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Was kannst du tun gegen steigende Preise?Erwachet! 1975 | 8. September
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auf, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Es besteht kein Zweifel, daß Kreditkarten und Konten, die man überziehen kann, sehr bequem sind. Und vielleicht hat man dir auch gesagt, daß ein Kredit zum Beispiel nur 1 1⁄2 Prozent nach Ablauf von dreißig Tagen koste. Ist dir aber klar, daß dies 1 1⁄2 Prozent pro Monat sind? Das sind 18 Prozent im Jahr. Auf diese Weise senkt man seine Lebenshaltungskosten nie.
Ich kann mich an eine Fernsehwerbung erinnern, in der eine Firma tat, als sei sie äußerst großzügig, wenn sie dem Zuschauer einen Kredit über 5 000 Dollar zusagte, der bei nur 16 Prozent Zinsen innerhalb von 30 Monaten abgezahlt werden könnte. Ist dir aber klar, daß der Kreditnehmer bei diesem Zinssatz bis zu 7 000 Dollar zurückzahlen muß? Wäre es nicht viel klüger, keinen Kredit aufzunehmen, wenn dies möglich ist?
Die ganze Familie muß gemeinsam kämpfen
Ein wichtiges Mittel, mit dem Problem der steigenden Preise fertig zu werden, ist, die Einstellung der Familie daraufhin auszurichten. Wie bringt man das fertig?
Vielleicht ist es bei euch üblich, daß die Kinder für ihren Beitrag zur Hausarbeit ein Taschengeld erhalten. Ist es aber richtig, daß sie für ihre Hilfe im Haushalt bezahlt werden? Ist das zu ihrem Besten? Einige Jugendliche verdienen sich auch noch außerhalb Geld. Was veranlaßt die Kinder aber zu arbeiten? Wollen sie nur ihr „eigenes“ Geld haben, um etwas für sich kaufen zu können? Wenn sie so selbstsüchtig denken, ist dies keine große Unterstützung für die Familie als Ganzes. Die Eltern müssen oft sogar darauf drängen, daß die Kinder etwas zum Wohlergehen der Familie beisteuern, wodurch ein gespanntes Verhältnis entsteht.
Wieviel besser ist es doch, wenn die Glieder der Familie eine Einstellung entwickeln, die sich nach dem erprobten biblischen Grundsatz richtet: „Jeder suche fortwährend nicht seinen eigenen Vorteil, sondern den des anderen.“! (1. Kor. 10:24). Eltern, die nach diesem Grundsatz verfahren, erwarten von ihren Kindern nicht, daß sie all ihr Geld abliefern, und die Kinder werden nicht alles für sich behalten wollen. Wenn die Familienglieder etwas füreinander tun, wird die ganze Familie gestärkt.
In unseren Tagen ist es wirklich schwierig, mit den steigenden Preisen fertig zu werden. Doch es ist zu schaffen, wenn man bereit ist, in seiner Lebensweise einige Änderungen vorzunehmen. (Eingesandt.)
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Die Kirche von Schottland und die BibelErwachet! 1975 | 8. September
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Die Kirche von Schottland und die Bibel
● Wird die Kirche von Schottland weiterhin einen Geistlichen im Amt belassen, der die Wahrhaftigkeit der Bibel anzweifelt? Alestair Bennett von der Strathkinness-Kirche in der schottischen Grafschaft Fife sagte: „Die Kirche von Schottland fühlt sich nicht mehr an die alten Glaubensbekenntnisse gebunden. ... Der nächste kühne Schritt muß in der Befreiung der Kirche von Schottland von dem Zwang, alles, was in der Heiligen Schrift enthalten ist, als wahr anzuerkennen, bestehen. ... primitive und überholte Glaubensauffassungen und -lehren kommen in der Heiligen Schrift nicht nur gelegentlich oder als etwas Nebensächliches vor, sondern sie sind in der ganzen Schrift zu finden.“
Was lesen wir jedoch in der New English Bible, der von der Kirche von Schottland genehmigten Bibelübersetzung, darüber? „Die Männer der alten Zeit prophezeiten nicht aus einer menschlichen Laune heraus, es waren zwar Menschen, aber getrieben vom heiligen Geist, redeten sie die Worte Gottes“ (2. Petr. 1:21). Ob die Kirche in diesem Fall einschreitet oder nicht, wird zeigen, welchen Standpunkt sie in dieser Frage einnimmt.
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