitz der Bibel zu sein getroffen. In Anbetracht dieser Tatsache kann die Menschheit von der Christenheit ebensowenig erwarten, daß diese ihr in der richtigen Wahl führend vorangeht, wie die Juden dies vor neunzehnhundert Jahren von ihren Priestern und Rabbinern erwarten konnten.

      12. Wie lautet heute die wichtigste Streitfrage, und warum ist es heute besonders dringend, die Wahl zu treffen?

      12 Die wichtigste Streitfrage lautet heute nicht: Kommunismus oder kapitalistische Demokratie — wer soll herrschen? — denn dies sind beides lediglich Formen der Menschenherrschaft —, sondern sie lautet: Menschenherrschaft durch unvollkommene, sündige, sterbende Menschen, die mit Jehova Gott außer Harmonie sind, oder die göttliche Herrschaft durch das messianische Königreich des auferstandenen Jesus, der als das Lamm Gottes für die ganze Menschheit eines Opfertodes gestorben ist? Die Wahl zu treffen ist heute dringender als vor neunzehnhundert Jahren, als Jesus Christus vom Statthalter Pilatus der Menge der Passahfeiernden in Jerusalem vorgestellt wurde. Wir sind heute dem Ende des „Abschlusses des Systems der Dinge“ sehr nahe gekommen. Die Menschenherrschaft, ausgeübt von unvollkommenen, sündigen, sterbenden Menschen, steht im Begriff, in der größten „Drangsal“ der Menschheit, die in der Prophezeiung der Bibel vorausgesagt worden ist, von der Oberfläche der Erde beseitigt zu werden.

      13. Warum hilft es nichts, sich der göttlichen Herrschaft noch länger zu widersetzen, und was macht die Sache für die Gegner jetzt besonders ernst?

      13 Es hilft uns nichts und wir werden auch keinen Erfolg haben, wenn wir uns der göttlichen Herrschaft entgegenstellen und uns ihr widersetzen. Denn eines Tages wird sowieso die ganze Erde unter die Herrschaft des allmächtigen Lenkers des gewaltigen Systems kommen, von dem unser Planet nur ein winziger Teil ist. Was die Sache so ernst macht ist der Umstand, daß alle, die heute weiterhin nicht für, sondern gegen die göttliche Herrschaft sind, als deren Feinde in der Drangsal vernichtet werden, mit der dieses System der Dinge endet. — Matth. 24:21, 22; Dan. 2:44.

      14. (a) Die Menschenherrschaft zu wählen bedeutet zugleich, welche Herrschaft zu wählen, und was wird mit dieser geschehen? (b) Wie sind wir gegenüber den gegenwärtigen menschlichen Regierungen und Einrichtungen eingestellt, obwohl wir die ewige göttliche Herrschaft gewählt haben?

      14 Wir dürfen folgende unangenehme Tatsache nicht übersehen: Die Menschenherrschaft zu wählen bedeutet zugleich, Satans Herrschaft, die fortgesetzte Beherrschung der Menschen durch den „Gott dieses Systems der Dinge“, zu wählen. Nach der Vernichtung dieses menschlichen Systems der Dinge wird Jehova Gott durch seinen Messias die unsichtbare Herrschaft Satans, des Teufels, und seiner Dämonenheere über die Menschheit beseitigen. (Offb. 20:1-3) Sollten wir also etwas wählen, was in ganz kurzer Zeit vernichtet werden soll? Wieviel vernünftiger ist es doch, in dieser kritischen Stunde das zu wählen, was ewig dauern wird — die göttliche Herrschaft! Der Umstand, daß wir jetzt, vor dem Kommen der „großen Drangsal“, für die göttliche Herrschaft sind, bedeutet aber nicht, daß wir gewalttätige Revolutionäre wären und versuchen würden, die gegenwärtigen politischen Regierungen und andere menschliche Einrichtungen zu stürzen. Nein, denn Jehova Gott verbietet dies seinen christlichen Zeugen auf Erden strikt. (Röm. 12:17 bis 13:7) Statt gewaltsam gegen die menschlichen Regierungen vorzugehen, die Gott bis jetzt hat bestehen lassen, erdulden sie weiterhin heftige Verfolgungen von seiten politischer Herrscher.

      15. (a) Was bewahren Jehovas christliche Zeugen wie Hiob und Jesus, während sie solche ungerechten Leiden ohne jeden Groll ertragen? (b) Was suchen sie zuerst, was müssen sie predigen, und wie lange?

      15 Indem sie solche ungerechten Leiden ertragen, ohne gegen Gott, den Allmächtigen, der sie zuläßt, irgendeinen Groll zu hegen, bewahren sie ihm gegenüber ihre unversehrte Lauterkeit, so wie der geduldige Hiob und der Herr Jesus Christus zu ihrer Zeit, und erfreuen sich stets eines reinen Gewissens gegenüber Gott und Menschen. (Apg. 23:1; 1. Petr. 2:19, 20) Um zu zeigen, wo sie stehen und welche Wahl sie getroffen haben, suchen sie zuerst das Königreich ihres himmlischen Vaters und Seine Gerechtigkeit, statt sich in die Politik der Menschen einzumischen und für diese Partei zu ergreifen. Der göttliche Herrscher hat ihnen die „gute Botschaft vom Königreich“ anvertraut, damit sie sie überall predigen. Das tun sie gehorsam, bis Gott selbst durch Jesus, den Messias, dieser göttlichen Regierung die volle, unbestrittene Macht und Herrschaft über die ganze Erde überträgt. — Matth. 6:33; 24:14.

      16, 17. (a) Was wird Jehova für alle tun, die diesen Lauf einschlagen und treu bleiben? (b) Um was festzustellen, erforscht jetzt Jehova das Herz der Menschen, und auf welche Worte Davids gehen die ein, die in seiner messianischen Ordnung leben möchten?

      16 Personen, die diesen Lauf einschlagen, werden von dem universellen Souverän, dem Herrn Jehova, in der nahenden „großen Drangsal“ bewahrt und in seine gerechte neue Ordnung mit ihrer paradiesischen Erde hineingebracht. Während er jetzt die Menschenherzen erforscht, erwartet er von uns, daß wir durch das mündliche Wort und durch eine ungeheuchelte Handlungsweise zeigen, welche Wahl wir in bezug auf die Herrschaft getroffen haben. Sind wir für die göttliche Herrschaft, ausgeübt über die ganze Erde wie auch im Himmel, oder sind wir dagegen? Der göttliche Herrscher wählt für das Leben in seiner messianischen neuen Ordnung diejenigen aus, die auf die inspirierten Worte des Königs David eingehen, der auf dem „Thron Jehovas“ in Jerusalem saß:

      17 „Jehova selbst hat seinen Thron in den Himmeln fest errichtet; und sein eigenes Königtum hat über alles geherrscht. Segnet Jehova, o ihr, seine Engel, mächtig an Kraft, die ihr sein Wort ausführt, indem ihr auf die Stimme seines Wortes hört. Segnet Jehova, all ihr seine Heerscharen, ihr, seine Diener, die ihr seinen Willen tut. Segnet Jehova, all ihr seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft. Segne Jehova, o meine Seele.“ — Ps. 103:19-22.

      18. Wie beantworten wir im Lichte der Worte des Psalmisten die Frage, für welche Herrschaft wir sind?

      18 Die göttliche Herrschaft, ausgeübt von Jehova Gott durch Jesus Christus — sind wir dafür oder dagegen? Mit allen Engeln Jehovas, die mächtig sind an Kraft, mit all seinen himmlischen Heerscharen, mit all seinen Dienern, die seinen Willen tun, antworten wir entschlossen: Wir sind für die göttliche Herrschaft, jetzt und in alle Ewigkeit!

      [Bild auf Seite 79]

      Als die Juden Jesus als ihren König zugunsten Cäsars verwarfen, wählten sie eine menschliche Herrschaft. Heute stellt Jehova seinen Messias der ganzen Menschheit vor. Welche Wahl wirst du treffen?

  • Unterstützt du die göttliche Herrschaft?
    Der Wachtturm 1973 | 1. Februar
    • Unterstützt du die göttliche Herrschaft?

      IN VERSCHIEDENEN Ländern gibt es viele Personen, die mit der Regierung, unter der sie leben, oder mit deren Politik nicht zufrieden sind und deshalb dagegen protestieren. Viele setzen sich für einen Wechsel ein, bieten aber zur Lösung der Probleme lediglich menschliche Theorien an. Sie geben nicht vor, an die göttliche Herrschaft zu glauben.

      Andere sagen, es sei ihnen klar, daß keine menschliche Ideologie oder Herrschaftsform die großen Probleme der Welt lösen könne. Haben sie eine sichere Hoffnung? Einige von ihnen haben die vage Vermutung, daß Gott eines Tages etwas tue. Sie glauben, sie würden „gerettet“, wenn sie anständig leben, nicht lügen oder betrügen und weder Ehebruch noch andere ähnliche Sünden begehen würden.

      Lassen diese Personen erkennen, daß sie die göttliche Herrschaft unterstützen? Glauben sie wirklich an Gottes Verheißungen über sein messianisches Königreich und daran, daß es eines Tages über die ganze Erde herrschen wird?

      Der Apostel Paulus sagte: „Mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Munde aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.“ Diese öffentliche Erklärung würde erfordern, daß man sich offen als Unterstützer der göttlichen Herrschaft bekennt. — Röm. 10:10.

      Glaubst du in deinem Herzen an Gottes Souveränität und daran, daß er sie eines Tages durch eine gerechte Herrschaft über die ganze Erde zur Geltung bringen wird? Glaubst du, daß er die Erde tatsächlich zu einem Paradies machen wird, das auf unabsehbare Zeit, ja für immer bestehen wird? Möchtest du dich seiner Herrschaft unterordnen und dafür eintreten?

      Was bedeutet es, die göttliche Herrschaft zu unterstützen, und wie beweist man, daß man sie unterstützt?

      Das Bibelbuch Hesekiel führt uns vor Augen, wie man die göttliche Herrschaft unterstützt, welche Folgen dies hat, was es bedeutet zu beweisen, daß man sie unterstützt, und von welchem Nutzen es ist, sie zu unterstützen.

      WO WIRD MAN GEKENNZEICHNET, WENN MAN DIE GÖTTLICHE HERRSCHAFT UNTERSTÜTZT?

      In der letzten Ausgabe des Wachtturms war davon die Rede, daß im alten Jerusalem Stirnen

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen