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  • Eine saubere Wohnung trotz schlechter Gesundheit
    Erwachet! 1982 | 22. Mai
    • Zimmer? Wenn es nur 10 sind, macht das Abstauben weniger Mühe, als wenn es 20 sind. Bei besserer Gesundheit könntest du vielleicht mehr Möbel und Ziergegenstände haben. Aber ein Zimmer, in dem nur wenige Ziergegenstände sind, erscheint nicht unbedingt kahl. Sind die wenigen Stücke sorgfältig ausgewählt, dann beweisen sie noch mehr deinen guten Geschmack.

      Wenn deine Wohnung groß ist, könntest du sogar einen Teil davon „stillegen“, indem du die Möbel mit alten Tüchern bedeckst und den Bereich nur zugänglich machst für den Fall, daß Besuch kommt oder anderweitig Bedarf entsteht. Auf diese Weise mußt du viel weniger saubermachen.

      ● BEIM KAUF ANS SAUBERMACHEN DENKEN

      Auf dunklen Flächen sieht man leicht den Staub, auf hellen schnell die Flecken. Mittlere Töne, vorzugsweise gemusterte statt einfarbige Materialien, sind mit geringerem Aufwand sauberzuhalten. Du wirst feststellen, daß ein glatter Linoleum- oder Holzboden leichter zu reinigen ist als ein Teppich. Manche geben beim Kauf von Geschirr unzerbrechlichen Kunststoffstücken den Vorzug, da man sie leichter spülen kann, ohne Bruch befürchten zu müssen.

      ● PRAKTISCHE HILFSMITTEL

      Bewahre Hilfsmittel, die du häufig zum Saubermachen brauchst, in Reichweite auf. Wenn du direkt neben die Badewanne einen Schwamm und ein Reinigungsmittel legst, werdet ihr, du und deine Angehörigen, eher geneigt sein, nach dem Baden die Wanne zu säubern.

      „Ich habe immer einen kleinen flachen Korb zum Tragen von Gegenständen bereit, so daß ich anstelle von einem halben Dutzend Gängen nur noch zwei mache“, berichtete eine Frau, die an Arthritis leidet. Manche sparen Kräfte, indem sie eine Zange verwenden, um Gegenstände zu greifen oder schwererreichbare Stellen zu säubern.

      „Ich wage zu behaupten, daß ein Federwedel eine absolute Notwendigkeit ist“, schrieb die Schriftstellerin Carol Eisen. Obwohl sie zugibt, daß dabei der Staub auf den Boden fällt (der mit einem Mop saubergemacht werden kann), fügt sie hinzu, daß man damit „viermal so schnell saubermachen kann wie mit einem Staublappen, vor allem auf unebenen Flächen, wie zum Beispiel auf Telefonapparaten und Kerzen“. Natürlich kann der umherfliegende Staub für Asthmatiker unangenehm sein. Andere haben festgestellt, daß ein Staubwedel, der anstelle von Federn Fransen hat, wirksamer ist und den Staub eher aufnimmt als verteilt.

      Trotz all deiner Bemühungen können Probleme auftreten, die sich nicht leicht lösen lassen. Sie können dir schwere Tage „bescheren“ — wie der einen Frau mit ihren stark arthritisgeschädigten Gelenken. Sie verriet: „Wenn Milch verschüttet ist, bleibt mir nichts anderes übrig, als das Radio lauter zu stellen, damit ich beim Aufwischen Musik höre und nicht das ,Stöhnen‘ meiner Gelenke.“

      Mach nicht zuviel auf einmal

      Viele Hausfrauen mit schlechter Gesundheit machen jeweils nur e i n Zimmer sauber, um sich nicht zu überanstrengen. Vielleicht solltest du manchmal noch weniger tun. „Eines Tages machte ich das Schlafzimmer sauber. Da mir das Verschieben der Möbel zuviel wurde“, bekannte eine Frau mit schlechter Gesundheit, „sagte ich zu meiner Tochter: ,Heute habe ich ein halbes Zimmer geschafft, und morgen kommt der Rest.‘ Wir beide mußten lachen, und am nächsten Tag machte ich das Zimmer fertig.“

      Verschüttetes gleich „nach frischer Tat“ aufzuwischen kann später Zeit sparen. Es ist besser, fünf Minuten aufzuwenden, um etwas, was man auf dem Herd oder im Backofen verschüttet hat, wegzuwischen, als später in stundenlanger Arbeit festgebrannte Krusten zu beseitigen.

      Eine gute Routine kann, selbst wenn du eine Arbeitsanhäufung siehst, Panik vermeiden helfen, weil du weißt, daß nach und nach alles erledigt werden wird. Aber dein Arbeitsplan muß flexibel sein. Vielleicht fühlst du dich am Dienstagmorgen zu schwach, um „planmäßig“ den Küchenboden zu behandeln, so daß du statt dessen eine leichtere Arbeit tun mußt.

      „Hält man alles in gutem Zustand“, sagte eine erfahrene Hausfrau, „dann kann man, wenn man sich nicht wohl fühlt, manches einfach aufpolieren, ohne daß es andere merken.“ Allerdings gibt es Zeiten, in denen man nicht einmal das Aufpolieren bewältigt. Was dann?

      Hilfe von anderen — Nimm sie dankbar an

      Andere erkennen vielleicht deine Lage und bieten ihre Hilfe an. Sei nie zu stolz, sie anzunehmen, oder so penibel in der Erledigung von Hausarbeiten, daß dein Helfer den Tag verwünscht, den er für dich geopfert hat.

      Eine solche Hilfe wird nicht nur sehr geschätzt, sondern ist auch ein Merkmal echten Christentums (Jak. 1:27; Joh. 13:35). Ein älterer Zeuge Jehovas, der allein lebt, hatte soeben eine schwere Operation hinter sich. „Als ich aus dem Krankenhaus kam“, sagte er, „kamen zwei Glaubensschwestern in meine Wohnung und machten sie von oben bis unten sauber. Alles glänzte. Sie säuberten Stellen, die ich vernachlässigt hatte. Auch danach kamen sie noch hin und wieder, damit alles ordentlich blieb.“ Er konnte nicht mit Worten beschreiben, wie sehr er diese christliche Hilfe schätzte.

      Reinlichkeit macht sich bemerkbar

      Eine gefällige Umgebung hat eine aufmunternde Wirkung. Auch können die günstigen Kommentare anderer über unser ordentliches Heim wohltuend sein.

      Wenn jemand trotz schlechter Gesundheit den Kampf mit dem Schmutz aufnimmt, steigert sich seine Lebensfreude. Er hat keine Schuldgefühle und Depressionen mehr, weil er etwas nicht getan hätte, was er hätte tun sollen.

      Wieviel eine saubere Wohnung ausmacht, wurde sehr treffend von einer Hausfrau beschrieben, die fast völlig erblindet ist und dennoch ihre Wohnung makellos sauberhält. Sie sagte: „Wenn man weiß, daß alles sauber ist, fühlt man sich einfach wohl.“ Auch du kannst dieses Gefühl haben — trotz der Behinderung durch eine schlechte Gesundheit.

  • Diplome für Dummköpfe
    Erwachet! 1982 | 22. Mai
    • Diplome für Dummköpfe

      „Die Bildung, die Schüler heute erhalten, ist qualitativ viel weniger wert als die der Schüler vor 50 oder 20 Jahren“, sagte der Präsident der Bostoner Universität, John R. Silber, in einem Interview, das im U.S. News & World Report veröffentlicht wurde. Er fuhr fort: „Einfach ausgedrückt, das heutige High-School-Diplom ist ein gefälschtes Zeugnis. Es garantiert nicht einmal, daß der Absolvent richtig lesen kann. Es sagt nichts über jemandes Fähigkeit aus, gewöhnliches Rechnen zu beherrschen — ganz zu schweigen von Algebra, Geometrie oder Trigonometrie. Es bestätigt weder Kenntnisse in den Naturwissenschaften, in Weltgeschichte und amerikanischer Geschichte noch in irgend einem anderen Fach. Das High-School-Diplom sagt lediglich aus, daß der Schüler etwa 12 Jahre lang eine Schule besucht hat. Das ist alles.“

      Natürlich gibt es gut motivierte Schüler, die sich anstrengen und die Schule mit einem hohen Bildungsniveau absolvieren, aber in den USA führt der Trend weg von strengen akademischen Maßstäben. Präsident Silber weist darauf hin, daß in Japan die Schulen gutgeschulte junge Leute im Alter von 18 Jahren in die Arbeitswelt entlassen. Dem ist so, weil die Schüler „in den ersten 12 Schuljahren viel, viel härter arbeiten“ (7. September 1981, S. 53).

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