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    Der Wachtturm 1964 | 1. August
    • Zerstörung der Stadt zu beginnen. Er war beauftragt, die Befestigungen niederzureißen, die Stadt zu plündern, sie zu schleifen und ihre Bewohner gefangenzunehmen. Am Zehnten des Monats waren die Operationen offenbar beendet.

      Es gilt zu beachten, daß in 2. Könige 25:8 gesagt wird, Nebusaradan sei am Siebenten des Monats „nach Jerusalem“ gekommen. Es heißt nicht, er sei „in Jerusalem“ eingezogen. In Jeremia 52:12 heißt es jedoch (nach Menge), dieser babylonische Befehlshaber sei am zehnten Tage des fünften Monats „in Jerusalem“ eingezogen oder, nach Henne und anderen, „eingerückt“.

      Der babylonische Befehlshaber schlug nach seiner Ankunft sein Hauptquartier bestimmt außerhalb der Stadtmauern auf oder bezog das bereits vorhandene. Von dort aus leitete er vermutlich die Operationen, zum Beispiel das Niederreißen der Stadtmauern. (2. Kö. 25:10; Jer. 52:14) Die babylonischen Truppen plünderten die Stadt und Jehovas Tempel und freuten sich ihres Lebens. (Jer. 52:17-23; 2. Kö. 25:13-17; Dan. 5:2, 3) Da die Plünderung der Stadt und das Niederreißen der Mauern mehrere Tage beanspruchte, kamen die chaldäischen Truppen vermutlich nicht vor dem Zehnten des Monats dazu, die Stadt niederzubrennen. An diesem Tag zog oder rückte Nebusaradan „in Jerusalem“ ein, um die Operationen zu beenden. Als die Unternehmungen zu seiner Zufriedenheit abgeschlossen waren, gab er den Befehl zum Niederbrennen der Stadt und ihres heiligen Tempels. Nach Josephus (Geschichte des jüdischen Krieges, 6. Buch, 4. Kapitel, 5, 8) wurde der Tempel des Herodes am Zehnten des fünften Monats (70 n. Chr.) niedergebrannt, und er fügt seinem Bericht noch hinzu, eigenartigerweise sei der erste Tempel von den Babyloniern damals am gleichen Tag niedergebrannt worden. Ohne Zweifel war am Ende des zehnten Tages die Stadt zum größten Teil niedergebrannt, und Nebusaradan hatte damit seine Aufgabe, die Stadt zu schleifen, erfüllt.

      ● Verlor die Schlange wegen des Fluches, den Gott nach 1. Mose 3:14 über sie aussprach, ihre Beine oder Füße?

      Wir lesen in 1. Mose 3:14: „Und Jehova Gott sprach zu der Schlange: Weil du dieses getan hast, sollst du verflucht sein vor allem Vieh und vor allem Getier des Feldes! Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.“ Das ist die einzige Stelle in der Bibel, die andeutet, daß die Schlange einst nicht auf dem Bauche kroch.

      Diese Worte waren natürlich in erster Linie an das unsichtbare Geistgeschöpf gerichtet, das die buchstäbliche Schlange als seinen Wortführer gebrauchte. Sie sagen die Erniedrigung dieses Geistgeschöpfes voraus. Damit aber die symbolische Bedeutung des Fluches erkennbar wurde, den Gott über das böse Geistgeschöpf aussprach, das zum Satan geworden war, mußte er sich an der buchstäblichen Schlange, die zum Sinnbild Satans geworden war, erfüllen. Es ist daher vernünftig anzunehmen, daß die Schlange, bevor sie von Gott verflucht worden war, Beine hatte, das heißt nicht auf dem Boden kriechen mußte. Wenn Gott die Macht hatte, die Schlange zu erschaffen, dann hatte er bestimmt auch die Macht, ihren Körper so zu verändern, daß sie von da an keine Beine mehr hatte und sich auf dem Bauche fortbewegen konnte.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1964 | 1. August
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Jehova Gott fordert uns auf, mit ihm zu wandeln und mit ihm zu reden. (Micha 6:8; Röm. 12:12) Wir freuen uns, mit jemandem, den wir lieben, den gleichen Weg zu gehen oder in seiner Nähe zu sein und uns mit ihm unterhalten zu können. Damit wir mit Gott wandeln und reden können, muß er für uns vorhanden sein. Wir müssen uns mit ihm eng verbunden fühlen, noch enger als mit unseren Mitmenschen. Das setzt voraus, daß wir ihn kennen. Jehovas Zeugen sind gern bereit, ihren Mitmenschen zu helfen, Gott, dessen Name Jehova ist, kennenzulernen. Sie bieten ihnen darum im August bei ihrer Tätigkeit von Haus zu Haus das Buch Auch du kannst Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen an, das zeigt, wie Jehova Menschen, die in der Vergangenheit bemüht waren, mit ihm zu wandeln, belohnt hat, und wie er solche Menschen heute belohnt. Das Buch ist zusammen mit einer Broschüre gegen einen Beitrag von 2 DM (Schweiz 2.50 Fr.; Österreich S 13; Luxemburg 25 lfrs) erhältlich.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      30. August: Sein Leben dem Dienst Jehovas widmen. Seite 456.

      6. September: Gott aus dem rechten Beweggrund dienen. Seite 462.

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